Uhrenmarken von A bis Z


Eckdaten zu zahlreichen Uhrenmarken
In unserem Uhrenmarken A-Z können Sie die Portraits und Kennzahlen Ihrer Lieblingsmarken nachschlagen. Unter den Einzeleinträgen finden Sie Links zu weiterführenden Artikeln zu den Marken. Noch mehr Marken und die neuesten Modelle dazu, finden Sie in unserem Jährlich erscheinenden ARMBANDUHREN-Katalog!


alangeundsoehne

Am 7. Dezember 1990 meldete Walter Lange – auf den Tag genau 145 Jahre nach der Erstgründung durch seinen Urgroßvater Ferdinand Adolph Lange – die Marke A. Lange & Söhne in seiner alten Heimat Glashütte wieder an. Lange verwendet ausschließlich mechanische Manufakturkaliber mit Hand- oder Automatikaufzug, die nach den höchsten Glashütter Qualitätskriterien finissiert sind. Die Uhrwerke werden von Hand dekoriert und montiert sowie in fünf Lagen feinreguliert. Die charakteristische Dreiviertelplatine und alle tragenden Werkelemente bestehen aus naturbelassenem Neusilber, der Unruhkloben wird für jedes Modell frei von Hand graviert. Die Uhrwerke warten mit traditionellen Elementen
und gleichermaßen mit Innovationen auf, wie zum Beispiel dem Lange-Großdatum, dem Zero-Reset-Nullstellmechanismus oder den drei verschiedenen Nachspannwerken (Lange 31, Zeitwerk, Richard Lange Springende Sekunde). Von den 69 neu entwickelten Kalibern sind über 40 aktuell in Produktion, fast alle davon ausgestattet mit einer hauseigenen Unruhspirale. Sie werden in verschiedene Modelle in den Gehäusevarianten Platin, Weiß-, Rot-, Gelb- und Honiggold sowie Edelstahl und Titan eingebaut.
Die Einstiegspreislage markiert die klassische Dreizeigeruhr Saxonia. Die Lange 1 gilt seit ihrer Erstvorstellung im Herbst 1994 als Leader-Modell der Kollektion. An das historische Ereignis, das A. Lange & Söhne an die Spitze der internationalen Feinuhrmacherei zurückbrachte, erinnerte im Jubiläumsjahr 2019 eine Kollektion von zehn verschiedenen Modellen in Weißgold, die den wichtigsten Meilensteinen der Lange-1-Uhrenfamilie gewidmet war. Zu den aktuellen Highlights zählt die Ende 2019 vorgestellte sportlich-elegante Odysseus. Für ihre erste in Serie hergestellte Edelstahluhr entwickelte die Manufaktur ein maßgeschneidertes Automatikuhrwerk mit großer Wochentags- und Datumsanzeige. Die neueste Uhrenfamilie von A. Lange & Söhne erhielt 2022 Zuwachs in Form eines Titanmodells.

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25 Jahre Lange 1
Probezeit: Springende Sekundenanzeige
Serie: Uhrwerk Dekoration bei A. Lange & Söhne – Teil 1

Lange Uhren GmbH

Ferdinand-Adolph-Lange-Platz 1
01768 Glashütte

Telefon: +49 35053 440

Fax: +49 35053 445 999

E-Mail: info@lange-soehne.com

Website: www.alange-soehne.com

Gründung: 1990

Mitarbeiter: 750 weltweit

Jahresproduktion: ca. 5500 Uhren (geschätzt)

Vertriebsstruktur: Fachhandel, 46 eigene Boutiquen

Wichtigste Kollektionen / Preisbereich: Lange 1, Zeitwerk, Saxonia, 1815, Richard Lange,
Odysseus / ab 19.500 Euro

audemarspiguet

Es waren die Uhrmachermeister und Visionäre Jules Louis Audemars und Edward Auguste Piguet, die schon 1875 die Werte der Marke prägten, die vom ersten bis zum heutigen Tag die Quelle ihres Erfolges sind. Als Familienunternehmen, das nach wie vor in den Händen der Gründerfamilien ist, besitzt Audemars Piguet einen ausgeprägten Sinn für Unabhängigkeit.
Die Heimat von Audemars Piguet war und ist schon immer das Vallée de Joux im Jura-Gebirge. Dieser raue, abgeschiedene Ort ist als die Wiege der Uhrenkomplikationen bekannt und brachte ganze Generationen von Handwerkern hervor, die einzigartige handgefertigte Zeitmesser schufen, bestimmt für eine Welt von Komfort und Luxus.
In der Geschichte der Uhrmacherkunst haben nur eine Handvoll Uhren echten Kultstatus erlangt. Die Royal Oak von Audemars Piguet ist eine davon. Als erste Luxusuhr aus Edelstahl revolutionierte diese Uhr die Designsprache der Uhrmacherkunst mit ihrer überdimensionalen achteckigen Lünette, die frech mit sechseckigen Schrauben auf das 39-mm-Gehäuse aufgebracht wurde, das 1972 als riesig galt und deshalb den Spitznamen «Jumbo» erhielt. Die von Gérald Genta entworfene Ikone feiert in diesem Jahr ihren 50. Geburtstag, und die explosionsartig gestiegene Nachfrage unterstreicht den Stellenwert des Jahrhundertdesigns.
Die Kollektion Code 11.59 by Audemars Piguet schrieb wiederum ein neues Kapitel in der Geschichte der Manufaktur. Sie wurde Anfang 2019 mit 13 Referenzen – darunter fünf
Komplikationen und sechs neue Kaliber – lanciert und stellt damit für Audemars Piguet die wichtigste Markteinführung seit besagter Royal Oak dar. Die Kollektion zeichnet sich durch vier Besonderheiten und technisch äußerst anspruchsvolle Spezifikationen aus: Das Gehäuse mit einer runden Lünette und einem runden Gehäuseboden besitzt ein achtkantiges Mittelteil. Das komplexe Saphirglas ist doppelt gewölbt und entspiegelt.
Die Zifferblätter sind besonders raffiniert und weisen eine Vielzahl von unterschiedlichen Oberflächentechniken auf. Unter den neuen Uhrwerken ist der erste hauseigene integrierte Schaltrad-Chronograph mit Flyback-Funktion (Kaliber 4401) hervorzuheben.


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Hinter den Kulissen: Audemars Piguet
Interview mit Olivier Audemars, Audemars Piguet
Audemars Piguet CODE 11.59

Audemars Piguet & Cie.

CH-1348 Le Brassus, Schweiz
Website: www.audemarspiguet.com
Gründung: 1875
Mitarbeiter: ca. 1600
Jahresproduktion: ca. 50.000 Uhren
Vertriebsstruktur: Fachhandel, eigene Boutiquen, AP House
Wichtigste Kollektionen: Royal Oak, Royal Oak Offshore, CODE 11.59 by Audemars Piguet, Millenary
Vertrieb in Deutschland:
Audemars Piguet Deutschland GmbH
Maximilianstraße 35
80539 München
Telefon: +49 89 262 04 93 00
E-Mail: info.europe@audemarspiguet.com

baumenmercier
Seit 189 Jahren wird die von den Brüdern Louis-Victor und Célestin Baume gegründete Maison d´Horlogerie Baume & Mercier mit starken Emotionen und festlichen Anlässen in Verbindung gebracht. Alle Uhren zeugen von uhrmacherischer Expertise, die sich im noch heute gültigen Motto «Sich nur mit Perfektion zufriedengeben. Nur Uhren von höchster Qualität herstellen» widerspiegelt. Nach vier Jahren der Entwicklung in enger Zusammenarbeit mit der Richemont-Uhrwerkfabrik ValFleurier sowie den Forschungs- und Innovationsteams RIMS präsentierte Baume & Mercier 2018 sein erstes «eigenes» Manufakturwerk, das Kaliber Baumatic BM12.1975A. 2019 stellt die Marke eine neue Version des Baumatic-Kalibers unter der Referenz BM13.1975A vor, die auch mit einer herkömmlichen Unruhspirale gegen Magnetfelder, die unser tägliches Leben für gewöhnlich beeinflussen, resistent ist. Über ihre fünftägige Gangreserve hinaus ist die Clifton Baumatic überdies extrem präzise – -4/+6 Sekunden pro Tag bei den COSC-zertifizierten Modellen. Die Wartung bei diesen Modellen ist bloß alle sieben Jahre erforderlich und nicht, wie bei klassischen mechanischen Uhren empfohlen, alle drei bis fünf Jahre. Fünf neue Modelle der Linie Clifton sind mit dem Baumatic-Kaliber BM13 ausgestattet, darunter ein Modell mit einem Gehäuse aus Roségold und weißem Zifferblatt. Die vier Edelstahlmodelle aus der Kollektion, erhältlich mit und ohne COSC-Zertifizierung, verfügen über ein Zifferblatt mit Farbverlauf in Blau. Zur Auswahl stehen Armbänder aus schwarzem Alligatorleder oder Edelstahl. Für die Damen präsentiert Baume & Mercier acht neue Modelle aus Edelstahl der Linie Classima Lady. Mit neuen Zifferblättern und Größen sowie der Auswahl zwischen Quarz- und Automatikwerk bietet diese Kollektion für jedes weibliche Handgelenk die passende Uhr. Jedes Modell verfügt über klassische Funktionen wie Stunden- und Minutenanzeige, die um eine Datumsanzeige ergänzt wurden. Jede Kreation ist mit einem fünfreihigen Armband aus Edelstahl und einer dreifachen Faltschließe mit Sicherheitsdrückern ausgestattet. Zwei kostbare Modelle mit Perlmutt-Zifferblatt und diamantbesetztem Gehäuse runden die Kollektion ab.

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Probezeit: Neue Uhrwerke
Baume & Mercier Classima Baumatic
Baume & Mercier Clifton Baumatic

Baume & Mercier

CH-1217 Meyrin, Schweiz
Gründung: 1830
Mitarbeiter: k. A.
Jahresproduktion: 100.000 Uhren (geschätzt)
Vertriebsstruktur: Fachhandel
Wichtigste Kollektionen / Preisbereich: Clifton, Classima, Promesse / Kernsegment 1600 bis 3500 Euro
Vertrieb in Deutschland:
Richemont Northern Europe GmbH
Landsberger Straße 302
80687 München
Telefon: +49 89 55 98 42 45
Fax: +49 89 559 84 139
E-Mail: baume-et-mercier.eu@baume-et-mercier.com
Website: www.baume-et-mercier.de

BellnRoss
Die für ihre robusten und gut ablesbaren Uhren bekannte Marke hat ihren Hauptsitz in Paris, während die Zeitmesser in einer modernen Fabrik in La Chaux-de-Fonds im Schweizer Jura entwickelt, gefertigt, assembliert und reguliert werden. In Zusammenarbeit mit externen Spezialfirmen wagt man sich seit einigen Jahren auch an komplizierte Uhren wie Tourbillons sowie an besondere Formen der Zeitanzeige heran.
Mit derart ambitionierten Neuerungen kann das Unternehmen allerdings erst aufwarten, seit sich der Parfum- und Mode-Spezialist Chanel, der ja ebenfalls eine erfolgreiche Uhrenlinie unterhält, in die Firma eingekauft hat. Dadurch verfügt Bell & Ross über einen Zugang zu modernsten Produktionseinrichtungen, die dem Designer Bruno Belamich und seinem Team noch kompliziertere und interessantere Designs für ihre instrumentenartigen Profi-Uhren von ungewöhnlicher Ästhetik ermöglichen. Bislang hat Belamich eine sichere Hand im Umgang mit technischen Features und ästhetischen Proportionen bewiesen. Was die Uhren von Bell & Ross stets von anderen Herstellern und deren sogenannten «Profi-Instrumenten» unterscheidet, ist ihr ungeheuer anziehender Look – feinfühlig platziert zwischen markant und martialisch und bei aller Liebe zur Funktionalität niemals nur funktionell, sondern auch schön anzusehen. So kommt es, dass nicht nur Piloten, Taucher, Astronauten, Minenräumspezialisten und andere Profis mit außergewöhnlicher Arbeitsumgebung, sondern auch stilbewusste «Zivilisten» diese Uhren gern tragen. Die sportlich-elegante Linie BR 05 schließt die Lücke zwischen den quadratischen Instrumentenuhren und den runden Vintage-Zeitmessern der Marke – nicht nur geometrisch, sondern auch stilistisch.


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Seventies: Bell & Ross BR 05
Bell & Ross BR03-92 Bi-Compass
Uhren und Autos – Zeit für die Königsklasse

Bell & Ross Ltd.

8, rue Copernic
F-75116 Paris, Frankreich
Telefon: +33 1 73 73 93 00
E-Mail: information@bellross.com
Website: www.bellross.com
Gründung: 1992
Mitarbeiter: k. A.
Jahresproduktion: ca. 15.000 Uhren (geschätzt)
Vertriebsstruktur: Fachhandel
Wichtigste Kollektionen / Preisbereich: Instruments, Vintage, Experimental / ca. 2000 bis 450.000 Euro

Blancpain
Die Uhrenmarke Blancpain wirbt mit dem Statement, seit 1735 keine Quarzuhren gebaut zu haben und auch nicht zu beabsichtigen, daran jemals etwas zu ändern. In der Tat ist Blancpain eine der ältesten Adressen der Schweizer Uhrenbranche, doch die schwere Zeit des «Quarzschocks» in den 1970er Jahren hat sie nicht aktiv miterlebt. Die Marke Blancpain, wie wir sie heute kennen, entstand in der Mitte der 1980er Jahre als Aushängeschild der Uhrwerkfabrik Frédéric Piguet in Le Brassus und trug maßgeblich zur Renaissance der mechanischen Armbanduhr bei.
Der Erfolg rief die Swatch Group – damals noch SMH – auf den Plan, die beide Firmen kurzerhand kaufte (1992) und in das eigene Portfolio einreihte. Uhrwerkfabrikation und Uhrenherstellung verschmolzen erst Mitte 2010 zur «Blancpain Manufacture». Der Präsident der Manufaktur ist Marc A. Hayek, der in den letzten Jahren viel Energie auf die technische Eigenständigkeit der Blancpain-Uhren verwendet hat. In puncto Komplikationen waren Blancpain-Uhren schon immer eine Klasse für sich. Nun kommen auch immer mehr Modelle in den Genuss der eigenen Basiswerke mit manuellem oder automatischem Aufzug, und neue technische Innovationen und Kombinationen von verschiedenen Komplikationen werden stetig in sämtliche Kollektionen integriert – natürlich immer im Sinne der traditionellen Uhrmacherkunst!
Bereits seit fast 20 Jahren sponsert Blancpain verschiedene Initiativen, welche die Ozeane schützen sollen. Dem passionierten Taucher Marc A. Hayek liegen vor allem die geschützten Meeresgebiete (Marine protected areas, MPAs) am Herzen. Dort werden menschliche Aktivitäten aller Art verboten oder zumindest stark eingeschränkt, damit sich Korallen und Fischbestände in den Gebieten erholen können. Dieses Jahr kündigte Blancpain Unterstützung für eine neue Initiative an, die auf der Insel Pangatalan (Philippinen) überdies auch die Renaturierung der betroffenen Meeres- und Küstenabschnitte fördert.


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Die Neuheiten von Blancpain – Traditionsbewusst
Blancpain Fifty Fathoms Barakuda

Blancpain SA

CH-1348 Le Brassus, Schweiz
Gründung: 1735
Mitarbeiter: k. A.
Jahresproduktion: ca. 50.000 Uhren und Uhrwerke (geschätzt)
Vertriebsstruktur: Fachhandel
Wichtigste Kollektionen: Fifty Fathoms, Villeret, Women, Besonderheiten
Vertrieb in Deutschland:
The Swatch Group
(Deutschland) GmbH
Frankfurter Straße 20
65760 Eschborn
Telefon: +49 6196 88 777 70 00
Fax: +49 6196 88 777 70 01
E-Mail: blancpain.deutschland@swatchgroup.com
Website: www.blancpain.com

Breguet
Die nach dem genialen Uhrmacher Abraham-Louis Breguet (1747–1823) benannte Marke gehört seit 1999 zur Swatch Group. Unter der persönlichen Leitung von Nicolas G. Hayek wurde Breguet durch die Integration der Uhrwerkfabrik Nouvelle Lémania zur Manufaktur. Mit komplett eigenständigen Uhrwerkentwicklungen auf höchstem Niveau behauptet Breguet die Spitze des Swatch-Group-Markenportfolios, das seit dem Tod des charismatischen Patrons von dessen Enkel Marc A. Hayek geleitet wird.
Nachdem 2021 ganz im Zeichen des 220. Jahrestages des Tourbillons gestanden hat, für das sein Erfinder Abraham-Louis Breguet bis heute verehrt wird, widmet man sich im Vallée de Joux inzwischen wieder anderen Komplikationen – zum Beispiel der Anzeige zweier Zonenzeiten. Mit der Integration der bereits aus der Linie Classique bekannten Zeitzonen-Funktion tritt die Marine Hora Mundi die Nachfolge der Marine GMT an. Im Gegensatz zu der alten Komplikation mit einem zusätzlichen Hilfszifferblatt für die zweite Zeitzone nutzt die mit vier Patenten geschützte Hora Mundi eine Fensteranzeige mit den Referenzstädtenamen der 24 Weltzeitzonen. Über eine ausgeklügelte Kadratur können die Uhrzeiten an zwei eingestellten Orten über ein einziges Zeigerpaar angezeigt werden, wobei man über die Krone bei der «8», die gleichzeitig als Drücker funktioniert, nach Belieben zwischen den beiden Zeitzonen hin und her wechselt, wodurch auch der Stundenzeiger umspringt.


