Uhrenmarken von A bis Z


alangeundsoehne
Am 7. Dezember 1990 meldete Walter Lange – auf den Tag genau 145 Jahre nach der Erstgründung durch seinen Urgroßvater Ferdinand Adolph Lange – die Marke A. Lange & Söhne in seiner alten Heimat Glashütte wieder an. Lange verwendet ausschließlich mechanische Manufakturkaliber mit Hand- oder Automatikaufzug, die nach den höchsten Glashütter Qualitätskriterien finissiert sind. Die Uhrwerke werden von Hand dekoriert und montiert sowie in fünf Lagen feinreguliert. Die charakteristische Dreiviertelplatine und alle tragenden Werkelemente bestehen aus naturbelassenem Neusilber, der Unruhkloben wird für jedes Modell frei von Hand graviert. Die Uhrwerke warten mit traditionellen Elementen und gleichermaßen mit Innovationen auf, wie zum Beispiel dem Lange-Großdatum, dem «Zero Reset»-Nullstellmechanismus oder dem patentierten Nachspannwerk (Lange 31, Zeitwerk, Richard Lange Springende Sekunde). Von den 63 neu entwickelten Kalibern sind 50 aktuell in Produktion, die meisten davon ausgestattet mit einer hauseigenen Unruhspirale. Sie werden in verschiedene Modelle in den Gehäusevarianten Platin, Weiß-, Rot-, Gelb- und Honiggold eingebaut.

Die Einstiegspreislage markiert die klassische Dreizeigeruhr Saxonia. Die Lange 1 gilt seit ihrer Erstvorstellung im Herbst 1994 als Leader-Modell der Kollektion. An das historische Ereignis, das A. Lange & Söhne an die Spitze der internationalen Feinuhrmacherei zurückbrachte, erinnert im Jubiläumsjahr 2019 eine Kollektion von verschiedenen Modellen in Weißgold, die den wichtigsten Meilensteinen der Lange-1-Uhrenfamilie gewidmet sind. Das technische Highlight unter den Modellen des Jahres 2019 ist die auf dem SIHH in Genf vorgestellte Zeitwerk Date. Zu ihrem zehnjährigen Jubiläum erhielt die erste mechanische Armbanduhr mit exakt springender Digitalanzeige ein neues Manufakturkaliber mit gläsernem Ringdatum.

Ein denkwürdiges Ereignis der jüngeren Firmengeschichte war zudem die Einweihung des neuen Manufakturgebäudes im Sommer 2015 durch Bundeskanzlerin Angela Merkel: für den 2017 verstorbenen Firmengründer Walter Lange eine weitere schöne Bestätigung für die Richtigkeit seiner wegweisenden Entscheidung, die Feinuhrmacherei nach Glashütte zurückzubringen.

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25 Jahre Lange 1
Probezeit: Springende Sekundenanzeige
Serie: Uhrwerk Dekoration bei A. Lange & Söhne – Teil 1

Lange Uhren GmbH

Ferdinand-Adolph-Lange-Platz 1
01768 Glashütte

Telefon: +49 35053 440

Fax: +49 35053 445 999

E-Mail: info@lange-soehne.com

Website: www.alange-soehne.com

Gründung: 1990

Mitarbeiter: 750 weltweit

Jahresproduktion: ca. 5000 Uhren (geschätzt)

Vertriebsstruktur: Fachhandel, 26 eigene Boutiquen

Wichtigste Kollektionen / Preisbereich: Lange 1, Zeitwerk, Saxonia, 1815, Richard Lange / ab 14.900 Euro

audemarspiguet
Einige Geschichten sind so faszinierend, dass sie zu Legenden werden. Von Generation zu Generation weitergegeben, überleben sie die Jahrhunderte unverändert und formen das Schicksal ihrer Zeit. Im Bereich Haute Horlogerie schreibt Audemars Piguet seit 1875 an seiner eigenen Geschichte. Es waren die Uhrmachermeister und Visionäre Jules Louis Audemars und Edward Auguste Piguet, welche die Werte der Marke prägten, die vom ersten bis zum heutigen Tag die Quelle ihres Erfolges sind. Als Familienunternehmen, das nach wie vor in den Händen der Gründerfamilien ist, besitzt Audemars Piguet einen ausgeprägten Sinn für Unabhängigkeit. Die Heimat von Audemars Piguet war und ist schon immer das Vallée de Joux im Jura-Gebirge. Dieser raue, abgeschiedene Ort ist als Wiege der Uhrenkomplikationen bekannt und brachte ganze Generationen von Handwerkern hervor, die einzigartige handgefertigte Zeitmesser schufen, bestimmt für eine Welt von Komfort und Luxus. In der Geschichte der Uhrmacherkunst haben nur eine Handvoll Uhren echten Kultstatus erlangt. Die Royal Oak von Audemars Piguet ist eine davon. Als erste Luxusuhr aus Edelstahl revolutionierte diese Uhr die Designsprache der Uhrmacherkunst mit ihrer überdimensionalen achteckigen Lünette, die frech mit sechseckigen Schrauben auf das 39-mm-Gehause (das damals den Spitznamen ≪Jumbo≫ erhielt) aufgeschraubt war, das dabei aber das weltweit dünnste Automatik-Uhrwerk (3,05 mm) beherbergte. Ein neues Kapitel in der Geschichte der Manufaktur schreibt die neue Kollektion ≪CODE 11.59 by Audemars Piguet≫, die gleichzeitig den genetischen Code des Hauses repräsentiert. Die neue Linie ist die zeitgemäße Entwicklung eines Klassikers. Sie umfasst 13 Referenzen, darunter fünf Komplikationen und sechs Kaliber der neuesten Generation. Alle Modelle der neuen Linie kommen mit einem 41 Millimeter großen Gehäuse aus Weiß- oder Roségold.


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Hinter den Kulissen: Audemars Piguet
Interview mit Olivier Audemars, Audemars Piguet
Audemars Piguet CODE 11.59

Audemars Piguet & Cie.

CH-1348 Le Brassus, Schweiz
Website: www.audemarspiguet.com
Gründung: 1875
Mitarbeiter: ca. 1600
Jahresproduktion: ca. 40.000 Uhren
Vertriebsstruktur: Fachhandel, eigene Boutiquen, AP House
Wichtigste Kollektionen: Royal Oak, Royal Oak Offshore, CODE 11.59 by Audemars Piguet, Millenary
Vertrieb in Deutschland:
Audemars Piguet Deutschland GmbH
Maximilianstraße 35
80539 München
Telefon: +49 89 262 04 93 00
E-Mail: info.europe@audemarspiguet.com

baumenmercier
Seit 189 Jahren wird die von den Brüdern Louis-Victor und Célestin Baume gegründete Maison d´Horlogerie Baume & Mercier mit starken Emotionen und festlichen Anlässen in Verbindung gebracht. Alle Uhren zeugen von uhrmacherischer Expertise, die sich im noch heute gültigen Motto «Sich nur mit Perfektion zufriedengeben. Nur Uhren von höchster Qualität herstellen» widerspiegelt. Nach vier Jahren der Entwicklung in enger Zusammenarbeit mit der Richemont-Uhrwerkfabrik ValFleurier sowie den Forschungs- und Innovationsteams RIMS präsentierte Baume & Mercier 2018 sein erstes «eigenes» Manufakturwerk, das Kaliber Baumatic BM12.1975A. 2019 stellt die Marke eine neue Version des Baumatic-Kalibers unter der Referenz BM13.1975A vor, die auch mit einer herkömmlichen Unruhspirale gegen Magnetfelder, die unser tägliches Leben für gewöhnlich beeinflussen, resistent ist. Über ihre fünftägige Gangreserve hinaus ist die Clifton Baumatic überdies extrem präzise – -4/+6 Sekunden pro Tag bei den COSC-zertifizierten Modellen. Die Wartung bei diesen Modellen ist bloß alle sieben Jahre erforderlich und nicht, wie bei klassischen mechanischen Uhren empfohlen, alle drei bis fünf Jahre. Fünf neue Modelle der Linie Clifton sind mit dem Baumatic-Kaliber BM13 ausgestattet, darunter ein Modell mit einem Gehäuse aus Roségold und weißem Zifferblatt. Die vier Edelstahlmodelle aus der Kollektion, erhältlich mit und ohne COSC-Zertifizierung, verfügen über ein Zifferblatt mit Farbverlauf in Blau. Zur Auswahl stehen Armbänder aus schwarzem Alligatorleder oder Edelstahl. Für die Damen präsentiert Baume & Mercier acht neue Modelle aus Edelstahl der Linie Classima Lady. Mit neuen Zifferblättern und Größen sowie der Auswahl zwischen Quarz- und Automatikwerk bietet diese Kollektion für jedes weibliche Handgelenk die passende Uhr. Jedes Modell verfügt über klassische Funktionen wie Stunden- und Minutenanzeige, die um eine Datumsanzeige ergänzt wurden. Jede Kreation ist mit einem fünfreihigen Armband aus Edelstahl und einer dreifachen Faltschließe mit Sicherheitsdrückern ausgestattet. Zwei kostbare Modelle mit Perlmutt-Zifferblatt und diamantbesetztem Gehäuse runden die Kollektion ab.

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Probezeit: Neue Uhrwerke
Baume & Mercier Classima Baumatic
Baume & Mercier Clifton Baumatic

Baume & Mercier

CH-1217 Meyrin, Schweiz
Gründung: 1830
Mitarbeiter: k. A.
Jahresproduktion: 100.000 Uhren (geschätzt)
Vertriebsstruktur: Fachhandel
Wichtigste Kollektionen / Preisbereich: Clifton, Classima, Promesse / Kernsegment 1000 bis 3500 Euro
Vertrieb in Deutschland:
Richemont Northern Europe GmbH
Landsberger Straße 302
80687 München
Telefon: +49 89 203 03 021
Fax: +49 89 559 84 139
E-Mail: baume-et-mercier.eu@baume-et-mercier.com
Website: www.baume-et-mercier.de

BellnRoss
Die für ihre robusten und gut ablesbaren Uhren im Militär-Look bekannte Marke hat ihren Hauptsitz in Paris, während die Zeitmesser in einer modernen Fabrik in La Chauxde- Fonds im Schweizer Jura entwickelt, gefertigt, assembliert und reguliert werden. In Zusammenarbeit mit externen Spezialfirmen wagt man sich seit einigen Jahren auch an komplizierte Uhren wie Tourbillons sowie an besondere Formen der Zeitanzeige heran. Mit derart ambitionierten Neuerungen kann das Unternehmen allerdings erst aufwarten, seit sich der Parfum- und Mode-Spezialist Chanel, der ja ebenfalls eine erfolgreiche Uhrenlinie unterhält, in die Firma eingekauft hat. Dadurch verfügt Bell & Ross über einen Zugang zu modernsten Produktionseinrichtungen, die dem Designer Bruno Belamich und seinem Team noch kompliziertere und interessantere Designs für ihre instrumentenartigen Profiuhren von ungewöhnlicher Ästhetik ermöglichen. Bislang hat Belamich eine sichere Hand im Umgang mit technischen Features und ästhetischen Proportionen bewiesen, und was die Uhren von Bell & Ross stets von anderen Herstellern und deren sogenannten «Profi-Instrumenten» unterscheidet, ist ihr ungeheuer anziehender Look – feinfühlig platziert zwischen markant und martialisch und bei aller Liebe zur Funktionalität niemals nur funktionell, sondern auch schön anzusehen. So kommt es, dass nicht nur Piloten, Taucher, Astronauten, Minenräumspezialisten und andere Profis mit außergewöhnlicher Arbeitsumgebung, sondern auch stilbewusste «Zivilisten » diese Uhren gern tragen.


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Seventies: Bell & Ross BR 05
Bell & Ross BR03-92 Bi-Compass
Uhren und Autos – Zeit für die Königsklasse

Bell & Ross Ltd.

8, rue Copernic
F-75116 Paris, Frankreich
Telefon: +33 1 73 73 93 00
E-Mail: information@bellross.com
Website: www.bellross.com
Gründung: 1992
Mitarbeiter: k. A.
Jahresproduktion: ca. 60.000 Uhren (geschätzt)
Vertriebsstruktur: Fachhandel
Wichtigste Kollektionen / Preisbereich: Instruments, Vintage, Experimental / ca. 2000 bis 450.000 Euro

Blancpain
Die Uhrenmarke Blancpain wirbt mit dem Statement, seit 1735 keine Quarzuhren gebaut zu haben und auch nicht zu beabsichtigen, daran jemals etwas zu ändern. In der Tat ist Blancpain eine der ältesten Adressen der Schweizer Uhrenbranche, doch die schwere Zeit des «Quarzschocks» in den 1970er Jahren hat sie nicht aktiv miterlebt. Die Marke Blancpain, wie wir sie heute kennen, entstand in der Mitte der 1980er Jahre als Aushängeschild der Uhrwerkfabrik Frédéric Piguet in Le Brassus und trug maßgeblich zur Renaissance der mechanischen Armbanduhr bei. Der Erfolg rief die Swatch Group – damals noch SMH – auf den Plan, die beide Firmen kurzerhand kaufte (1992) und in das eigene Portfolio einreihte. Uhrwerkfabrikation und Uhrenherstellung verschmolzen erst Mitte 2010 zur «Blancpain Manufacture». Präsident und CEO der Manufaktur ist Marc A. Hayek, der in den letzten Jahren viel Energie auf die technische Eigenständigkeit der Blancpain-Uhren verwendet hat. In puncto Komplikationen waren Blancpain-Uhren schon immer eine Klasse für sich. Nun kommen auch immer mehr Modelle in den Genuss der eigenen Basiswerke mit manuellem oder automatischem Aufzug, und neue technische Innovationen und Kombinationen von verschiedenen Komplikationen werden stetig in sämtliche Kollektionen integriert – natürlich immer im Sinne der traditionellen Uhrmacherkunst! Im Zuge der Konsolidierung der Modellpalette wurden die Produktfamilien neu gruppiert in die Kollektion Villeret, die legendären Taucheruhren Fifty Fathoms, die zierlichen Women-Modelle und die Kollektion spezieller Einzelstücke von hohem künstlerischem und/oder uhrmacherischem Wert.


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Die Neuheiten von Blancpain – Traditionsbewusst
Blancpain Fifty Fathoms Barakuda

Blancpain SA

CH-1348 Le Brassus, Schweiz
Gründung: 1735
Mitarbeiter: k. A.
Jahresproduktion: ca. 50.000 Uhren und Uhrwerke (geschätzt)
Vertriebsstruktur: Fachhandel
Wichtigste Kollektionen: Fifty Fathoms, Villeret, Women, Besonderheiten
Vertrieb in Deutschland:
The Swatch Group
(Deutschland) GmbH
Frankfurter Straße 20
65760 Eschborn
Telefon: +49 6196 88 777 70 00
Fax: +49 6196 88 777 70 01
E-Mail: blancpain.deutschland@swatchgroup.com
Website: www.blancpain.com

Breguet
Die nach dem genialen Uhrmacher Abraham-Louis Breguet (1747–1823) benannte Marke gehört seit 1999 zur Swatch Group. Unter der persönlichen Leitung von Nicolas G. Hayek wurde Breguet durch die Integration der Uhrwerkfabrik Nouvelle Lémania zur Manufaktur. Mit komplett eigenständigen Uhrwerkentwicklungen auf höchstem Niveau behauptet Breguet die Spitze des Swatch-Group-Markenportfolios, das seit dem Tod des charismatischen Patrons von dessen Enkel Marc A. Hayek geleitet wird. In der modernen Manufaktur in L’Abbaye an den Ufern des Lac de Joux fühlt man sich dem Erbe des großen Uhrmachers verpflichtet, der mit seinen bahnbrechenden Erfindungen schon vor 250 Jahren die Weichen für die moderne Uhrmacherei stellte. So betont klassisch die Armbanduhren von Breguet auch gestaltet sein mögen, dienen sie doch oft als «Versuchsträger» für neue Technologien und Materialien. Anker und Ankerrad aus Silizium, die erste Breguet-Spirale mit hochgebogener Endkurve aus dem glasartigen Material, eine mechanische Ultra-Hochfrequenz-Hemmung mit 72.000 A/h, die elektromagnetische Regulierung einer Minutenrepetition oder die berührungslose Lagerung des Unruhzapfens zwischen zwei Magneten – sie alle debütierten in einer Breguet. Wie einst vor 250 Jahren das Tourbillon, der automatische Aufzug oder die zahlreichen Selbstverständlichkeiten im Räderwerk einer tragbaren Uhr, auf die erst einmal jemand kommen musste …


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Breguet: Manufakturbesuch in L’Orient
Breguet: skelettiertes Tourbillon
Neue Tourbillons aus Deutschland und der Schweiz

Montres Breguet SA

CH-1344 L’Abbaye, Schweiz
Gründung: 1775 (Swatch Group seit 1999)
Mitarbeiter: ca. 800
Jahresproduktion: ca. 30.000 Uhren (geschätzt)
Vertriebsstruktur: Fachhandel
Wichtigste Kollektionen: Classique, Marine, Héritage, Type XX, Reine de Naples
Vertrieb in Deutschland:
The Swatch Group
(Deutschland) GmbH
Frankfurter Straße 20
65760 Eschborn
Telefon: +49 6196 88 777 12 82
E-Mail: info-deutschland@breguet.com
Website: www.breguet.de

breitling
Im Jahr 1884 eröffnete Léon Breitling in St.-Imier seine Uhrenwerkstatt und spezialisierte sich bald auf Uhren mit integriertem Stoppmechanismus. Mit zahlreichen Erfindungen und Patenten trieben Breitling und seine Söhne die Entwicklung der Kurzzeitmessung voran, doch im Sog der «Quarzkrise» verkaufte Willy Breitling in dritter Generation Marke und Produktionseinrichtungen an Ernest Schneider, der Breitling als Familienunternehmen weiterführte. Mit großen Investitionen startete Breitling zu Beginn der 1990er Jahre in die Renaissance der mechanischen Armbanduhr und etablierte sich als eine der wichtigsten und umsatzstärksten Schweizer Uhrenmarken. Einen Höhepunkt in der Unternehmensgeschichte stellt die anlässlich der Basler Uhrenmesse 2009 erfolgte Präsentation eines modernen Chronographen-Uhrwerks eigener Konstruktion dar, das inzwischen in verschiedenen Modellen der Kollektion verbaut wird. Für Breitling als – zumindest in Teilen – vollständig vertikalisierte Manufaktur wurde der Kostendruck enorm, und so trennte sich Inhaber Théodore Schneider in zweiter Generation von einem Großteil der Firmenanteile und überließ die Geschäftsführung dem erfahrenen ehemaligen IWC-Manager Georges Kern. Mit dem Segen des neuen Besitzers der Marke, der britischen Investmentgesellschaft CVC Capital Partners, will Kern Breitling aus der Nische des Fliegeruhren-Spezialisten herausführen und vor allem die seit jeher brachliegenden Märkte im Nahen und Fernen Osten aufbauen.

