Jubiläum – Girard-Perregaux

Modernes zum Jubiläum

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Die Uhrenmanufaktur Girard-Perregaux wird 230 Jahre alt. Zum Jubiläum setzt die Laureato Absolute Ti 230 auf Titan, während sich das Tourbillon mit drei Fliegenden Brücken so modern gibt wie noch nie. Was hat das moderne Metall Titan mit einer Uhrenmanufaktur gemeinsam, die vor 230 Jahren gegründet wurde? Mehr als auf den ersten Blick zu erkennen ist, denn exakt im Gründungsjahr von Girard-Perregaux, 1791, entdeckte ein Engländer das zuvor unbekannte Metall Titan in Cornwall.
Im Mittelpunkt: die scheinbar schwebenden «Neo»-Brücken aus schwarz PVD-beschichtetem Roségold des Tourbillons mit drei Brücken.

EINE DER ÄLTESTEN UHRENMARKEN

Tatsächlich ist es 230 Jahre her, dass die horologische Geschichte von Girard-Perregaux ihren Anfang nahm. Damals begann der talentierte Genfer Uhrmacher und Juwelier Jean-François Bautte die Fertigung von Uhren. Sein Erbe wurde von Constant Girard und der Familie seiner Frau, Marie Perregaux, fortgeführt. So entstand der Markenname Girard-Perregaux.

Der Höhepunkt dieses frühen Schaffens war eine Taschenuhr mit Tourbillon und drei optisch ansprechend inszenierten Brücken. Diese eigentlich funktionellen Komponenten erhielten in dem Uhrwerk, das 1867 bei der Weltausstellung in Paris Premiere hatte, eine ästhetische Funktion. 20 Jahre später folgte eine Ausführung des Tourbillons mit drei Goldbrücken, genannt «Esmeralda». Das Meisterstück wurde bei der Weltausstellung mit einer Goldmedaille ausgezeichnet und ist mittlerweile wieder im Besitz von Girard-Perregaux.

Mit ihrem unnachahmlichen Werkdesign beeinflusst die Esmeralda die Kollektion der Marke auch noch nach den 1980er Jahren. Damals wurde das Uhrwerk für eine neue Taschenuhr neu konstruiert, 1991 folgte dann das erste Uhrwerk mit Tourbillon und drei Brücken für eine Armbanduhr, das Handaufzugskaliber GP09900 mit pfeilförmigen Brücken aus Roségold. 1997 wurde damit auch eine der ersten «sportlichen» Edelstahluhren mit Tourbillon gefertigt, eine Laureato mit dem Drei-Brücken-Kaliber. 1999 wurde das Uhrwerk mit Automatikaufzug vorgestellt: Die Referenz GP09600 verband das Design der drei Brücken mit einem Mikrorotor unter dem Federhaus. Als «Meilenstein» bezeichnet man bei Girard-Perregaux das Kaliber GP09400 von 2014 für das Neo-Tourbillon mit drei Brücken in neuem Design, gefertigt aus Titan. Seither bietet die Manufaktur sowohl die traditionelle als auch die «Neo»-Bauweise des Tourbillon-Werks an.

Links: Funktion, die zur Ästhetik wurde: Dieses Konzept realisierte Girard- Perregaux ab 1867 mit einem Tourbillon- Werk mit drei dekorativen Brücken. Legendär wurde die Taschenuhr «Esmeralda» von 1889. // Rechts: Auch die Rückseite des Tourbillons mit drei Brücken wird durch die charakteristische Werkarchitektur bestimmt.

Auch zum 230-jährigen Bestehen erfährt diese Werkarchitektur eine neue Interpretation: das «Tourbillon mit drei Fliegenden Brücken», das überaus luftig anmutet. Die drei «Neo»-Brücken aus schwarz PVD-beschichtetem Roségold des Automatikkalibers GP09400 schweben scheinbar schwerelos in der Luft. Sie tragen nicht nur das Räderwerk, das Federhaus und das Tourbillon, sondern übernehmen zudem die Funktion der Werkplatte. Zusammen mit dem Roségoldgehäuse wirkt das gleichermaßen luxuriös wie modern.

«EINE NEUE VERSION SCHAFFEN»

Ebenfalls zum Jubiläum: die Laureato Absolute Ti 230 mit einem 44-Millimeter- Gehäuse aus Titan.

Ganz auf Moderne setzt man mit der Dreizeiger-Automatikuhr Laureato Absolute Ti 230 mit einem 44-Millimeter-Gehäuse aus Titan – aus eben jenem eingangs erwähnten Metall aus dem Gründungsjahr der Manufaktur, 1791. Das Design hingegen steht für die Gegenwart, denn die Modernität der Laureato hat ihren Ursprung in der Aufmachung der siebziger Jahre. Es wird durch die polierten Facetten und die sandgestrahlte Oberfläche des Gehäuses sowie das technische Grau von Titan in Szene gesetzt. Auch die charakteristische achteckige Lünette wird durch das Material betont – sowohl bei der Variante mit grauem als auch mit blauem Zifferblatt. Patrick Pruniaux, CEO von Girard-Perregaux, sagt über das Jubiläumsmodell: «Dieses Modell ist modern, zeugt gleichzeitig aber von traditioneller Handwerkskunst. Die Sandwich-Bauweise des Zifferblatts und das Armband sind weitere außergewöhnliche Details.»

Text: Iris Wimmer-Olbort

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