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Breguet: Manufakturbesuch in L’Orient
Breguet: skelettiertes Tourbillon
Neue Tourbillons aus Deutschland und der Schweiz

Montres Breguet SA

CH-1344 L’Abbaye, Schweiz
Gründung: 1775 (Swatch Group seit 1999)
Mitarbeiter: > 1000
Jahresproduktion: ca. 25.000 Uhren (geschätzt)
Vertriebsstruktur: Fachhandel, eigene Boutiquen
Wichtigste Kollektionen: Classique, Marine, Héritage, Type XX, Reine de Naples
Vertrieb in Deutschland:
The Swatch Group
(Deutschland) GmbH
Frankfurter Straße 20
65760 Eschborn
Telefon: +49 6196 88 777 12 82
E-Mail: info-deutschland@breguet.com
Website: www.breguet.de

breitling
Im Jahr 1884 eröffnete Léon Breitling in St.-Imier seine Uhrenwerkstatt und spezialisierte sich bald auf Uhren mit integriertem Stoppmechanismus. Mit zahlreichen Erfindungen und Patenten trieben Breitling und seine Söhne die Entwicklung der Kurzzeitmessung voran, doch im Sog der «Quarzkrise» verkaufte Willy Breitling in dritter Generation Marke und Produktionseinrichtungen an Ernest Schneider, der Breitling als Familienunternehmen weiterführte. Mit großen Investitionen startete Breitling zu Beginn der 1990er Jahre in die Renaissance der mechanischen Armbanduhr und etablierte sich als eine der wichtigsten und umsatzstärksten Schweizer Uhrenmarken. Einen Höhepunkt in der Unternehmensgeschichte stellt die 2009 erfolgte Präsentation eines modernen Chronographen-Uhrwerks eigener Konstruktion dar, das inzwischen in verschiedenen Modellen der Kollektion verbaut wird. Théodore Schneider, Inhaber in zweiter Generation, trennte sich 2018 von einem Großteil der Firmenanteile und überließ die Geschäftsführung dem erfahrenen ehemaligen IWC-Manager Georges Kern. Mit dem Segen des neuen Besitzers der Marke, der britischen Investmentgesellschaft CVC Capital Partners, führt Kern Breitling aus der Nische des Fliegeruhren-Spezialisten heraus. Von elegant bis supersportlich – Breitling tritt inzwischen als Vollsortimenter im Kern-Preisbereich zwischen 5000 und 10.000 Euro auf und setzt dabei voll auf Mechanik.
Nach wie vor spielen die großen Modellnamen aus der Vergangenheit eine wichtige Rolle im Portfolio der Marke. Nach dem Chronomat wurde inzwischen auch der Navitimer einem gründlichen Facelift unterzogen, auf moderne Technik umgerüstet und in ein zeitgemäßes Ausstattungspaket verpackt. Zu seinem 70. Geburtstag wurde der Navitimer mit dem Manufakturkaliber B01 ausgestattet. Auf den ersten Blick ist die Uhr ganz die alte geblieben, obwohl das Gehäuse nach Aussage der Designer komplett neu gestaltet wurde. Die Neukonstruktion änderte indes nichts an der für eine Sportuhr bescheidenen Wasserdichtheit: Mehr als 3 bar Druckfestigkeit sind nicht drin, was in erster Linie der Abdichtung der Drehlünette – also dem Rechenschieber – geschuldet ist, auf den man auf gar keinen Fall verzichten wollte.


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50 Jahre Automatikchronograph – TAG Heuer und Breitling
Breitling-Neustart – Neues Kerngeschäft
Breitling-Kollektion «Premier» – Premier, die zweite

Breitling SA

CH-2540 Grenchen
Schweiz

Gründung: 1884

Mitarbeiter: ca. 400 (geschätzt)

Jahresproduktion:> 150.000 Uhren (geschätzt)

Vertriebsstruktur: Fachhandel

Wichtigste Kollektionen: Navitimer, Chronomat, Superocean

Vertrieb in Deutschland: Breitling Deutschland GmbH
Daimlerstraße 46
76185 Karlsruhe

Telefon: +49 721 98 48 30

Fax: +49 721 98 48 341

E-Mail: info@breitling-deutschland.de

Website: www.breitling.com

Bulgar
Obwohl Bulgari zu den größten Schmuckproduzenten der Welt zählt, spielen Uhren im Portfolio des Hauses eine zunehmend wichtigere Rolle, und das stärkt die Position der drei großen Schweizer Betriebe von Bulgari in Neuchâtel (Uhren-Zentrale) sowie in La Chaux-de-Fonds und Le Sentier. Mit dem Erwerb der Marken Daniel Roth und Gérald Genta samt ausbaufähiger Produktionseinrichtungen haben sich für Bulgari vor einigen Jahren neue Perspektiven aufgetan – zunächst natürlich auf dem Gebiet der Komplikationsuhren.
Seit sich 2011 der Luxusgüterkonzern Louis Vuitton, Moët & Hennessy die Aktienmehrheit an dem italienischen Familienunternehmen gesichert hat, wurde aber auch die Industrialisierung der Uhrenproduktion vorangetrieben. Innerhalb weniger Jahre wurden Strukturen geschaffen, die Bulgari zumindest bei den Herrenuhren unabhängig von Zulieferern machen. Dazu zählen eine eigene Uhrengehäusefertigung und eine kleine Zifferblattfabrik sowie eine modern eingerichtete Uhrwerkproduktion. Nach dem flachsten Tourbillon mit automatischem Aufzug (2014) und der flachsten Minutenrepetition mit automatischem Aufzug (2016) unterbot die Manufaktur 2018 den erst im Vorjahr selbst aufgestellten Rekord für die flachste Automatikuhr noch einmal deutlich: Das Octo Finissimo Tourbillon Automatic ist mit seinem nur 1,95 mm hohen Uhrwerk – trotz Tourbillon – insgesamt nur 3,95 mm hoch, gemessen vom Gehäuseboden bis zum Saphirglas. Und der 2019 vorgestellte Octo Finissimo Chronograph GMT ist nur 6,9 mm hoch – nicht das Uhrwerk, die gesamte Uhr! Den sechsten Weltrekord sicherte sich Bulgari 2020 mit dem Octo Finissimo Tourbillon Chronograph Skeleton Automatic, in dem die wesentlichen Komplikationen der modernen Uhrmacherei zusammengefasst sind – dünner und filigraner als jemals zuvor: Nur 7,4 mm hoch ist die komplette Uhr, in der ein Chronograph mit Ein-Drücker-Steuerung die von einem Automatikwerk mit Tourbillon-Hemmung regulierte Zeit misst. Weltrekord Nummer 7 wurde letztes Jahr mit einem Ewigen Kalender aufgestellt, der von Glas zu Glas nur 5,8 mm misst. Weltrekord Nummer 8 für die flachste mechanische Uhr der Welt– Octo Finissimo Ultra mit 1,8 mm Gesamthöhe – hatte nur wenige Monate Bestand und wurde erst in diesem Sommer um fünf hundertstel Millimeter unterboten.


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Design-Inspiration Automobil – Manufaktur-Motoren

Bulgari Horlogerie

CH-2000 Neuchâtel, Schweiz
Gründung: 1884
Mitarbeiter: ca. 250 (nur Uhrenproduktion)
Jahresproduktion: > 40.000 Uhren (geschätzt)
Vertriebsstruktur: Fachhandel, 300 eigene Boutiquen
Wichtigste Kollektionen / Preisbereiche:
Bulgari Bulgari (ab 5500 Euro),
Octo (ab 6600 Euro), Serpenti (ab 4500 Euro),
Manufakturwerke mit Komplikationen
Vertrieb in Deutschland:
Bulgari (Deutschland) GmbH
Thierschplatz 6
80538 München
Telefon: +49 89 2423 86-0
Fax: +49 89 2423 86-10
E-Mail: info@bulgari.com
Website: www.bulgari.com

cartier
Die Geschichte des französischen Juwelierhauses zeichnet sich seit der Gründung im Jahr 1847 durch eine spezielle Formensprache aus, die im Uhrensegment bis heute internationale Maßstäbe setzt. Mit Uhren, die nicht nur die Zeit zählen, sondern auch Zeitgeschichte erzählen – die Maison Cartier steht seit jeher für exklusiven Luxus und Kreativität in der Uhrmacherkunst. Cartier-Uhren sind «Mechanics of Passion», die Spitzentechnologie und Charakter verbinden. Dabei vereinen die entwickelten Modelle in beeindruckender Art und Weise Technik und Tradition, Innovation und Ästhetik, Kompetenz und Originalität. Zeitmesser wie Santos, Tank, Rotonde, Drive oder Calibre de Cartier gehören zu den bekanntesten und erfolgreichsten Uhren weltweit und sind zu Legenden geworden.
Das Zauberwort «Mystérieuse», das in der Feinen Uhrmacherei für den unsichtbaren Antrieb einer Anzeige oder Funktion steht, bezeichnet bei der Neuheit für das Sammlerjahr 2022 die Schwungmasse des Automatikaufzugs – oder, besser gesagt, das darin untergebrachte fein skelettierte Uhrwerk. Eingefasst zwischen zwei Saphirglasscheiben, rotiert das halbierte Uhrwerk ‒ von der Schwer- und Fliehkraft in Bewegung gehalten ‒ scheinbar frei im Uhrengehäuse. Dabei kompensiert ein Differenzial die Relativbewegung und sorgt für die stets korrekte, an der Hochachse der Uhr ausgerichtete Zeitanzeige.


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Trachtenlook für Tank und Santos – Vorfreude auf die Wies’n
Cartier Privé Tonneau – Zurück in die Geschichte
Cartier: Neue Santos-Kollektion

Cartier SA

CH-1201 Genève, Schweiz
Gründung: 1847
Mitarbeiter: ca. 1300 (nur Uhrenproduktion)
Jahresproduktion: ca. 500.000 Uhren (geschätzt)
Vertriebsstruktur: Fachhandel, eigene Boutiquen
Wichtigste Kollektionen: Santos, Panthère, Drive, Calibre, Rotonde, Tank, Ballon Bleu, Tortue
Vertrieb in Deutschland:
Richemont Northern Europe GmbH
Landsberger Straße 302
80687 München
Telefon: +49 89 24 26 700
Fax: +49 89 559 84 320
E-Mail: customerservice.rne@cartier.com
Website: www.cartier.de

Certina
Mit neuen Erfindungen und guten Marketingideen sicherten sich die Brüder Hans und Erwin Kurth, die Söhne des Markengründers, seit den 1950er Jahren Absatzchancen auf allen wichtigen Märkten der Welt. 1959 führten sie das Sicherheitskonzept «Double Security» (DS) ein, ein stoßsicheres Aufhängsystem für das Uhrwerk mit verstärktem Gehäuse, Saphirglas und speziellen Dichtungen in Krone, Stellwelle und Gehäuseboden. Die Uhren der ab 1960 so ausgestatteten DS-Kollektion standen deshalb von Anfang an im Mittelpunkt zahlreicher wissenschaftlicher und sportlicher Experimente, in denen die neue Technik unter Extrembedingungen getestet wurde. 1960 begleitete die erste Certina DS eine Schweizer Expedition auf den Gipfel des Dhaulagiri (8222 Meter) im Himalaya. Auch eingeschweißt in einem Eishockey-Puck hielt die Certina bzw. ihr DS-System, was es verspricht.
Bis heute fokussiert sich die Traditionsmarke der Swatch Group auf den sportlichen Einsatz ihrer Zeitmesser und engagiert sich weiterhin (seit 2017) als stolze Partnerin der Sea Turtle Conservancy (STC), einer Organisation, die sich dem Schutz der Meeresschildkröte und ihrer Lebensräume verschrieben hat. Und die Schildkröte ist schließlich so etwas wie das Wappentier von Certina.


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Certina: DS-1 Big Date 60th Anniversary
Certina DS PH200M – Zurück in die Zukunft

Certina SA

CH-2503 Biel / Bienne, Schweiz
Gründung: 1888
Mitarbeiter: k. A.
Jahresproduktion: > 600.000 Uhren (geschätzt)
Vertriebsstruktur: Fachhandel
Wichtigste Kollektionen / Preisbereich: DS Podium, DS Action, DS-1 Automatic / ca. 200 bis 2000 Euro
Vertrieb in Deutschland:
The Swatch Group
(Deutschland) GmbH
Frankfurter Straße 20
65760 Eschborn
Telefon: +49 6196 88 777 87 00
Fax: +49 6196 88 777 87 01
E-Mail: certina.deutschland@swatchgroup.com
Website: www.certina.com

chanel
Der französische Modekonzern hatte bereits in der Vergangenheit immer wieder einmal ein paar Armbanduhren im Programm. Meist handelte es sich dabei jedoch um extern produzierte Schmuckuhren, die nach dem besonderen Geschmack der eigenen verwöhnten Kundschaft in Auftrag gegeben worden waren. 1987 schlug dann die Geburtsstunde der Division Horlogerie, mit der Chanel sich Einlass in die Welt der Uhrmacherkunst verschaffte. Chanel verfügt heute über eine eigene Uhrmacherwerkstatt und ein Logistikzentrum in La Chaux-de-Fonds (Schweiz). Und ganz nebenbei ist die Division an der französischen Uhrenmarke Bell & Ross sowie am Uhrwerkhersteller Kenissi beteiligt.
Unlängst feierte die Designikone J12 ihren 20. Geburtstag, und Chanel-Designer Arnaud Chastaingt unterzog das Erfolgsmodell – noch eine Schöpfung des unvergessenen Art Directors Jacques Helleu – einer Verjüngungskur und spendierte ihm ein technisches Upgrade auf das auch von Tudor und Breitling genutzte Kenissi-Automatikwerk, ein klassisches Joint Venture. Als Chanel Kaliber 12.1 verzichtet es auf die Silizium-Spirale und erzeugt den Magnetfeldschutz konventionell mit einer Abschirmkalotte. Ebenfalls auf astreine Manufakturtechnik setzt die brandneue Monsieur Superleggera Edition, die mit dem exklusiven Chanel Kaliber 1 ausgerüstet ist. Die springende Stundenanzeige über der «6» entlastet das Zifferblatt um einen Zeiger, sodass der retrograde Minutenzeiger wie bei einem Sportwagen-Tachometer die Fläche für sich allein beanspruchen darf und die Kleine Sekunde sich wie eine Tankanzeige ins Zentrum rückt.


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Chanel Boyfriend – Willst du mit mir gehen?

Chanel

18, Place Vendôme, F-75001 Paris, Frankreich
Gründung: 1914
Jahresproduktion: ca. 25.000 Uhren (geschätzt)
Vertriebsstruktur: Fachhandel, eigene Boutiquen
Wichtigste Kollektionen: J12, Première, Boy.Friend, Monsieur
Vertrieb in Deutschland:
Chanel GmbH
Ericusspitze 2–4
22457 Hamburg
Telefon: +49 40 55 44 55 000
E-Mail: info@chanel.com
Website: www.chanel.com

chopard
Die 1860 im Jura-Dörfchen Sonvillier gegründete Manufaktur Chopard kann auf eine lange Tradition zurückblicken, die in den 1960er Jahren nur aufgrund des Engagements der Pforzheimer Familie Scheufele ohne Unterbrechung weitergeführt werden konnte. Dann hatte Karl-Friedrich Scheufele eine Idee, die er 1996 in die Tat umsetzte: die Wiederbelebung des Erbguts von Markengründer Louis-Ulysse Chopard und die Anknüpfung an die uhrmacherische Legitimität von Chopard. Und er begann mit dem Aufbau einer echten Uhrenmanufaktur in Fleurier. Das Val-de-Travers war damals noch nicht in den Sog der Mechanik-Renaissance geraten, doch Karl-Friedrich Scheufele war sich seiner Sache sicher: Die Zukunft der gesamten Branche lag in der Feinen Uhrmacherei, und ohne authentische Produkte würde die Marke Chopard niemals wirklich unabhängig sein.
Nach 25 Jahren kontinuierlicher Entwicklung stattet Chopard den Großteil der Herrenuhren-Kollektion mit eigenen mechanischen Uhrwerken aus. Die Bandbreite der elf eigenen Kaliber reicht von der einfachen Drei-Zeiger-Automatik bis zum Tourbillon, vom Handaufzugsklassiker bis zum Ewigen Kalender, vom Chronographen bis zum Ultra-Hochfrequenz-Chronometer, vom Stundenschläger bis zur Minutenrepetition. Der neue Star von Chopard heißt Alpine Eagle. Die im Oktober 2019 vorgestellte Uhrenkollektion ist unübersehbar von dem Klassiker der 1980er Jahre, der St. Moritz, inspiriert.
Ganz zeitgemäß wurde die Neuheit in Bezug auf Ausstattung und Innenleben modernisiert und aufgewertet. In der Alpine Eagle spiegelt sich eine interessante Episode in der Firmen- und Familiengeschichte wider: 1980 war die St. Moritz das erste Uhrenprojekt des Co-Präsidenten Karl-Friedrich Scheufele. Der damals 22-Jährige musste seinen Vater erst überreden, dass Chopard eine sportliche Stahluhr auf den Markt brachte. Beim Modell Alpine Eagle war es der Sohn von Karl-Friedrich Scheufele, Karl-Fritz, der auf die Neuauflage der St. Moritz bestand und seinen Vater überzeugen musste – diesmal tatkräftig unterstützt von seinem Großvater, Seniorchef Karl Scheufele.


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Uhren zum chinesischen Neujahr – 2019: Das Schwein bringt Glück
Nachhaltigkeit: Faires Gold – Luxus mit Gewissen
Chopard 2018 Race Editions – Monaco & Mille Miglia

Chopard & Cie. SA

CH-1217 Meyrin (Genève), Schweiz
Gründung: 1860
Mitarbeiter: > 2000 (weltweit)
Jahresproduktion: ca. 80.000 Uhren (geschätzt)
Vertriebsstruktur: Fachhandel, über 160 eigene Boutiquen
Vertrieb in Deutschland:
Chopard Deutschland GmbH
Carl-Benz-Straße 1
75217 Birkenfeld
Telefon: +49 7231 48 67
Fax: +49 7231 486 88 08
E-Mail: info@chopard.de
Website: www.chopard.de

chronoswiss
Nach dem 35-jährigen Gründungsjubiläum der Marke stand unlängst auch der 30. Geburtstag des Regulators an, der 1988 als «Régulateur» sein Debüt feierte und sich bis heute gut verkauft. Ob eckig oder rund, als Chronograph oder Tourbillon, mit Automatik oder Handaufzug – die dezentrale Zeitanzeige war stets in der Kollektion vertreten. Mit dem Régulateur hat Chronoswiss einst ein einzigartiges Modell geschaffen, das damals eine echte Pionierleistung war und Uhrenliebhaber seitdem durch seine ungewöhnliche dezentrale Form der Zeitanzeige faszinierte. Wie kein anderes Modell ist der Regulator untrennbar mit der Geschichte und Entwicklung von Chronoswiss verbunden. Er bringt die DNA der mechanischen Marke ganz präzise auf den Punkt, und das bemerkenswert anachronistisch – damals wie heute. Als Leader-Modell genießt der Regulator noch immer höchste Priorität in der Kollektion und weist mit der Verlegung des Zeigerwerks auf die Zifferblattseite als «Open Gear» auch technische Neuerungen auf.
Als im März 2012 das Ehepaar Oliver und Eva Ebstein die Firma kaufte, wurde der Firmensitz nach Luzern an den Vierwaldstätter See verlegt. Die Ebsteins sind passionierte Uhrenliebhaber und möchten die Firma Chronoswiss im Sinne ihres Gründers weiterführen: als unabhängiges Familienunternehmen, das mit Leidenschaft und Kompetenz ausschließlich hochwertige mechanische Armbanduhren fertigt – «Modern Mechanical», wie der neue Markenclaim unterstreicht. Dazu kommt eine geradezu überbordende Freude an der farblichen Gestaltung von handguillochierten Zifferblättern im Einklang mit den prominent platzierten Funktionsteilen der Uhrwerke. Mit Farbschemata namens «Paraiba», «Kingfisher» oder «Sunset» eröffnen die Chronoswiss-Kollektionen neue Perspektiven.