Die neue Kollektion wird klarer gegliedert und die Anzahl der Referenzen gestrafft – ein Rezept, das Kern schon bei der IWC mit gutem Erfolg praktizierte. Von elegant bis supersportlich – Breitling will künftig als Vollsortimenter im Preisbereich zwischen 3500 und 10.000 Euro auftreten, auch mit Damenmodellen. Einfachere Digitaluhren und Quarzchronographen werden aus dem Sortiment verschwinden. Georges Kern setzt voll auf Mechanik. Dazu gehören die hauseigenen Chronographen auf der Basis des Kalibers B01 ebenso wie zugekaufte Automatik- und Chronographenwerke.


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50 Jahre Automatikchronograph – TAG Heuer und Breitling
Breitling-Neustart – Neues Kerngeschäft
Breitling-Kollektion «Premier» – Premier, die zweite

Breitling SA

CH-2540 Grenchen
Schweiz

Gründung: 1884

Mitarbeiter: ca. 400 (geschätzt)

Jahresproduktion:> 150.000 Uhren (geschätzt)

Vertriebsstruktur: Fachhandel

Wichtigste Kollektionen: Navitimer, Chronomat, Superocean

Vertrieb in Deutschland: Breitling Deutschland GmbH
Daimlerstraße 46
76185 Karlsruhe

Telefon: +49 721 98 48 30

Fax: +49 721 98 48 341

E-Mail: info@breitling-deutschland.de

Website: www.breitling.com

Bulgar
Obwohl Bulgari zu den größten Schmuckproduzenten der Welt zählt, spielen Uhren im Portfolio des Hauses eine zunehmend wichtigere Rolle, und das stärkt die Position der drei großen Schweizer Betriebe von Bulgari in Neuchâtel (Uhren-Zentrale) sowie in La Chaux-de-Fonds und Le Sentier. Mit dem Erwerb der Marken Daniel Roth und Gérald Genta samt ausbaufähiger Produktionseinrichtungen haben sich für Bulgari vor einigen Jahren neue Perspektiven aufgetan – zunächst natürlich auf dem Gebiet der Komplikationsuhren. Seit sich 2011 der Luxusgüterkonzern Louis Vuitton, Moët & Hennessy die Aktienmehrheit an dem italienischen Familienunternehmen gesichert hat, wurde aber auch die Industrialisierung der Uhrenproduktion vorangetrieben. Guido Terrini, der Leiter der Uhrensparte, hat innerhalb weniger Jahre Strukturen geschaffen, die Bulgari zumindest bei den Herrenuhren unabhängig von Zulieferern machen. Dazu zählen eine eigene Uhrengehäuse-Fertigung und eine kleine Zifferblattfabrik sowie eine modern eingerichtete Uhrwerkproduktion. Nach dem flachsten Tourbillon mit automatischem Aufzug (2014) und der flachsten Minutenrepetition mit automatischem Aufzug (2016) unterbot die Manufaktur 2018 den erst im Vorjahr selbst aufgestellten Rekord für die flachste Automatikuhr noch einmal deutlich: Das Octo Finissimo Tourbillon Automatic ist mit seinem nur 1,95 mm hohen Uhrwerk – trotz Tourbillon – insgesamt nur 3,95 mm hoch, gemessen vom Gehäuseboden bis zum Saphirglas. Und der 2019 vorgestellte Octo Finissimo Chronograph GMT ist nur 6,9 mm hoch – nicht das Uhrwerk, die gesamte Uhr! Das Werk selbst misst lediglich 3,3 mm, trotz des Automatikaufzugs (nabenloser Peripherrotor) und des schrittweise verstellbaren Stundenzeigers zum raschen Flippen durch die Zeitzonen. Das Kaliber BVL 318 ist das erste eigene Chronographenwerk von Bulgari und wurde gleich ein Weltrekord – übrigens schon der fünfte in der Reihe Octo Finissimo!


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Design-Inspiration Automobil – Manufaktur-Motoren

Bulgari Horlogerie

CH-2000 Neuchâtel, Schweiz
Gründung: 1884
Mitarbeiter: ca. 250 (nur Uhrenproduktion)
Jahresproduktion: > 30.000 Uhren (geschätzt)
Vertriebsstruktur: Fachhandel, 300 eigene Boutiquen
Wichtigste Kollektionen / Preisbereiche:
Bulgari Bulgari (ab 5500 Euro),
Octo (ab 6600 Euro), Serpenti (ab 4500 Euro),
Manufakturwerke mit Komplikationen
Vertrieb in Deutschland:
Bulgari (Deutschland) GmbH
Thierschplatz 6
80538 München
Telefon: +49 89 2423 86-0
Fax: +49 89 2423 86-10
E-Mail: info@bulgari.com
Website: www.bulgari.com

cartier
Uhren, die nicht nur die Zeit zählen, sondern auch Zeitgeschichte erzählen – die Maison Cartier steht seit jeher für exklusiven Luxus und Kreativität in der Uhrmacherkunst. Cartier-Uhren sind «Mechanics of Passion», die Spitzentechnologie und Charakter verbinden. Dabei vereinen die entwickelten Modelle in beeindruckender Art und Weise Technik und Tradition, Innovation und Ästhetik, Kompetenz und Originalität. Zeitmesser wie Santos, Tank, Rotonde, Drive oder Calibre de Cartier gehören zu den bekanntesten und erfolgreichsten Uhren weltweit und sind zu Legenden geworden. Die Geschichte des französischen Juwelierhauses zeichnet sich seit der Gründung im Jahr 1847 durch eine spezielle Formensprache aus, die im Uhrensegment bis heute internationale Maßstäbe setzt. Dank der voll ausgestatteten Hightech-Manufaktur in La Chaux-de-Fonds vergeht kein Jahr, in dem nicht mindestens eine aufsehenerregende mechanische Spezialität, eine bahnbrechende Technologie oder ein neues sportliches Modell Schlagzeilen macht. Unter der Leitung von Carole Forestier hat sich Cartier Manufacture zum Vordenker der Uhrenbranche entwickelt und mit verblüffenden Konzeptuhren die Grenzen der mechanischen Uhrmacherei neu definiert. Das Topsegment der einst als Schmuckuhren-Label belächelten Marke ist heute mit spektakulären Tourbillon-Konstruktionen, Repetitionsuhren und intelligenten Ewigen Kalendern durchsetzt, die sich mit einem eigenen Stil und ungewöhnlichen Anzeigen von vergleichbaren Produkten der anderen großen Manufakturen deutlich unterscheiden. Vielleicht noch eindrucksvoller als die Leistungen in der Haute Horlogerie sind indes die jüngsten Entwicklungen in der Konstruktion und Produktion eigener Basiskaliber mit Automatikaufzug, mit denen sich Cartier in der Schweizer Manufakturlandschaft als industrieller Großserienhersteller positioniert.


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Trachtenlook für Tank und Santos – Vorfreude auf die Wies’n
Cartier Privé Tonneau – Zurück in die Geschichte
Cartier: Neue Santos-Kollektion

Cartier SA

CH-1201 Genève, Schweiz
Gründung: 1847
Mitarbeiter: ca. 1300 (nur Uhrenproduktion)
Jahresproduktion: ca. 500.000 Uhren (geschätzt)
Vertriebsstruktur: Fachhandel, eigene Boutiquen
Wichtigste Kollektionen: Santos, Panthère, Drive, Calibre, Rotonde, Tank, Ballon Bleu, Tortue
Vertrieb in Deutschland:
Richemont Northern Europe GmbH
Landsberger Straße 302
80687 München
Telefon: +49 89 24 26 700
Fax: +49 89 559 84 320
E-Mail: customerservice.rne@cartier.com
Website: www.cartier.de

Certina
Mit neuen Erfindungen und guten Marketingideen sicherten sich die Brüder Hans und Erwin Kurth, die Söhne des Markengründers, seit den 1950er Jahren Absatzchancen auf allen wichtigen Märkten der Welt. 1959 führten sie das Sicherheitskonzept «Double Security» (DS) ein, ein stoßsicheres Aufhängsystem für das Uhrwerk mit verstärktem Gehäuse, Saphirglas und speziellen Dichtungen in Krone, Stellwelle und Gehäuseboden. Die Uhren der ab 1960 so ausgestatteten DS-Kollektion standen deshalb von Anfang an im Mittelpunkt zahlreicher wissenschaftlicher und sportlicher Experimente, in denen die neue Technik unter Extrembedingungen getestet wurde. 1960 begleitete die erste Certina DS eine Schweizer Expedition auf den Gipfel des Dhaulagiri (8222 Meter) im Himalaya. Auch eingeschweißt in einem Eishockey-Puck hielt die Certina bzw. ihr DS-System, was es verspricht. Im Jahr 2019 fokussiert sich die Traditionsmarke der Swatch Group auf den sportlichen Einsatz ihrer Zeitmesser und engagiert sich weiterhin (seit 2017) als stolze Partnerin der Sea Turtle Conservancy (STC), einer Organisation, die sich dem Schutz der Meeresschildkröte und ihrer Lebensräume verschrieben hat.


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Certina: DS-1 Big Date 60th Anniversary
Certina DS PH200M – Zurück in die Zukunft

Certina SA

CH-2503 Biel / Bienne, Schweiz
Gründung: 1888
Mitarbeiter: k. A.
Jahresproduktion: > 600.000 Uhren (geschätzt)
Vertriebsstruktur: Fachhandel
Wichtigste Kollektionen / Preisbereich: DS Podium, DS Action, DS-1 Automatic / ca. 200 bis 2000 Euro
Vertrieb in Deutschland:
The Swatch Group
(Deutschland) GmbH
Frankfurter Straße 20
65760 Eschborn
Telefon: +49 6196 88 777 87 00
Fax: +49 6196 88 777 87 01
E-Mail: certina.deutschland@swatchgroup.com
Website: www.certina.com

chanel
Eine Designikone wird 20: Chanel unterzieht das Erfolgsmodell J12, eine Schöpfung des unvergessenen Art Director Jacques Helleu, nach zwanzig Jahren einer Verjüngungskur und spendiert ihm ein technisches Upgrade auf das auch von Tudor und Breitling genutzte Kenissi-Automatikwerk, ein klassisches Joint Venture. Als Chanel Kaliber 12.1 verzichtet es auf die Silizium-Spirale und erzeugt den Magnetfeldschutz konventionell mit einer Abschirmkalotte. Interessantes Detail: der neu gestaltete Aufzugsrotor. Die neue J12 wird wie gewohnt in glänzendem Weiß und Schwarz durchdekliniert. Neu ist eine «Edition Noire» limitiert auf 55 Exemplare. Chanel-Designer Arnaud Chastaingt erkannte die größte Schwierigkeit darin, ein perfektes Produkt zu perfektionieren. Offenbar ist es dem jungen Mann doch ganz gut gelungen … Der französische Modekonzern hatte bereits in der Vergangenheit immer wieder einmal ein paar Armbanduhren im Programm. Meist handelte es sich dabei jedoch um extern produzierte Schmuckuhren, die nach dem besonderen Geschmack der eigenen verwöhnten Kundschaft in Auftrag gegeben worden waren. 1987 schlug dann die Geburtsstunde der Division Horlogerie, mit der Chanel sich Einlass in die Welt der Uhrmacherkunst verschaffte. Chanel verfügt über eine eigene Uhrmacherwerkstatt und ein Logistikzentrum in La Chaux-de-Fonds (Schweiz).


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Chanel Boyfriend – Willst du mit mir gehen?

Chanel

18, Place Vendôme, F-75001 Paris, Frankreich
Gründung: 1914
Jahresproduktion: ca. 25.000 Uhren (geschätzt)
Vertriebsstruktur: Fachhandel, eigene Boutiquen
Wichtigste Kollektionen: J12, Première, Boy.Friend, Monsieur
Vertrieb in Deutschland:
Chanel GmbH
Ericusspitze 2–4
22457 Hamburg
Telefon: +49 40 55 44 55 000
E-Mail: info@chanel.com
Website: www.chanel.com

chopard
Die 1860 im Jura-Dörfchen Sonvillier gegründete Manufaktur Chopard kann auf eine lange Tradition zurückblicken, die in den 1960er Jahren nur aufgrund des Engagements der Pforzheimer Familie Scheufele ohne Unterbrechung weitergeführt werden konnte. Dann hatte Karl-Friedrich Scheufele, der Co-Präsident von Chopard, eine Idee, die er 1996 in die Tat umsetzte: die Wiederbelebung des uhrmacherischen Erbguts von Markengründer Louis-Ulysse Chopard und die Anknüpfung an die uhrmacherische Legitimität von Chopard. Und er begann mit dem Aufbau einer echten Uhrenmanufaktur in Fleurier. Das Val-de-Travers war damals noch nicht in den Sog der Mechanik-Renaissance geraten, doch Karl-Friedrich Scheufele war sich seiner Sache sicher: Die Zukunft der gesamten Branche lag in der Feinen Uhrmacherei, und ohne authentische Produkte würde die Marke Chopard niemals wirklich unabhängig sein. Anfangs wurde das kostspielige Unterfangen von einigen Mitbewerbern belächelt, doch als zwei Jahre später die ersten L.U.C-Uhren mit eigenen Kalibern auf den Markt kamen, verstummten die Spötter. Und als ihnen dämmerte, dass die Belieferung mit ETA-Uhrwerken kein verbrieftes Grundrecht der Schweizer Uhrenbranche ist, verging ihnen das Lachen vollends. Nach zwanzig Jahren kontinuierlicher Entwicklung stattet Chopard den Großteil der Herrenuhren- Kollektion mit eigenen mechanischen Uhrwerken aus. Die Bandbreite der elf eigenen Uhrwerkkaliber reicht von der einfachen Drei-Zeiger-Automatik bis zum Tourbillon, vom Handaufzugsklassiker bis zum Ewigen Kalender, vom Chronographen bis zum Ultra-Hochfrequenz-Chronometer, vom Stundenschläger bis zur Minutenrepetition. Mit der Werkefabrik «Fleurier Ebauches SA» hat Chopard auch die lange Tradition des Standorts in der Fertigung von Rohwerken («Ebauches») wiederbelebt – wobei der Begriff «roh» heute angesichts der aufwendigen Finissage eigentlich nicht mehr statthaft ist.


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Uhren zum chinesischen Neujahr – 2019: Das Schwein bringt Glück
Nachhaltigkeit: Faires Gold – Luxus mit Gewissen
Chopard 2018 Race Editions – Monaco & Mille Miglia

Chopard & Cie. SA

CH-1217 Meyrin (Genève), Schweiz
Gründung: 1860
Mitarbeiter: > 2000 (weltweit)
Jahresproduktion: ca. 80.000 Uhren (geschätzt)
Vertriebsstruktur: Fachhandel, über 160 eigene Boutiquen
Vertrieb in Deutschland:
Chopard Deutschland GmbH
Carl-Benz-Straße 1
75217 Birkenfeld
Telefon: +49 7231 48 67
Fax: +49 7231 486 88 08
E-Mail: info@chopard.de
Website: www.chopard.de

chronoswiss
Nach dem 35-jährigen Gründungsjubiläum der Marke stand im vergangenen Jahr auch der 30. Geburtstag des Regulators an, der 1988 als «Régulateur» sein Debüt feierte und sich bis heute gut verkauft. Ob in eckig oder rund, als Chronograph oder Tourbillon, mit Automatik oder Handaufzug – die dezentrale Zeitanzeige war stets in der Kollektion vertreten. Mit dem Régulateur hat Chronoswiss-Gründer Gerd-R. Lang ein einzigartiges Modell geschaffen, das damals eine echte Pionierleistung war und Uhrenliebhaber seitdem durch seine ungewöhnliche dezentrale Form der Zeitanzeige faszinierte. Wie kein anderes Modell ist der Regulator untrennbar mit der Geschichte und Entwicklung von Chronoswiss verbunden. Er bringt die DNS der mechanischen Marke ganz präzise auf den Punkt, und das bemerkenswert anachronistisch – damals wie heute. Als Leadermodell genießt der Regulator auch nach dem Inhaberwechsel stets höchste Priorität. Als im März 2012 das Ehepaar Oliver und Eva Ebstein die Firma kaufte, wurde der Firmensitz nach Luzern an den Vierwaldstätter See verlegt. Die Ebsteins sind passionierte Uhrenliebhaber und möchten die Firma Chronoswiss im Sinne ihres Gründers weiterführen: als unabhängiges Familienunternehmen, das mit Leidenschaft und Kompetenz ausschließlich hochwertige mechanische Armbanduhren fertigt – heute wie damals in bester Schweizer Tradition.

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Probezeit: Zwei Regulatoren – Chronoswiss vs. Sattler
Chronoswiss Flying Regulator Open Gear
Chronoswiss-Sondermodell – Rallye-Regulator

Chronoswiss AG

CH-6004 Luzern, Schweiz

Gründung: 1983

Mitarbeiter: 30

Jahresproduktion: < 3000 Uhren

Vertriebsstruktur: Fachhandel

Vertrieb in Deutschland:

Chronoswiss GmbH

Hartstr. 52

82110 Germering

Telefon: +49 89 1787 665-0

Fax: +49 89 1787 665-15

E-Mail: info@chronoswiss.com

Website: www.chronoswiss.com

Wichtigste Kollektionen / Preisbereich:

klassische mechanische Uhren / ca. 4000 bis ca. 40.000 Euro

Ebel
Unbestreitbar war die Uhrmacherkunst lange Zeit eine Männerdomäne: Die berühmten Gründer der bekanntesten Uhrenmarken waren Männer. Das Haus EBEL jedoch gründete sich von Anfang an auf zwei Persönlichkeiten. Eugène Blum und Alice Lévy, die am 15. Juli 1911 den Grundstein legten, waren ein Mann und eine Frau, Partner sowohl im Leben als auch in ihren Unternehmungen. Die beiden hatten sich in La Chaux-de-Fonds niedergelassen, einem Schweizer Ort mit langer Uhrmachertradition, und waren neun Jahre verheiratet, als sie beschlossen, ihr gemeinsames Schicksal auf ganz neue Art zu gestalten. Auch der Name, den sie ihrer Firma gaben, ist ein Symbol, denn er setzt sich aus den Anfangsbuchstaben ihrer Namen zusammen: «Eugène Blum Et Lévy». Eugène war für die technische Seite der Markenentwicklung zuständig, wobei er besonderen Wert auf höchste Präzision, Kompetenz und Qualität bei jeder Herstellungsetappe legte. Alice gestaltete indessen die ästhetischen Aspekte der Uhren, voller Eleganz und Sinnlichkeit, mit weichen, geschmeidigen Formen und einem kühnen, unverwechselbaren und dabei zeitlosen Design. Seit Anbeginn manifestierte sich diese Verbindung aus dem Streben nach technischer Zuverlässigkeit und nach raffinierten und ästhetischen Modellen in allen Unternehmungen und Projekten. Heute präsentiert Ebel eine evolutionäre Interpretation der Sport Classic und der Wave, welche die DNS des ikonischen Wellenarmbands beibehalten, ihm aber mit modernen, dynamischeren Designelementen frische Energie verleihen. Ein großer Wurf gelang Ebel überdies mit der Revitalisierung der Discovery, die etwas robuster gezeichnet sehr gut in die neue Kollektion passt und je nach Modell mit einer Drehlünette ausgestattet ist.


