Uhren und Autos

Zeit für die Königsklasse

Die Königsklasse des Motorsports erfreut sich bei Uhrenherstellern als Werbeplattform besonderer Beliebtheit: Bei Redaktionsschluss war nur noch ein Formel-1-Team ohne Uhrenpartner. Die übrigen acht Rennställe pflegen zum Teil schon seit Jahren ihre Kontakte zur Schweizer Paradeindustrie: Neben Rolex als offiziellem Zeitnehmer der gesamten Rennserie präsentieren sich hier traditionell TAG Heuer (Red Bull Aston Martin), Hublot (Scuderia Ferrari), IWC (Mercedes F1), Bell & Ross (Renault F1) und Casio mit der Schwestermarke Edifice (Toro Rosso).

Die mit Abstand umtriebigste Uhrenmarke im Formel-1-Fahrerlager ist indes Richard Mille. Der namensgebende Gründer ist ein glühender Motorsportfan und selbst aktiver Hobby-Rennfahrer mit einer riesigen Autosammlung. Mit dem größten Teil der Teamchefs, Renningenieure und Fahrer der verschiedenen Rennserien – historische und zeitgenössische – ist er persönlich bekannt, und so entstehen seine Sponsor-Partnerschaften nicht selten aus privaten Treffen im Enthusiastenkreis heraus. Die Wagen des neuen Alfa Romeo Racing Team, hervorgegangen aus dem Team Sauber, tragen Richard Milles Schriftzug ebenso wie die Autos von McLaren und die Boliden des amerikanischen Rennstalls Haas F1. Außerdem schmücken sich zahlreiche Piloten und Expiloten aus dem «Zirkus» persönlich mit den extravaganten Hightech-Zeitmessern, sodass die Formel-1-Fahrerlager rund um den Globus zu den Orten mit der höchsten Richard-Mille-Uhrendichte zählen.

In dieselbe Kerbe versucht Bell & Ross zu schlagen, indem die dem Renault-Rennteam gewidmeten Titan-Chronographen der Kollektion R.S. 19 in vier verschiedenen (Preis-)Kategorien angeboten werden: klassisch rund (BR V3-94) bzw. im quadratischen Basisgehäuse (BR 03-94) mit ETA-Technik, als BR-X1 mit neuartigem Merkring um die Lünette und «Schaltwippen» als Chronographendrücker sowie als BR-X1 Tourbillon mit skelettiertem Zifferblatt, Ein-Drücker-Mechanik und Fliegendem Tourbillon, limitiert auf jeweils 999, 250 und 20 Exemplare, preislich gestaffelt von 3990 Euro bis 169.000 Euro.

TAG Heuer bringt aus der langen Zeit als Timing Partner von McLaren viel Erfahrung mit Formel-1-Editionsuhren in die neue Partnerschaft mit Red Bull Aston Martin ein und sucht mit einer eher preiswert gestalteten Fankollektion den direkten Weg in die Herzen der Motorsportfans. So steht hier weniger die mit dem Automatikkaliber Heuer 01 ausgestattete Team-Edition im Fokus als die auf dem Quarz-Chronographen Formula basierende Aston Martin Red Bull Racing Special Edition für volksnahe 1400 Euro.

Auch Casio präsentiert sich mit der Edifice ECB 900TR als der offiziellen Teamuhr des Red-Bull-Juniorteams Toro Rosso im breiten Fanbereich: Der eindrucksvolle Solar-Chronograph lässt sich per Bluetooth mit dem Handy verbinden und lädt in den Rennpausen zum Daddeln ein – für 299 Euro.



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