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Probezeit: Zwei Regulatoren – Chronoswiss vs. Sattler
Chronoswiss Flying Regulator Open Gear
Chronoswiss-Sondermodell – Rallye-Regulator

Chronoswiss AG

CH-6004 Luzern, Schweiz

Gründung: 1983

Mitarbeiter: 30

Jahresproduktion: < 3000 Uhren

Vertriebsstruktur: Fachhandel

Vertrieb in Deutschland:

Chronoswiss GmbH

Hartstr. 52

82110 Germering

Telefon: +49 89 1787 665-0

Fax: +49 89 1787 665-15

E-Mail: info@chronoswiss.com

Website: www.chronoswiss.com

Wichtigste Kollektionen / Preisbereich:

klassische mechanische Uhren / ca. 4000 bis ca. 40.000 Euro

Ebel
Unbestreitbar war die Uhrmacherkunst lange Zeit eine Männerdomäne: Die berühmten Gründer der bekanntesten Uhrenmarken waren Männer. Das Haus EBEL jedoch gründete sich von Anfang an auf zwei Persönlichkeiten. Eugène Blum und Alice Lévy, die am 15. Juli 1911 den Grundstein legten, waren ein Mann und eine Frau, Partner sowohl im Leben als auch in ihren Unternehmungen. Die beiden hatten sich in La Chaux-de-Fonds niedergelassen, einem Schweizer Ort mit langer Uhrmachertradition, und waren neun Jahre verheiratet, als sie beschlossen, ihr gemeinsames Schicksal auf ganz neue Art zu gestalten. Auch der Name, den sie ihrer Firma gaben, ist ein Symbol, denn er setzt sich aus den Anfangsbuchstaben ihrer Namen zusammen: «Eugène Blum Et Lévy». Eugène war für die technische Seite der Markenentwicklung zuständig, wobei er besonderen Wert auf höchste Präzision, Kompetenz und Qualität bei jeder Herstellungsetappe legte. Alice gestaltete indessen die ästhetischen Aspekte der Uhren, voller Eleganz und Sinnlichkeit, mit weichen, geschmeidigen Formen und einem kühnen, unverwechselbaren und dabei zeitlosen Design. Seit Anbeginn manifestierte sich diese Verbindung aus dem Streben nach technischer Zuverlässigkeit und nach raffinierten und ästhetischen Modellen in allen Unternehmungen und Projekten. Heute präsentiert Ebel eine evolutionäre Interpretation der Sport Classic und der Wave, welche die DNS des ikonischen Wellenarmbands beibehalten, ihm aber mit modernen, dynamischeren Designelementen frische Energie verleihen. Ein großer Wurf gelang Ebel überdies mit der Revitalisierung der Discovery, die etwas robuster gezeichnet sehr gut in die neue Kollektion passt und je nach Modell mit einer Drehlünette ausgestattet ist.


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Sommeruhren für Sie – Ebel: Comeback der Brasilia

MGI Luxury Group SA

Place de la Gare 2B
CH-2501 Biel / Bienne, Schweiz
Gründung: 1911
Mitarbeiter: k. A.
Jahresproduktion: k. A.
Vertriebsstruktur: Fachhandel
Wichtigste Kollektion / Preisbereich:
Ebel Wave / ab 1300 Euro
Vertrieb in Deutschland:
International Luxury Partners GmbH & Co. KG
Grünwalder Weg 32
82041 Oberhaching
Telefon: +49 89 7260 9975-0
E-Mail: info@ilp-luxury.com
Website: www.ebel.com

FormexEssence
Formex Swiss Watches, gegründet 1999, ist ein unabhängiger Schweizer Uhrenhersteller mit Sitz in Biel, dem Herzen der Schweizer Uhrenindustrie. Die Wurzeln des Familienunternehmens liegen in der Fertigung hochwertiger Zeitmesser, weshalb sämtliche Komponenten einer Formex-Uhr im eigenen Haus entwickelt werden und mit einzigartigen technischen Details ausgestattet sind. Qualität, Komfort und Funktionalität stehen dabei im Mittelpunkt. So schützt die vom Motorsport inspirierte, patentierte Gehäusefederung das Handgelenk vor unbequemem Druck und sorgt für maximalen Tragekomfort. Zudem können Armbänder mit einem raffinierten mehrstufigen Verstellungssystem in Sekunden ohne Werkzeug perfekt auf den Arm eingestellt werden. Besonders bei Sport oder extrem warmen Temperaturen ist dies ideal, um dem Handgelenk schnell Raum zu verschaffen. Mit einem innovativen Vertriebskonzept verkauft Formex direkt ab Werk sowie über einige wenige handverlesene Online-Vertriebspartner und bietet den Endkunden Komplettpreise inklusive der Versand- und Zollgebühren, kostenloser Rücknahme und einer Garantie von drei Jahren. Der Direktkontakt zahlt sich für die Kunden aus: Der Verzicht auf diverse Vertriebsstufen ermöglicht es Formex, die Modelle höchstwertig auszustatten und zu bestmöglichen Direktpreisen anzubieten.
Neu im Programm ist die Reef GMT, eine Erweiterung des Kernkonzepts der Taucheruhr Reef, die Funktionalität mit vielseitigem Design verbindet. Das Ergebnis ist eine für alle Abenteuer geeignete Reiseuhr, die drei verschiedene Zeitzonen anzeigt, ohne auf die robuste Fertigungsqualität der Reef-Kollektion oder das patentierte Wechselsystem für Lünette und Armband zu verzichten.

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Formex Essence Automatic – Sportlicher Chronometer

Formex Watch SA

Rue de l’Eau 42
CH-2502 Biel / Bienne, Schweiz
Telefon: +41 32 333 24 55
E-Mail: info@formexwatch.com
Website: www.formexwatch.com
Gründung: 1999
Mitarbeiter: 10
Jahresproduktion: k. A.
Vertriebsstruktur: Direktvertrieb mit Partnern
Wichtigste Kollektionen: Essence, Reef, Leggera, Field

FortisPC-7
Seit über 100 Jahren widmet sich Fortis der Herstellung von Zeitmessern mit herausragender Qualität und unbedingter Robustheit. Nicht selten war der Uhrenhersteller dabei führend bei Innovationen und Entwicklungen, die eine gesamte Branche inspirieren und antreiben. Schon 1926 konnte in Zusammenarbeit mit John Harwood die erste Automatikuhr der Welt in Serie produziert werden. Viele weitere Meilensteine der Uhrmacherkunst liegen auf der traditionsreichen Route durch die Jahrzehnte. Heute besticht Fortis durch seine Unabhängigkeit und Neugier. Bis heute werden die Fortis-Zeitmesser noch immer im selben Gebäude am Bahnhof von Grenchen gefertigt. Um auch zukünftig herausragende Qualität, Präzision und Zuverlässigkeit zu gewährleisten, hat Inhaber Jupp Philipp diesen geschichtsträchtigen Raum bis in das kleinste Detail erneuern lassen, wobei er die historische Komponente nie aus den Augen verlor. 2020 kehrte eine Legende wieder zurück auf das Parkett: der Flieger. Das 1987 erstmals präsentierte Fortis-Modell verkörpert bis heute einen wichtigen Eckpfeiler innerhalb der Kollektion der Marke. Die 2022 neu definierte Stratoliner-Kollektion reiht sich in die vielen Premieren in der Fortis-Geschichte ein und beherbergt das erste Manufakturkaliber, das speziell für die Anforderungen im Weltraum gebaut und in der Stratosphäre getestet wurde. Die neue Stratoliner ist eine Hommage an die großen Pioniere der Raumfahrt und ein Ansporn für alle Visionäre. Geht nicht – gibt’s nicht!

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Jupp Philipp, Fortis-Inhaber – Zurück zu den Sternen

Fortis Watches AG

Lindenstrasse 45
CH-2540 Grenchen, Schweiz
Telefon: +41 32 653 33 61
E-Mail: info@fortis-swiss.com
Website: www.fortis-swiss.com
Gründung: 1912
Mitarbeiter: 20
Jahresproduktion: 2500 Uhren
Vertriebsstruktur: Fachhandel, Webshop
Wichtigste Kollektionen: Flieger

Frankmuller
Seit Francesco («Franck») Muller 1986 erstmals eine Armbanduhr mit einem Tourbillon versehen hat, gilt der Uhrmacher als einer der kreativsten Köpfe der Uhrenindustrie. Auch in den folgenden Jahren verblüffte Muller die Uhrenwelt immer wieder, indem er Elemente auf eine noch nie da gewesene Art und Weise in einer Armbanduhr miteinander kombinierte. Während Muller sich in den letzten Jahren zusehends aus dem Tagesgeschäft zurückgezogen hat, trat die Person in den Vordergrund, die dem jungen Uhrmachertalent seinerzeit den Einstieg ins große Geschäft überhaupt erst ermöglicht hatte: Vartan Sirmakes. Dieser hatte sich mit seiner Firma auf die Fertigung hochwertiger Uhrengehäuse spezialisiert, und gemeinsam entwickelten sie das in zwei Ebenen gewölbte Tonneau-Gehäuse «Cintrée Curvex», das mit seiner typischen Zwanziger-Jahre-Anmutung in kurzer Zeit zum Erkennungszeichen der jungen Uhrenmarke wurde. Aus dem Zusammenschluss von Muller und Sirmakes entstand 1997 die Unternehmensgruppe «Watchland», die zeitweise an die 1000 Mitarbeiter beschäftigte und 13 Firmen besitzt – u.a. zehn Uhrenmarken – bzw. entsprechende Mehrheitsanteile unterhält. In den letzten 25 Jahren investierte die Uhrenmanufaktur viel in die Entwicklung der komplizierten Uhr, auch wenn sich das Unternehmen offenbar inzwischen etwas gesundgeschrumpft hat. Franck Muller bleibt die Leadermarke im Watchland-Portfolio, doch über weitreichende Synergien sind auch die anderen Marken der Watchland-Gruppe am Erfolg der Gründermarke beteiligt.

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Extraklasse: Superbia Humanitatis – Das letzte Einhorn

Groupe Franck Muller Watchland SA

CH-1294 Genthod, Schweiz
Gründung: 1997
Mitarbeiter: 280 im Watchland (ca. 570 in der gesamten Schweiz)
Jahresproduktion: ca. 20.000 Uhren
Vertriebsstruktur: Fachhandel
Wichtigste Kollektionen:
Vanguard, Cintrée Curvex, Conquistador,
Long Island, Master Square
Vertrieb in Deutschland:
Premium Retail Partners
Ralf Kern Consulting
Berliner Str. 8e
63110 Rodgau
E-Mail: info@prp-consult.com
Website: www.franckmuller.com

FrederiqueConstant
Frederique Constant ist ein Schweizer Uhrenhersteller in Plan-les-Ouates bei Genf. Im Unternehmen sind alle Stufen der Uhrenfertigung vom ersten Entwurf bis hin zur Endmontage und Qualitätskontrolle integriert. Frederique Constant entwickelt, fertigt und montiert seine eigenen Manufakturkaliber, von denen bislang 28 verschiedene Versionen entstanden sind. 2015 führte Frederique Constant die erste in der Schweiz gefertigte Horological Smartwatch mit MMT SwissConnect und analogem Zifferblatt ein, womit die Marke eine ganz neue Uhrenkategorie in der Schweizer Uhrenindustrie ins Leben gerufen hat. 2016 übernahm der große japanische Uhrenhersteller Citizen die Frederique Constant Holding SA, während die Smartwatch-Sparte in den Händen des Gründerpaares Aletta und Peter Stas verblieb. Das Unternehmen ist äußerst innovationsfreudig und bestrebt, immer neue, kreative Produkte von außergewöhnlichem Wert zu entwickeln. Hierzu bietet die hochmoderne Genfer Manufaktur den passionierten Uhrmachern optimale Bedingungen. Das bereits bestehende 3200 Quadratmeter große Fertigungsgebäude von 2006 wurde um einen weiteren Flügel mit 3000 Quadratmetern erweitert. Dank der neuen Fertigungskapazitäten soll die Produktion in den nächsten fünf Jahren von derzeit 160.000 Uhren im Jahr auf 250.000 steigen. Dazu wurden im ersten Stock des Neubaus Fertigungswerkstätten, Forschung & Entwicklung sowie Qualitätskontrolle zusammengeführt, damit Arbeitsprozesse und Logistik optimal aufeinander abgestimmt sind. Im zweiten Stock finden sich funktionale Büros für Verwaltung, Vertrieb und Marketing. Das Highlight des Neubaus ist die «Manufacture Experience», die fast das gesamte Erdgeschoss des Gebäudes beansprucht und künftig den Besuchern des Hauses offensteht. Sie erfahren in der Ausstellung alles über die Geschichte der Marken, über die Entstehung der Designs sowie über die Konstruktion und Fertigung von Uhrwerken.


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Faszination Automobil: Der Vintage Rally Chronograph
Frederique Constant: Neue Manufaktur – Uhren neu erleben
Smartwatches: Frédérique Constant Hybrid

Frederique Constant SA

Chemin du Champ des Filles 32
CH-1228 Plan-les-Ouates (GE), Schweiz
Telefon: +41 22 860 04 40
Fax: +41 22 860 04 64
E-Mail: info@frederique-constant.com
Website: www.frederique-constant.com
Gründung: 1988
Mitarbeiter: 150
Jahresproduktion: > 200.000 Uhren
Vertriebsstruktur: Fachhandel
Wichtigste Kollektionen:
Manufacture
Smartwatch Vitality
Highlife
Slimline Automatic
Runabout
Vintage Rally

glashuette
Glashütte Original steht für innovative deutsche Uhrmacherkunst, die den höchsten Ansprüchen gerecht wird. Die Marke gehört zu dem äußerst exklusiven Kreis echter Uhrenmanufakturen, die den Entstehungsprozess einer Uhr nahezu vollständig unter einem Dach vereinen. Von der kleinsten Schraube bis hin zum kompliziertesten Werk werden hier Uhren in höchster Fertigungstiefe weitestgehend in Handarbeit gebaut. Der Herstellungsprozess reicht von der Entwicklung der Uhrwerke und Uhren über die Fertigung von Werkzeugen sowie die Fertigung und Veredelung der Uhrwerke (bspw. Finissierung, Politur, Galvanik) bis hin zur Montage und Prüfung der kompletten Uhr. Glashütte Original ist eine der wenigen Uhrenmanufakturen, die ihre Zifferblätter in aufwendiger Handarbeit selbst herstellen. Die Fertigungstiefe beträgt damit über 95 Prozent. Die Wurzeln von Glashütte Original reichen bis in das Jahr 1845 zurück, als sich die ersten Meisteruhrmacher in Glashütte niederließen. Mit Leidenschaft, Können und unternehmerischem Geschick verwirklichten sie ihre Vision einer eigenständigen sächsischen Uhrenindustrie.
Nach der Wiedervereinigung wurde das Unternehmen neu ausgerichtet und mit der Marke Glashütte Original weitergeführt. Im Jahr 2000 wurde die Manufaktur von der Schweizer Swatch Group gekauft, die sich seitdem stark am Standort Glashütte engagiert.


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10 Jahre Deutsches Uhrenmuseum Glashütte
Glashütte Original «Spezialist» – Tauchen mit Tradition
Uhrwerk-Dekoration Teil 3: Zierschliffe bei Glashütte Original

Glashütter Uhrenbetrieb GmbH

Altenberger Straße 1
01768 Glashütte

Telefon: +49 35053 46-0

Fax: +49 35053 46-10199

E-Mail: info@glashuette-original.com

Website: www.glashuette-original.com

Gründung: 1990 (als Glashütter Uhrenbetrieb GmbH)

Mitarbeiter: k. A.

Jahresproduktion: 12.000 Uhren (geschätzt)

Vertriebsstruktur: Fachhandel, eigene Boutiquen

Preisbereich: 5400 bis 325.000 Euro

GrandSeikoSpringDrive
Seit 2017 wird die traditionsreiche Seiko-Uhrenlinie Grand Seiko als eigene Manufakturmarke geführt. Die Seiko Watch Corporation begründete diesen Schritt mit dem schon seit jeher außergewöhnlichen Charakter der Grand-Seiko-Uhren, ihrem speziellen Design und der zunehmend eigenständigen Technik der verwendeten Uhrwerke. 2020, im 60. Jubiläumsjahr der Grand Seiko, wurde in Paris eine eigene europäische Vertriebsgesellschaft gegründet, die Distribution und Kommunikation in Europa übernimmt.
Im Frühjahr 2022 präsentierte Grand Seiko die erste Armbanduhr mit einer großen mechanischen Komplikation: ein Konstantkraft-Tourbillon. Der Name der Uhr lautet «Kodo», was auf Japanisch «Herzschlag» bedeutet. Mit ihren einzigartigen Bewegungsabläufen und dem sorgsam abgestimmten Klang der Hemmung (!) offenbart die Uhr dank der offenen Skelettbauweise und des Saphirglasbodens sowohl hör- als auch sichtbar, wie viel Leben in ihr steckt. Die Grand Seiko Kodo ist in einer limitierten Auflage von 20 Stück erhältlich. Ebenfalls in diesem Jahr erfuhr die Kollektion Evolution 9 eine substanzielle Aufwertung, denn die Marke setzt große Hoffnungen in die sportliche Linie. Eine der ersten Uhren aus der Evolution-9-Kollektion war letztes Jahr die Hi-Beat 36.000 mit Kaliber 9SA5. Heute erweitert sich die Auswahl der Linie Evolution 9 um fünf Sportuhren mit Spring-Drive-Uhrwerken: zwei GMT-Uhren, zwei Chronographen mit GMT-Funktion und eine bis 200 Meter wasserdichte Taucheruhr. Die Gehäuse und Bänder bestehen aus «High Intensity Titanium», das rund 30 Prozent leichter als Edelstahl ist und eine hellere Färbung aufweist.