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Sommeruhren für Sie – Ebel: Comeback der Brasilia

MGI Luxury Group SA

Place de la Gare 2B
CH-2501 Biel / Bienne, Schweiz
Gründung: 1911
Mitarbeiter: k. A.
Jahresproduktion: k. A.
Vertriebsstruktur: Fachhandel
Wichtigste Kollektion / Preisbereich:
Ebel Wave / ab 1300 Euro
Vertrieb in Deutschland:
International Luxury Partners GmbH & Co. KG
Mailingerstr. 32
80636 München
Telefon: +49 89 7260 9975-0
E-Mail: info@ilp-luxury.com
Website: www.ebel.com

FormexEssence
Formex Swiss Watches, gegründet 1999, ist ein unabhängiger Schweizer Uhrenhersteller mit Sitz in Biel, dem Herzen der Schweizer Uhrenindustrie. Die Wurzeln des Familienunternehmens liegen in der Fertigung hochwertiger Zeitmesser, weshalb sämtliche Komponenten einer Formex-Uhr im eigenen Haus entwickelt werden und mit einzigartigen technischen Details ausgestattet sind. Qualität, Komfort und Funktionalität stehen dabei im Mittelpunkt. So schützt die vom Motorsport inspirierte und patentierte Gehäusefederung das Handgelenk vor unbequemem Druck und sorgt für maximalen Tragekomfort. Zudem können Armbänder mit einem raffinierten mehrstufigen Verstellungssystem in Sekunden ohne Werkzeug perfekt auf den Arm eingestellt werden. Gerade bei Sport oder besonders warmen Temperaturen ist dies ideal, um dem Handgelenk schnell Raum zu verschaffen. Mit einem innovativen Vertriebskonzept verkauft Formex direkt ab Werk sowie über einige wenige handverlesene Depots und bietet den Endkunden Komplettpreise inklusive Versand- und Zollgebühren, kostenloser Rücknahme und einer Garantie von drei Jahren. Der Direktkontakt zahlt sich für die Kunden aus: Der Verzicht auf diverse Vertriebsstufen ermöglicht es Formex, die Modelle höchstwertig auszustatten und zu bestmöglichen Direktpreisen anzubieten. Dass dieses Konzept funktioniert und sich in Kennerkreisen herumgesprochen hat, beweisen erfolgreiche Crowdfunding-Kampagnen und mehrmals ausverkaufte Produktionsserien. Vorreiter ist Formex auch im digitalen Bereich: Mit einer «Try-On» genannten Augmented- Reality-App können Interessierte auch fernab vom Stammhaus in Biel Formex-Uhren virtuell «anprobieren» und die Wirkung am Handgelenk testen.

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Formex Essence Automatic – Sportlicher Chronometer

Formex Watch SA

Rue de l’Eau 42
CH-2502 Biel / Bienne, Schweiz
Telefon: +41 32 333 24 55
E-Mail: info@formexwatch.com
Website: www.formexwatch.com
Gründung: 1999
Mitarbeiter: 5
Jahresproduktion: k. A.
Vertriebsstruktur: Direktvertrieb mit Depots
Wichtigste Kollektionen: Essence, Element, Pilot, Motorsport

FortisPC-7
Die Schweizer Uhrenmarke hat in ihrer über 100-jährigen Geschichte viele wichtige Schritte getan: Firmengründer Walter Vogt verschaffte der Marke in den 1930er Jahren mit der Serienfertigung der ersten automatischen Armbanduhr nach Plänen von John Harwood besondere Aufmerksamkeit. Die erste Schweizer Plastikuhr «Flipper» prägte das Markenbild in den 1970er Jahren, und seit den 1980er Jahren stehen die Zeitmesser des Schweizer Herstellers aus Grenchen synonym für Luft- und Raumfahrt und erfüllen funktional alle Anforderungen an einen professionellen Ausrüstungsgegenstand. Nach kurzer Verschnaufpause geht die Reise unter neuer Regie weiter. Jupp Philipp (42) hat im September 2018 die 1912 gegründete Uhrenmarke gekauft und die Fortis Uhren AG in die neue Fortis Watches AG umgebaut. Der passionierte Uhrenfan entstammt einem ebenfalls über 100 Jahre alten Familienunternehmen, das der Urgroßvater einst in Bayern in Deutschland gründete. Neuestes Modell der Marke ist eine limitierte Fliegeruhren-Edition für die Flugstaffel PC-7 TEAM der Schweizer Luftwaffe. Zuvor hatte Fortis einen Official Cosmonauts Chronograph für die Marsflug-Simulation AMADEE-18 entwickelt.

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Jupp Philipp, Fortis-Inhaber – Zurück zu den Sternen

Fortis Watches AG

Lindenstrasse 45
CH-2540 Grenchen, Schweiz
Telefon: +41 32 653 33 61
E-Mail: info@fortis-swiss.com
Website: www.fortis-swiss.com
Gründung: 1912
Mitarbeiter: 18
Jahresproduktion: ca. 1500 Uhren
Vertriebsstruktur: Fachhandel, Webshop
Wichtigste Kollektionen: Cosmonauts, Aeromaster

Frankmuller
Seit Francesco («Franck») Muller 1986 erstmals eine Armbanduhr mit einem Tourbillon versehen hat, gilt der Uhrmacher als einer der kreativsten Köpfe der Uhrenindustrie. Auch in den folgenden Jahren verblüffte Muller die Uhrenwelt immer wieder, indem er Elemente auf eine noch nie da gewesene Art und Weise in einer Armbanduhr miteinander kombinierte. Während sich Muller in den letzten Jahren zusehends aus dem Tagesgeschäft zurückzog, trat die Person in den Vordergrund, die dem jungen Uhrmachertalent seinerzeit den Einstieg ins große Geschäft überhaupt erst ermöglicht hatte: Vartan Sirmakes. Dieser hatte sich mit seiner Firma auf die Fertigung hochwertiger Uhrengehäuse spezialisiert, und gemeinsam entwickelten sie das in zwei Ebenen gewölbte Tonneau-Gehäuse «Cintrée Curvex», das mit seiner typischen Zwanziger-Jahre-Anmutung in kurzer Zeit zum Erkennungszeichen der jungen Uhrenmarke wurde. Aus dem Zusammenschluss von Muller und Sirmakes entstand 1997 die Unternehmensgruppe «Watchland», die zeitweise an die 1000 Mitarbeiter beschäftigte und 13 Firmen besitzt – u. a. zehn Uhrenmarken – bzw. entsprechende Mehrheitsanteile unterhält. In den letzten 15 Jahren investierte die Uhrenmanufaktur viel in die Entwicklung der komplizierten Uhr, auch wenn sich das Unternehmen im Krisenjahr 2009 etwas gesundgeschrumpft hat. Franck Muller bleibt die Leadermarke im Watchland-Portfolio, doch über weitreichende Synergien sind auch die anderen Marken der Watchland-Gruppe am Erfolg der Gründermarke beteiligt, als da sind Barthelay, Backes & Strauss, ECW, Martin Braun, Pierre Kunz, Rodolphe, Smalto Timepieces und Roberto Cavalli by Franck Muller.

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Extraklasse: Superbia Humanitatis – Das letzte Einhorn

Groupe Franck Muller Watchland SA

CH-1294 Genthod, Schweiz
Gründung: 1997
Mitarbeiter: 280 im Watchland (ca. 570 in der gesamten Schweiz)
Jahresproduktion: ca. 20.000 Uhren
Vertriebsstruktur: Fachhandel
Wichtigste Kollektionen:
Vanguard, Cintrée Curvex, Conquistador,
Long Island, Master Square
Vertrieb in Deutschland:
Premium Retail Partners
Ralf Kern Consulting
Berliner Str. 8e
63110 Rodgau
E-Mail: info@prp-consult.com
Website: www.franckmuller.com

FrederiqueConstant
Frederique Constant ist ein Schweizer Uhrenhersteller in Plan-les-Ouates bei Genf. Im Unternehmen sind alle Stufen der Uhrenfertigung vom ersten Entwurf bis hin zur Endmontage und Qualitätskontrolle integriert. Frederique Constant entwickelt, fertigt und montiert seine eigenen Manufakturkaliber, von denen bislang 28 verschiedene Versionen entstanden sind. 2015 führte Frederique Constant die erste in der Schweiz gefertigte Horological Smartwatch mit MMT SwissConnect und analogem Zifferblatt ein, womit die Marke eine ganz neue Uhrenkategorie in der Schweizer Uhrenindustrie ins Leben gerufen hat. 2016 übernahm der große japanische Uhrenhersteller Citizen die Frederique Constant Holding SA, während die Smartwatch-Sparte in den Händen des Gründerpaares Aletta und Peter Stas verblieb. Das Unternehmen ist äußerst innovationsfreudig und bestrebt, immer neue, kreative Produkte von außergewöhnlichem Wert zu entwickeln. Hierzu bietet die hochmoderne Genfer Manufaktur den passionierten Uhrmachern optimale Bedingungen. Das bereits bestehende 3200 Quadratmeter große Fertigungsgebäude von 2006 wurde um einen weiteren Flügel mit 3000 Quadratmetern erweitert. Dank der neuen Fertigungskapazitäten soll die Produktion in den nächsten fünf Jahren von derzeit 160.000 Uhren im Jahr auf 250.000 steigen. Dazu wurden im ersten Stock des Neubaus Fertigungswerkstätten, Forschung & Entwicklung sowie Qualitätskontrolle zusammengeführt, damit Arbeitsprozesse und Logistik optimal aufeinander abgestimmt sind. Im zweiten Stock finden sich funktionale Büros für Verwaltung, Vertrieb und Marketing. Das Highlight des Neubaus ist die «Manufacture Experience», die fast das gesamte Erdgeschoss des Gebäudes beansprucht und künftig den Besuchern des Hauses offensteht. Sie erfahren in der Ausstellung alles über die Geschichte der Marken, über die Entstehung der Designs sowie über die Konstruktion und Fertigung von Uhrwerken.


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Faszination Automobil: Der Vintage Rally Chronograph
Frederique Constant: Neue Manufaktur – Uhren neu erleben
Smartwatches: Frédérique Constant Hybrid

Frederique Constant SA

Chemin du Champ des Filles 32
CH-1228 Plan-les-Ouates (GE), Schweiz
Telefon: +41 22 860 04 40
Fax: +41 22 860 04 64
E-Mail: info@frederique-constant.com
Website: www.frederique-constant.com
Gründung: 1988
Mitarbeiter: 140
Jahresproduktion: > 140.000 Uhren
Vertriebsstruktur: Fachhandel
Wichtigste Kollektionen:
Manufacture
Horological Smartwatch
Slimline Automatic
Runabout
Vintage Rally
Ladies Automatic

glashuette
Glashütte Original gehört zu dem äußerst exklusiven Kreis echter Uhrenmanufakturen, die den Entstehungsprozess einer Uhr nahezu vollständig unter einem Dach vereinen. Von der kleinsten Schraube bis hin zum kompliziertesten Werk werden hier Uhren in höchster Fertigungstiefe weitestgehend in Handarbeit gebaut. Der Herstellungsprozess reicht von der Entwicklung der Uhrwerke und Uhren über die Fertigung von Werkzeugen sowie die Fertigung und Veredelung der Uhrwerke (z. B. Finissierung, Politur, Galvanik) bis hin zur Montage und Prüfung der kompletten Uhr. Glashütte Original besitzt als eine der wenigen Manufakturen eine eigene Zifferblattmanufaktur, die in Pforzheim angesiedelt ist. Die Fertigungstiefe beträgt damit über 95 Prozent. Die Wurzeln der Manufaktur Glashütte Original reichen bis in das Jahr 1845 zurück, als sich die ersten Meisteruhrmacher in Glashütte niederließen. Mit Leidenschaft, Können und unternehmerischem Geschick verwirklichten sie ihre Vision einer eigenständigen sächsischen Uhrenindustrie. Nach der Wiedervereinigung wurde das Unternehmen neu ausgerichtet und mit der Marke Glashütte Original weitergeführt. Im Jahr 2000 wurde die Manufaktur von der Schweizer Swatch Group gekauft, die sich seitdem stark am Standort Glashütte engagiert.


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Glashütter Uhrenbetrieb GmbH

Altenberger Straße 1
01768 Glashütte

Telefon: +49 35053 46-0

Fax: +49 35053 46-10199

E-Mail: info@glashuette-original.com

Website: www.glashuette-original.com

Gründung: 1951 (als VEB Glashütter Uhrenbetriebe)

Mitarbeiter: 750 (weltweit)

Jahresproduktion: k. A.

Vertriebsstruktur: Fachhandel, eigene Boutiquen

Preisbereich: 4100 bis 325.000 Euro

GrandSeikoSpringDrive
Seit 2017 wird die traditionsreiche Seiko-Uhrenlinie Grand Seiko als eigene Manufakturmarke geführt. Die Seiko Watch Corporation begründete diesen Schritt mit dem schon seit jeher außergewöhnlichen Charakter der Grand-Seiko-Uhren, ihrem speziellen Design und der zunehmend eigenständigen Technik der verwendeten Uhrwerke. Nach der Markteinführung der ersten Grand-Seiko-Uhr im Jahr 1960 gehört die Vorstellung des Hochpräzisionsquarzkalibers 9F und des mechanischen Kalibers 9S zu den wichtigsten Meilensteinen in der Geschichte von Grand Seiko. Fünf Jahre lang arbeitete das Entwicklerteam an einer Quarzuhr, welche die hohen Anforderungen des Grand-Seiko- Standards erfüllt. Sie sollte präzise und widerstandsfähig sein und gleichzeitig das ästhetische Design von Grand Seiko zum Ausdruck bringen. 1993 wurde die Grand Seiko Quarzuhr mit dem Kaliber 9F83 vorgestellt. Das 9F bietet bis heute, immer weiter verfeinert und zur veritablen Werkplattform ausgebaut, höchsten Komfort und Präzision. Auch das mechanische Kaliber 9S war auf hohe Ganggenauigkeit und Haltbarkeit ausgelegt, wofür Grand Seiko seit jeher berühmt ist. Seit seiner Einführung 1998 wurde das 9S kontinuierlich verbessert, unter anderem durch die Verwendung neuer Spron-Legierungen für Aufzugs- und Unruhfeder und durch die Nutzung der MEMS-Technologie zur Herstellung wichtiger Komponenten mit Toleranzen von nur einem tausendstel Millimeter. Heute ist das Kaliber 9S die Plattform, auf der das gesamte mechanische Grand-Seiko-Sortiment aufbaut.

Seiko Holdings

Ginza – Chuo – Tokio, Japan
Gründung: 1881
Mitarbeiter: 90.000 (gesamte Holding)
Jahresproduktion: 12 Mio. Uhren, 336 Mio. Uhrwerke
Vertriebsstruktur: Fachhandel
Wichtigste Kollektionen: GS Spring Drive, Professional Diver’s, Elegance
Vertrieb in Deutschland:
Seiko Deutschland
Branch of Seiko UK Ltd.
Siemensring 44m
47877 Willich
Telefon: +49 2154 943 701
Fax: +49 2154 943 777
Website: www.grand-seiko.de

Hamilton
Die Hamilton Watch Co. wurde 1892 in Lancaster im US-Bundesstaat Pennsylvania gegründet und entwickelte sich innerhalb kürzester Zeit zu einem der größten Uhrenhersteller der Welt. Um die Jahrhundertwende trug jeder zweite Eisenbahner in den USA eine Uhr der Marke Hamilton in seiner Westentasche und im Zweiten Weltkrieg zählten die Dienstuhren von Hamilton zur Grundausstattung amerikanischer Offiziere. Hamilton hat als Einziger der großen US-amerikanischen Uhrenhersteller überlebt – wenn auch nur als Marke der Schweizer Swatch Group. Dabei hatte Hamilton in den sechziger und siebziger Jahren selbst Anteile an der Schweizer Uhrenindustrie gehalten: Als Besitzerin der Marke Büren war die Firma gegen Ende der 1960er Jahre maßgeblich an der Entwicklung des Automatik-Chronographenwerks «Kaliber 11» beteiligt, das als Joint Venture von Heuer-Leonidas, Breitling, Dubois-Dépraz und Hamilton-Büren in die Geschichte einging. Außerdem machte die Marke Hamilton als Pionierin der Stimmgabel- Uhr von sich reden, als sie die neue Uhrwerktechnik in ein von Star-Designer Richard Arbib entsprechend modern gestaltetes Gehäuse einschalte: Die dreieckige «Ventura» stürzte die Uhrenwelt im Jahr 1957 in einen wahrhaftigen Innovationsrausch, von dem Hamilton vor allem auf dem amerikanischen Heimatmarkt stark profitierte. In jüngster Zeit profilierte sich die inzwischen in Biel ansässige Marke mit einer Kollektion extrovertiert gestalteter Flieger- und Abenteurer-Uhren sowie immer wieder mit sehr ansprechend gemachten und preislich attraktiven Remakes großer Klassiker aus der eigenen Modellgeschichte.


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Preis & Leistung: Hamilton Khaki – Ein ausdauernder Begleiter

Hamilton International Ltd.

