Made in Germany, Barbing: Damasko

Deutsche Ingenieurskunst

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Juni 2021. Eigene Uhrwerke, neue Komplikationen: Damasko hat 2021 viel vor und kündigt im Verlauf des Jahres weitere zehn neue Uhren an. Deren Werke stehen für deutsche Ingenieurskunst, während sich das Design zurückhaltend gibt.
Chronograph DC72 von Damasko
Der Chronograph DC72 von Damasko ist mit dem hauseigenen Automatikkaliber C51 ausgestattet.

Uhrwerke von der Stange? Bei Damasko sind diese Zeiten vorbei. Bis vor Kurzem noch gab es Uhren mit ETA-Standardtechnik im Angebot, doch künftig werden alle Uhren mit hauseigenen Kalibern ausgestattet, bei denen die Fertigungstiefe bei fast 90 Prozent liegt.

Und nicht nur das: «Im Laufe dieses Jahres werden wir etwa zehn neue Modelle präsentieren», kündigt Gründer und Inhaber Konrad Damasko an.

Chronograph DC72 von Damasko
Das Chronographen-Kaliber DC72 von Damasko, basierend auf dem ETA Valjoux 7750, bietet die Möglichkeit, weitere Anzeigen zu integrieren.

Aktuelles Beispiel ist die DC72, ein Chronograph mit zentraler Stoppminute für 2680 Euro. In dem 41 mm großen Gehäuse aus oberflächengehärtetem Instrumentenstahl arbeitet das hauseigene Automatikkaliber C51-2. Es ist eines der Basiswerke von Damasko.

Während das C51-Chronographenwerk die Möglichkeit zu zahlreichen Erweiterungen gibt – bspw. folgt in diesem Jahr noch ein Modell mit zweiter Zeitzone –, ist das A26 das gängige Werk für Dreizeigeruhren. Das Automatikwerk verfügt über einen neu konstruierten, patentierten Klinkenaufzug. Dieser wird durch ein exzentrisch gelagertes Keramikkugellager auf einer Kreisbahn geführt und dabei selbst in dem Keramik-Vollkugellager gelagert.

Weitere Werke von Damasko sind die Automatikkaliber A35-1 und A35-2 mit Datums- und Wochentagsanzeige bzw. mit Datum und zweiter Zeitzone; beide Werke sind mit einer Silizium-Spirale versehen. Das H35-1 macht die Riege komplett: Das Handaufzugskaliber gibt sich schlicht mit Kleiner Sekunde und Datumsanzeige.

Im Mittelpunkt wird dieses Jahr das Chronographenkaliber C51 stehen. «Das bauen wir stark aus», so Konrad Damasko. Das Werk basiert auf dem ETA Valjoux 7750 und bietet die Möglichkeit, die unterschiedlichsten Anzeigen zu realisieren; diese werden jeweils integriert und nicht als Modul aufgebaut.

Beim Design der neuen Modelle bleibt Damasko dem schlichten und funktionalen Stil treu, den man seit der Gründung 1994 pflegt: Typisch sind markante Zeiger mit betonter Typografie und Markierungen. Ein Stil, der die hochwertige deutsche Ingenieurskunst von Damasko vermittelt. Damit hat sich die deutsche Marke aus Barbing eine internationale Fangemeinde aufgebaut, wie Konrad Damasko berichtet: «Unser größter Markt ist aktuell die USA.»

Text: Iris Wimmer-Olbort

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