Seiko Holdings

Ginza – Chuo – Tokio, Japan
Gründung: 1881
Mitarbeiter: 90.000 (gesamte Holding)
Jahresproduktion: 12 Mio. Uhren, 336 Mio. Uhrwerke
Vertriebsstruktur: Fachhandel
Wichtigste Kollektionen: GS Spring Drive, Professional Diver’s, Elegance
Vertrieb in Deutschland:
Seiko Deutschland
Branch of Seiko UK Ltd.
Siemensring 44m
47877 Willich
Telefon: +49 2154 943 701
Fax: +49 2154 943 777
Website: www.grand-seiko.de

Hamilton
Die Hamilton Watch Co. wurde 1892 in Lancaster im US-Bundesstaat Pennsylvania gegründet und entwickelte sich innerhalb kürzester Zeit zu einem der größten Uhrenhersteller der Welt. Um die Jahrhundertwende trug jeder zweite Eisenbahner in den USA eine Uhr der Marke Hamilton in seiner Westentasche und im Zweiten Weltkrieg zählten die Dienstuhren von Hamilton zur Grundausstattung amerikanischer Offiziere. Hamilton hat als Einziger der großen US-amerikanischen Uhrenhersteller überlebt – wenn auch nur als Marke der Schweizer Swatch Group. Dabei hatte Hamilton in den sechziger und siebziger Jahren selbst Anteile an der Schweizer Uhrenindustrie gehalten: Als Besitzerin der Marke Büren war die Firma gegen Ende der 1960er Jahre maßgeblich an der Entwicklung des Automatik-Chronographenwerks «Kaliber 11» beteiligt, das als Joint Venture von Heuer-Leonidas, Breitling, Dubois-Dépraz und Hamilton-Büren in die Geschichte einging. Außerdem machte die Marke Hamilton als Pionierin der Stimmgabel- Uhr von sich reden, als sie die neue Uhrwerktechnik in ein von Star-Designer Richard Arbib entsprechend modern gestaltetes Gehäuse einschalte: Die dreieckige «Ventura» stürzte die Uhrenwelt im Jahr 1957 in einen wahrhaftigen Innovationsrausch, von dem Hamilton vor allem auf dem amerikanischen Heimatmarkt stark profitierte. In jüngster Zeit profilierte sich die inzwischen in Biel ansässige Marke mit einer Kollektion extrovertiert gestalteter Flieger- und Abenteurer-Uhren sowie immer wieder mit sehr ansprechend gemachten und preislich attraktiven Remakes großer Klassiker aus der eigenen Modellgeschichte.


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Preis & Leistung: Hamilton Khaki – Ein ausdauernder Begleiter

Hamilton International Ltd.

CH-2504 Biel, Schweiz
Gründung: 1892
Mitarbeiter: k. A.
Jahresproduktion: ca. 100.000 Uhren (geschätzt)
Vertriebsstruktur: Fachhandel
Preisbereich: zwischen 500 und 2000 Euro
Vertrieb in Deutschland:
The Swatch Group
(Deutschland) GmbH
Frankfurter Straße 20
65760 Eschborn
Telefon: +49 6196 88 777 90 00
Fax: +49 6196 88 777 90 01
E-Mail: hamilton.deutschland@swatchgroup.com
Website: www.hamiltonwatch.com

hermes
Das 1837 von Thierry Hermès in Paris gegründete Unternehmen spezialisierte sich auf die strapazierfähigen Lederutensilien, die vornehme Herrschaften damals zum Reisen benötigten. Dabei handelte es sich vor allem um Zaumzeug für Pferde sowie um Taschen und Koffer aus Leder. Obschon Hermès seine Produktpalette im Laufe der Zeit stark diversifizierte – Handtaschen, Foulards, Mode, Porzellan, Glas und Goldschmuck –, blieb stets ein roter Faden zur Firmengeschichte erkennbar. Auch die Produktion von Uhren, die mit der Gründung der Bieler Tochterfirma «La Montre Hermès» im Jahr 1978 auf eine feste Basis gestellt wurde, ist einfach zu erklären, da die Ateliers in Paris bereits in den zwanziger Jahren Armbänder für Uhren produzierten und dabei auch die Uhrenmode selbst beeinflussten.
Im Gegensatz zu vielen anderen Herstellern von Lifestyle-Produkten lässt Hermès seine Uhren nicht einfach in Lizenz von externen Werkstätten produzieren, sondern unterhält seit über 20 Jahren eine kleine Uhrenfabrik in einem Vorort von Biel. Dass man sich vor einigen Jahren 25 Prozent der Aktien der Werkemanufaktur Vaucher in Fleurier sicherte, überraschte Insider nicht wirklich, zumal die Zusammenarbeit mit dem Parmigiani-Schwesterunternehmen zwei Jahre zuvor begonnen hatte und laufend intensiviert wurde. Damit sitzt La Montre Hermès nun direkt an der Quelle für erstrangige Uhrwerke und kann sein Angebot an Uhren entsprechend erweitern.
In Zusammenarbeit mit externen Konstrukteuren entstehen interessante kleine Komplikationen, so zum Beispiel außergewöhnliche Zeigerwerke mit verschiedenen Geschwindigkeiten, anhaltbaren Zeigern, faszinierenden Mondphasenanzeigen oder charmanten Countdown-Funktionen, die etwa die letzte Stunde vor einem Rendezvous begleiten. In diesem Jahr präsentierte Hermès eine bezaubernde Zeitzonenuhr mit umlaufendem kleinem Zifferblatt vor einer Fantasie-Weltkarte.


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Slim d’Hermès «L’heure impatiente» – Eine Stunde Herzklopfen
Hermès Arceau L’Heure de la Lune – Mond für die ganze Welt

La Montre Hermès

CH-2555 Brügg, Schweiz
Gründung: 1978
Mitarbeiter: 130
Jahresproduktion: ca. 90.000 Uhren (geschätzt)
Vertriebsstruktur: eigene Boutiquen, Fachhandel
Vertrieb in Deutschland:
Hermès GmbH
Maximilianstraße 8
80539 München
Telefon: +49 89 20 30 32 02
Fax: +49 89 5521 53-50
E-Mail: service.de@hermes.com
Website: https://www.hermes.com/de/de/uhren/

Hublot
Die Uhrenmarke Hublot, 1980 in der Schweiz gegründet, zeichnet sich durch ihre Innovationen aus, die mit der einzigartigen Kombination aus Gold und Kautschuk ihren Anfang nahmen. Diese «Kunst der Fusion» wurde von dem visionären Präsidenten Jean-Claude Biver erdacht und wird seit 2012 durch CEO Ricardo Guadalupe vorangetrieben. Die Einführung der heute bereits legendären, mehrfach preisgekrönten Big Bang im Jahr 2005 ebnete den Weg für neue Flaggschiff-Kollektionen (Classic Fusion, Spirit of Big Bang und die neue Square Bang) mit Komplikationen, die von einfachen bis hin zu außerordentlich raffinierten Mechanismen reichen. Diese Kollektionen begründeten die außergewöhnliche DNA des Schweizer Uhrenhauses und sichern sein beeindruckendes Wachstum. Geleitet von der Philosophie, stets «der Erste, anders und einzigartig zu sein», will der Schweizer Uhrenhersteller sein traditionelles und außergewöhnliches Know-how bewahren und zugleich mit Material-Innovationen (kratzfestes Magic Gold, Keramik in leuchtenden Farben, Saphir) und der Entwicklung von Manufakturwerken (Unico, Meca-10, Tourbillon) seiner Zeit stets einen Schritt voraus sein.
Die vor Jahresfrist vorgestellte Big Bang Integral wirkt wie eine alte Bekannte. Erst auf den zweiten Blick fällt dem Betrachter auf, dass hier ja gar kein weiches Armband aus Kautschuk, Silikon, Lackleder, Kevlargeflecht oder Jeansstoff, sondern ein stilistisch stimmig integriertes Gliederband zum Einsatz kommt.


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Hublot Big Bang Unico Red Magic – Knallrot
Design-Inspiration Automobil – Manufaktur-Motoren

Hublot SA

CH-1260 Nyon, Schweiz
Gründung: 1980
Mitarbeiter: ca. 500
Jahresproduktion: ca. 50.000 Uhren
Vertriebsstruktur: Fachhandel
Wichtigste Kollektionen: Big Bang, Classic Fusion, Spirit of Big Bang, Masterpiece
Vertrieb in Deutschland:
LVMH Watch & Jewelry
Central Europe GmbH
Zimmersmühlenweg 71
61440 Oberursel
Telefon: +49 6171 6966-0
Fax: +49 6171 6966-65
E-Mail: info@hublot.ch
Website: www.hublot.com

IWC
Im Jahr 1868 – vor über 150 Jahren – gründete der amerikanische Uhrmacher Florentine Ariosto Jones aus Boston die «International Watch Company» in Schaffhausen. Die Zielsetzung bestand darin, moderne Produktionsmethoden aus seiner Heimat mit dem handwerklichen Können der Schweizer Uhrmacher zu kombinieren und somit Uhrwerke für den amerikanischen Markt herzustellen.
Vor allem unter der feinfühligen Leitung der Schweizer Unternehmerfamilie Rauschenbach bzw. ihres Schwiegersohns Ernst Homberger gelang es, ein effizientes Gleichgewicht zwischen Industrie und Handwerk zu schaffen, das die Geschicke der Marke im 20. Jahrhundert prägte und zahlreiche Innovationen förderte. Durch kompromisslos hohe Produktqualität, den Verzicht auf kurzlebige Design-Eskapaden und eine Vielzahl von uhrmacherischen Innovationen hat IWC Schaffhausen die Entwicklung der Armbanduhr zum modernen Zeitbegleiter vorangetrieben. Zahlreiche Klassiker aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts sind inzwischen zu Ikonen gereift und prägen das Bild der Manufaktur bis heute. Fliegeruhren spielen nach wie vor eine wichtige Rolle im Portfolio der IWC. Die Manufaktur aus Schaffhausen erweitert die Linie Top Gun in der Kollektion Pilot’s Watches um neue Modelle mit Keramikgehäuse. Bereits 2019 gab es das erste Modell in sandfarbener Keramik. Nun kommt Neues in Weiß und Grün. Beide Keramikfarben wurden von IWC entwickelt und tragen eigene Namen: «IWC Woodland» heißt zum Beispiel das Grün von Keramikgehäuse und Zifferblatt, das im offiziellen Pantone-Farbsystem auch nach IWC benannt ist. Nicht nur die Wahl der richtigen Nuance war laut IWC eine Herausforderung, sondern auch die perfekte Farbabstimmung der anderen Komponenten – vom Zifferblatt bis hin zu den Kautschukarmbändern mit Textil-Inlay. Nur Drücker und Krone tanzen farblich aus der Reihe: Sie sind ebenso wie der Gehäuseboden aus mattschwarzem Ceratanium gefertigt, einem Material auf Titanbasis.


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IWC Ingenieur – Der Blick zurück nach vorn
IWC Manufakturzentrum – Hightech und Handwerkskunst
SIHH: Fliegeruhren von IWC – Die unsterbliche Legende

International Watch Co.

CH-8201 Schaffhausen
Schweiz

Gründung: 1868

Mitarbeiter: ca. 1250 (weltweit)

Jahresproduktion: 125.000 Uhren (geschätzt)

Vertriebsstruktur: Fachhandel

Wichtigste Kollektionen / Preisbereich: Portugieser, Portofino, Pilot’s Watch / ca. 5000 bis 60.000 Euro

Vertrieb in Deutschland: Richemont Northern Europe GmbH
Landsberger Straße 302
80687 München

Telefon: +49 89 559 84 210

Fax: +49 89 559 84 280

E-Mail: concierge.europe@iwc.com

Website: www.iwc.de

jaegerlecoultre
Jaeger-LeCoultre hat die Präzision zu einer eigenen Kunstform erhoben. Seit ihrer Gründung im Vallée de Joux im Jahr 1833 ist die Manufaktur unentwegt bestrebt, das Gleichgewicht zwischen ästhetischer Kunstfertigkeit und technischer Raffinesse zu wahren. Im Einklang mit dem Erfindergeist des Unternehmensgründers Antoine LeCoultre erschaffen die Meisteruhrmacher und Kunsthandwerker Kollektionen, die an der Spitze der Hohen Uhrmacherkunst stehen: Reverso, Master, Polaris, Rendez-Vous und Atmos. Ein schier unerschöpfliches Erbe inspiriert die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der «Grande Maison», die Grenzen mit außergewöhnlichen Meisterwerken stets neu zu definieren. Für Jaeger-LeCoultre besteht die Essenz der Uhrmacherkunst in einem perfekten Gleichgewicht zwischen präziser Technik und handwerklichem Geschick. Mit diesem Ziel vor Augen verbinden die Meisteruhrmacher der Manufaktur technische Raffinesse und ästhetisches Fingerspitzengefühl.

Das reiche Erbe der Manufaktur Jaeger-LeCoultre beeindruckt dabei mit einer einzigartigen Vielfalt an seltenen Handwerkskünsten («Métiers Rares») und brachte in seiner Geschichte Erfindungen wie das «Millionomètre» oder das Gyrotourbillon hervor. Rund 1250 selbst entwickelte mechanische Kaliber und über 400 Patente bezeugen darüber hinaus die Innovationskraft von Jaeger-LeCoultre.


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Catherine Rénier, CEO Jaeger-LeCoultre – «Ein gesundes Gleichgewicht»
Uhren im Vintage Style – Neue Manufaktur-Chronographen
Probezeit: Springende Sekundenanzeige – Geophysic und Richard Lange

Manufacture Jaeger-LeCoultre

CH-1347 Le Sentier
Schweiz

Gründung: 1833

Mitarbeiter: ca. 1400

Jahresproduktion: > 75.000 Uhren (geschätzt)

Vertriebsstruktur: Fachhandel, Boutique, E-Boutique

Wichtigste Kollektionen: Master, Reverso, Duomètre, Rendez-Vous, Polaris

Vertrieb in Deutschland: Richemont Northern Europe GmbH

Landsberger Straße 302–306
80687 München

Telefon: +49 6922 22 10 23

E-Mail: client.relations.europe@jaeger-lecoultre.com

Website: www.jaeger-lecoultre.com

jaquetdroz
Obwohl die Uhrenmarke erst seit wenigen Jahren im Portfolio der Swatch Group auftaucht, kann sie doch auf eine sehr lange Tradition zurückblicken und feierte letztes Jahr stolz das 280. Jubiläum! Pierre Jaquet Droz (gesprochen übrigens «Schakee-Droh», mit einem weichen «Sch» wie bei «Journalist») sollte Pfarrer werden, doch der intelligente Junge fühlte sich zum Mechaniker berufen. In der Mitte des 18. Jahrhunderts begann er, die Grenzen der Mikromechanik neu abzustecken, und sein Interesse führte ihn bald über Uhrwerk-Mechanismen hinaus zu anderen, komplizierteren Bewegungsabläufen, die er mit rein mechanischen Mitteln zu steuern versuchte. Jaquet Droz wurde für seine Figurenautomaten berühmt und musste sich mehr als einmal vor kirchlichen Institutionen verantworten, deren Sittenwächter hinter den Bewegungen des zeichnenden Kindes, des Schreibers oder der Pianistin Teufelswerk und Hexerei vermuteten. Ein kleiner Atelierbetrieb in La Chaux-de-Fonds produziert noch heute solche kunsthandwerklichen Kostbarkeiten – so ganz in Vergessenheit geraten ist der im Neuenburger Jura durchaus geläufige Name Jaquet Droz nicht. Die Swatch Group konzentrierte sich dagegen auf das OEuvre des Uhrmachers Jaquet Droz und entwickelte über die letzten zehn Jahre hinweg eine Kollektion von ebenso ästhetisch wie technisch anspruchsvollen Armbanduhren auf der Grundlage hochfeiner Uhrwerke aus Le Brassus (ehem. Uhrwerk-Manufaktur Frédéric Piguet, heute exklusive «verlängerte Werkbank» für die Topmarken im Swatch-Group-Portfolio).


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Jaquet Droz: Grande Seconde Chrono – Spiel der Kreise
Exzentrische Zeitanzeige – Ver-rückte Zifferblätter

Montres Jaquet Droz SA

CH-2300 La Chaux-de-Fonds, Schweiz

Gründung: 1738

Mitarbeiter: k. A.

Jahresproduktion: < 5000 Uhren (geschätzt)

Vertriebsstruktur: Fachhandel, «Tourbillon»-Boutiquen

Vertrieb in Deutschland:

The Swatch Group

(Deutschland) GmbH

Frankfurter Str. 20

65760 Eschborn

Telefon: +49 6196 88 777 70 00
Fax: +49 6196 88 777 70 01
E-Mail: jaquet-droz.deutschland@swatchgroup.com
Website: www.jaquet-droz.com

Junghans
Die Erfolgsgeschichte der deutschen Uhrenindustrie wurde ursprünglich nicht im Erzgebirge, sondern im Schwarzwald geschrieben. Genauer gesagt in Schramberg, einem tief zwischen die bewaldeten Höhen geduckten Ort an der alten Handelsroute zwischen Straßburg und dem Bodensee. Hier gründete Erhard Junghans 1861 eine Uhrenfabrik, die sein Sohn Arthur bis zur Jahrhundertwende zu einem Großbetrieb nach amerikanischem Muster ausbaute. Um 1900 war Schramberg der Nabel der Uhrenwelt: In den Fabrikgebäuden an der Geißhalde produzierten dreitausend Männer und Frauen neuntausend Wanduhren und Wecker – täglich!
Armbanduhren mit dem Junghans-Stern auf dem Zifferblatt begleiteten das Wirtschaftswunder und läuteten mit selbst entwickelter Solar- und Funktechnik die Uhren-Neuzeit ein. Bereits in den 1970er Jahren setzte man auf die damals revolutionäre Quarztechnologie und entwickelte auf der Jagd nach der ultimativen Präzision die erste Funkarmbanduhr der Welt, MEGA 1, die 1990 auf den Markt kam. Als im selben Jahrzehnt mechanische Armbanduhren wieder in Mode kamen, erinnerte sich so mancher mit Wehmut an die zuverlässigen Zeitmesser aus Schramberg. So auch Dr. Hans-Jochem Steim, ein erfolgreicher Schramberger Unternehmer. Zusammen mit seinem Sohn Hannes Steim kaufte er 2009 das Unternehmen. Pünktlich zum 150-jährigen Firmenjubiläum 2011 wurde die legendäre Linie Meister, deren Wurzeln bis in die 1930er Jahre zurückreichen, zu neuem Leben erweckt.
Das Funk-Kaliber J101, das 2018 vorgestellt wurde, beweist die Kompetenz der Schwarzwälder in Sachen Präzision: Es erlaubt erstmalig, klassisches Junghans-Design mit modernster Funktechnologie auszustatten, die auch eine schnelle Synchronisation mit dem Smartphone per App ermöglicht. 2022 knüpft Junghans mit zwei limitierten Sondereditionen der 1972 Competition an die langjährige Verbindung des Unternehmens als Zeitnehmer bei zahlreichen sportlichen Großereignissen an.