CH-2504 Biel, Schweiz
Gründung: 1892
Mitarbeiter: k. A.
Jahresproduktion: ca. 175.000 Uhren (geschätzt)
Vertriebsstruktur: Fachhandel
Preisbereich: zwischen 500 und 1500 Euro
Vertrieb in Deutschland:
The Swatch Group
(Deutschland) GmbH
Frankfurter Straße 20
65760 Eschborn
Telefon: +49 6196 88 777 90 00
Fax: +49 6196 88 777 90 01
E-Mail: hamilton.deutschland@swatchgroup.com
Website: www.hamiltonwatch.com

hermes
Das 1837 von Thierry Hermès in Paris gegründete Unternehmen spezialisierte sich auf die strapazierfähigen Lederutensilien, die vornehme Herrschaften damals zum Reisen benötigten. Dabei handelte es sich vor allem um Zaumzeug für Pferde sowie um Taschen und Koffer aus Leder. Obschon Hermès seine Produktpalette im Laufe der Zeit stark diversifizierte – Handtaschen, Foulards, Mode, Porzellan, Glas und Goldschmuck –, blieb stets ein roter Faden zur Firmengeschichte erkennbar. Auch die Produktion von Uhren, die mit der Gründung der Bieler Tochterfirma «La Montre Hermès» im Jahr 1978 auf eine feste Basis gestellt wurde, ist einfach zu erklären, da die Ateliers in Paris bereits in den zwanziger Jahren Armbänder für Uhren produzierten und dabei auch die Uhrenmode selbst beeinflussten. Im Gegensatz zu vielen anderen Herstellern von Lifestyle-Produkten lässt Hermès seine Uhren nicht einfach in Lizenz von externen Werkstätten produzieren, sondern unterhält seit über 20 Jahren eine kleine Uhrenfabrik in einem Vorort von Biel. Dass man sich vor einigen Jahren 25 Prozent der Aktien der Werkemanufaktur Vaucher in Fleurier sicherte, überraschte Insider nicht wirklich, zumal die Zusammenarbeit mit dem Parmigiani- Schwesterunternehmen zwei Jahre zuvor begonnen hatte und laufend intensiviert wurde. Damit sitzt La Montre Hermès nun direkt an der Quelle für erstrangige Uhrwerke und kann das Angebot an Uhren entsprechend erweitern. In Zusammenarbeit mit externen Konstrukteuren wie der Genfer Firma Agenhor entstehen interessante kleine Komplikationen, so zum Beispiel außergewöhnliche Zeigerwerke mit verschiedenen Geschwindigkeiten, anhaltbaren Zeigern, faszinierenden Mondphasenanzeigen oder charmanten Countdown-Funktionen, die etwa die letzte Stunde vor einem Rendezvous begleiten.


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Slim d’Hermès «L’heure impatiente» – Eine Stunde Herzklopfen
Hermès Arceau L’Heure de la Lune – Mond für die ganze Welt

La Montre Hermès

CH-2555 Brügg, Schweiz
Gründung: 1978
Mitarbeiter: 130
Jahresproduktion: ca. 90.000 Uhren (geschätzt)
Vertriebsstruktur: eigene Boutiquen, Fachhandel
Vertrieb in Deutschland:
Hermès GmbH
Maximilianstraße 8
80539 München
Telefon: +49 89 5521 53-0
Fax: +49 89 5521 53-50
E-Mail: service.de@hermes.com
Website: www.germany.hermes.com

Hublot
Die Uhrenmarke Hublot, 1980 in der Schweiz gegründet, zeichnet sich durch ihre Innovationen aus, die mit der einzigartigen Kombination aus Gold und Kautschuk ihren Anfang nahmen. Diese «Kunst der Fusion» wurde von dem visionären Präsidenten Jean-Claude Biver erdacht und wird seit 2012 durch CEO Ricardo Guadalupe vorangetrieben. Die Einführung der heute bereits legendären, mehrfach preisgekrönten Big Bang im Jahr 2005 ebnete den Weg für neue Flaggschiff-Kollektionen (Classic Fusion, Spirit of Big Bang) mit Komplikationen, die von einfachen bis hin zu außerordentlich raffinierten Mechanismen reichen. Diese Kollektionen begründeten die außergewöhnliche DNS des Schweizer Uhrenhauses und sichern sein beeindruckendes Wachstum. Geleitet von der Philosophie, stets «der Erste, anders und einzigartig zu sein», will der Schweizer Uhrenhersteller sein traditionelles und außergewöhnliches Know-how bewahren und zugleich mit Material-Innovationen (kratzfestes Magic Gold, Keramik in leuchtenden Farben, Saphir) und der Entwicklung von Manufakturwerken (Unico, Meca- 10, Tourbillon) seiner Zeit stets einen Schritt voraus sein. Das Ziel von Hublot besteht darin, eine Haute-Horlogerie-Marke mit einer visionären Zukunft zu schaffen. Einer Zukunft, die mit den wichtigsten Events und Marken (FIFA Fußball-Weltmeisterschaft, UEFA Champions League, UEFA EURO und Ferrari) und den prominentesten Markenbotschaftern unserer Zeit (z. B. Kylian Mbappé, Usain Bolt, Pelé) gemeinsam gestaltet werden soll.


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Hublot Big Bang Unico Red Magic – Knallrot
Design-Inspiration Automobil – Manufaktur-Motoren

Hublot SA

CH-1260 Nyon, Schweiz
Gründung: 1980
Mitarbeiter: ca. 500
Jahresproduktion: > 50.000 Uhren
Vertriebsstruktur: Fachhandel
Wichtigste Kollektionen: Big Bang, Classic Fusion, Spirit of Big Bang, Masterpiece
Vertrieb in Deutschland:
LVMH Watch & Jewelry
Central Europe GmbH
Zimmersmühlenweg 71
61440 Oberursel
Telefon: +49 6171 6966-0
Fax: +49 6171 6966-65
E-Mail: info@hublot.ch
Website: www.hublot.com

IWC
Im Jahr 1868 – vor über 150 Jahren – gründete der amerikanische Uhrmacher Florentine Ariosto Jones aus Boston die «International Watch Company» in Schaffhausen. Die Zielsetzung war, moderne Produktionsmethoden aus seiner Heimat mit dem handwerklichen Können der Schweizer Uhrmacher zu kombinieren und somit Uhrwerke für den amerikanischen Markt herzustellen. Vor allem unter der feinfühligen Leitung der Schweizer Unternehmerfamilie Rauschenbach bzw. ihres Schwiegersohns Ernst Homberger gelang es, ein effizientes Gleichgewicht zwischen Industrie und Handwerk zu schaffen, das die Geschicke der Marke im 20. Jahrhundert prägte und zahlreiche Innovationen förderte. Durch kompromisslos hohe Produktqualität, den Verzicht auf kurzlebige Design-Eskapaden und eine Vielzahl von uhrmacherischen Innovationen hat IWC Schaffhausen die Entwicklung der Armbanduhr zum modernen Zeitbegleiter vorangetrieben. Zahlreiche Klassiker aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts sind inzwischen zu Ikonen gereift und prägen das Bild der Manufaktur bis heute.

Im Jahr 2019 widmet sich IWC Schaffhausen der behutsamen Überarbeitung der Fliegeruhren, die seit über 80 Jahren sinnbildlich den Traum vom Fliegen repräsentieren. Die prestigeträchtigen Uhren aus Schaffhausen, deren typisches Instrumenten-Design auf ikonischen Navigationsuhren wie der 1948 an die Royal Air Force ausgelieferten Mark 11 basiert, haben es auf unvergleichliche Art und Weise geschafft, Tradition und Moderne zu verbinden. Den Ingenieuren und Designern der Schweizer Manufaktur ist es gelungen, moderne Einflüsse mit charakteristischen Merkmalen großer Fliegeruhren zu verknüpfen und somit einzigartige Modelle dem heutigen Zeitgeist entsprechend zu kreieren.


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IWC Ingenieur – Der Blick zurück nach vorn
IWC Manufakturzentrum – Hightech und Handwerkskunst
SIHH: Fliegeruhren von IWC – Die unsterbliche Legende

International Watch Co.

CH-8201 Schaffhausen
Schweiz

Gründung: 1868

Mitarbeiter: ca. 1250 (weltweit)

Jahresproduktion: 100.000 Uhren (geschätzt)

Vertriebsstruktur: Fachhandel

Wichtigste Kollektionen / Preisbereich: Portugieser, Portofino, Pilot’s Watch / ca. 5000 bis 60.000 Euro

Vertrieb in Deutschland: Richemont Northern Europe GmbH
Landsberger Straße 302
80687 München

Telefon: +49 89 559 84 210

Fax: +49 89 559 84 280

E-Mail: concierge.europe@iwc.com

Website: www.iwc.de

jaegerlecoultre
Jaeger-LeCoultre hat die Präzision zu einer eigenen Kunstform erhoben. Seit ihrer Gründung im Vallée de Joux im Jahr 1833 ist die Manufaktur unentwegt bestrebt, das Gleichgewicht zwischen ästhetischer Kunstfertigkeit und technischer Raffinesse zu wahren. Im Einklang mit dem Erfindergeist des Unternehmensgründers Antoine LeCoultre erschaffen die Meisteruhrmacher und Kunsthandwerker Kollektionen, die an der Spitze der Hohen Uhrmacherkunst stehen: Reverso, Master, Polaris, Rendez-Vous und Atmos. Ein schier unerschöpfliches Erbe inspiriert die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der «Grande Maison», die Grenzen mit außergewöhnlichen Meisterwerken stets neu zu definieren. Für Jaeger-LeCoultre besteht die Essenz der Uhrmacherkunst in einem perfekten Gleichgewicht zwischen präziser Technik und handwerklichem Geschick. Mit diesem Ziel vor Augen verbinden die Meisteruhrmacher der Manufaktur technische Raffinesse und ästhetisches Fingerspitzengefühl.

Das reiche Erbe der Manufaktur Jaeger-LeCoultre beeindruckt dabei mit einer einzigartigen Vielfalt an seltenen Handwerkskünsten («Métiers Rares») und brachte in seiner Geschichte Erfindungen wie das «Millionomètre» oder das Gyrotourbillon hervor. Rund 1250 selbst entwickelte mechanische Kaliber und über 400 Patente bezeugen darüber hinaus die Innovationskraft von Jaeger-LeCoultre.


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Catherine Rénier, CEO Jaeger-LeCoultre – «Ein gesundes Gleichgewicht»
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Manufacture Jaeger-LeCoultre

CH-1347 Le Sentier
Schweiz

Gründung: 1833

Mitarbeiter: ca. 1400

Jahresproduktion: > 75.000 Uhren (geschätzt)

Vertriebsstruktur: Fachhandel, Boutique, E-Boutique

Wichtigste Kollektionen: Master, Reverso, Duomètre, Rendez-Vous, Polaris

Vertrieb in Deutschland: Richemont Northern Europe GmbH

Landsberger Straße 302–306
80687 München

Telefon: +49 6922 22 10 23

E-Mail: client.relations.europe@jaeger-lecoultre.com

Website: www.jaeger-lecoultre.com

jaquetdroz
Obwohl die Uhrenmarke erst seit wenigen Jahren im Portfolio der Swatch Group auftaucht, kann sie doch auf eine sehr lange Tradition zurückblicken und feierte letztes Jahr stolz das 280. Jubiläum! Pierre Jaquet Droz (gesprochen übrigens «Schakee-Droh», mit einem weichen «Sch» wie bei «Journalist») sollte Pfarrer werden, doch der intelligente Junge fühlte sich zum Mechaniker berufen. In der Mitte des 18. Jahrhunderts begann er, die Grenzen der Mikromechanik neu abzustecken, und sein Interesse führte ihn bald über Uhrwerk-Mechanismen hinaus zu anderen, komplizierteren Bewegungsabläufen, die er mit rein mechanischen Mitteln zu steuern versuchte. Jaquet Droz wurde für seine Figurenautomaten berühmt und musste sich mehr als einmal vor kirchlichen Institutionen verantworten, deren Sittenwächter hinter den Bewegungen des zeichnenden Kindes, des Schreibers oder der Pianistin Teufelswerk und Hexerei vermuteten. Ein kleiner Atelierbetrieb in La Chaux-de-Fonds produziert noch heute solche kunsthandwerklichen Kostbarkeiten – so ganz in Vergessenheit geraten ist der im Neuenburger Jura durchaus geläufige Name Jaquet Droz nicht. Die Swatch Group konzentrierte sich dagegen auf das OEuvre des Uhrmachers Jaquet Droz und entwickelte über die letzten zehn Jahre hinweg eine Kollektion von ebenso ästhetisch wie technisch anspruchsvollen Armbanduhren auf der Grundlage hochfeiner Uhrwerke aus Le Brassus (ehem. Uhrwerk-Manufaktur Frédéric Piguet, heute exklusive «verlängerte Werkbank» für die Topmarken im Swatch-Group-Portfolio).


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Jaquet Droz: Grande Seconde Chrono – Spiel der Kreise
Exzentrische Zeitanzeige – Ver-rückte Zifferblätter

Montres Jaquet Droz SA

CH-2300 La Chaux-de-Fonds, Schweiz

Gründung: 1738

Mitarbeiter: k. A.

Jahresproduktion: < 5000 Uhren (geschätzt)

Vertriebsstruktur: Fachhandel, «Tourbillon»-Boutiquen

Vertrieb in Deutschland:

The Swatch Group

(Deutschland) GmbH

Frankfurter Str. 20

65760 Eschborn

Telefon: +49 6196 88 777 70 00
Fax: +49 6196 88 777 70 01
E-Mail: jaquet-droz.deutschland@swatchgroup.com
Website: www.jaquet-droz.com

Junghans
Die Erfolgsgeschichte der deutschen Uhrenindustrie wurde ursprünglich nicht im Erzgebirge, sondern im Schwarzwald geschrieben. Genauer gesagt in Schramberg, einem tief zwischen die bewaldeten Höhen geduckten Ort an der alten Handelsroute zwischen Straßburg und dem Bodensee. Hier gründete Erhard Junghans 1861 eine Uhrenfabrik, die sein Sohn Arthur bis zur Jahrhundertwende zu einem Großbetrieb nach amerikanischem Muster ausbaute. Um 1900 war Schramberg der Nabel der Uhrenwelt: In den Fabrikgebäuden an der Geißhalde produzierten fünftausend Männer und Frauen neuntausend Wanduhren und Wecker – täglich! Armbanduhren mit dem Junghans-Stern auf dem Zifferblatt begleiteten das Wirtschaftswunder und läuteten mit selbst entwickelter Solar- und Funktechnik die Uhren-Neuzeit ein. Bereits in den 1970er Jahren setzte man auf die damals revolutionäre Quarztechnologie und entwickelte 1990 auf der Jagd nach der ultimativen Präzision die erste Funkarmbanduhr der Welt: die MEGA 1. Als im selben Jahrzehnt mechanische Armbanduhren wieder in Mode kamen, erinnerte sich so mancher mit Wehmut an die zuverlässigen Zeitmesser aus Schramberg. So auch Dr. Hans-Jochem Steim, ein erfolgreicher Schramberger Unternehmer. Zusammen mit seinem Sohn Hannes Steim kaufte er 2009 das Unternehmen. Pünktlich zum 150-jährigen Firmenjubiläum 2011 wurde die legendäre Linie Meister, deren Wurzeln bis in die 1930er Jahre zurückreichen, zu neuem Leben erweckt. 2018 eröffnete das Junghans Terrassenbau Museum im denkmalgeschützten gleichnamigen Gebäude, in dem schon vor 100 Jahren Uhrmacher bei besten Lichtverhältnissen arbeiteten. Auf sieben von neun Etagen wird anhand zahlreicher Exponate die Entwicklung der Uhrenindustrie im Schwarzwald dargestellt. Im selben Jahr wurde mit dem Kaliber J101 ein neues Funkwerk präsentiert, das es erstmalig erlaubt, das klassische Design von Junghans mit modernster Funktechnologie auszustatten.


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Smartwatches: Neue Funkuhren von Junghans
100 Jahre Bauhaus: bau. haus. zeit.
Junghans Museum im Terrassenbau: Rund um die Uhr

Uhrenfabrik Junghans GmbH & Co. KG

Geißhaldenstraße 49
78713 Schramberg
Telefon: +49 7422 18 0
Fax: +49 7422 18 665
E-Mail: info@junghans.de
Website: www.junghans.de
Gründung: 1861
Mitarbeiter: 115
Jahresproduktion: ca. 60.000 Uhren (geschätzt)
Vertriebsstruktur: Fachhandel
Wichtigste Kollektionen:
Junghans Max Bill
Junghans Meister
Junghans Form
Junghans Performance

longines
Seit der Gründung im Jahr 1832 hat Longines über 35 Millionen Uhren produziert, womit die Marke zu den echten Schwergewichten der Schweizer Uhrenindustrie zählt. Als unter der Federführung von Nicolas G. Hayek (Hayek Engineering) 1983 die beiden großen Schweizer Uhrenkonzerne ASUAG und SSIH fusionierten (SMH, später Swatch Group), verlor die ASUAG-Leadermarke nur ganz knapp den Wettlauf um die neue Spitzenposition gegen Omega, dem Top-Unternehmen der SSIH. Historisch und technisch betrachtet, hätte die Marke mit der geflügelten Sanduhr nach Ansicht vieler Uhrenfreunde durchaus das Zeug zum Konzernprimus gehabt. Schließlich rüstete Longines schon Polarforscher wie Amundsen und Flugpioniere wie Lindbergh mit Uhren aus, war mehrfach Zeitnehmer bei Olympischen Spielen und verfügte über eine eindrucksvolle Palette von eigenen Uhrwerkkalibern vom einfachen Handaufzug bis hin zum komplizierten Chronographen. Die breite Unternehmensbasis kam Longines zugute, denn als echter «Vollsortimenter» deckt die Marke heute im Swatch-Konzern ein Spektrum von preiswerten, flachen Quarzuhren bis hin zu schweren Goldchronographen und Kalenderuhren mit vierfach retrograden Anzeigen ab. Eine besondere Spezialität des Hauses sind neben eleganten Damenuhren und modernen Sportuhren die Remakes großer Klassiker aus der eigenen Unternehmensgeschichte.


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Longines Heritage Kollektion – Zukunft mit Vergangenheit

Moderne Klassiker – Das Beste von gestern

Chronographen Legenden: Longines Chronograph (1940)

Longines Watch Co.

