Jaquet Droz: Grande Seconde Chrono

Spiel der Kreise

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Zwei Kreise, die ineinander greifen – dieses Zifferblattdesign ist typisch für Grande Seconde von Jaquet Droz. Die Linie wird immer moderner – und nun gibt es zum ersten Mal einen Chronographen in der Kollektion.
Jaquet Droz: Grande Seconde Chronograph
Limitiertes Sondermodell für die Chronographen-Premiere der Grande Seconde: Rotgoldmodell mit symmetrisch gestaltetem Emailzifferblatt.

Juni 2019. Ein kleinerer Kreis für die Anzeige von Stunden und Minuten in der ober Hälfte des Zifferblatts, in den ein größerer Kreis für die Sekunde hineinragt, der in der unteren Hälfte des Zifferblatts untergebracht ist. Das ist das typische Designelement der Linie Grande Seconde von Jaquet Droz.

Inspiriert ist dieser Look von Taschenuhren, die Pierre Jaquet-Droz im Jahr 1784 entwickelt hatte. Die Marke Jaquet Droz, die heute zur Familie der Swatch Group gehört, interpretiert dieses Design immer wieder neu. Dabei betont man auch die optische Wirkung der beiden Kreise: Sie stehen so zueinander, dass sie wie die Zahl Acht aussehen. Vor allem in China kommt das gut an, da die Acht dort für Glück, Wohlstand und Reichtum steht.

Jaquet Droz: Grande Seconde Chronograph
Geht in drei Varianten in Serie: Grande Seconde Chronograph von Jaquet Droz mit dezentralem Zifferblatt.

Nun also gibt es Neues rund um die Acht von Jaquet Droz. Zum ersten Mal gibt es nämlich einen Chronographen in der Linie Grande Seconde, der sich nahezu unbemerkt in das charakteristische Design einfügt. Da er als Monopusher-Chronograph konzipiert ist, fehlen die charakteristischen Drücker an der Gehäuseseite, die üblicherweise auf diese Komplikation hinweisen. Auch auf dem Zifferblatt findet man die charakteristischen Totalisatoren nicht. Stattdessen ist der Minutenzähler des Chronographen in die Datumsanzeige im Kreissegment auf der unteren Hälfte des Zifferblatts integriert.

Limitiert in Gold mit Email

Anlässlich der Chronographen-Premiere der Grande Seconde präsentiert Jaquet Droz nun eine auf 88 Stück limitierte Edition in klassischer Optik. Das 43 Millimeter große Gehäuse ist aus Rotgold gearbeitet und bietet den Rahmen für ein cremefarbenes Emaille-Zifferblatt. Die stilisierte Acht der Anzeigen ist symmetrisch platziert. Rotgoldzeiger sind für die Anzeige von Stunden, Minuten und Datum zuständig, während die Chronographenzeiger für Sekunden und Minuten aus gebläutem Edelstahl gefertigt sind. Das Sondermodell kostet 31.400 Euro.

Asymmetrie für die Serienmodelle

Als Serienmodelle erweitern drei Neuheiten die Kollektion. Sie haben ein 43 Millimeter großes Edelstahlgehäuse, das Zifferblatt ist in Silber, Blau oder Braungrau erhältlich. Blickfang ist die dezentrale Gestaltung des Zifferblatts: Die kreisförmigen Anzeigen in der unteren Hälfte des Zifferblatts für Datum und Chronographenminute sind aus der Mitte gerückt. Infolgedessen ist auch die Monopusher-Krone verrückt und bei 4 Uhr platziert.

Im Inneren arbeitet das neue Uhrwerk Jaquet Droz 26M5R, ein automatisches Monodrücker-Chronographenkaliber mit Säulenradsteuerung für den Chronographen; die Spiralfeder besteht aus Silizium. Die drei Farbvarianten der Edelstahluhr kosten jeweils 19.700 Euro.

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