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Uhrenfabrik Junghans GmbH & Co. KG

Geißhaldenstraße 49
78713 Schramberg
Telefon: +49 7422 18 0
Fax: +49 7422 18 665
E-Mail: info@junghans.de
Website: www.junghans.de
Gründung: 1861
Mitarbeiter: 115
Jahresproduktion: ca. 60.000 Uhren (geschätzt)
Vertriebsstruktur: Fachhandel
Wichtigste Kollektionen:
Junghans Max Bill
Junghans Meister
Junghans Form
Junghans Performance

longines
Seit der Gründung im Jahr 1832 hat Longines an die 60 Millionen Uhren produziert, womit die Marke zu den echten Schwergewichten der Schweizer Uhrenindustrie zählt und innerhalb der Swatch Group, zu der Longines gehört, das gehobene Preissegment bedient. Als echter «Vollsortimenter» deckt die Marke Longines ein breites Spektrum von preiswerten, flachen Quarzuhren bis hin zu schweren Goldchronographen und Kalenderuhren mit vierfach retrograden Anzeigen ab. Dabei profitiert Longines von der bevorzugten Belieferung mit der neuesten Uhrwerktechnik, die Konzernschwester ETA bisweilen speziell und exklusiv für die Marke mit der geflügelten Sanduhr im Emblem konzipiert, die in über 150 Ländern der Erde vertreten ist. Eine besondere Spezialität des Hauses sind neben eleganten Damenuhren und modernen Sportuhren die Remakes großer Klassiker aus der eigenen Unternehmensgeschichte. Durch die langjährige Erfahrung als Zeitnehmer bei Weltmeisterschaften und als Partner internationaler Verbände konnte Longines überdies enge und dauerhafte Beziehungen mit der Welt des Sports knüpfen, die mit schöner Regelmäßigkeit in limitierten Sondereditionen zum Ausdruck kommen.


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Longines Watch Co.

CH-2610 St.-Imier, Schweiz
Gründung: 1832
Mitarbeiter: weltweit ca. 600 (geschätzt)
Jahresproduktion: ca. 1.300.000 Uhren (geschätzt)
Vertriebsstruktur: Fachhandel
Wichtigste Kollektionen / Preisbereich:
Master Collection, DolceVita, Conquest Classic, Equestrian Collection / ca. 1000 bis 4000 Euro
Vertrieb in Deutschland:
The Swatch Group
(Deutschland) GmbH
Frankfurter Straße 20
65760 Eschborn
Telefon: +49 6196 88 777 20 00
Fax: +49 6196 88 777 20 01
E-Mail: Longines.Deutschland@swatchgroup.com
Website: www.longines.de

LouisVuitton
«Fabrique du temps» – Zeitfabrik – heißt die 2014 eröffnete neue Uhrenmanufaktur von Louis Vuitton im Genfer Vorort Meyrin. Auf 4000 Quadratmetern lichtdurchfluteter Werkstattfläche sind hier die Gewerke der ehemaligen Louis-Vuitton-Ateliers in La Chaux-de- Fonds, eines zur Gruppe gehörenden Genfer Zifferblattherstellers und der alten Fabrique du temps aus Vernier zusammengefasst. 70 hoch qualifizierte Mitarbeiter werden hier in Zukunft sämtliche Uhren von Louis Vuitton konstruieren und montieren, zum Teil auch Einzelteile produzieren und Zifferblätter bedrucken. Komplizierte Stücke wie Repetitionsuhren oder Doppelchronographen werden in einem separaten Atelier einzeln angefertigt, wo auch ein computergesteuertes Bearbeitungszentrum zur Verfügung steht. Zur Philosophie der über 150 Jahre alten Marke gehört, dass alle Produkte, die den Namen Louis Vuitton tragen, in eigenen Produktionsstätten gefertigt werden. Das Ziel bestehe nicht darin, alle Uhrwerk- und Gehäuseteile selbst herzustellen, betonte Hamdi Chatti, Vizepräsident von Louis Vuitton Uhren & Schmuck. Wohl aber, die Kontrolle über die wichtigen Arbeitsschritte zu behalten und die Expertise zu bewahren, eigene Uhren herzustellen – zur Not auch von A bis Z. Das Flying Tourbillon «Poinçon de Genève» war 2017 ein wichtiger Meilenstein in der Entwicklung des Uhrenherstellers Louis Vuitton, doch schon ein Jahr später schob die kleine Manufaktur den nächsten uhrmacherischen Leckerbissen nach: das Tambour Moon Mystérieuse Flying Tourbillon mit einem fliegend gelagerten Drehgang unter transparenten Saphirglasbrücken. Das Uhrwerk selbst ist ein Hauch von Nichts, das in einem vollkommenen Fluidum zwischen den Gläsern schwebt, ohne sichtbaren Kontakt zum Gehäuse oder zur Aufzugskrone.

Louis Vuitton Malletier

F-75034 Paris
Frankreich
Gründung: 1854
Mitarbeiter: ca. 50 (geschätzt), weltweit ca. 18.000
Jahresproduktion: ca. 20.000 Uhren (geschätzt)
Vertriebsstruktur: ca. 450 eigene Boutiquen, davon ca. 200 mit Uhren-Kompetenz
Wichtigste Kollektion / Preisbereich: Tambour / ca. 2500 bis 250.000 Euro
Vertrieb in Deutschland:
Louis Vuitton Deutschland GmbH
Maximilianstraße 2a
80539 München
Telefon: +49 89 55 893 83-0
Website: www.louisvuitton.de

mido
Gegründet wurde die Uhrenmarke am 11. November 1918, dem Tag des Waffenstillstands im Ersten Weltkrieg. Seit diesem symbolischen Datum blickt Mido zuversichtlich in die Zukunft, getragen durch die visionäre Kraft ihres Gründers, des Schweizer Uhrmachers Georges Schaeren. 2018 feierte das heute in Le Locle ansässige Unternehmen sein 100-jähriges Bestehen und geht den eingeschlagenen Weg weiter. Dazu gehört die Wahrung der Werte, die seit einem Jahrhundert die Identität von Mido prägen: zeitloses Design, qualitativ hochwertige Materialien und technologische Innovation. «Ich messe» bedeutet der Markenname Mido, der dem Spanischen entlehnt ist. Mido genießt hohes Ansehen für robuste, zuverlässige und alltagstaugliche Zeitmesser. Wasserdichtheit und Selbstaufzug sind für die Uhrenfreunde von heute eine Selbstverständlichkeit, doch Mido bot dies schon in den 1930er Jahren mit der Einführung der Multifort an und gehörte damit zu den führenden Uhrenmarken ihrer Zeit. Auch bei den Uhrwerken zeigt sich der Hersteller innovativ und entwickelt äußerst praktische technische Neuerungen. Beispielhaft erwähnt seien hier das Modell Radiotime (1939) sowie der Multicenterchrono (1941), die heute durchaus gesuchte Sammlermodelle sind. 1971 verkaufte die Familie Schaeren ihr Unternehmen an die General Watch Co. Ltd., eine Holding-Gesellschaft der ASUAG, aus der später die SMH und schließlich die Swatch Group hervorgehen sollte. Mido produziert weiterhin mehrheitlich mechanische Uhren, nur knapp ein Viertel sind batteriebetriebene Quarzzeitmesser. Die Uhren werden von 2700 offiziellen Händlern in 70 Ländern verkauft.


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Mido AG

CH-2400 Le Locle, Schweiz
Gründung: 1918
Mitarbeiter: 50 (geschätzt)
Jahresproduktion: ca. 100.000 Uhren (geschätzt)
Vertriebsstruktur: Fachhandel
Wichtigste Kollektionen: Baroncelli, Commander, Multifort
Vertrieb in Deutschland:
The Swatch Group
(Deutschland) GmbH
Frankfurter Straße 20
65760 Eschborn
Telefon: +49 6196 88 777 4000
Fax: +49 6196 88 777 4001
E-Mail: mido.deutschland@swatchgroup.com
Website: www.midowatches.com

montblanc
Eine der imponierendsten Erfolgsstorys in der Uhrenbranche ist, dass sich die einst nur für ihre edlen Schreibgeräte berühmte Marke in kurzer Zeit zu einer profilierten Uhrenmarke gemausert hat. Mit großem Geschick hat man die Erfindung des Chronographen – genauer: Rieussecs «Zeit-Schreiber», der auf Knopfdruck einen Tintentropfen auf ein rotierendes Blatt Papier fallen ließ – aufgegriffen, um sich auf dem Gebiet dieser begehrten Komplikation ein Renommee aufzubauen. Die Bandbreite der durchweg mit Manufakturkalibern bestückten Chronographen reicht vom schlichten Automatik-Stopper bis zum raffinierten Renommierstück mit zwei unabhängig getakteten Schwingsystemen für Zeitanzeige und Kurzzeitmessung.
Die Konzernmutter Richemont stellte der Montblanc Montres SA die Anfang 2007 erworbene kleine Manufaktur Minerva (gegründet 1858 in Villeret) zur Seite, die nicht zuletzt wegen ihrer sehr elegant gestalteten Chronographenwerke von Kennern sehr geschätzt wird. Minerva machte sich schnell einen Namen durch die Entwicklung bahnbrechender Uhrwerke, die kleinste Zeitintervalle mit höchster Präzision messen konnten. Bereits in den 1880er Jahren spezialisierte Minerva sich auf Taschenuhren, die über die Krone aufgezogen wurden. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts begann die Manufaktur mit der Herstellung von Ein-Drücker-Chronographen, die Minerva aufgrund ihrer Ganggenauigkeit weitere Anerkennung einbrachten. Dank innovativer Patente und richtungsweisender Zeiterfassungstechnologie setzte Minerva im 20. Jahrhundert den Erfolgsweg fort. Die Errungenschaften gipfelten in hochpräzisen – mechanischen – Stoppuhren, welche die Zeit auf die Hundertstelsekunde genau messen konnten und den Ruf der Marke als Spezialistin für die Herstellung von Taschenuhren und Chronographen weiter festigten. Die Montblanc-Uhren von heute führen die über 160-jährige Tradition von Minerva fort und ehren das Vermächtnis der Manufaktur mit den verschiedenen Modellfamilien, der Linien 1858, Heritage, Star Legacy, TimeWalker, sowie den Damenuhren der Kollektion Bohème.


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Montblanc Montre SA

CH-2400 Le Locle, Schweiz
Gründung: 1997 (1906 in Hamburg, 1858 in Villeret)
Mitarbeiter: ca. 200 (in Le Locle und Villeret)
Jahresproduktion: ca. 75.000 Uhren (geschätzt)
Vertriebsstruktur: Fachhandel, eigene Boutiquen
Wichtigste Kollektionen:
Star Legacy Collection, 1858 Collection,
TimeWalker Collection, Bohème Collection
Vertrieb in Deutschland:
Montblanc Deutschland GmbH
Postfach 540340
22503 Hamburg
Telefon: +49 40 84 00 10
E-Mail: service@montblanc.com
Website: www.montblanc.com

moritzgrossmann
Ein großer Name der Glashütter Uhrengeschichte: Moritz Grossmann war nicht nur ein Schulfreund von Ferdinand Adolph Lange, sondern auch einer seiner wichtigsten Mitstreiter bei der Entwicklung der Glashütter Uhrenindustrie. Grossmann forschte, erfand und entwickelte, verfasste Bücher, hielt Vorträge und gründete die Deutsche Uhrmacherschule (1878). Er war in Uhrenkreisen weit über die Grenzen des Kaiserreichs hinaus bekannt und galt vielen als der wichtigste Vertreter der deutschen Uhrmacherei. Die Wiederbelebung der Marke Moritz Grossmann geschah auf Initiative von Christine Hutter, die es nach der Wende nach Sachsen gezogen hat, um in verschiedenen Uhrenmanufakturen Erfahrungen zu sammeln. Die bayrische Uhren-Fachfrau hat zusammen mit Glashütter Ingenieuren ein Konzept zur Konstruktion, Produktion und Vermarktung von Armbanduhren ausgearbeitet, die in Stil und Qualität dem hohen Anspruch von Moritz Grossmann genügen sollen. Es gelang ihr, private Investoren von ihrem Vorhaben zu überzeugen, und so gründete sie im November 2008 die Grossmann Uhren GmbH.
Im Frühjahr 2012 bezog die Firma ihr Domizil in einem spektakulären Gebäude von moderner Architektur, das sich an einen Berghang schmiegt wie ein Ozeandampfer an die Mole. Mit 16 Manufakturkalibern – inklusive Tourbillon – deckt die Marke ein immer breiteres Modellangebot ab. Neu dazugekommen ist in diesem Jahr die Universalzeit. Das neue Modell macht es möglich, die Uhrzeit in verschiedenen Zeitzonen der Welt auf einen Blick zu erfassen. Das in Form einer Weltkarte gestaltete Zifferblatt bietet zeitliche und geografische Orientierung anhand von Zeitfenstern, die exakt an Koordinaten ausgerichtet und mit Städtenamen versehen sind. Insgesamt sechs Fenster zeigen die Stunde von 1 bis 24 in jeweils einer von sechs Metropolen an. Auch hier demonstriert die Manufaktur Moritz Grossmann, wie eine neue Form der Zeitanzeige funktional, auf höchstem ästhetischem Niveau und mechanisch vollkommen umgesetzt werden kann.


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Grossmann Uhren GmbH

Uferstraße 1
01768 Glashütte
Telefon: +49 35053 32 00-0
Fax: +49 35053 32 00-99
E-Mail: info@grossmann-uhren.com
Website: www.grossmann-uhren.com
Gründung: 2008
Mitarbeiter: 40
Jahresproduktion: < 500 Uhren Vertriebsstruktur: Fachhandel

Mühle-glashuette
Seit über 150 Jahren lebt und arbeitet die Familie Mühle in Glashütte, und genauso lange widmet sich das Familienunternehmen bereits der Herstellung feinmechanischer Messinstrumente. In den frühen 1920er Jahren etablierte sich der Betrieb mit Tachometern, Auto-Uhren, Drehzahlmessern und Messgeräten als Zulieferer für die Automobilindustrie. Während der DDR-Zeit ging die Firma im großen volkseigenen Betrieb der GUB auf, doch nach der Wiedervereinigung erfolgte eine Neugründung als GmbH. 2007 trat Thilo Mühle als Geschäftsführer die Nachfolge seines Vaters Hans-Jürgen Mühle an.
Das 1996 erfolgreich begonnene Armbanduhrengeschäft hat den Ursprung der Firma im Bau nautischer Instrumente ein wenig in den Hintergrund gedrängt. Der Schwerpunkt der Kollektion liegt auf sportlichen und eleganten mechanischen Armbanduhren im Einsteiger- bis Mittelpreissegment, wobei der Mut zu farbigen Zifferblättern und Bändern ebenso bemerkenswert ist wie die Entwicklung neuer klassischer Zeitmesser mit zurückhaltendem Auftritt. In diesen Uhren kommen Schweizer Grundwerke zum Einsatz, die Mühle teilweise mit eigenen Entwicklungen wie der patentierten Spechthalsregulierung ausstattet. Die Modifizierungen sind mitunter so tief greifend, dass die Vergabe einer eigenen Kaliberbezeichnung statthaft ist. Darüber hinaus unterhält Mühle-Glashütte schon seit einigen Jahren eine traditionell ausgerichtete Manufakturlinie unter dem Namen «R. Mühle & Sohn», ausgerüstet mit selbst entwickelten Uhrwerken.


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Mühle-Glashütte GmbH

Nautische Instrumente und Feinmechanik
Altenberger Straße 35
01768 Glashütte
Telefon: +49 35053 32 03-0
Fax: +49 35053 32 03-136
E-Mail: info@muehle-glashuette.de
Website: www.muehle-glashuette.de
Gründung: Erstgründung 1869, Neugründung 1994
Mitarbeiter: 70
Jahresproduktion: k. A.
Vertriebsstruktur: Fachhandel
Wichtigste Kollektionen / Preisbereich: mechanische Armbanduhren / ca. 1000 bis 7500 Euro

nomos
Beste Qualität, traditionelles Handwerk in Verbindung mit der Technologie von heute, ein außergewöhnliches Verhältnis von Preis und Leistung: Für all dies steht Nomos Glashütte. Niemand baut in Deutschland mehr mechanische Armbanduhren als Nomos – die Manufaktur ist hier marktführend in der Preisklasse bis 4000 Euro.

Rund 300 Mitarbeiter sind für das Unternehmen tätig. Die Mehrheit, etwa 240, arbeitet am Traditionsstandort Glashütte. Gut 60 Mitarbeiter sind an den Standorten Berlin, New York, Hongkong, Schanghai und im italienischen Como beschäftigt. Nomos fertigt alle elf Uhrwerke, sowohl mit Handaufzug als auch automatisch, in der eigenen Glashütter Manufaktur. Die hauseigene Abteilung für Forschung & Entwicklung verantwortet mehrere Patente, etwa für den Datumsmechanismus und die Gangreserveanzeige. Unabhängig von externem Know-how ist die Manufaktur in der Lage, die Kaliber mit einem hauseigenen Assortiment, dem Nomos-Swing-System, auszustatten. Es tickt auch in den neuesten Nomos-Werken, den Neomatik-Kalibern DUW 3001 und DUW 6101 (mit Datum). Mit nur 3,2 Millimetern Höhe (mit Datum: 3,6 Millimeter) sind diese Automatikwerke äußerst flach und dabei hochpräzise. Ebenfalls besonders: Das Neomatik-Datumskaliber verfügt über einen hochmodernen Datumsmechanismus, mit dem das Datum schnell und komfortabel gestellt werden kann, vorwärts wie rückwärts. Die gesamte Nomos-Kollektion umfasst elf Modellfamilien mit rund 80 Varianten: mechanische Armbanduhren mit Edelstahlgehäuse in der Preisklasse zwischen 1000 und 4000 Euro. Teurer sind allein die goldenen Haute-Horlogerie-Modelle Lambda und Lux.


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Nomos Glashütte

Ferdinand-Adolph-Lange-Platz 2

01768 Glashütte

Telefon: +49 35053 40 40

Fax: +49 35053 40 480

E-Mail: nomos@glashuette.com

Website: www.nomos-glashuette.com

Gründung: 1990

Mitarbeiter: ca. 200

Jahresproduktion: k. A.