CH-2610 St.-Imier, Schweiz
Gründung: 1832
Mitarbeiter: weltweit ca. 600 (geschätzt)
Jahresproduktion: ca. 600.000 Uhren (geschätzt)
Vertriebsstruktur: Fachhandel
Wichtigste Kollektionen / Preisbereich:
Master Collection, DolceVita, Conquest Classic, Equestrian Collection / ca. 1000 bis 4000 Euro
Vertrieb in Deutschland:
The Swatch Group
(Deutschland) GmbH
Frankfurter Straße 20
65760 Eschborn
Telefon: +49 6196 88 777 20 00
Fax: +49 6196 88 777 20 01
E-Mail: Longines.Deutschland@swatchgroup.com
Website: www.longines.de

LouisVuitton
«Fabrique du temps» – Zeitfabrik – heißt die 2014 eröffnete neue Uhrenmanufaktur von Louis Vuitton im Genfer Vorort Meyrin. Auf 4000 Quadratmetern lichtdurchfluteter Werkstattfläche sind hier die Gewerke der ehemaligen Louis-Vuitton-Ateliers in La Chaux-de- Fonds, eines zur Gruppe gehörenden Genfer Zifferblattherstellers und der alten Fabrique du temps aus Vernier zusammengefasst. 70 hoch qualifizierte Mitarbeiter werden hier in Zukunft sämtliche Uhren von Louis Vuitton konstruieren und montieren, zum Teil auch Einzelteile produzieren und Zifferblätter bedrucken. Komplizierte Stücke wie Repetitionsuhren oder Doppelchronographen werden in einem separaten Atelier einzeln angefertigt, wo auch ein computergesteuertes Bearbeitungszentrum zur Verfügung steht. Zur Philosophie der über 150 Jahre alten Marke gehört, dass alle Produkte, die den Namen Louis Vuitton tragen, in eigenen Produktionsstätten gefertigt werden. Das Ziel bestehe nicht darin, alle Uhrwerk- und Gehäuseteile selbst herzustellen, betonte Hamdi Chatti, Vizepräsident von Louis Vuitton Uhren & Schmuck. Wohl aber, die Kontrolle über die wichtigen Arbeitsschritte zu behalten und die Expertise zu bewahren, eigene Uhren herzustellen – zur Not auch von A bis Z. Das Flying Tourbillon «Poinçon de Genève» war 2017 ein wichtiger Meilenstein in der Entwicklung des Uhrenherstellers Louis Vuitton, doch schon ein Jahr später schob die kleine Manufaktur den nächsten uhrmacherischen Leckerbissen nach: das Tambour Moon Mystérieuse Flying Tourbillon mit einem fliegend gelagerten Drehgang unter transparenten Saphirglasbrücken. Das Uhrwerk selbst ist ein Hauch von Nichts, das in einem vollkommenen Fluidum zwischen den Gläsern schwebt, ohne sichtbaren Kontakt zum Gehäuse oder zur Aufzugskrone.

Louis Vuitton Malletier

F-75034 Paris
Frankreich
Gründung: 1854
Mitarbeiter: ca. 50 (geschätzt), weltweit ca. 18.000
Jahresproduktion: ca. 20.000 Uhren (geschätzt)
Vertriebsstruktur: ca. 450 eigene Boutiquen, davon ca. 200 mit Uhren-Kompetenz
Wichtigste Kollektion / Preisbereich: Tambour / ca. 2500 bis 250.000 Euro
Vertrieb in Deutschland:
Louis Vuitton Deutschland GmbH
Maximilianstraße 2a
80539 München
Telefon: +49 89 55 893 83-0
Website: www.louisvuitton.de

mido
Gegründet wurde die Uhrenmarke am 11. November 1918, dem Tag des Waffenstillstands im Ersten Weltkrieg. Seit diesem symbolischen Datum blickt Mido zuversichtlich in die Zukunft, getragen durch die visionäre Kraft ihres Gründers, des Schweizer Uhrmachers Georges Schaeren. 2018 feierte das heute in Le Locle ansässige Unternehmen sein 100-jähriges Bestehen und geht den eingeschlagenen Weg weiter. Dazu gehört die Wahrung der Werte, die seit einem Jahrhundert die Identität von Mido prägen: zeitloses Design, qualitativ hochwertige Materialien und technologische Innovation. «Ich messe» bedeutet der Markenname Mido, der dem Spanischen entlehnt ist. Mido genießt hohes Ansehen für robuste, zuverlässige und alltagstaugliche Zeitmesser. Wasserdichtheit und Selbstaufzug sind für die Uhrenfreunde von heute eine Selbstverständlichkeit, doch Mido bot dies schon in den 1930er Jahren mit der Einführung der Multifort an und gehörte damit zu den führenden Uhrenmarken ihrer Zeit. Auch bei den Uhrwerken zeigt sich der Hersteller innovativ und entwickelt äußerst praktische technische Neuerungen. Beispielhaft erwähnt seien hier das Modell Radiotime (1939) sowie der Multicenterchrono (1941), die heute durchaus gesuchte Sammlermodelle sind. 1971 verkaufte die Familie Schaeren ihr Unternehmen an die General Watch Co. Ltd., eine Holding-Gesellschaft der ASUAG, aus der später die SMH und schließlich die Swatch Group hervorgehen sollte. Mido produziert weiterhin mehrheitlich mechanische Uhren, nur knapp ein Viertel sind batteriebetriebene Quarzzeitmesser. Die Uhren werden von 2700 offiziellen Händlern in 70 Ländern verkauft.


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100 Jahre Mido: Ich messe
Mido Commander Icône – Hommage an den Dauerbrenner
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Mido AG

CH-2400 Le Locle, Schweiz
Gründung: 1918
Mitarbeiter: 50 (geschätzt)
Jahresproduktion: ca. 100.000 Uhren (geschätzt)
Vertriebsstruktur: Fachhandel
Wichtigste Kollektionen: Baroncelli, Commander, Multifort
Vertrieb in Deutschland:
The Swatch Group
(Deutschland) GmbH
Frankfurter Straße 20
65760 Eschborn
Telefon: +49 6196 88 777 4000
Fax: +49 6196 88 777 4001
E-Mail: mido.deutschland@swatchgroup.com
Website: www.midowatches.com

montblanc
Eine der imponierendsten Erfolgsstorys in der Uhrenbranche ist, dass sich die einst nur für ihre edlen Schreibgeräte berühmte Marke in kurzer Zeit zu einer profilierten Uhrenmarke gemausert hat. Mit großem Geschick hat man die Erfindung des Chronographen – genauer: Rieussecs «Zeit-Schreiber», der auf Knopfdruck einen Tintentropfen auf ein rotierendes Blatt Papier fallen ließ – aufgegriffen, um sich auf dem Gebiet dieser begehrten Komplikation ein Renommee aufzubauen. Die Bandbreite der durchweg mit Manufakturkalibern bestückten Chronographen reicht vom schlichten Automatik-Stopper bis zum raffinierten Renommierstück mit zwei unabhängig getakteten Schwingsystemen für Zeitanzeige und Kurzzeitmessung. Die Konzernmutter Richemont Luxury Group stellte der Montblanc Montres SA die Anfang 2007 erworbene kleine Manufaktur Minerva (gegründet 1858 in Villeret) zur Seite, die nicht zuletzt wegen ihrer sehr elegant gestalteten Chronographenwerke von Kennern sehr geschätzt wird. Minerva machte sich schnell einen Namen durch die Entwicklung bahnbrechender Uhrwerke, die kleinste Zeitintervalle mit höchster Präzision messen konnten. Bereits in den 1880er Jahren spezialisierte sich Minerva auf Taschenuhren, die über die Krone aufgezogen wurden. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts begann die Manufaktur mit der Herstellung von Ein-Drücker-Chronographen, die Minerva aufgrund ihrer Ganggenauigkeit weitere Anerkennung einbrachten. Dank innovativer Patente und richtungsweisender Zeiterfassungstechnologie setzte Minerva im 20. Jahrhundert den Erfolgsweg fort. Die Errungenschaften gipfelten in hochpräzisen – mechanischen – Stoppuhren, welche die Zeit auf die Hundertstelsekunde genau messen konnten und den Ruf der Marke als Spezialistin für die Herstellung von Taschenuhren und Chronographen weiter festigten. Die Montblanc-Uhren von heute führen die 161-jährige Tradition von Minerva fort und ehren das Vermächtnis der Manufaktur mit den verschiedenen Modellfamilien, der Produktlinie 1858, der Linie Heritage, der Linie Star Legacy, der Linie TimeWalker, sowie den Damenuhren der Linie Bohème.


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Montblanc Montre SA

CH-2400 Le Locle, Schweiz
Gründung: 1997 (1906 in Hamburg, 1858 in Villeret)
Mitarbeiter: ca. 200 (in Le Locle und Villeret)
Jahresproduktion: ca. 75.000 Uhren (geschätzt)
Vertriebsstruktur: Fachhandel, eigene Boutiquen
Wichtigste Kollektionen:
Star Legacy Collection, 1858 Collection,
TimeWalker Collection, Bohème Collection
Vertrieb in Deutschland:
Montblanc Deutschland GmbH
Postfach 540340
22503 Hamburg
Telefon: +49 40 84 00 10
E-Mail: service@montblanc.com
Website: www.montblanc.com

moritzgrossmann
Ein großer Name der Glashütter Uhrengeschichte: Moritz Grossmann war nicht nur ein Schulfreund von Ferdinand Adolph Lange, sondern auch einer seiner wichtigsten Mitstreiter bei der Entwicklung der Glashütter Uhrenindustrie. Grossmann forschte, erfand und entwickelte, verfasste Bücher, hielt Vorträge und gründete die Deutsche Uhrmacherschule (1878). Er war in Uhrenkreisen weit über die Grenzen des Kaiserreichs hinaus bekannt und galt vielen als der wichtigste Vertreter der deutschen Uhrmacherei. Die Wiederbelebung der Marke Moritz Grossmann geschah auf Initiative von Christine Hutter, die es nach der Wende nach Sachsen gezogen hat, um in verschiedenen Uhrenmanufakturen Erfahrungen zu sammeln. Die bayerische Uhren-Fachfrau hat zusammen mit Glashütter Ingenieuren ein Konzept zur Konstruktion, Produktion und Vermarktung von Armbanduhren ausgearbeitet, die in Stil und Qualität dem hohen Anspruch von Moritz Grossmann genügen sollen. Es gelang ihr, private Investoren von ihrem Vorhaben zu überzeugen, und so gründete sie im November 2008 die Grossmann Uhren GmbH. Im Frühjahr 2012 bezog die Firma ihr Domizil in einem spektakulären Gebäude von moderner Architektur, das sich an einen Berghang schmiegt wie ein Ozeandampfer an die Mole. Mit inzwischen drei Grundkalibern – inklusive Tourbillon – deckt die Marke ein immer breiteres Modellangebot ab. Nach verschiedenen Handaufzugswerken von historischem Zuschnitt (aber mit durchdachten und modernen Konstruktionsmerkmalen) präsentiert Moritz Grossmann nun das erste Automatikwerk. Und wie könnte es auch anders sein: Auch dieses «Hamatic» genannte Kaliber fällt technisch völlig aus dem Rahmen, denn es verfügt über eine Pendelschwungmasse, wie sie zuletzt in den 1950er Jahren gebaut wurde. Intelligente Konstruktionslösungen bei Kinematik und Stoßsicherung kurieren die Effizienzprobleme des Prinzips, und das Ergebnis erfreut das Auge des Betrachters mit einer sehr ungewöhnlichen Ästhetik.


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Grossmann Uhren GmbH

Uferstraße 1
01768 Glashütte
Telefon: +49 35053 32 00-0
Fax: +49 35053 32 00-99
E-Mail: info@grossmann-uhren.com
Website: www.grossmann-uhren.com
Gründung: 2008
Mitarbeiter: 51
Jahresproduktion: < 500 Uhren Vertriebsstruktur: Fachhandel

Mühle-glashuette
2019 feiert Mühle-Glashütte nicht nur 25 Jahre «Nautische Instrumente», sondern vor allem auch das 150. Jubiläum der Firmengründung durch Robert Mühle. Genauso lange widmet sich das Familienunternehmen bereits der Herstellung feinmechanischer Messinstrumente. In den frühen 1920er Jahren etablierte sich der Betrieb mit Tachometern, Autouhren, Drehzahlmessern und Messgeräten als Zulieferer für die Automobilindustrie. Während der DDR-Zeit ging die Firma im großen volkseigenen Betrieb der GUB auf, doch nach der Wiedervereinigung erfolgte eine Neugründung als GmbH. 2007 trat Thilo Mühle als Geschäftsführer die Nachfolge seines Vaters Hans-Jürgen Mühle an. Das 1996 erfolgreich begonnene Armbanduhrengeschäft hat den Ursprung der Firma im Bau nautischer Instrumente ein wenig in den Hintergrund gedrängt. Der Schwerpunkt der Kollektion liegt auf sportlichen und eleganten mechanischen Armbanduhren im Einsteiger- bis Mittelpreissegment. In diesen Uhren kommen Schweizer Grundwerke zum Einsatz, die Mühle mit eigenen Entwicklungen wie etwa der patentierten Spechthalsregulierung ausstattet. Die Modifizierungen sind teilweise so tief greifend, dass die Vergabe einer eigenen Kaliberbezeichnung statthaft ist. Darüber hinaus unterhält Mühle-Glashütte schon seit einigen Jahren eine traditionell ausgerichtete Manufakturlinie unter dem Namen «R. Mühle & Sohn». Den Auftakt zu dieser Modellreihe bildeten die Robert Mühle Auf/Ab und die Robert Mühle Kleine Sekunde, deren Uhrwerke RMK 01 und RMK 02 völlig neu konstruiert wurden.


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150 Jahre Mühle in Glashütte: Familiensaga
Mühle-Glashütte S.A.R. Rescue-Timer Bronze: (Über)lebens-künstler
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Mühle-Glashütte GmbH

Nautische Instrumente und Feinmechanik
Altenberger Straße 35
01768 Glashütte
Telefon: +49 35053 32 03-0
Fax: +49 35053 32 03-136
E-Mail: info@muehle-glashuette.de
Website: www.muehle-glashuette.de
Gründung: Erstgründung 1869, Neugründung 1994
Mitarbeiter: 60
Jahresproduktion: k. A.
Vertriebsstruktur: Fachhandel
Wichtigste Kollektionen / Preisbereich: mechanische Armbanduhren / ca. 1000 bis 7500 Euro

nomos
Beste Qualität, traditionelles Handwerk in Verbindung mit der Technologie von heute, ein außergewöhnliches Verhältnis von Preis und Leistung: Für all dies steht Nomos Glashütte. Niemand baut in Deutschland mehr mechanische Armbanduhren als Nomos – die Manufaktur ist hier marktführend in der Preisklasse bis 4000 Euro.

Rund 300 Mitarbeiter sind für das Unternehmen tätig. Die Mehrheit, etwa 240, arbeitet am Traditionsstandort Glashütte. Gut 60 Mitarbeiter sind an den Standorten Berlin, New York, Hongkong, Schanghai und im italienischen Como beschäftigt. Nomos fertigt alle elf Uhrwerke, sowohl mit Handaufzug als auch automatisch, in der eigenen Glashütter Manufaktur. Die hauseigene Abteilung für Forschung & Entwicklung verantwortet mehrere Patente, etwa für den Datumsmechanismus und die Gangreserveanzeige. Unabhängig von externem Know-how ist die Manufaktur in der Lage, die Kaliber mit einem hauseigenen Assortiment, dem Nomos-Swing-System, auszustatten. Es tickt auch in den neuesten Nomos-Werken, den Neomatik-Kalibern DUW 3001 und DUW 6101 (mit Datum). Mit nur 3,2 Millimetern Höhe (mit Datum: 3,6 Millimeter) sind diese Automatikwerke äußerst flach und dabei hochpräzise. Ebenfalls besonders: Das Neomatik-Datumskaliber verfügt über einen hochmodernen Datumsmechanismus, mit dem das Datum schnell und komfortabel gestellt werden kann, vorwärts wie rückwärts. Die gesamte Nomos-Kollektion umfasst elf Modellfamilien mit rund 80 Varianten: mechanische Armbanduhren mit Edelstahlgehäuse in der Preisklasse zwischen 1000 und 4000 Euro. Teurer sind allein die goldenen Haute-Horlogerie-Modelle Lambda und Lux.


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Nomos Glashütte

Ferdinand-Adolph-Lange-Platz 2

01768 Glashütte

Telefon: +49 35053 40 40

Fax: +49 35053 40 480

E-Mail: nomos@glashuette.com

Website: www.nomos-glashuette.com

Gründung: 1990

Mitarbeiter: ca. 300

Jahresproduktion: k. A.

Vertriebsstruktur: Fachhandel

omega
2019 feiert die Welt das 50. Jubiläum der Mondlandung – und die Uhrenwelt die Omega Speedmaster, welche die Apollo-11-Astronauten Armstrong und Aldrin bei ihrem Ausflug in eine fremde Welt an überlangen Velcro-Bändern über ihren Schutzanzügen trugen. Schon in der Vergangenheit war der Chronographen-Klassiker immer wieder in den verschiedensten Sondereditionen angeboten und mit unterschiedlichen Ausstattungen technisch durchdekliniert worden. Nun gibt die «Moon Watch» gleich zwei interessanten neuen Uhrwerkkalibern Starthilfe: dem nach Master-Chronometer-Standards aufgerüsteten Handaufzugs-Chronographenwerk 3861 und dem für zukünftige exklusive Modelle reservierten Kaliber 321, einem werktreuen, aber in Details verbesserten Nachbau des Mond-Kalibers aus den 1960er Jahren. Die flächendeckende Einführung der Co-Axial-Hemmung unterstreicht den Anspruch der Marke auf technische Vorreiterschaft in ihrem Marktsegment. Der nächste Innovationsschub betrifft die vollständige Immunisierung des Uhrwerks gegen magnetische Strahlung anstelle einer konventionellen Abschirmung. Am Ende sollen alle Omega-Uhren mit Co-Axial-Hemmung – und das sind schon jetzt über 90 % der mechanischen Kollektion – mit der Antimagnetismus-Technologie ausgestattet sein.

In den letzten fünf Jahren hat Omega acht neue «Master Chronometer»-Uhrwerke vorgestellt, die neben der Chronometer-Prüfung durch die COSC auch die in Zusammenarbeit mit dem Eidgenössischen Institut für das Mess- und Eichwesen (METAS) entwickelten Magnetfeldtests absolvieren müssen. Seit vorletztem Jahr findet die Prüf und Zertifizierungsarbeit im neuen Omega-Manufakturgebäude statt, einem Herzstück des komplett umgestalteten Swatch-Group-Firmenareals in Biel.


