Uhren & Autos: JunghansKopfüber in die Siebziger
Die Schwarzwälder Uhrenmarke hat eine lange und teilweise recht spektakuläre automobile Vergangenheit. Hier kommen die Youngtimer auf ihre Kosten.
Januar 2019. Seit über 80 Jahren bringen Fliegeruhren von IWC den Traum vom Fliegen ans Handgelenk. Die Navigationsuhr Mark 11 war in den 1940er Jahren stilbildend für das gesamte Genre «Fliegeruhr ». Auch das legendäre britische Jagdflugzeug «Spitfire» genießt den Status einer Ikone, der nicht zuletzt in der Benennung einer modernen IWC-Fliegeruhrenkollektion zum Ausdruck kommt.
Während die IWC Spitfire technisch zunächst hinter den etablierten «Pilot’s Watches» des Hauses zurückstehen musste, wird sie dieses Jahr in den Rang einer Manufakturkollektion erhoben: Sämtliche Spitfire-Modelle werden in Zukunft mit eigenen, selbst entwickelten und produzierten IWC-Werken ausgestattet.
Der Höhepunkt der Kollektion ist zweifellos die Timezoner Spitfire Edition «The Longest Flight». Sie kombiniert erstmalig den patentierten Timezoner-Mechanismus mit einem schlichten Dreizeigerwerk und ist – zunächst – auf 250 Exemplare limitiert (Preis voraussichtlich 13.500 Euro). Die Sonderedition ist nämlich dem Projekt «Silver Spitfire» gewidmet und soll die beiden Piloten Steve Boultbee Brooks und Matt Jones bei ihrem Flug mit einer Spitfire um die Welt begleiten.
Mit einer simplen Drehbewegung der Lünette lässt sich die Uhr auf eine andere Zeitzone einstellen. Der Stundenzeiger, die 24-Stunden-Anzeige und das Datum drehen sich automatisch mit. Das neu entwickelte IWC Manufakturkaliber 82760 verfügt über einen Pellaton-Aufzug mit Komponenten aus verschleißfester Keramik und bietet eine Gangreserve von 60 Stunden.
Auch das Rückgrat der neuen Spitfire-Linie, der Chronograph Spitfire, ist mit einem IWC-Manufakturkaliber ausgestattet. Es entstammt der 2016 zum ersten Mal vorgestellten Kaliberfamilie 69000, die eine der wichtigsten technischen Entwicklungen in der jüngeren Geschichte von IWC darstellt. Das IWC Manufakturkaliber 69380 ist ein robustes, zuverlässiges und präzises Chronographenwerk in klassischer Schaltrad-Bauweise.
Es stellt die gestoppten Stunden und Minuten auf zwei Hilfszifferblättern bei der «9» und der «12» dar. Eine weitere Funktion ist die Anzeige des Wochentags und des Datums. Der beidseitig aufziehende Klinkenaufzug baut eine Gangreserve von 46 Stunden auf.
Das Gehäuse aus Bronze, das olivgrüne Zifferblatt und das braune Kalbslederarmband verleihen dem neuen Spitfire-Chronographen einen einzigartigen Charakter. Die Bronze entwickelt mit der Zeit eine individuelle Patina und macht jede Uhr zum Unikat. (pb)