Vertriebsstruktur: Fachhandel

omega
In der «Quarzkrise» der Schweizer Uhrenindustrie spielte Omega als größte Marke der SSIH-Firmengruppe eine wichtige Rolle. 1983 fusionierten die «Société Suisse de l’Industrie Horlogère» und die «Allgemeine Schweizerische Uhrenindustrie AG» (ASUAG) aus wirtschaftlichen und strategischen Gründen zur SMH, der Vorläuferin der heutigen Swatch Group. Omega wurde zur Pilotmarke der gesamten Gruppe und genoss deshalb in puncto Design, Technologie und Funktionalität stets eine Avantgarde-Position. Neue Gehäusematerialien wie Titan oder Keramik gaben ebenso selbstverständlich ihr Debüt in einer Omega wie das Zentraltourbillon oder die Co-Axial-Hemmung nach George Daniels! Rückblickend darf man wohl sagen, dass die Industrialisierung der komplexen Hemmung mit ihren höchste Präzision erfordernden Bauteilen zu den Glanzleistungen der verschiedenen Swatch-Group-Kompetenzzentren zählt. Die flächendeckende Einführung der Co-Axial-Hemmung unterstreicht den Anspruch der Marke auf technische Vorreiterschaft in ihrem Marktsegment. Der nächste Innovationsschub betrifft die vollständige Immunisierung des Uhrwerks gegen magnetische Strahlung statt einer konventionellen Abschirmung. Inzwischen sind alle Omega-Uhren mit Co-Axial-Hemmung – und das sind über 90 Prozent der mechanischen Kollektion – mit der Antimagnetismus-Technologie ausgestattet.
In den letzten Jahren hat Omega zehn neue «Master Chronometer»-Uhrwerke vorgestellt, die neben der Chronometer-Prüfung durch die COSC auch die in Zusammenarbeit mit dem Eidgenössischen Institut für das Mess- und Eichwesen (METAS) entwickelten Magnetfeldtests absolvieren müssen. Mittlerweile findet die Prüf- und Zertifizierungsarbeit im neuen Omega-Manufakturgebäude statt, einem Herzstück des komplett umgestalteten Swatch-Group-Firmenareals in Biel.


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Omega SA

Omega SA
CH-2500 Biel, Schweiz
Gründung: 1847
Mitarbeiter: k. A.
Jahresproduktion: ca. 750.000 Uhren (geschätzt)
Vertriebsstruktur: Fachhandel
Wichtigste Kollektionen / Preisbereiche:
Seamaster / ab 3000 Euro; Constellation / ab 4500 Euro; Speedmaster / ab 3000 Euro
Vertrieb in Deutschland:
The Swatch Group
(Deutschland) GmbH
Frankfurter Straße 20
65760 Eschborn
Telefon: +49 6196 88 777 1 205
Fax: +49 6196 88 777 3 205
E-Mail: omega.deutschland@swatchgroup.com
Website: www.omegawatches.de

oris
Seit 1904 produziert die Firma Oris an ihrem Gründungsstandort Hölstein in der Nordwestschweiz mechanische Uhren, und seit damals steht der Markenname vor allem für Qualität und ein vorteilhaftes Preis-Leistungs-Verhältnis. In den vergangenen Jahren hat man in erster Linie davon profitiert, dass sich namhafte Mitbewerber aus dem Einstiegsund mittleren Preisbereich verabschiedet haben. Sie werden es schwer haben, Oris diese Eroberung streitig zu machen. Folgerichtig waren die letzten Jahre von wachsendem internationalem Erfolg geprägt.
Ein Jahr nach dem Debüt des Handaufzug-Manufakturkalibers 110 begann die Arbeit an einem hauseigenen Automatikwerk. Im Oktober 2020 gelangten die ersten Armbanduhren mit dem neuen Calibre 400 auf den Markt. Eine der fundamentalen Bestrebungen bei der Entwicklung des Uhrwerks war die Eliminierung von Problemen, noch bevor sie auftreten. Fünf Jahre lang forschte Beat Fischli mit seinem Team, um die zuvor aufgestellten und definierten Kriterien zu erfüllen: fünf Tage Gangreserve, besondere Widerstandsfähigkeit gegenüber Magnetfeldern, Chronometer-Ganggenauigkeit und hohe Servicefreundlichkeit mit langen Wartungsintervallen von zehn Jahren. Der nächstlogische Schritt war die Weiterentwicklung zum Calibre 401 und 403, die sich vom Calibre 400 durch eine Kleine Sekunde bei der «6» bzw. durch ein Zeigerdatum unterscheiden. Die Kaliberfamilie 400 debütierte in der Aquis-Reihe, wird inzwischen aber bereits in diversen Modellen der Reihen Big Crown und Divers Sixty-Five verbaut.


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Oris Big Crown Pointer Date

Uhrenhersteller Oris: So tickt es in Hölstein

Oris SA

Ribigasse 1
CH-4434 Hölstein, Schweiz
Telefon: +49 1805 674 792
Fax: +49 800 674 7928
E-Mail: info.de@oris.ch
Website: www.oris.ch
Gründung: 1904
Mitarbeiter: 200
Jahresproduktion: k. A.
Vertriebsstruktur: Fachhandel
Wichtigste Kollektionen / Preisbereich: Aquis, Big Crown, Artelier / ca. 1800 bis 7400 Euro

panerai
Die Marke Panerai gehört seit 1997 zur Richemont-Gruppe und erlebte nach der Jahrtausendwende einen beispiellosen Aufstieg von der Insider-Nischenmarke zur High-End-Uhrenmanufaktur. In den 1930er Jahren war Panerai offizieller Lieferant der italienischen Marine für hochwertige Präzisionsinstrumente. Unter der Leitung von Angelo Bonati entstand nach 1997 eine stilistisch und technisch auf diesen historischen Modellen aufbauende Kollektion von groß dimensionierten Armbanduhren. 2002 wurde die Manufaktur in Neuchâtel (Schweiz) eröffnet, und schon drei Jahre später konnte die Marke ihre ersten eigenen Manufakturwerke (Kaliberfamilie P.2002) vorweisen. 2014 wurde die neue Manufaktur in Neuchâtel eingeweiht, in der Entwicklung, Fertigung, Montage und Qualitätskontrolle erstmals unter einem Dach zusammengefasst sind.
Nachhaltigkeit ist in diesen Zeiten bei vielen Uhrenherstellern ein großes Thema. Panerai lancierte unter dem Slogan «Do you want to be part of the solution» die neue Konzeptuhr eLAB-ID, die zu über 98 Prozent aus recycelten Materialien besteht: Titan fürs Gehäuse, Saphir fürs Glas, Silizium für die Hemmung, PET-Flaschen fürs Armband, Superluminova fürs Zifferblatt. Am Ende wurden davon nur 30 Exemplare produziert, doch könnten viel mehr Menschen «Teil der Lösung» werden, verspricht Panerai. Zum Beispiel indem sie eine der neuen Submersible oder Luminor Marina eSteel kaufen, deren Gehäuse aus über 95 Prozent recyceltem Stahlschrott hergestellt werden.


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Officine Panerai

CH-2000 Neuchâtel, Schweiz
Gründung: 1860 in Florenz
Mitarbeiter: ca. 300
Jahresproduktion: ca. 50.000 Uhren (geschätzt)
Vertriebsstruktur: Fachhandel, eigene Boutiquen
Wichtigste Kollektionen / Preisbereiche:
Radiomir / 4300–8500 Euro
Luminor / 4900–27.500 Euro
Luminor Due / 6100–24.900 Euro
Submersible / 8500–26.500 Euro
Vertrieb in Deutschland:
Richemont Northern Europe GmbH
Landsbergerstraße 302
80687 München
Telefon: +49 89 20 30 30 96
E-Mail: concierge.europe@panerai.com
Website: www.panerai.com

patek
Seit über 180 Jahren kultiviert man bei Patek Philippe ohne Unterbrechung die traditionelle Genfer Uhrmacherkunst. Die Uhrenfirma wurde 1839 von Graf Norbert Antoine de Patek gegründet, 1845 kam Meisteruhrmacher Jean Adrien Philippe hinzu. Buchstäblich seit damals steht Patek Philippe für die Kreation hochwertigster mechanischer Uhren mit zum Teil diffizilsten Komplikationen. Auch unter den Mitbewerbern genießt die Manufaktur großen Respekt.
Der Urgroßvater des heutigen Unternehmensleiters Thierry Stern, Charles-Henri Stern, und sein Bruder Jean übernahmen im Jahr 1932 die Führung von Patek Philippe und die
Erbfolge in der Geschichte des Unternehmens. Charles-Henris Sohn Henri und dessen Sohn Philippe lenkten die feine Manufaktur durch die turbulenten Zeiten der Schweizer «Quarzkrise», blieben der Vision der Unternehmensgründer treu und machten keine Zugeständnisse an die hohe Qualität der Uhren. Ende 2019 wurde ein neues Produktionsgebäude mit 110.000 Quadratmetern Fläche fertiggestellt. Das nach modernsten Kriterien errichtete Firmengebäude führt verschiedene Produktionsgewerke unter einem Dach zusammen und begünstigt die Koordination der zahlreichen Arbeiten sowie den allgemeinen Workflow – eine wichtige Voraussetzung für zukünftiges Wachstum. Die Produktionszahlen der Manufaktur im Genfer Industrievorort Plan-les-Ouates sind auf eine respektable Größe angewachsen – aktuell werden jährlich über 66.000 Uhren gefertigt!
Patek Philippe unterhält auch einen hoch industrialisierten Zweigbetrieb in der Hochebene zwischen La Chaux-de-Fonds und Le Locle, in dem einzelne Gehäuse hergestellt und Gehäuse poliert sowie aufwendige Steinsetzerarbeiten ausgeführt werden. Der Sitz der Manufaktur bleibt weiterhin Genf. Gleichwohl erhebt Patek Philippe nicht länger Anspruch auf das Herkunfts- und Qualitätsprädikat «Genfer Siegel»: Seit 2009 tragen alle mechanischen Uhrwerke der Manufaktur das neue Patek-Philippe-Siegel, dessen Kriterien noch über die Anforderungen des «Poinçon de Genève» hinausgehen und vor allem die komplette Uhr einbeziehen und nicht nur das Uhrwerk berühren.


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Patek Philippe SA

CH-1228 Plan-les-Ouates
Schweiz

Gründung: 1839

Mitarbeiter: ca. 2400 (weltweit)

Jahresproduktion: 66.000 Uhren

Vertriebsstruktur: Fachhandel

Wichtigste Kollektionen: Calatrava, Nautilus, Aquanaut, Complications & Grandes Complications

Vertrieb in Deutschland: Deutsche Patek Philippe GmbH
Brienner Straße 12
80333 München

Telefon: +49 89 28 67 62 0

Fax: +49 89 28 67 62 20

E-Mail: info.dpp@patek.com

Website: www.patek.com

piaget
Die Geschichte des Hauses Piaget begann 1874 im Schweizer Bergdorf La Côtes-auxFées. Damit gehört die Marke zu den ältesten Uhrenmanufakturen der Schweiz. Unter Georges-Edouard Piaget entstand ein Uhrmacher-Atelier, das die produzierten Uhrwerke über Jahrzehnte an andere renommierte Schweizer Uhrenmarken lieferte. Erst in den 1940er Jahren begann Piaget damit, auch Uhren unter dem eigenen Namen anzubieten, und hat sich bis heute zu einer anerkannten Luxusmarke entwickelt.
Fast die Hälfte ihrer 140-jährigen Geschichte verwendet die Marke nun schon darauf, flache und elegante Uhren zu bauen, und stellt dabei immer wieder neue Rekorde auf.
Dieser Tradition verpflichtet, fertigt Piaget aktuell über 40 eigene Kaliber, davon 27 ultraflache Uhrwerke. Bereits seit Ende der 1950er Jahre investierte die Manufaktur in die Konzeption und Fabrikation ultraflacher Uhrwerke, die zu einem Markenzeichen des Hauses werden sollten. 1957 präsentierte Valentin Piaget seine erste ultraflache Herrenuhr Altiplano, ausgestattet mit dem nur zwei Millimeter hohen Handaufzugskaliber 9P. Kurze Zeit später legte er mit dem legendären Automatikkaliber 12P noch einen drauf: 2,3 Millimeter Bauhöhe waren neuer Rekord für ein selbstaufziehendes Uhrwerk. Auch im dritten Jahrtausend führt Piaget das Konzept der ultraflachen Uhren fort. Auf der Suche nach immer neuen Höchstleistungen entstand vor fünf Jahren die Altiplano Ultimate Concept, die in aller Schönheit kurzzeitig sogar einen Weltrekord aufstellte:
Die seinerzeit flachste mechanische Uhr mit Handaufzug von nur zwei Millimeter Gesamthöhe (!) resultierte aus vier Jahren Forschung und Entwicklung. Inzwischen gibt es das als reine Studie geplante Kunstwerk der Miniaturisierung auch regulär zu kaufen – handgefertigt in geringen Stückzahlen und in Anbetracht des stolzen Preises wohl nur für solvente Interessenten.


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Piaget Altiplano Ultimate Concept: Ultimatives Konzept

Piaget SA

CH-1228 Plan-les-Ouates, Schweiz
Gründung: 1874
Mitarbeiter: ca. 900
Jahresproduktion: ca. 15.000 Uhren
Vertriebsstruktur: Fachhandel
Wichtigste Kollektionen / Preisbereich:
Altiplano, Polo S, Limelight Gala / ca. 10.000 bis 40.000 Euro
Vertrieb in Deutschland: Richemont Northern Europe GmbH
Landsbergerstraße 302
80687 München
Telefon: +49 89 20 30 3002
E-Mail: customer.care@piaget.com
Website: www.piaget.com

porschedesign
1972 gründete Professor Ferdinand Alexander Porsche sein eigenes Designstudio mit dem Ziel, technisch inspirierte Produkte jenseits der Fahrzeugwelt zu erschaffen. Bei Porsche Design ging es von Anfang an darum, einen Schritt weiterzudenken, technische Möglichkeiten neu auszuloten und Entwicklungen voranzutreiben. Ausdruck fand dies erstmalig im Chronograph I, den F.A. Porsche vor 50 Jahren entwickelte, ein zeitloses sportliches Präzisionsinstrument in puristischer Formensprache. Es war eine Premiere in mehrfacher Hinsicht, denn der Chronograph I war auch die weltweit erste gänzlich schwarze Armbanduhr. Dem Designer gelang es damit erstmals, seine Idee von Design, Ästhetik und Funktionalität eines Sportwagens auf eine Uhr zu übertragen.
Seit 2014 verfügt Porsche Design im Schweizer Solothurn über eine hauseigene Uhrenfertigung: die Porsche Design Timepieces AG. Damit läutete das Unternehmen eine neue Art der Zeitrechnung ein. Denn auch wenn das Unternehmen in Solothurn jung ist, gehören hochwertige Zeitmesser zur DNA von Porsche Design. Dem Credo «Gutes Design wächst von innen heraus» des Firmengründers F.A. Porsche folgend, arbeiten in Solothurn Uhrmacher und Ingenieure Seite an Seite und verbinden auf höchstem Niveau Designkompetenz mit intelligentem Produktionsmanagement. In enger Zusammenarbeit mit den Ingenieuren des Porsche-Entwicklungszentrums in Weissach (D) entstehen technische Meisterwerke und einzigartige Kaliber, die jeder Sekunde einen ganz neuen Wert verleihen und die hohen Qualitätsstandards von Porsche auf die «Sportwagen am Handgelenk» übertragen. Der Chronograph I als Statement der Zeitlosigkeit wird auch in der Zukunft in unterschiedlichen Sondermodellen wie dem Chronograph 1 ‒ All Black Numbered Edition eine wichtige Rolle für Porsche Design spielen.


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Design: PORSCHE DESIGN – «So wenig Design wie möglich»
Porsche Design Monobloc Actuator: Eine Uhr wie ein Sportwagen
Porsche Design 911 Chronograph: Die Uhr zum neuen Elfer

PLH – Porsche Lizenz- und Handelsgesellschaft mbH

Grönerstraße 5
71636 Ludwigsburg
Telefon: +49 711 911 12 925
Fax: +49 711 911 11 927
E-Mail: sales.timepieces@porsche-design.de
Website: www.porsche-design.com/timepieces
Gründung: 1972
Mitarbeiter: k. A.
Jahresproduktion: k. A.
Vertriebsstruktur: Fachhandel, eigene und Franchise-Boutiquen
Wichtigste Kollektionen: Chronotimer Collection, 1919 Collection, Monobloc Actuator Collection

Rado
Rado ist – nach Schweizer Maßstäben – eine relativ junge Marke. Den Grundstein zur internationalen Erfolgsgeschichte legte die Marke 1962. Damals überraschte man die Welt mit einer revolutionären Erfindung und präsentierte die ovale «Rado DiaStar» als erste wirklich kratzfeste Uhr aus Hartmetall. Doch unter dem Namen Rado wurden bereits in den 1950er Jahren interessante Uhren produziert, und nun scheint es, als ob die Marke ihre eigene Geschichte neu entdeckt hätte. Bestes Beispiel hierfür ist die wiederbelebte Linie Captain Cook, deren Neuauflagen sich als stilsichere Vintage-Klassiker präsentieren und mit sehr appetitlichen Preisen locken.
Gleichzeitig stärkt Rado jedoch auch die eigene Reputation als Designer-Uhrenmarke mit einer erfrischenden Variation der Keramikuhr True im quadratischen Format. True
Square heißt die mit 38 mm Kantenlänge bequem tragbar dimensionierte Designuhr, die wahlweise in Schwarz oder in metallisch glänzender Plasma-Keramik erhältlich ist.
Auch der Taucheruhren-Klassiker Captain Cook dient als Präsentationsfläche für diese moderne Keramik-Entwicklung aus der Alchimistenküche der Comadur, einem Schwesterunternehmen innerhalb der Swatch Group. Die Hightech-Plasma-Keramik ist wahlweise tiefschwarz oder mit metallisch schimmernder Plasma-Beschichtung erhältlich. Bei Letzterer werden Uhrengehäuse und Bandglieder noch einmal auf 20.000 °C erhitzt, bis die Oberfläche zu einer glasharten Schicht schmilzt.