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Omega SA

Omega SA
CH-2500 Biel, Schweiz
Gründung: 1847
Mitarbeiter: k. A.
Jahresproduktion: ca. 750.000 Uhren (geschätzt)
Vertriebsstruktur: Fachhandel
Wichtigste Kollektionen / Preisbereiche:
Seamaster / ab 3000 Euro; Constellation / ab 4500 Euro; Speedmaster / ab 3000 Euro
Vertrieb in Deutschland:
The Swatch Group
(Deutschland) GmbH
Frankfurter Straße 20
65760 Eschborn
Telefon: +49 6196 88 777 1 205
Fax: +49 6196 88 777 3 205
E-Mail: omega.deutschland@swatchgroup.com
Website: www.omegawatches.de

oris
Seit 1904 produziert die Firma Oris an ihrem Gründungsstandort Hölstein in der Nordwestschweiz mechanische Uhren, und seit damals steht der Markenname vor allem für Qualität und ein vorteilhaftes Preis-Leistungs-Verhältnis. In den vergangenen Jahren hat man in erster Linie davon profitiert, dass sich namhafte Mitbewerber aus dem Einstiegsund mittleren Preisbereich verabschiedet haben. Diese werden es schwer haben, Oris diese Eroberung streitig zu machen. Folgerichtig waren die letzten Jahre von wachsendem internationalem Erfolg geprägt. Dabei bilden die vier Produktwelten Aviatik, Motorsport, Kultur und Tauchen starke und unverwechselbare Identitäten. Durch den Einsatz spezieller Materialien und Funktionen passt jede Uhr perfekt in die Welt, für die sie geschaffen wurde. Die Marke ist gewiss für manche Überraschung gut, aber dass Oris zum 110. Jubiläum (2014) ein eigenes Handaufzugswerk präsentieren würde, damit hatten wohl die wenigsten gerechnet. Das Kaliber 110 gibt sich schmucklos und technisch effizient: ein Werk mit Handaufzug, das seine Gangreserve von zehn Tagen aus nur einem Federhaus schöpft und mit einer patentierten, nicht linearen Gangreserveanzeige kombiniert. Das 2015 präsentierte Kaliber 111 mit zusätzlicher Datumsanzeige war der logische nächste Schritt zum Wiedereinstieg des Schweizer Uhrenherstellers in die hauseigene Werkentwicklung. Nach dem Kaliber 112 mit GMT-Funktion und Tag-/Nachtindikation und dem Kaliber 113 mit der zusätzlichen Anzeige der 52 Kalenderwochen und des Monats erschien 2018 folgerichtig das Kaliber 114 mit der Anzeige einer zweiten Zeitzone. Zum Jahresende 2019 debütiert in der ProPilot X die erste Skelettversion des Langläufers in einem technisch völlig durchgestylten Look, der einen Ausblick in die Zukunft der Marke und ihrer Uhren erlaubt.


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Rolf Studer, Geschäftsführer Oris: «Seriöse Uhrmacherei»
Oris Big Crown Pointer Date
Uhrenhersteller Oris: So tickt es in Hölstein

Oris SA

Ribigasse 1
CH-4434 Hölstein, Schweiz
Telefon: +49 1805 674 792
Fax: +49 800 674 7928
E-Mail: info.de@oris.ch
Website: www.oris.ch
Gründung: 1904
Mitarbeiter: ca. 50
Jahresproduktion: > 50.000 Uhren (geschätzt)
Vertriebsstruktur: Fachhandel
Wichtigste Kollektionen / Preisbereich: Aquis, Big Crown, Artelier / ca. 1000 bis 6200 Euro

panerai
Die Marke «Officine Panerai» (zu Deutsch: «Panerai-Werkstätten») gehört seit 1997 der Richemont-Gruppe und erlebte nach der Jahrtausendwende einen beispiellosen Aufstieg von der Insider-Nischenmarke zur High-End-Uhrenmanufaktur. In den 1930er Jahren war Panerai offizieller Lieferant der italienischen Marine für hochwertige Präzisionsinstrumente. Unter der Leitung von Angelo Bonati entstand nach 1997 eine stilistisch und technisch auf diesen historischen Modellen aufbauende Kollektion von groß dimensionierten Armbanduhren. 2002 wurde die Manufaktur in Neuchâtel (Schweiz) eröffnet, und schon drei Jahre später konnte die Marke ihre ersten eigenen Manufakturwerke (Kaliberfamilie P.2002) vorweisen. 2014 wurde die neue Manufaktur in Neuchâtel eingeweiht, in der Entwicklung, Fertigung, Montage und Qualitätskontrolle erstmals unter einem Dach zusammengefasst sind. Das Manufakturkaliber P.5000 kombiniert mit einer Gangreserve von acht Tagen und einem Handaufzug zwei Merkmale, die seit der Entwicklung der ersten Modelle im Auftrag der italienischen Marine für die Modellhistorie von Panerai charakteristisch sind. Doch kurz darauf präsentierten die Italiener das erste eigene Automatikwerk (Kaliber P.4000) mit dezentralem Aufzugsrotor, das mit einer Höhe von 3,95 Millimetern für Panerai-Verhältnisse sehr flach geriet und der Marke unter Umständen ein neues Modellsegment eröffnet. Gegen Ende des Jahres 2015 erweiterte Panerai seine Uhrwerkpalette um das neue mechanische Kaliber P.1000. Das Handaufzugswerk hat einen Durchmesser von 26,8 Millimetern bei einer Höhe von nur 3,85 Millimetern und ist damit ideal für kleine Uhren, die gleichzeitig jedoch alle für Panerai so typischen Proportionen und Designmerkmale aufweisen. 2016 präsentierte Panerai ein neues Drei-Tage-Automatikwerk mit der Bezeichnung P.9010, das seit letztem Jahr vom Kaliber OP XXXIV komplementiert wird, einem (preiswerteren) Zukauf aus dem Richemont-Konzern.


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Officine Panerai

CH-2000 Neuchâtel, Schweiz
Gründung: 1860 in Florenz
Mitarbeiter: ca. 300
Jahresproduktion: ca. 50.000 Uhren (geschätzt)
Vertriebsstruktur: Fachhandel, eigene Boutiquen
Wichtigste Kollektionen / Preisbereiche:
Radiomir / 4100–12.600 Euro
Radiomir 1940 / 7000–21.900 Euro
Luminor / 4600–20.900 Euro
Luminor 1950 / 7200–139.000 Euro
Vertrieb in Deutschland:
Richemont Northern Europe GmbH
Landsbergerstraße 302
80687 München
Telefon: +49 89 20 30 30 96
E-Mail: concierge.europe@panerai.com
Website: www.panerai.com

patek
Seit mehr als 175 Jahren kultiviert man bei Patek Philippe ohne Unterbrechung die traditionelle Genfer Uhrmacherkunst. Die Uhrenfirma wurde 1839 von Graf Norbert Antoine de Patek gegründet, 1845 kam Meisteruhrmacher Jean Adrien Philippe hinzu. Buchstäblich seit damals steht Patek Philippe für die Kreation hochwertigster mechanischer Uhren mit zum Teil diffizilsten Komplikationen. Auch unter den Mitbewerbern genießt die Manufaktur großen Respekt. Der Urgroßvater des heutigen Unternehmensleiters Thierry Stern, Charles Henri Stern, und sein Bruder Jean übernahmen im Jahr 1932 die Führung von Patek Philippe und die Erbfolge in der Geschichte des Unternehmens. Charles Henris Sohn Henri und dessen Sohn Philippe lenkten die feine Manufaktur durch die turbulenten Zeiten der Schweizer «Quarzkrise», blieben der Vision der Unternehmensgründer treu und machten keine Zugeständnisse an die hohe Qualität der Uhren. Das 1996 bezogene, nach modernsten Kriterien errichtete Firmengebäude beherbergt die weltweit wohl größte Ansammlung von Uhrmachern unter einem Dach. Inzwischen sind die Produktionszahlen der Manufaktur im Genfer Industrievorort Plan-les-Ouates auf eine respektable Größe angewachsen – woran natürlich die weltweit stark nachgefragten Damenuhren (mit Quarzwerken) nicht ganz unbeteiligt sein dürften. Innerhalb der nächsten Monate entsteht ein weiteres Produktionsgebäude mit 110.000 Quadratmetern Werkstattfläche.

Patek Philippe unterhält auch einen hoch industrialisierten Zweigbetrieb in der Hochebene zwischen La Chaux-de-Fonds und Le Locle, in dem einzelne Gehäuse hergestellt und Gehäuse poliert sowie aufwendige Steinsetzerarbeiten ausgeführt werden. Der Sitz der Manufaktur bleibt weiterhin Genf. Gleichwohl erhebt Patek Philippe nicht länger Anspruch auf das Herkunfts- und Qualitätsprädikat «Genfer Siegel»: Seit 2009 tragen alle mechanischen Uhrwerke der Manufaktur das neue Patek-Philippe-Siegel, dessen Kriterien noch über die Anforderungen des «Poinçon de Genève» hinausgehen und vor allem die komplette Uhr einbeziehen und nicht nur das Uhrwerk berühren.


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Patek Philippe SA

CH-1228 Plan-les-Ouates
Schweiz

Gründung: 1839

Mitarbeiter: ca. 2400 (weltweit)

Jahresproduktion: 62.000 Uhren

Vertriebsstruktur: Fachhandel

Wichtigste Kollektionen: Calatrava, Nautilus, Aquanaut, Complications & Grandes Complications

Vertrieb in Deutschland: Deutsche Patek Philippe GmbH
Brienner Straße 12
80333 München

Telefon: +49 89 28 67 62 0

Fax: +49 89 28 67 62 20

E-Mail: info.dpp@patek.com

Website: www.patek.com

piaget
Die Geschichte des Hauses Piaget begann 1874 im Schweizer Bergdorf La Côtes-aux- Fées. Damit gehört die Marke zu den ältesten Uhrenmanufakturen der Schweiz. Unter Georges-Edouard Piaget entstand ein Uhrmacher-Atelier, das die produzierten Uhrwerke über Jahrzehnte an andere renommierte Schweizer Uhrenmarken lieferte. Erst in den 1940er Jahren begann Piaget damit, auch Uhren unter dem eigenen Namen anzubieten, und hat sich bis heute zu einer anerkannten Luxusmarke entwickelt. Fast die Hälfte ihrer 140-jährigen Geschichte verwendet die Marke nun schon darauf, flache und elegante Uhren zu bauen, und stellt dabei immer wieder neue Rekorde auf. Dieser Tradition verpflichtet, fertigt Piaget aktuell über 40 eigene Kaliber, davon 27 ultraflache Uhrwerke. Bereits seit Ende der 1950er Jahre investierte die Manufaktur in die Konzeption und Fabrikation ultraflacher Uhrwerke, die zu einem Markenzeichen des Hauses werden sollten. 1957 präsentierte Valentin Piaget seine erste ultraflache Herrenuhr Altiplano, ausgestattet mit dem nur zwei Millimeter hohen Handaufzugskaliber 9P. Kurze Zeit später legte er mit dem legendären Automatikkaliber 12P noch einen drauf: 2,3 Millimeter Bauhöhe waren neuer Rekord für ein selbstaufziehendes Uhrwerk. Auch im dritten Jahrtausend führt Piaget das Konzept der ultraflachen Uhren fort. Auf der Suche nach immer neuen Höchstleistungen entstand vor zwei Jahren die Altiplano Ultimate Concept, die in aller Schönheit einen weiteren Weltrekord aufstellte: Die flachste mechanische Uhr mit Handaufzug von nur zwei Millimetern Gesamthöhe (!) resultiert aus vier Jahren Forschung und Entwicklung. Dieses nicht verkäufliche Modell repräsentiert ein erfolgreiches Kunstwerk der Miniaturisierung, welches das Motto der Maison, «es stets besser zu machen als nötig», wieder einmal bestätigte.


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Piaget Altiplano Ultimate Concept: Ultimatives Konzept

Piaget SA

CH-1228 Plan-les-Ouates, Schweiz
Gründung: 1874
Mitarbeiter: ca. 900
Jahresproduktion: ca. 25.000 Uhren
Vertriebsstruktur: Fachhandel
Wichtigste Kollektionen / Preisbereich:
Altiplano, Polo S, Limelight Gala / ca. 10.000 bis 40.000 Euro
Vertrieb in Deutschland: Richemont Northern Europe GmbH
Landsbergerstraße 302
80687 München
Telefon: +49 89 20 30 3002
E-Mail: customer.care@piaget.com
Website: www.piaget.com

porschedesign
1972 gründete Professor Ferdinand Alexander Porsche sein Unternehmen Porsche Design mit dem Ziel, technisch inspirierte Produkte jenseits der Fahrzeugwelt zu erschaffen. «Wenn man die Funktion einer Sache überdenkt, ergibt sich die Form manchmal wie von selbst», lautete dabei die stilprägende Maxime des Firmengründers. Bei Porsche Design ging es von Anfang an darum, einen Schritt weiterzudenken, technische Möglichkeiten neu auszuloten und Entwicklungen voranzutreiben. Die Verantwortung für das Design liegt in der Hand des hauseigenen Designstudios F. A. Porsche in Zell am See in Österreich. 2014 wurde die Porsche Design Timepieces AG in Solothurn in der Schweiz gegründet. Sie trägt seitdem die Verantwortung für die Entwicklung und Produktion der Uhren und stellt sicher, dass den hohen Ansprüchen des Hauses an Qualität und Technik Rechnung getragen wird. Im Mittelpunkt der Entwicklung von Porsche Design Timepieces steht die Zusammenarbeit mit Porsche Motorsport. Die Kooperation erlaubt es, neueste Technologien und Erkenntnisse aus dem Rennsport in die Entwicklung der Zeitmesser einfließen zu lassen und so immer wieder neue Maßstäbe in Funktionalität, Materialauswahl und -verarbeitung zu setzen. Dieser Tradition folgend, widmete sich Porsche Design der Weiterentwicklung des «Uhrenantriebs» und erschuf das erste hauseigene Uhrwerkkaliber Werk 01.200. Es zeichnet sich durch die technisch anspruchsvolle Flyback-Funktion aus. In diesem Jahr stellt Porsche Design ein weiteres innovatives Automatikwerk vor, dessen Präzision auch hier oberstes Gebot ist: das Kaliber Werk 04.110. Mit diesem neuen Werk setzt Porsche Design ein weiteres Statement in der Entwicklung der Reiseuhren. Es verfügt über ein eigens entwickeltes Zeitzonen-Dispositiv – eine Zeitzonen-Mechanik mit einem ausgeklügelten, innovativen Schaltmechanismus, der neue Industriestandards definiert.


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Design: PORSCHE DESIGN – «So wenig Design wie möglich»
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PLH – Porsche Lizenz- und Handelsgesellschaft mbH

Grönerstraße 5
71636 Ludwigsburg
Telefon: +49 711 911 12 925
Fax: +49 711 911 11 927
E-Mail: sales.timepieces@porsche-design.de
Website: www.porsche-design.com/timepieces
Gründung: 1972
Mitarbeiter: k. A.
Jahresproduktion: k. A.
Vertriebsstruktur: Fachhandel, eigene und Franchise-Boutiquen
Wichtigste Kollektionen: Chronotimer Collection, 1919 Collection, Monobloc Actuator Collection

Rado
Seit 1957 werden Uhren unter dem Namen Rado produziert – im Vergleich zu vielen anderen Schweizer Marken ein ausgesprochen junges Alter. Den Grundstein zur internationalen Erfolgsgeschichte legte die Marke sogar noch später, nämlich 1962. Damals überraschte man die Welt mit einer revolutionären Erfindung und präsentierte die ovale ≪Rado DiaStar≫ als erste wirklich kratzfeste Uhr aus Hartmetall. Im Jahr 1986 entschied man im Mutterkonzern Swatch Group, das auf diesem Gebiet über drei Jahrzehnte entstandene Know-how der Marke Rado und die damals schon reiche Erfahrung in der Werkstoffentwicklung zu nutzen. Die Lengnauer Marke intensivierte in der Folge ihre Forschungstätigkeit und produzierte fortan ausschließlich Uhren mit extrem harten Gehäusen. In der aktuellen Kollektion spielen Plasma-Keramik und ultraleichte Hightech-Keramik sowie Ceramos eine tragende Rolle. Ceramos wurde in seiner Spritzgussversion erstmals in der D-STAR-Kollektion aus dem Jahr 2011 eingesetzt und feiert nun ein Comeback in den neuen schlanken Automatikmodellen der DiaMaster. Das innovative Material besteht zu 90 % aus Keramik und zu 10 % aus einer Metalllegierung und bietet damit die Harte und Kratzfestigkeit von Hightech-Keramik in den metallisch glänzenden Farbtonen Roségold und Stahl. Auch im Plasma-Keramik-Verfahren wird ein einzigartiger warmer Metallfarbton erzeugt, der niemals verblasst und seinen kratzfesten Glanz behalt. Das Material wurde erstmals 1998 eingesetzt und ist heute ein fester Bestandteil in der Rado-Kollektion. Auch die ultraleichte Hightech-Keramik punktet mit neuen bronzefarbenen und braunen Modellen. Die sportliche HyperChrome wiegt weniger als vergleichbare Modelle aus herkömmlicher Hightech-Keramik und ist dabei noch härter.

Rado Uhren AG

CH-2543 Lengnau, Schweiz
Gründung: 1957
Mitarbeiter: ca. 500
Jahresproduktion: 450.000 Uhren
Vertriebsstruktur: Fachhandel
Wichtigste Kollektionen / Preisbereiche:
HyperChrome / ab 1460 Euro
DiaMaster / ab 1410 Euro
Coupole / ab 1460 Euro
Vertrieb in Deutschland:
The Swatch Group
(Deutschland) GmbH
Frankfurter Straße 20
65760 Eschborn
Telefon: +49 6196 88 777 72 00
E-Mail: rado.deutschland@swatchgroup.com
Website: www.rado.com

roger dubuis
Die Marke Roger Dubuis ist seit 1995 einer der Innovationsträger der modernen Haute Horlogerie. Die stilistisch fest im 21. Jahrhundert verankerten Kreationen verkorpern ein umfangreiches Fachwissen, das in der komplexen Uhrenmechanik, kombiniert mit einem ausdrucksstarken und markanten Design, zum Ausdruck kommt. Gegründet wurde das Unternehmen im Jahr 1995 von Namensgeber Roger Dubuis und Finanzier Carlos Dias als ≪Societe Genevoise des Montres≫. Gemeinsam erschufen die beiden ausergewöhnlichen Manner in kurzester Zeit eine komplette Kollektion ausgefallener Uhren – mit unerhörten Dimensionen und unvergleichlichen Anzeigekomplikationen. Das rasante Entwicklungstempo der Manufaktur vor den Toren der Stadt Genf und die geradezu ungeheuerliche Frequenz von Neuvorstellungen – auch auf technischem Gebiet – versetzten die traditionell eher konservativ planende und agierende Branche immer wieder in Erstaunen. Seit 2007 gehort Roger Dubuis zur Richemont-Gruppe und hat sich einen festen Platz in der Genfer Uhrenlandschaft gesichert. Im Mittelpunkt der Transaktion standen zweifellos die auf modernste Weise eingerichteten Fertigungsstätten fur Uhrwerkkomponenten. Heute entwickelt die Manufaktur nicht nur alle eigenen Uhrwerke (uber 30 verschiedene mechanische Kaliber), sondern sie kann auch sämtliche Einzelteile von der Platine bis zur Hemmung im eigenen Haus fertigen – inklusive der Unruhspiralen! Roger Dubuis engagiert sich verstärkt fur den Automobilrennsport und unterhält Partnerschaften mit dem italienischen Reifenhersteller Pirelli und der Motorsportabteilung von Lamborghini, Lamborghini Squadra Corse. Diese Partnerschaften spiegeln sich auch in der Kollektion wider. So gibt es Uhrenmodelle mit Kautschukbändern, in die echtes Formel-1-Reifengummi eingearbeitet ist oder die in Kautschuk-Applikationen an Krone und Bändern dieselben Farbcodes verwenden wie die Spezialreifen fur die Formel 1: Wet – Medium – Soft – Supersoft – Ultrasoft – Hypersoft. Auserdem sind Uhren eräaltlich, die vom Design der Lamborghini-Sportwagenmodelle Aventador und Huracan inspiriert sind.


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Roger Dubuis Excalibur Spider Pirelli: Die Farben der Rennstrecke
Design-Inspiration Automobil: Manufaktur-Motoren

Manufacture Roger Dubuis

CH-1217 Meyrin 2 (Genève), Schweiz
Gründung: 1995
Mitarbeiter: ca. 300
Jahresproduktion: ca. 4500 Uhren
Vertriebsstruktur: Fachhandel, eigene Boutiquen
Wichtigste Kollektionen:
Excalibur, Spider, Velvet
Vertrieb in Deutschland:
Richemont Northern Europe GmbH
Landsberger Straße 302
80687 München
Telefon: +49 89 559 84-0
Fax: +49 89 559 84-320
E-Mail: info@rogerdubuis.com
Website: www.rogerdubuis.com

Rolex
Keine andere Uhrenmarke hat so viel zur Entwicklung der Armbanduhr beigetragen wie Rolex. Gründer Hans Wilsdorf erfand das robuste und hermetisch dicht verschraubte «Oyster»-Gehäuse, das er erst mit einer verschraubbaren Krone und dann mit einem per Rotorschwungmasse automatisch aufgezogenen Uhrwerk ausstattete. Stoßsicherheit, Wasserdichtheit und Selbstaufzug – diese drei Tugenden ebneten der tragbaren Zeitmessung den Weg. Als unabhängige Manufaktur mit 100-prozentiger Fertigungstiefe entwickelt und produziert Rolex fast alle Komponenten der Armbanduhren selbst, vom Gießen der Goldlegierungen über die mechanische Bearbeitung bis hin zur Montage der Bestandteile von Uhrwerk, Gehäuse, Zifferblatt und Armband. An vier Standorten in der Schweiz werden die Armbanduhren von Rolex entworfen, gefertigt, zusammengebaut und getestet. Im Hauptsitz in Genf residiert die Verwaltung des Unternehmens. Darüber hinaus werden hier sowohl die Endmontage, die Endkontrolle und der Vertrieb der Armbanduhren als auch der Kundenservice abgewickelt. Am Standort Plan-les-Ouates, einem Vorort von Genf, werden sämtliche Arbeiten durchgeführt, die mit der Entwicklung, Fertigung und Qualitätskontrolle aller Gehäuse und Armbänder zusammenhängen. Im Genfer Stadtteil Chêne-Bourg sind alle Tätigkeiten vereint, die sich auf die Entwicklung und die Fertigung der Zifferblätter und den Edelsteinbesatz beziehen. Am Standort Biel schließlich findet die gesamte Fertigung und Montage der Rolex-Uhrwerke statt.

Rolex ist in circa 100 Ländern auf der ganzen Welt vertreten – mit über 30 Niederlassungen und Kundendienstzentren und einem Netz offizieller Fachhändler. Dieses riesige und in seiner Art einzigartige Netz wird getragen von der Fachkompetenz von fast 4000 nach eigenen Standards geschulten Uhrmachern, die in den Niederlassungen oder bei den Fachhändlern selbst tätig sind.


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Die Weltmarke mit der Krone: So tickt Rolex
Rolex GMT-Master II: Pepsi for the People
Entwicklung des automatischen Aufzugs: II. Harwood und Rolex

Rolex SA

CH-1211 Genève 26
Schweiz

Gründung: 1908

Mitarbeiter: > 7000

Jahresproduktion: 1.000.000 Uhren (geschätzt)

Vertriebsstruktur: Fachhandel

Vertrieb in Deutschland: Rolex Deutschland GmbH
Domprobst-Ketzer-Straße 1–9
50667 Köln

Telefon: +49 221 16 500

Fax: +49 221 16 50 580

E-Mail: info@rolex-deutschland.de

Website: www.rolex.com

seiko
Die japanische Uhrenmanufaktur ist Teil des Seiko-Epson-Konzerns und in Bezug auf Entwicklung und Produktion ihrer Zeitmesser völlig autark. Die Japaner beherrschen sämtliche Spielarten der tragbaren Zeitmessung und bieten in ihrer schier unüberblickbaren Kollektion mechanische Uhren mit manuellem und automatischem Aufzug, Quarzuhren mit Batterie- und Solarbetrieb, mit GPS-Technologie oder mit eigener mechanischer «Kinetic»-Stromerzeugung sowie die wegweisende «Spring Drive»-Hybridtechnologie an.
Diese intelligente Mischung aus mechanischer Energieerzeugung und elektronischer Gangregelung ist den Topmodellen der Kollektion vorbehalten. Besondere Wertschätzung genießen auf dem europäischen Markt seit jeher die robusten und gut ausgestatteten Taucheruhren der Linie Prospex, die in einer breiten Palette angeboten werden. Die neue Spitze der Seiko-Kollektion bildet die Linie Presage, in der solide Großserien-Mechanik zu scharf kalkulierten Preisen zu finden ist – darunter auch Chronographen und kleine Komplikationen. Während sich diese klassisch gestalteten Zeitmesser an eine traditionsbewusste Klientel wenden, zeigt die Astron mit ihrer automatischen GPS-gestützten Lokalzeitanpassung, wie man sich in Japan die Armbanduhr der Zukunft vorstellt. Die Modelle der Linie Grand Seiko, die in internationalen Sammlerkreisen Kultstatus genießen, werden im Konzern inzwischen als eigene Uhrenmarke geführt (siehe auch in diesem Katalog unter «Grand Seiko»).


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Probezeit: Seiko vs. Tissot: (K)eine Frage des Geldes
Meinung: Seiko «Save the Ocean» – Save the Whales?
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Seiko Holdings

Ginza – Chuo – Tokio, Japan
Gründung: 1881
Mitarbeiter: 90.000 (gesamte Holding)
Jahresproduktion: 12 Mio. Uhren, 336 Mio. Uhrwerke
Vertriebsstruktur: Fachhandel, Warenhäuser
Wichtigste Kollektionen: Astron, Prospex, Presage, Premier, Sportura
Vertrieb in Deutschland:
Seiko Deutschland
Branch of Seiko UK Ltd.
Siemensring 44m
47877 Willich
Telefon: +49 2154 943 701
Fax: +49 2154 943 777
Website: www.seiko.de

Sinn
«Sinn Spezialuhren zu Frankfurt am Main» heißt die Marke mit vollem Namen, und sie gilt vielen als eine Marke, die aus der Technologie kommt. Bei kaum einem anderen Hersteller suchen – und finden – Uhrenfreunde eine bis ins Detail derart durchdachte und plausibel begründete Kollektion von sportlichen Uhren, die zum Teil für extreme Belastungen konzipiert sind. Hohe Funktionalität und Qualität sowie das sehr gute Preis-Leistungs-Verhältnis sind die wesentlichen Verkaufsargumente für die Frankfurter Zeitmesser, die in Deutschland ausschließlich direkt ab Werk sowie durch ausgewählte Depots vermarktet werden. Seit 1994 ist Lothar Schmidt der Eigentümer von Unternehmen und Marke. Der diplomierte Maschinenbauingenieur investiert konsequent in Forschung und Entwicklung mit dem Ziel, die Alltagstauglichkeit seiner Uhren zu verbessern. Dazu gehören Sinn-spezifische Technologien wie die Trockenhaltetechnik, bei der ein Schutzgas das Eindringen von Feuchtigkeit ins Gehäuse verhindert. Weitere Sinn-Technologien sind «Diapal» (schmierstofffreie Ankerhemmung), «Hydro» (ölgefüllte Taucheruhren) und «Tegiment» (gehärtete Oberflächen auf Edelstahl und Titan). Am 1. September 2017 wurde der neue Hauptsitz in Frankfurt-Sossenheim eröffnet. Der Umzug vom bisherigen Standort Rödelheim, an dem Sinn seit 1985 beheimatet war, nimmt in der Chronik des Unternehmens eine herausragende Bedeutung ein. Die Immobilie trägt mit einer Grundstücksgröße von ca. 7000 qm der Prosperität der Firma in den letzten Jahren Rechnung. Parallel erhöhte sich die Nutzfläche auf 4650 qm, was sich in erweiterten Montage- und Produktionsflächen niederschlägt. Im Zentrum des zweieinhalbgeschossigen Gebäudes mit Dachterrasse befindet sich ein Atrium mit Glasüberdachung. Hier werden die hochwertigen Zeitmesser im Direktvertrieb angeboten, wobei die neuen Räumlichkeiten Kunden die Möglichkeit bieten, die komplette Kollektion aus dem aktuellen Katalogbuch direkt in Augenschein zu nehmen und dabei die Vorzüge des großzügig gestalteten Verkaufs- und Ausstellungsraumes zu genießen.


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Probezeit: Schleppzeiger-Chronographen – Doppel-Felix vs. Sinn 910
Lothar Schmidt, Sinn Spezialuhren: «Wir holen den Kunden herein»
Sinn 103 Sa B E: Limitierter «Blue Chip»

Sinn Spezialuhren GmbH

Wilhelm-Fay-Str. 21
65369 Frankfurt am Main

Telefon: +49 69 97 84 14 200

Fax: +49 69 97 84 14 201

E-Mail: vertrieb@sinn.de

Website: www.sinn.de

Gründung: 1961

Mitarbeiter: 120 am Standort Frankfurt

Jahresproduktion: ca. 14.000 Uhren

Vertriebsstruktur: Direktvertrieb, 80 Depots bundesweit

Wichtigste Kollektionen / Preisbereich: Finanzplatz-Modelle, U-Modelle, DIAPAL-Modelle, EZM-Modelle / ca. 890 bis 15.000 Euro

stowa
Seit mittlerweile über 80 Jahren werden praktisch ohne Unterbrechung Uhren der Marke Stowa gebaut – erst in Pforzheim, dann auch in Rheinfelden, jetzt in Engelsbrand im Schwarzwald. Nach wechselvoller Geschichte als Familienbetrieb führt heute Jörg Schauer die Marke, der sich in der Tradition von Firmengründer Walter Storz auf die Fahnen geschrieben hat, Qualitätsuhren zu bezahlbaren Preisen zu liefern. Stowa ist eine der wenigen deutschen Uhrenmarken, die seit Anfang des 20. Jahrhunderts ununterbrochen aktiv sind, allen Krisen zum Trotz. Auch in der Zeit der sogenannten «Quarzkrise», in der Billiguhren aus Fernost den europäischen Markt überschwemmten und viele deutsche Traditionsmarken schließen mussten, gelang es Storz, Stowa über Wasser zu halten. Dies jedoch zu einem für einen Qualitätsfanatiker hohen Preis: Er strukturierte das Unternehmen vom Remontage-Betrieb hochwertiger mechanischer Uhren zu einem Einschaler billiger Quarzwerke um. Dabei blieb es, bis Jörg Schauer 1996 die Marke übernahm. Angespornt vom Erfolg seiner eigenen Marke, setzte Schauer bei Stowa von Anfang an auf Mechanik. Seine Neuentwicklungen sind zumeist Interpretationen alter Erfolgsmodelle, angetrieben von Schweizer ETA-Werken. Seit 2015 arbeitet Schauer mit dem Designer Hartmut Esslinger, dem Gründer von Frog Design, zusammen. Die aus der Zusammenarbeit resultierende moderne Formensprache kommt derzeit vor allem in der Flieger-Kollektion zum Ausdruck, die zum Teil nach der brandneuen DIN für Fliegeruhren konstruiert und ausgestattet wird.


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Probezeit: Titanuhren – Davosa Titanium / Stowa Seatime
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Stowa GmbH

Gewerbepark 16
75331 Engelsbrand
Telefon: +49 7082 93 060
Fax: +49 7082 93 062
E-Mail: info@stowa.de
Website: www.stowa.de
Gründung: 1927
Mitarbeiter: 20
Jahresproduktion: ca. 4500 Uhren
Vertriebsstruktur: Direktvertrieb

TAGHeuer
TAG Heuer setzte in seiner über 150-jährigen Geschichte zahlreiche technologische Meilensteine, wie zum Beispiel das erste automatische Chronographenkaliber mit Mikrorotor im Jahr 1969 (in Zusammenarbeit mit Hamilton-Büren, Breitling und Dubois-Dépraz), das zwar wegen der heraufziehenden «Quarzkrise» zu keinem kommerziellen Erfolg wurde, doch allgemein mit den Uhrenikonen aus jener Zeit in Verbindung gebracht wird. Auch die rechteckige Monaco feiert heuer ihren fünfzigsten Geburtstag, und so werden die Sammler in diesem Jahr mit verschiedenen Editionsmodellen beglückt. Doch auch wenn die Re-Editionen der Heuer-Klassiker ein ums andere Mal für Furore sorgen, kann die moderne Manufaktur mehr als nur «Vintage». Seit Guy Sémon vor etwas über zehn Jahren als wissenschaftlicher Berater bei der LVMH-Gruppe anheuerte, blieb bei TAG Heuer kein Stein auf dem anderen. Nach der aufsehenerregenden Steigerung der mechanischen Schwingfrequenz auf bis zu 7.200.000 A/h (1000 Hz) widmete sich der Physiker in den letzten Jahren der Optimierung der Schwingsysteme. Er experimentierte mit elektromagnetischen Pendelunruhen ohne Spiralfedern und neuen Materialien, und dabei stieß er auf das erst 1996 entwickelte Graphen, ein Allotrop von Kohlenstoff mit nanofeiner Röhrenstruktur. Die Besonderheit des neuen synthetischen Werkstoffs besteht darin, dass man ihn nicht als Rohteil bearbeiten muss, um ihm eine Form zu geben, sondern dass man ihn von vornherein in der gewünschten Form «züchtet». Im TAG-Heuer-Labor in La Chaux-de- Fonds ist man schon so weit mit dem Stoff vertraut, dass man die neue Autavia Calibre 5 Isograph serienmäßig mit einer Unruh-Spiralfeder aus Karbon-Nanofaser-Verbundwerkstoff ausstattet.


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TAG Heuer

CH-2300 La Chaux-de-Fonds, Schweiz
Gründung: 1860
Mitarbeiter: ca. 2000 (weltweit)
Jahresproduktion: > 600.000 Uhren (geschätzt)
Vertriebsstruktur: Fachhandel
Wichtigste Kollektionen / Preisbereich:
Formula 1, Aquaracer, Link, Carrera, Monaco, Autavia / 675 bis 8500 Euro
Vertrieb in Deutschland:
LVMH Watch & Jewelry Central
Europe GmbH
Zimmersmühlenweg 71
61440 Oberursel
Telefon: +49 6171 6966-0
Fax: +49 6171 6966-77
Website: www.tagheuer.com

tissot
Die Schweizer Uhrenmarke Tissot wurde 1853 im Jura-Städtchen Le Locle gegründet und erlangte vor allem mit ihren Savonette-Taschenuhren in den folgenden Jahrzehnten internationale Bekanntheit. Auch mit der Etablierung der Armbanduhren zu Beginn des 20. Jahrhunderts vermochten es die Schweizer, immer wieder im Gespräch zu bleiben. Die «Banana Watch» von 1916 sowie die ersten Uhren im Art-déco-Stil (ab 1919) gehören heute zu den Stilikonen dieser Epoche. Aber auch in technischer Hinsicht war Tissot immer vorn mit dabei: Die erste antimagnetische Armbanduhr 1930, die erste mechanische Kunststoffuhr (Astrolon) 1971 und nicht zuletzt die «T-Touch» mit ihrer neuartigen Touchscreen-Technologie (seit 1999) zeugen von der Innovationsfähigkeit der Marke. Tissot gehört heute zur Swatch Group und bedient mit seiner breiten Modellvielfalt an Quarz- und günstigen Mechanikuhren das mittlere Preissegment im Konzern. Innerhalb dieses Preissegments sticht die Marke auch heute immer wieder durch besondere Highlights hervor, die auch dem Uhrenfreund, der Wert auf Tradition und Innovation legt, aber keine unbegrenzten finanziellen Mittel zur Verfügung hat, Besonderes bieten – seien es nun die multifunktionalen Quarzuhren oder die mechanischen Chronographen in der Einstiegspreisklasse, die mit dem ETA Chronographenkaliber C01.211 ausgestattet sind, dessen teilweise aus Kunststoff gefertigte Werkteile einen weiteren Schritt zur Vereinfachung (und vorteilhaften Preisgestaltung) mechanischer Uhrwerke ermöglichen. Darüber hinaus kommen verschiedene Modelle der Tissot-Kollektion inzwischen in den Genuss einer Unruhspirale aus Silizium, die sich durch hervorragendes isochrones Schwingverhalten und absolute Unempfindlichkeit gegenüber Magnetfeldern oder Temperaturschwankungen auszeichnet – und den Uhrenfreund am Ende nur unwesentlich teurer zu stehen kommt als konventionelle Technik.