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Gelobt sei, was hart macht

Rado Uhren AG

CH-2543 Lengnau, Schweiz
Gründung: 1957
Mitarbeiter: ca. 500
Jahresproduktion: 450.000 Uhren
Vertriebsstruktur: Fachhandel
Wichtigste Kollektionen / Preisbereiche:
Captain Cook / ca. 2000 bis 4650 Euro
True / ca. 1300 bis 3200 Euro
Centrix / ca. 950 bis 3500 Euro
Vertrieb in Deutschland:
The Swatch Group
(Deutschland) GmbH
Frankfurter Straße 20
65760 Eschborn
Telefon: +49 6196 88 777 72 00
E-Mail: rado.deutschland@swatchgroup.com
Website: www.rado.com

roger dubuis
Die Marke Roger Dubuis ist seit 1995 einer der Innovationsträger der modernen Haute Horlogerie. Die stilistisch fest im 21. Jahrhundert verankerten Kreationen verkörpern ein umfangreiches Fachwissen, das in der komplexen Uhrenmechanik, kombiniert mit einem ausdrucksstarken und markanten Design, zum Ausdruck kommt. Gegründet wurde das Unternehmen im Jahr 1995 von Namensgeber Roger Dubuis und Finanzier Carlos Dias als «Société Genevoise des Montres». Gemeinsam erschufen die beiden außergewöhnlichen Männer in kürzester Zeit eine komplette Kollektion ausgefallener Uhren – mit unerhörten Dimensionen und unvergleichlichen Anzeigekomplikationen. Das rasante Entwicklungstempo der Manufaktur vor den Toren der Stadt Genf und die geradezu ungeheuerliche Frequenz von Neuvorstellungen – auch auf technischem Gebiet – versetzten die traditionell eher konservativ planende und agierende Branche immer wieder in Erstaunen.
Seit 2007 gehört Roger Dubuis zur Richemont-Gruppe und hat sich einen festen Platz in der Genfer Uhrenlandschaft gesichert. Im Mittelpunkt der Transaktion standen zweifellos die auf modernste Weise eingerichteten Fertigungsstätten für Uhrwerkkomponenten. Heute entwickelt die Manufaktur nicht nur alle eigenen Uhrwerke (über 30 verschiedene mechanische Kaliber), sondern sie kann auch sämtliche Einzelteile von der Platine bis zur Hemmung im eigenen Haus fertigen – inklusive der Unruhspiralen!


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Roger Dubuis Excalibur Spider Pirelli: Die Farben der Rennstrecke
Design-Inspiration Automobil: Manufaktur-Motoren

Manufacture Roger Dubuis

CH-1217 Meyrin 2 (Genève), Schweiz
Gründung: 1995
Mitarbeiter: ca. 300
Jahresproduktion: ca. 4500 Uhren
Vertriebsstruktur: Fachhandel, eigene Boutiquen
Wichtigste Kollektionen:
Excalibur, Spider, Velvet
Vertrieb in Deutschland:
Richemont Northern Europe GmbH
Landsberger Straße 302
80687 München
Telefon: +49 89 559 84-0
Fax: +49 89 559 84-320
E-Mail: info@rogerdubuis.com
Website: www.rogerdubuis.com

Rolex
Keine andere Uhrenmarke hat so viel zur Entwicklung der Armbanduhr beigetragen wie Rolex. Gründer Hans Wilsdorf erfand das robuste und hermetisch dicht verschraubte «Oyster»-Gehäuse, das er erst mit einer verschraubbaren Krone und dann mit einem per Rotorschwungmasse automatisch aufgezogenen Uhrwerk ausstattete. Stoßsicherheit, Wasserdichtheit und Selbstaufzug – diese drei Tugenden ebneten der tragbaren Zeitmessung den Weg. Als unabhängige Manufaktur mit 100-prozentiger Fertigungstiefe entwickelt und produziert Rolex fast alle Komponenten der Armbanduhren selbst, vom Gießen der Goldlegierungen über die mechanische Bearbeitung bis hin zur Montage der Bestandteile von Uhrwerk, Gehäuse, Zifferblatt und Armband. An vier Standorten in der Schweiz werden die Armbanduhren von Rolex entworfen, gefertigt, zusammengebaut und getestet. Im Hauptsitz in Genf residiert die Verwaltung des Unternehmens. Darüber hinaus werden hier sowohl die Endmontage, die Endkontrolle und der Vertrieb der Armbanduhren als auch der Kundenservice abgewickelt. Am Standort Plan-les-Ouates, einem Vorort von Genf, werden sämtliche Arbeiten durchgeführt, die mit der Entwicklung, Fertigung und Qualitätskontrolle aller Gehäuse und Armbänder zusammenhängen. Im Genfer Stadtteil Chêne-Bourg sind alle Tätigkeiten vereint, die sich auf die Entwicklung und die Fertigung der Zifferblätter und den Edelsteinbesatz beziehen. Am Standort Biel schließlich findet die gesamte Fertigung und Montage der Rolex-Uhrwerke statt.

Rolex ist in circa 100 Ländern auf der ganzen Welt vertreten – mit über 30 Niederlassungen und Kundendienstzentren und einem Netz offizieller Fachhändler. Dieses riesige und in seiner Art einzigartige Netz wird getragen von der Fachkompetenz von fast 4000 nach eigenen Standards geschulten Uhrmachern, die in den Niederlassungen oder bei den Fachhändlern selbst tätig sind.


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Die Weltmarke mit der Krone: So tickt Rolex
Rolex GMT-Master II: Pepsi for the People
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Rolex SA

CH-1211 Genève 26
Schweiz

Gründung: 1908

Mitarbeiter: > 7000

Jahresproduktion: 1.000.000 Uhren (geschätzt)

Vertriebsstruktur: Fachhandel

Vertrieb in Deutschland: Rolex Deutschland GmbH
Domprobst-Ketzer-Straße 1–9
50667 Köln

Telefon: +49 221 16 500

Fax: +49 221 16 50 580

E-Mail: info@rolex-deutschland.de

Website: https://www.rolex.com/de

seiko
Die Geschichte von Seiko begann 1881, als der 22-jährige Unternehmer Kintaro Hattori im Zentrum von Tokio ein Geschäft eröffnete, in dem er Armband- und Wanduhren reparierte und verkaufte. 2021 feierte Seiko das 140. Firmenjubiläum und widmet sich noch immer der Perfektion, die der Gründer seit jeher anstrebte. Als eine der wenigen Uhrenmanufakturen weltweit verfügt Seiko über die Fähigkeit, sämtliche Schritte in der Uhrenfertigung im eigenen Unternehmen durchzuführen, von der Uhrwerkentwicklung über die Produktion der Teile bis zur Assemblage aller Komponenten. Besondere Wertschätzung genießen auf dem europäischen Markt seit jeher die robusten und gut ausgestatteten Sportuhren der Kollektion Prospex, die in einer breiten Palette angeboten werden und Extremsportfans mit Präzision und Zuverlässigkeit auch unter schweren Bedingungen begeistern.
Taucheruhren von Seiko gibt es seit über 50 Jahren, und die Japaner haben viele wichtige Neuerungen eingeführt, vom ersten Titangehäuse für eine Taucheruhr bis zur Erfindung des «Akkordeon»-Bandes und der einschaligen Konstruktion des Gehäuses mit Außenschutz. In der Einsteiger-Linie Seiko 5 Sports werden Aspekte der professionellen Serie aufgenommen und einem jüngeren Kundenkreis nähergebracht. Mit der Astron präsentierte Seiko die welterste Solaruhr mit GPS. Neueste Errungenschaft ist hier das Kaliber 5X, bei dem die Bedienung schneller und intuitiver als jemals zuvor ist. Den japanischen Sinn für Ästhetik vereint die Kollektion Presage mit traditioneller Handwerkskunst und Seikos Können bei der Herstellung mechanischer Uhren. Unter Verwendung verschiedener Zifferblattmaterialien wie Porzellan oder Emaille entstehen hier Uhren, die in jedem Detail die Leidenschaft und die hohe Perfektion der Uhrmacher und Kunsthandwerker zum Ausdruck bringen. Das zeigt sich auch in der neuen Serie «Sharp Edged»: Die traditionelle Form des runden Gehäuses wird durch scharf abgewinkelte Oberflächen konturiert, die sich in der Gestaltung des strukturierten Zifferblatts wiederfinden.


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Probezeit: Seiko vs. Tissot: (K)eine Frage des Geldes
Meinung: Seiko «Save the Ocean» – Save the Whales?
Sportuhren gehen immer: Es lebe der Sport!

Seiko Holdings

Ginza – Chuo – Tokio, Japan
Gründung: 1881
Mitarbeiter: 90.000 (gesamte Holding)
Jahresproduktion: 12 Mio. Uhren, 336 Mio. Uhrwerke
Vertriebsstruktur: Fachhandel, Warenhäuser
Wichtigste Kollektionen: Astron, Prospex, Presage, Seiko 5 Sports
Vertrieb in Deutschland:
Seiko Deutschland
Branch of Seiko UK Ltd.
Siemensring 44m
47877 Willich
Telefon: +49 2154 943 701
Fax: +49 2154 943 777
Website: www.seiko.de

Sinn
«Sinn Spezialuhren zu Frankfurt am Main» heißt die Marke mit vollem Namen, und sie gilt vielen als eine Marke, die aus der Technologie kommt. Bei kaum einem anderen Hersteller suchen – und finden – Uhrenfreunde eine bis ins Detail derart durchdachte und plausibel begründete Kollektion von sportlichen Uhren, die zum Teil für extreme Belastungen konzipiert sind. Hohe Funktionalität und Qualität sowie das sehr gute Preis-Leistungs-Verhältnis sind die wesentlichen Verkaufsargumente für die Frankfurter Zeitmesser, die in Deutschland ausschließlich direkt ab Werk sowie durch ausgewählte Depots vermarktet werden. Seit 1994 ist Lothar Schmidt der Eigentümer von Unternehmen und Marke. Der diplomierte Maschinenbauingenieur investiert konsequent in Forschung und Entwicklung mit dem Ziel, die Alltagstauglichkeit seiner Uhren zu verbessern. Dazu gehören Sinn-spezifische Technologien wie die Trockenhaltetechnik, bei der ein Schutzgas das Eindringen von Feuchtigkeit ins Gehäuse verhindert. Weitere Sinn-Technologien sind «Diapal» (schmierstofffreie Ankerhemmung), «Hydro» (ölgefüllte Taucheruhren) und «Tegiment» (gehärtete Oberflächen auf Edelstahl und Titan). Am 1. September 2017 wurde der neue Hauptsitz in Frankfurt-Sossenheim eröffnet. Der Umzug vom bisherigen Standort Rödelheim, an dem Sinn seit 1985 beheimatet war, nimmt in der Chronik des Unternehmens eine herausragende Bedeutung ein. Die Immobilie trägt mit einer Grundstücksgröße von ca. 7000 qm der Prosperität der Firma in den letzten Jahren Rechnung. Parallel erhöhte sich die Nutzfläche auf 4650 qm, was sich in erweiterten Montage- und Produktionsflächen niederschlägt. Im Zentrum des zweieinhalbgeschossigen Gebäudes mit Dachterrasse befindet sich ein Atrium mit Glasüberdachung. Hier werden die hochwertigen Zeitmesser im Direktvertrieb angeboten, wobei die neuen Räumlichkeiten Kunden die Möglichkeit bieten, die komplette Kollektion aus dem aktuellen Katalogbuch direkt in Augenschein zu nehmen und dabei die Vorzüge des großzügig gestalteten Verkaufs- und Ausstellungsraumes zu genießen.


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Probezeit: Schleppzeiger-Chronographen – Doppel-Felix vs. Sinn 910
Lothar Schmidt, Sinn Spezialuhren: «Wir holen den Kunden herein»
Sinn 103 Sa B E: Limitierter «Blue Chip»

Sinn Spezialuhren GmbH

Wilhelm-Fay-Str. 21
65369 Frankfurt am Main

Telefon: +49 69 97 84 14 200

Fax: +49 69 97 84 14 201

E-Mail: vertrieb@sinn.de

Website: www.sinn.de

Gründung: 1961

Mitarbeiter: 135 am Standort Frankfurt

Jahresproduktion: ca. 14.000 Uhren

Vertriebsstruktur: Direktvertrieb, 80 Depots bundesweit

Wichtigste Kollektionen / Preisbereich: Finanzplatz-Modelle, U-Modelle, DIAPAL-Modelle, EZM-Modelle / ca. 890 bis 15.000 Euro

stowa
Seit über 80 Jahren werden praktisch ohne Unterbrechung Uhren der Marke Stowa gebaut – erst in Pforzheim, dann auch in Rheinfelden, jetzt in Engelsbrand im Schwarzwald. Stowa ist eine der wenigen deutschen Uhrenmarken, die seit Anfang des 20. Jahrhunderts ununterbrochen aktiv sind, allen Krisen zum Trotz. Auch in der Zeit der sogenannten «Quarzkrise», in der Billiguhren aus Fernost den europäischen Markt überschwemmten und viele deutsche Traditionsmarken schließen mussten, gelang es Firmengründer Walter Storz, Stowa über Wasser zu halten. Dies jedoch zu einem für einen Qualitätsfanatiker hohen Preis: Er strukturierte das Unternehmen vom Remontage-Betrieb hochwertiger mechanischer Uhren zu einem Einschaler billiger Quarzwerke um. 1996 übernahm Jörg Schauer die Marke und setzte – angespornt vom Erfolg seiner eigenen Marke – von Anfang an auf Mechanik. Seit der Übernahme hat sich Stowa als Pionier im Bereich des Online-Handels hochwertiger Uhren im Direktvertrieb einen Namen gemacht und blickt 2022 stolz auf eine 95-jährige Geschichte zurück.
Letztes Jahr verkaufte Jörg Schauer die Uhrenmarke Stowa an die Tempus Arte Gruppe, zu der die Uhrenmanufaktur Lang & Heyne Dresden sowie die angeschlossenen Uhren Werke Dresden (UWD) gehören. Außerdem hält die Gruppe eine Beteiligung am Individualisierungs-Spezialisten Blaken.


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Probezeit: Titanuhren – Davosa Titanium / Stowa Seatime
Probezeit: Klassische Chronos – Damasko DC 58 vs. Stowa 1938
Probezeit: Stowa Flieger Klassik 6498 vs. Tourby Pilot Automatic

Stowa GmbH

Gewerbepark 16
75331 Engelsbrand
Telefon: +49 7082 93 060
Fax: +49 7082 93 062
E-Mail: info@stowa.de
Website: www.stowa.de
Gründung: 1927
Mitarbeiter: 25
Jahresproduktion: ca. 4500 Uhren
Vertriebsstruktur: Direktvertrieb

TAGHeuer
TAG Heuer setzte in der Vergangenheit zahlreiche technologische Meilensteine, wie zum Beispiel das erste automatische Chronographenkaliber mit Mikrorotor im Jahr 1969 (in Zusammenarbeit mit Hamilton-Büren, Breitling und Dubois Dépraz), das zwar wegen der heraufziehenden «Quarzkrise» nicht mehr zu einem kommerziellen Erfolg wurde, doch allgemein mit den Uhren-Ikonen aus jener Zeit in Verbindung gebracht wird. Die rechteckige Monaco feierte unlängst ihren 50. Geburtstag und beglückte die Sammler mit verschiedenen Editionsmodellen. Auch die Carrera, vorgestellt 1963, überstand die Jahrzehnte ohne Einbußen an Chic und Stil, und so bilden die klassischen runden Chronographen und Dreizeigeruhren das Rückgrat der aktuellen Mechanik-Kollektion. Doch auch wenn die Re-Editionen der Heuer-Klassiker ein ums andere Mal für Furore sorgen, kann die moderne Manufaktur mehr als nur «Vintage». Bestes Beispiel ist die Implementierung des Manufakturkalibers Heuer 02: Das vor knapp zehn Jahren komplett neu entwickelte Chronographenwerk wird in einer eigens errichteten, hochmodernen Fabrik in Chevenez produziert und weist einige konstruktive Besonderheiten auf ‒ zum Beispiel eine exakte Schaltradsteuerung der Chronographenfunktionen sowie eine vertikale Kupplung, die den Start einer Kurzzeitmessung ohne lästigen Zeigersprung ermöglicht. Neben Kooperationen mit dem Sportwagenhersteller Porsche und dem unverändert starken Engagement in der Formel 1 (mit Red Bull Racing) stand 2021 vor allem der Relaunch der erfolgreichen Taucheruhrenlinie Aquaracer auf der Agenda. Die Uhr mit der markanten zwölfeckigen Drehlünette präsentiert sich insgesamt gestrafft, etwas flacher und farbenfroher.


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55 Jahre TAG Heuer Carrera: Benzin im Blut
50 Jahre Heuer Monaco: Von Monaco nach Le Mans
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TAG Heuer

CH-2300 La Chaux-de-Fonds, Schweiz
Gründung: 1860
Mitarbeiter: ca. 2000 (weltweit)
Jahresproduktion: > 400.000 Uhren (geschätzt)
Vertriebsstruktur: Fachhandel, Boutiquen, E-Commerce
Wichtigste Kollektionen / Preisbereich:
Connected, Formula 1, Aquaracer, Link, Carrera,
Monaco, Autavia / 1200 bis 25.700 Euro
Vertrieb in Deutschland:
LVMH Watch & Jewelry Central
Europe GmbH
Zimmersmühlenweg 71
61440 Oberursel
Telefon: +49 6171 6966-0
Fax: +49 6171 6966-77
Website: www.tagheuer.com

tissot
Die Schweizer Uhrenmarke Tissot wurde 1853 im Jura-Städtchen Le Locle gegründet und erlangte vor allem mit ihren Savonnette-Taschenuhren in den folgenden Jahrzehnten internationale Bekanntheit. Auch mit der Etablierung der Armbanduhren zu Beginn des 20. Jahrhunderts vermochten es die Schweizer, immer wieder im Gespräch zu bleiben. Die «Banana Watch» von 1916 sowie die ersten Uhren im Art-déco-Stil (ab 1919) gehören heute zu den Stilikonen dieser Epoche. Aber auch in technischer Hinsicht war Tissot immer vorn mit dabei: Die erste antimagnetische Armbanduhr 1930, die erste mechanische Kunststoffuhr (Astrolon) 1971 und nicht zuletzt die «T-Touch» mit ihrer neuartigen Touchscreen-Technologie (seit 1999) zeugen von der Innovationsfähigkeit der Marke.
Tissot gehört zur Swatch Group und bedient mit seiner breiten Modellvielfalt an Quarzund günstigen Mechanikuhren das mittlere Preissegment im Konzern. Innerhalb dieses Preisbereichs sticht die Marke auch heute immer wieder durch besondere Highlights hervor, die auch dem Uhrenfreund, der Wert auf Tradition und Innovation legt, aber keine unbegrenzten finanziellen Mittel zur Verfügung hat, Besonderes bieten. Mit der Wiederbelebung der Tissot PRX aus den späten siebziger Jahren gelang der Marke vor Jahresfrist ein spektakulärer Erfolg. Die PRX Powermatic nimmt die Linienführung des 1978 vorgestellten Originals auf, das sich durch die stilistische Einheit von Uhrengehäuse und Armband auszeichnet, und adaptiert sie nur leicht für die Verwendung von Automatikwerken anstelle der damals modischen (und flacheren) Quarzwerke. 2022 setzt sich der PRX Chronograph als Flaggschiff an die Spitze der neuen Kollektion, auch er ausgestattet mit zeitgemäßer Hochleistungsmechanik und dabei preislich im höchsten Maße attraktiv.