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Probezeit: Seiko vs. Tissot – (K)eine Frage des Geldes
Profil Tissot: Neue Dimension
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Tissot SA

CH-2400 Le Locle, Schweiz
Gründung: 1853
Mitarbeiter: 300 (geschätzt)
Jahresproduktion: > 3.500.000 Uhren (geschätzt)
Vertriebsstruktur: Fachhandel
Wichtigste Kollektionen: T-Touch, Le Locle, Everytime, PRS 516
Vertrieb in Deutschland:
The Swatch Group
(Deutschland) GmbH
Frankfurter Straße 20
65760 Eschborn
Telefon: +49 6196 88 777 44 00
Fax: +49 6196 88 777 44 01
E-Mail: tissot.deutschland@swatchgroup.com
Website: www.tissotwatches.com

Tudor
Vor einigen Jahren trat die Marke Tudor aus dem Schatten ihrer «großen Schwester» Rolex heraus, um eine eigene Persönlichkeit zu entwickeln. Mit markanten Modellen, die ihre Inspiration aus der reichen Vergangenheit der Marke beziehen, betont Tudor die historisch gewachsene Tradition auf dem Gebiet der preiswerten Qualitätsuhr, die sich aus der engen Verbindung zum Mutterhaus herleitet. Rolex-Gründer Hans Wilsdorf hatte Tudor 1946 als Zweitmarke ins Leben gerufen, um die legendäre Zuverlässigkeit seiner Uhren zu einem erschwinglicheren Preis einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Zielstrebig wird ein Schatz nach dem anderen aus dem Fundus der eigenen Modellgeschichte gehoben. Die Geschichte der Tudor-Taucheruhr begann 1954 mit der Vorstellung der Referenz 7922. Da der Look der fünfziger Jahre heute populärer denn je ist, kam der Erfolg der Linie Heritage Black Bay vor über fünf Jahren nicht wirklich überraschend. Auf die erste Auflage des Modells mit weinroter Lünette folgten inzwischen zahlreiche Varianten mit und ohne Drehring sowie mit GMT-Funktion. Dieses Jahr versetzte Tudor die Markenfreunde mit einem Remake des legendären Taucheruhren-Projekts «Commando» in helles Entzücken. Unter dem Namen Black Bay P01 wird nun einer der Prototypen aus den 1960er Jahren produziert, dessen Drehlünette von einer wippenförmig beweglichen Klammer zwischen den oberen Bandanstößen sicher arretiert wird. Vor fünfzig Jahren ließ sich die Lünette zu Reinigungszwecken (Salzkruste, Sand etc.) noch abnehmen, heute fürchtet man offenbar, dass die Drehringe verloren gehen könnten. Nach den Manufakturkalibern MT5612/5621 und MT5601/5602 mit drei Zeigern und Datum (bzw. ohne) ist das im letzten Jahr vorgestellte GMT-Kaliber MT5652 schon die zweite Neuentwicklung der Rolex-Schwestermarke. Beim Tudor Kaliber MT5813 des Automatik- Chronographen handelt es sich um das von Breitling bezogene Kaliber B01. Im Gegenzug liefert Tudor an Breitling das Dreizeigerwerk MT5612. So machen sich beide Hersteller ein Stück weit unabhängiger von den etablierten Großserien-Lieferanten.


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Taucheruhr: Tudor Black Bay P01 – Blick in die Historie
Tudor Black Bay GMT: Pepsi Light
Tudor Glamour Double Date: Besinnung auf klassische Eleganz

Montres Tudor SA

CH-1211 Genève 26, Schweiz
Gründung: 1946
Mitarbeiter: k. A.
Jahresproduktion: 250.000 Uhren (geschätzt)
Vertriebsstruktur: Fachhandel
Vertrieb in Deutschland:
Rolex Deutschland GmbH
Domprobst-Ketzer-Straße 1–9
50667 Köln
Telefon: +49 221 16 50 556
Fax: +49 221 16 50 580
E-Mail: info@rolex-deutschland.de
Website: www.tudorwatch.com

Tutima
Die Geschichte der Marke Tutima beginnt in Glashütte und findet nun an diesem symbolträchtigen Ort ihre Fortsetzung, denn mit dem Umzug des Familienunternehmens nach Glashütte bricht eine neue Ära in der Historie von Tutima an. Die erste Glashütte-Epoche war geprägt von einem raschen Aufschwung mit den seinerzeit richtigen Produkten. Doch nach dem Ersten Weltkrieg war der Markt für teure Taschenuhren zusammengebrochen, und in den Wirren von Inflation und Wirtschaftskrise in den zwanziger Jahren gingen in den Glashütter Betrieben nach und nach die Lichter aus – bis 1926, als der 27-jährige Jurist Dr. Ernst Kurtz die UROFA (Uhren-Rohwerke-Fabrik Glashütte AG) und UFAG (Uhrenfabrik Glashütte AG) gründete. Er erkannte die Bedürfnisse der neuen Zeit und setzte zielbewusst auf die Entwicklung und rationelle Produktion von Armbanduhrwerken. Während nach dem Zweiten Weltkrieg hinter dem Eisernen Vorhang die Glashütter Unternehmen zu einem staatlichen Kombinat zusammengefasst wurden, fand Tutima ein neues Domizil in Ganderkesee im Westen Deutschlands. Nach über 65 Jahren kehrte Tutima Anfang 2011 wieder ganz nach Glashütte zurück. Neben technisch-sportlichen Zeitmessern entstehen bei Tutima Glashütte nun auch wieder exklusive Erzeugnisse feinster Handwerkskunst, die an die große Tradition des sächsischen Uhrenbaus anknüpfen. Neben sehr klassisch gestalteten mechanischen Leckerbissen wie der Patria, dem Flyback-Chronograph «Tempostopp» und der Minutenrepetition «Hommage» konzentriert sich Tutima auf moderne, elegante Modelle wie die Saxon One und auf zeitgemäße – und preiswerte – Alltagsuhren, die wie beispielsweise die M2 Coastline aus den Einsatzzeitmessern für den militärischen Dienstgebrauch abgeleitet wurden, einem weiteren Kollektionsschwerpunkt der Marke Tutima.


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Tutima Glashütte: Der Kreis schließt sich
Manufakturuhr: Patria von Tutima – Feine Mechanik in Edelstahl
Probezeit: Mühle 29er Tag/Datum vs. Tutima M2 Coastline

Tutima Uhrenfabrik GmbH

Altenberger Str. 6
01768 Glashütte/Sa.
Telefon: +49 35053 320 20
Fax: +49 35053 320 222
E-Mail: info@tutima.com
Website: www.tutima.com
Gründung: 1927/1957
Mitarbeiter: k. A.
Jahresproduktion: k. A.
Vertriebsstruktur: Fachhandel
Wichtigste Kollektionen / Preisbereiche: Saxon One, M2, Grand Flieger / ab ca. 2000 Euro, Patria / ab ca. 13.800 Euro

ulyssenardin
Als die Schweizer Uhrenindustrie nach dem «Quarzschock» zu Beginn der achtziger Jahre buchstäblich in Scherben lag, übernahm Rolf Schnyder die traditionsreiche Marke Ulysse Nardin, die für ihre Marinechronometer und Präzisionsuhren einst hohe Anerkennung genoss. Doch diese Zeiten waren lange vorbei: Schnyder hatte nichts weiter als die verblassende Erinnerung an eine Marke gekauft. Allerdings hatte der visionäre Fabrikant recht genaue Vorstellungen von der Zukunft der Marke, und so holte er sich mit dem «Universalgenie » Ludwig Oechslin einen kompetenten und tatkräftigen Mitstreiter ins Boot. Prof. Dr. Oechslin entwickelte für Ulysse Nardin – stets als unabhängiger Berater – intelligente Kalenderwerke, Zeigerkadraturen und Hemmungssysteme, setzte als Erster Silizium und den synthetischen Diamanten als Werkstoffe ein und gab der Branche so manchen Denkanstoß. Mit einem Paukenschlag hatte sich Ulysse Nardin in der Welt der feinen Uhrmacherei etabliert. In rasantem Tempo wurden die Werkstattateliers zu einer vollwertigen Manufaktur ausgebaut, die aus Platzgründen aus dem Gebäudekomplex in der Innenstadt von Le Locle zum Teil ausgegliedert werden musste und inzwischen in der Nachbargemeinde La Chaux-de- Fonds einen großzügigen Industrie-Zweckbau füllt. Gemeinsam mit einer auf Lithogalvanik (LIGA) und Silizium-Verarbeitung spezialisierten Firma in Sion wurde ein Joint Venture zur Teileproduktion und Weiterentwicklung der vielversprechenden Technologien gegründet. Spezialitäten wie die Dual-Ulysse-Hemmung im Modell «Freak» oder die Ulysse-Anchor- Hemmung im Tourbillonkaliber 178 mit fliegender Lagerung des Ankers aus Silizium wären ohne die neuen Fertigungstechniken und Materialien nicht umsetzbar. Nach dem Tod von Rolf Schnyder übernahm die Kering-Gruppe, zu der auch die Manufaktur Sowind (Girard-Perregaux) gehört, Zug um Zug die Unternehmensanteile. Da beide Uhren-Unternehmen in La Chaux-de-Fonds angesiedelt sind, liegt die Nutzung produktionstechnischer Synergien auf der Hand.


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Probezeit: Luxus-Taucheruhren – Prachtvoll abtauchen
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Stoßsicherung in modernen Uhrwerken: Kleines Teil mit großer Wirkung

Ulysse Nardin SA

CH-2400 Le Locle, Schweiz
Gründung: 1846
Mitarbeiter: ca. 300
Jahresproduktion: ca. 20.000 Uhren (geschätzt)
Vertriebsstruktur: Fachhandel
Wichtigste Kollektionen: Marine, Diver, Freak, Komplikationen (Wecker,
Ewiger Kalender, Tourbillon, Minutenrepetition,
Jacquemarts, astronomische Uhren)
Vertrieb in Deutschland:
KW Luxury Distribution GmbH
Weiler Str. 19–21
79540 Lörrach
Telefon: +49 7621 7700 980
E-Mail: info.germany@ulysse-nardin.com
Website: www.ulysse-nardin.com

UnionGlashütte
2018 feierte die Uhrenfabrik Union ihr 125. Gründungsjubiläum mit einer wertvollen Handaufzugsuhr für Sammler, ausgestattet mit einem neuen Handaufzugswerk mit Dreiviertelplatine, goldausgeschwemmten Gravuren und funkelnden Streifenschliffen. Am 1. Januar 1893 gründete der Kaufmann Johannes Dürrstein neben seiner Dresdner Uhren-Großhandlung eine eigene Uhrenfertigung in Glashütte. Schon zuvor hatte er Uhren unter der Eigenmarke Union im Angebot gehabt, doch mit der Union Uhrenfabrik stieg er in den erlauchten Kreis der Glashütter Produzenten auf und demonstrierte neben seinem kaufmännischen Geschick auch uhrmacherische Kenntnisse und unternehmerische Weitsicht. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts waren Uhren aus Glashütte wertvolle, von Hand gefertigte Zeitmesser und prächtige Männerschmuckstücke, die sich längst nicht jeder leisten konnte. Dürrstein erkannte den Markt für hochwertige, aber preiswerte Taschenuhren aus Glashütte und nutzte die Fertigungstiefe seiner Fabrik für eigene Konstruktionen. Seinen Kunden versprach er erschwingliche Qualitätsuhren aus Glashütte, was ihn indes nicht davon abhielt, immer wieder mit spektakulären Komplikationsuhren unter dem Markennamen Union an die Öffentlichkeit zu gehen. Für eine Marke der Swatch Group, die eher im unteren bis mittleren Preissegment angesiedelt ist, kommt Union Glashütte der Vorstellung einer Manufaktur schon recht nah. Der Aufwand, der in dem modernen Zweckgebäude im Frühlingsweg getrieben wird, ist der sogenannten «Glashütte-Regel» geschuldet. Diese besagt, dass nur Produkte den Namen «Glashütte» tragen dürfen, deren Wertschöpfung zu mehr als 50 Prozent in Glashütte erfolgt. Folglich müssen alle von Union verwendeten Uhrwerke, wenn sie schon aus der Schweiz von der Konzernschwester ETA bezogen werden, in Glashütte komplett montiert und aufwendig finissiert oder modifiziert werden.


Lesen Sie mehr über Union Glashütte

125 Jahre Union Glashütte: Goldstück
Probezeit: Degussa Classic Edition vs. Union 1893 Kleine Sekunde
Union Glashütte Belisar Chronograph: Mechanik mit Oldtimer-Charme

Union Uhrenfabrik GmbH

Frühlingsweg 5
01768 Glashütte i. Sa.
Telefon: +49 35053 4616 300
Fax: +49 35053 4616 310
E-Mail: info@union-glashuette.com
Website: www.union-glashuette.com
Gründung: 1893
Mitarbeiter: ca. 30 am Standort Glashütte
Jahresproduktion: k. A.
Vertriebsstruktur: Fachhandel
Wichtigste Kollektionen / Preisbereich: Noramis, Belisar, 1893 / ca. 1000 bis 3000 Euro

vacheronconstantin
Die Anfänge der ältesten ununterbrochen tätigen Uhrenmanufaktur lassen sich bis in das Jahr 1755 zurückverfolgen, als der erst 24 Jahre alte Jean-Marc Vacheron in Genf sein Atelier eröffnete. Das über 400 seltene und ausgefallene Stücke umfassende Firmenmuseum legt beredtes Zeugnis über die große Vergangenheit der Marke ab. Nach einer langen Blütezeit, die bis in die fünfziger und sechziger Jahre hineinreichte, wurde es etwas still um die Marke, doch seit diese in der Mitte der neunziger Jahre in den Besitz der damaligen Vendôme Luxury Group (heute Richemont SA) gelangte, entwickelte sich Vacheron Constantin wieder zum traditionsbewussten Bewahrer der «Hohen Uhrmacherkunst ». In den vergangenen Jahren wuchs eine neue Kollektion heran, die sich sehr zu ihrem Vorteil sowohl an modernen Formen als auch an traditionellen Mustern orientiert. Zu den Hauptstandorten des Unternehmens gehören die anlässlich des 250. Jubiläums eröffnete Manufaktur und Firmenzentrale in Plan-les-Ouates, die im Sommer 2013 erheblich erweiterten Werkstätten im Schweizer Jura in Le Brassus sowie die «Maison» in der Genfer Innenstadt. Vacheron Constantin war einer der letzten Luxusuhrenhersteller, die sich vom etablierten Prinzip der Arbeitsteilung verabschiedeten. Heute bezieht Vacheron Constantin kaum noch Basisuhrwerke von außerhalb, der Großteil der Uhren wird mit Werken aus eigener Fertigung bestückt. Die hohe Kompetenz der Manufaktur in der Entwicklung eigener, komplizierter Uhrwerke führte dieses Jahr zu einem außergewöhnlichen Ewigen Kalender, der sich den Bedürfnissen des Trägers anpasst: Am Arm getragen, schlägt das mechanische Herz der «Twin Beat» mit der vergleichsweise hohen Frequenz von 5 Hertz, d. h. 36.000 A/h. Wird die Uhr nicht getragen, kann die Frequenz des Uhrwerks auf 1,2 Hertz (8640 A/h) verlangsamt werden, was zu einer verlängerten Gangreserve von mindestens 65 Tagen führt.


Lesen Sie mehr über Vacheron Constantin

Vacheron Constantin Twin Beat: Zwei Monate Reserve
Bucherer und Vacheron Constantin: Limitierte Edition in Blau
Vacheron Constantin «Les Historiques»

Vacheron Constantin

Vacheron Constantin
CH-1228 Plan-les-Ouates, Schweiz
Gründung: 1755
Mitarbeiter: > 1000
Jahresproduktion: ca. 25.000 Uhren (geschätzt)
Vertriebsstruktur: Fachhandel
Wichtigste Kollektionen: Patrimony, Harmony, Traditionnelle,
Malte, Overseas
Vertrieb in Deutschland:
Richemont Northern Europe GmbH
Landsberger Straße 302
80687 München
Telefon: +49 89 559 84 325
Fax: +49 89 559 84 310
Websites:
www.vacheron-constantin.com
www.thehourlounge.net

Zenith
«Die Zukunft der Schweizer Uhrenherstellung» – keinen geringeren Anspruch stellt die 1865 von dem visionären Uhrmacher Georges Favre-Jacot in Le Locle gegründete Manufaktur Zenith an sich selbst. Und seit die altehrwürdige Marke im Verbund der LVMH-Schwestern Hublot und TAG Heuer ihre neue Position gefunden hat, weht ein frischer technischer und ästhetischer Wind durch die Kollektionen. Mit der Defy Inventor bringt Zenith ein radikal neuartiges Hochfrequenz-Schwingsystem zur Serienreife, und das legendäre Kaliber El Primero geht als «Defy El Primero 21» mit zwei verschiedenen Schwingfrequenzen für Uhrwerk und Chronograph an den Start in die Zukunft der Uhrenherstellung. Dabei ist es erst 50 Jahre her, dass «El Primero» als erstes automatisches Chronographenwerk mit integriertem Schaltrad Geschichte schrieb. Schon damals beeindruckte das Uhrwerk die Fachwelt mit der ungewöhnlich hohen Frequenz von 36.000 Halbschwingungen pro Stunde, die Zeitmessungen mit einer Anzeigegenauigkeit von einer Zehntelsekunde ermöglichte. Insgesamt entwickelte die Manufaktur in ihrer langen Geschichte mehr als 600 Uhrwerkvarianten und gehört zu den wenigen Firmen, die bis heute noch an ihrem Gründungsort angesiedelt sind. Die 2009 in das UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommenen historischen Gebäude der Uhrenmanufaktur wurden von Grund auf renoviert und erstrahlen seit dem 150. Firmenjubiläum 2015 in frischem Glanz. Hier arbeiten 80 verschiedene Handwerksberufe unter einem Dach, allesamt hoch spezialisierte Meister ihres Fachs, ganz gleich, ob im technischen oder im künstlerischen Bereich, ob in der Uhrmacherei oder in der Logistik, ob im Design oder im Prototypenbau.


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50 Jahre Automatikchronograph – Das Zenith Kaliber El Primero
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Zenith SA

CH-2400 Le Locle, Schweiz
Gründung: 1865
Mitarbeiter: ca. 400
Jahresproduktion: > 25.000 Uhren (geschätzt)
Vertriebsstruktur: Fachhandel
Vertrieb in Deutschland:
LVMH Watch & Jewelry Central Europe GmbH
Zimmersmühlenweg 71
61440 Oberursel
Telefon: +49 6171 69 66 36
Fax: +49 6171 69 66 51
E-Mail: info@zenith-watches.com
Website: www.zenith-watches.com


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