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Probezeit: Seiko vs. Tissot – (K)eine Frage des Geldes
Profil Tissot: Neue Dimension
Neues Automatikwerk von ETA: Silizium fürs Volk

Tissot SA

CH-2400 Le Locle, Schweiz
Gründung: 1853
Mitarbeiter: 300 (geschätzt)
Jahresproduktion: > 2.500.000 Uhren (geschätzt)
Vertriebsstruktur: Fachhandel
Wichtigste Kollektionen: Seastar 1000, Gentleman, Le Locle
Vertrieb in Deutschland:
The Swatch Group
(Deutschland) GmbH
Frankfurter Straße 20
65760 Eschborn
Telefon: +49 6196 88 777 44 00
Fax: +49 6196 88 777 44 01
E-Mail: tissot.deutschland@swatchgroup.com
Website: www.tissotwatches.com

Tudor
Vor einigen Jahren trat die Marke Tudor aus dem Schatten ihrer «großen Schwester» Rolex heraus, um eine eigene Persönlichkeit zu entwickeln. Mit markanten Modellen, die ihre Inspiration aus der reichen Vergangenheit der Marke beziehen, betont Tudor die historisch gewachsene Tradition auf dem Gebiet der preiswerten Qualitätsuhr, die sich aus der engen Verbindung zum Mutterhaus herleitet. Rolex-Gründer Hans Wilsdorf hatte Tudor 1946 als Zweitmarke ins Leben gerufen, um die legendäre Zuverlässigkeit seiner Uhren zu einem erschwinglicheren Preis einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Zielstrebig wird ein Schatz nach dem anderen aus dem Fundus der eigenen Modellgeschichte gehoben. Die Historie der Tudor-Taucheruhr begann 1954 mit der Vorstellung der Referenz 7922. Da der Look der fünfziger Jahre heute populärer ist denn je, kam der Erfolg der Linie Heritage Black Bay vor etwa fünf Jahren nicht wirklich überraschend.

Auf die erste Auflage des Modells mit weinroter Lünette folgten inzwischen zahlreiche Varianten mit und ohne Drehring sowie mit GMT-Funktion. Nach den Dreizeiger-Manufakturkalibern war dies bereits die zweite Neuentwicklung der Rolex-Schwestermarke. Die Tudor-Kaliber werden vom Uhrwerkehersteller Kenissi produziert, einem Joint Venture u.a. mit Breitling. Mit dieser Marke «teilt» man sich auch das Uhrwerk des Automatik-Chronographen, bei dem es sich im Grunde um ein Breitling Kaliber B01 handelt. Nach der Lancierung verschiedener Black-Bay-Modelle aus interessanten Gehäusematerialien investierte man bei Tudor in die Entwicklung des Pelagos-Sondermodells FXD für den professionellen Einsatz mit integrierten Bandstegen, durch die das Armband sowie bei Spezialmissionen auch eine Verbindungsleine durchgeschleift wird. Preisbewusste Tudor Fans dürften sich über die im Sommer 2022 vorgestellte Ranger freuen, die sich in ihrer – hochwertigen – Ausstattung konsequent auf das Wesentliche beschränkt.


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Taucheruhr: Tudor Black Bay P01 – Blick in die Historie
Tudor Black Bay GMT: Pepsi Light
Tudor Glamour Double Date: Besinnung auf klassische Eleganz

Montres Tudor SA

CH-1211 Genève 26, Schweiz
Gründung: 1946
Mitarbeiter: k. A.
Jahresproduktion: 250.000 Uhren (geschätzt)
Vertriebsstruktur: Fachhandel
Vertrieb in Deutschland:
Rolex Deutschland GmbH
Domprobst-Ketzer-Straße 1–9
50667 Köln
Telefon: +49 221 16 50 556
Fax: +49 221 16 50 580
E-Mail: info@rolex-deutschland.de
Website: https://www.tudorwatch.com/de

Tutima
Die Geschichte der Marke Tutima beginnt in Glashütte und findet nun an diesem symbolträchtigen Ort ihre Fortsetzung, denn mit dem Umzug des Familienunternehmens nach Glashütte bricht eine neue Ära in der Historie von Tutima an. Die erste Glashütte-Epoche war geprägt von einem raschen Aufschwung mit den seinerzeit richtigen Produkten. Doch nach dem Ersten Weltkrieg war der Markt für teure Taschenuhren zusammengebrochen, und in den Wirren von Inflation und Wirtschaftskrise in den zwanziger Jahren gingen in den Glashütter Betrieben nach und nach die Lichter aus – bis 1926, als der 27-jährige Jurist Dr. Ernst Kurtz die UROFA (Uhren-Rohwerke-Fabrik Glashütte AG) und UFAG (Uhrenfabrik Glashütte AG) gründete. Er erkannte die Bedürfnisse der neuen Zeit und setzte zielbewusst auf die Entwicklung und rationelle Produktion von Armbanduhrwerken. Während nach dem Zweiten Weltkrieg hinter dem Eisernen Vorhang die Glashütter Unternehmen zu einem staatlichen Kombinat zusammengefasst wurden, fand Tutima ein neues Domizil in Ganderkesee im Westen Deutschlands. Nach über 65 Jahren kehrte Tutima Anfang 2011 wieder ganz nach Glashütte zurück. Neben technisch-sportlichen Zeitmessern entstehen bei Tutima Glashütte nun auch wieder exklusive Erzeugnisse feinster Handwerkskunst, die an die große Tradition des sächsischen Uhrenbaus anknüpfen. Neben sehr klassisch gestalteten mechanischen Leckerbissen wie der Patria, dem Flyback-Chronograph «Tempostopp» und der Minutenrepetition «Hommage» konzentriert sich Tutima auf moderne, elegante Modelle wie die Saxon One und auf zeitgemäße – und preiswerte – Alltagsuhren, die wie beispielsweise die M2 Coastline aus den Einsatzzeitmessern für den militärischen Dienstgebrauch abgeleitet wurden, einem weiteren Kollektionsschwerpunkt der Marke Tutima.


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Tutima Glashütte: Der Kreis schließt sich
Manufakturuhr: Patria von Tutima – Feine Mechanik in Edelstahl
Probezeit: Mühle 29er Tag/Datum vs. Tutima M2 Coastline

Tutima Uhrenfabrik GmbH

Altenberger Str. 6
01768 Glashütte/Sa.
Telefon: +49 35053 320 20
Fax: +49 35053 320 222
E-Mail: info@tutima.com
Website: www.tutima.com
Gründung: 1927/1957
Mitarbeiter: k. A.
Jahresproduktion: k. A.
Vertriebsstruktur: Fachhandel
Wichtigste Kollektionen / Preisbereiche: Saxon One, M2, Grand Flieger / ab ca. 2000 Euro, Patria / ab ca. 5.900 Euro

ulyssenardin
Als die Schweizer Uhrenindustrie nach dem «Quarzschock» zu Beginn der achtziger Jahre buchstäblich in Scherben lag, übernahm Rolf Schnyder die traditionsreiche Marke Ulysse Nardin, die für ihre Marinechronometer und Präzisionsuhren einst hohe Anerkennung genoss. Doch diese Zeiten waren lange vorbei: Schnyder hatte nichts weiter als die verblassende Erinnerung an eine Marke gekauft. Allerdings hatte der visionäre Fabrikant recht genaue Vorstellungen von der Zukunft der Marke, und so holte er sich mit dem «Universalgenie » Ludwig Oechslin einen kompetenten und tatkräftigen Mitstreiter ins Boot. Prof. Dr. Oechslin entwickelte für Ulysse Nardin – stets als unabhängiger Berater – intelligente Kalenderwerke, Zeigerkadraturen und Hemmungssysteme, setzte als Erster Silizium und den synthetischen Diamanten als Werkstoffe ein und gab der Branche so manchen Denkanstoß. Mit einem Paukenschlag hatte sich Ulysse Nardin in der Welt der feinen Uhrmacherei etabliert. In rasantem Tempo wurden die Werkstattateliers zu einer vollwertigen Manufaktur ausgebaut, die aus Platzgründen aus dem Gebäudekomplex in der Innenstadt von Le Locle zum Teil ausgegliedert werden musste und inzwischen in der Nachbargemeinde La Chaux-de- Fonds einen großzügigen Industrie-Zweckbau füllt. Gemeinsam mit einer auf Lithogalvanik (LIGA) und Silizium-Verarbeitung spezialisierten Firma in Sion wurde ein Joint Venture zur Teileproduktion und Weiterentwicklung der vielversprechenden Technologien gegründet. Spezialitäten wie die Dual-Ulysse-Hemmung im Modell «Freak» oder die Ulysse-Anchor- Hemmung im Tourbillonkaliber 178 mit fliegender Lagerung des Ankers aus Silizium wären ohne die neuen Fertigungstechniken und Materialien nicht umsetzbar. Nach dem Tod von Rolf Schnyder übernahm die Kering-Gruppe, zu der auch die Manufaktur Sowind (Girard-Perregaux) gehört, Zug um Zug die Unternehmensanteile. Da beide Uhren-Unternehmen in La Chaux-de-Fonds angesiedelt sind, liegt die Nutzung produktionstechnischer Synergien auf der Hand.


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Probezeit: Luxus-Taucheruhren – Prachtvoll abtauchen
Ulysse Nardin Freak X Carbonium: Immer noch freaky genug?
Stoßsicherung in modernen Uhrwerken: Kleines Teil mit großer Wirkung

Ulysse Nardin SA

CH-2400 Le Locle, Schweiz
Gründung: 1846
Mitarbeiter: ca. 300
Jahresproduktion: ca. 10.000 Uhren (geschätzt)
Vertriebsstruktur: Fachhandel
Wichtigste Kollektionen: Freak, Blast, Marine, Diver
Vertrieb in Deutschland:
KW Luxury Distribution GmbH
Weiler Str. 19–21
79540 Lörrach
Telefon: +49 7621 7700 980
E-Mail: info.germany@ulysse-nardin.com
Website: www.ulysse-nardin.com

UnionGlashütte
Am 1. Januar 1893 gründete der Kaufmann Johannes Dürrstein neben seiner Dresdner Uhren-Großhandlung eine eigene Uhrenfertigung in Glashütte. Schon zuvor hatte er Uhren unter der Eigenmarke Union im Angebot gehabt, doch mit der Union Uhrenfabrik stieg er in den erlauchten Kreis der Glashütter Produzenten auf und demonstrierte neben seinem kaufmännischen Geschick auch uhrmacherische Kenntnisse und unternehmerische Weitsicht.
Gegen Ende des 19. Jahrhunderts waren Uhren aus Glashütte wertvolle von Hand gefertigte Zeitmesser und prächtige Männerschmuckstücke, die sich längst nicht jeder leisten konnte. Dürrstein erkannte den Markt für hochwertige, aber preiswerte Taschenuhren aus Glashütte und nutzte die Fertigungstiefe seiner Fabrik für eigene Konstruktionen. Die Kollektion ist geprägt von modernen, zeitgemäßen Chronographen und Automatikuhren – auch für Damen –, die mit markantem Look und interessanten Preisen überzeugen, obwohl Finissage und Montage der Uhren in Glashütte keine industriellen Dimensionen aufweisen. Bei Union Glashütte kommen ausschließlich mechanische Werke zum Einsatz, die mit viel Sorgfalt und Handarbeit von Uhrmachern in mehreren Etappen aufwendig veredelt, montiert und reguliert werden. Neben extravaganten Zeitmessern wie den rechteckigen Averin präsentiert Union Glashütte sportliche Uhren wie den Belisar Datum Sport oder Retro-Klassiker aus der Noramis-Linie, die zeitlos-klassische Eleganz der fünfziger und sechziger Jahre mit modernen Ansprüchen an Design und Technik vereinen.


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125 Jahre Union Glashütte: Goldstück
Probezeit: Degussa Classic Edition vs. Union 1893 Kleine Sekunde
Union Glashütte Belisar Chronograph: Mechanik mit Oldtimer-Charme

Union Uhrenfabrik GmbH

Frühlingsweg 5
01768 Glashütte i. Sa.
Telefon: +49 35053 4616 300
Fax: +49 35053 4616 310
E-Mail: info@union-glashuette.com
Website: www.union-glashuette.com
Gründung: 1893
Mitarbeiter: ca. 30 am Standort Glashütte
Jahresproduktion: k. A.
Vertriebsstruktur: Fachhandel
Wichtigste Kollektionen / Preisbereich: Noramis, Belisar, 1893 / ca. 1000 bis 3000 Euro

vacheronconstantin
Die Anfänge der ältesten ununterbrochen tätigen Uhrenmanufaktur lassen sich bis in das Jahr 1755 zurückverfolgen, als der erst 24 Jahre alte Jean-Marc Vacheron in Genf sein Atelier eröffnete. Das über 400 seltene und ausgefallene Stücke umfassende Firmenmuseum legt beredtes Zeugnis über die große Vergangenheit der Marke ab. Nach einer langen Blütezeit, die bis in die fünfziger und sechziger Jahre hineinreichte, wurde es ein wenig still um die Marke, doch seit diese in der Mitte der neunziger Jahre in den Besitz der damaligen Vendôme Luxury Group (heute Richemont SA) gelangte, entwickelte sich Vacheron Constantin wieder zum traditionsbewussten Bewahrer der «Hohen Uhrmacherkunst». In den vergangenen Jahren wuchs eine neue Kollektion heran, die sich sehr zu ihrem Vorteil sowohl an modernen Formen als auch an traditionellen Mustern orientiert.
Zu den Hauptstandorten des Unternehmens gehören die anlässlich des 250. Jubiläums eröffnete Manufaktur und Firmenzentrale in Plan-les-Ouates, die im Sommer 2013 erheblich erweiterten Werkstätten im Schweizer Jura in Le Brassus sowie die «Maison» in der Genfer Innenstadt. Vacheron Constantin war einer der letzten Luxusuhrenhersteller, die sich vom etablierten Prinzip der Arbeitsteilung verabschiedeten – heute befindet sich alles unter dem eigenen Dach. Mit der Neuauflage der 222 verschaffte Vacheron Constantin der Welle der Siebziger-Jahre-Remakes ihren spektakulären Höhepunkt. Uhrensammler sprechen die Modellbezeichnung 222 mit Ehrfurcht aus, nicht selten in einem Atemzug mit Royal Oak und Nautilus. Dass die Neuauflage der 222 so großes Aufsehen erregt, hängt damit zusammen, dass das Modell über die Jahrzehnte nicht unverändert in der Kollektion blieb, sondern kontinuierlich weiterentwickelt wurde – erst zur Phidias, dann zur Overseas. So leistet sich die neue 222 eine stilistische Detailtreue zum Original, die den meisten Konkurrenzprodukten abgeht.


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Vacheron Constantin

Vacheron Constantin
CH-1228 Plan-les-Ouates, Schweiz
Gründung: 1755
Mitarbeiter: > 1000
Jahresproduktion: ca. 25.000 Uhren (geschätzt)
Vertriebsstruktur: Fachhandel
Wichtigste Kollektionen: Patrimony, Harmony, Traditionnelle,
Malte, Overseas
Vertrieb in Deutschland:
Richemont Northern Europe GmbH
Landsberger Straße 302
80687 München
Telefon: +49 89 559 84 325
Fax: +49 89 559 84 310
Websites:
www.vacheron-constantin.com

Zenith
«Die Zukunft der Schweizer Uhrenherstellung» – keinen geringeren Anspruch stellt die 1865 von dem visionären Uhrmacher Georges Favre-Jacot in Le Locle gegründete Manufaktur Zenith an sich selbst. Und seit die altehrwürdige Marke im Verbund der LVMH-Schwestern Hublot und TAG Heuer ihre neue Position gefunden hat, weht ein frischer technischer und ästhetischer Wind durch die Kollektionen. Das legendäre Kaliber El Primero geht als «Defy El Primero 21» mit zwei verschiedenen Schwingfrequenzen für Uhrwerk und Chronograph an den Start in die Zukunft der Uhrenherstellung.
Dabei ist es erst 50 Jahre her, dass «El Primero» als erstes automatisches Chronographenwerk mit integriertem Schaltrad Geschichte schrieb. Schon damals beeindruckte das Uhrwerk die Fachwelt mit der ungewöhnlich hohen Frequenz von 36.000 Halbschwingungen pro Stunde, die Zeitmessungen mit einer Anzeigegenauigkeit von einer Zehntelsekunde ermöglichte. Neben dem Original von einst, das zahlreiche historische Re-Editionen antreibt, gab vorletztes Jahr das technisch vollkommen überarbeitete neue El-Primero-Kaliber 3600 sein Debüt, mit mehr Gangreserve und einigen modernen Konstruktionsdetails, aber noch immer mit einer Schwingfrequenz von 36.000 A/h. Insgesamt entwickelte die Manufaktur in ihrer langen Geschichte mehr als 600 Uhrwerkvarianten und gehört zu den wenigen Firmen, die bis heute noch an ihrem Gründungsort angesiedelt sind. Die 2009 in das UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommenen historischen Gebäude der Uhrenmanufaktur wurden von Grund auf renoviert und erstrahlen seit dem 150. Firmenjubiläum 2015 in frischem Glanz. Hier arbeiten 80 verschiedene Handwerksberufe unter einem Dach, allesamt hoch spezialisierte Meister ihres Fachs, ganz gleich ob im technischen oder im künstlerischen Bereich, ob in der Uhrmacherei oder in der Logistik, ob im Design oder im Prototypenbau.


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Zenith SA

CH-2400 Le Locle, Schweiz
Gründung: 1865
Mitarbeiter: ca. 400
Jahresproduktion: > 15.000 Uhren (geschätzt)
Vertriebsstruktur: Fachhandel
Vertrieb in Deutschland:
LVMH Watch & Jewelry Central Europe GmbH
Zimmersmühlenweg 71
61440 Oberursel
Telefon: +49 6171 69 66 36
Fax: +49 6171 69 66 51
E-Mail: info@zenith-watches.com
Website: www.zenith-watches.com


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