Mühle-Glashütte S.A.R. Rescue-Timer Bronze

(Über)lebens-künstler

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Salzwasser, Sturm, Wellen und Gischt – von den Extrembedingungen auf dem Meer hat sich Mühle-Glashütte vor 15 Jahren herausfordern lassen und eine Uhr für die deutschen Seenotretter entwickelt. Zum Jubiläum gibt es nun ein Sondermodell des S.A.R. Rescue-Timer in Bronze.
Mühle-Glashütte S.A.R. Rescue-Timer Bronze bei Nacht
© MÜHLE

«Ich trage die Uhr seit zehn Jahren – und sie läuft und läuft absolut präzise.» Diese Aussage eines Seemanns der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) über seinen S.A.R. Rescue-Timer von Mühle-Glashütte ist eine Bestätigung für Geschäftsführer Thilo Mühle und seinen Vater, denn vor über 15 Jahren entwickelten die beiden eine robuste Uhr für die deutschen Seenotretter. 

Mit deren Anforderungen hat sich Senior Hans-Jürgen Mühle damals intensiv auseinandergesetzt, denn auf den 60 Seenotkreuzern und Seenotrettungsbooten der spendenfinanzierten Organisation herrschen harte Bedingungen. Getreu dem Motto der Retter – «Wir fahren raus, wenn andere reinkommen» – sind Mensch und Material bei widrigen Bedingungen allen Härten der Natur ausgesetzt. Daher hatten die Seenotretter recht genau formulierte Anforderungen an ihre Uhr.

Mühle-Glashütte S.A.R. Rescue-Timer Bronze mit Leder-Canvas-Band
© MÜHLE

Wichtig war ihnen vor allem eine gute Ablesbarkeit, der man durch ein neues Zifferblattdesign entsprach: Dreiecke kennzeichnen die Ziffern «3», «6», «9» und «12». Dabei zeigt die Spitze der Markierung bei der «6» und der «12» nach oben, rechts und links zeigen die Dreiecke nach innen. Da die Markierungen ebenso wie die Zeiger mehrfach mit Leuchtstoff belegt sind, schenkt diese Ausrichtung auch bei Dunkelheit Orientierung und erleichtert die Ablesbarkeit. 

Ein weiterer Wunsch der Seenotretter: ein robustes Äußeres ohne Ecken und Kanten. Dem entspricht der S.A.R. Rescue-Timer durch ein von den Flanken über die Lünette bis zu den Bandanstößen abgerundetes Gehäuse. Und indem man die Krone zur «4» hin versetzte, ist sie weder für Retter noch für Gerettete im Weg. Zugunsten der Robustheit führte Mühle zudem ein vier Millimeter dickes Saphirglas ein. Besondere Kennzeichen: die innen eingeschliffene Lupe über dem Datumsfenster sowie eine Ausführung, die selbst von der Seite einen klaren Blick ohne Verzerrungen möglich macht. «Diese von uns ausgearbeiteten Parameter sind einzigartig und ergeben ein besonderes Design, das auch die Jubiläumsuhr charakterisiert», erklärte Thilo Mühle bei der Vorstellung der Neuheit. Diese kann auf eine starke Fangemeinde zählen: Der S.A.R. Rescue-Timer hat laut Mühle von Anfang an stabile Verkaufszahlen, denn vor allem Seeleute und Segler tragen das Modell mit Vorliebe. 

Ein Erfolg, den das neue Jubiläumsmodell feiert. Die bekannten technischen Features kommen nun mit einem neuen Material und einem veränderten Zifferblatt zur Geltung: Das 42,5 Millimeter große Gehäuse ist aus Aluminiumbronze gefertigt – einer Legierung, die für die Fertigung von Schiffsschrauben verwendet wird, da sie sehr beständig gegenüber Meerwasser ist. Allerdings bildet die Oberfläche eine bronzetypische Patina und verändert sich somit. In Verbindung mit Edelstahlboden und -krone, beide verschraubt und schwarz PVD-beschichtet, hält das Gehäuse einem Wasserdruck von 100 bar stand. Die Kautschuklünette rahmt ein cremefarbenes, komplett mit SuperLumiNova belegtes Zifferblatt, das sechs Stunden nachleuchten kann und von dem sich die schwarzen skelettierten Zeiger sowie dunkle Stundenmarkierungen deutlich abheben.

Unter dem Zifferblatt arbeitet ein von Mühle-Glashütte modifiziertes Sellita-Automatikwerk, das Kaliber SW 200-1, das in Glashütte mit der patentierten Spechthalsregulierung aufgerüstet wird. Dabei drückt eine charakteristisch geformte Feder den Rückerzeiger seitlich gegen die Feinregulierschraube und gleichzeitig nach unten auf den Unruhkloben. Das sorgt dafür, dass der Rückerzeiger selbst bei Schlägen oder Stößen in seiner Position fixiert bleibt. Zudem ermöglicht der Schwung der Spechthalsfeder laut Mühle ein besonders feinfühliges Regulieren der Uhr, was bei der an der Chronometernorm orientierten Feinstellung von Bedeutung ist. Als Grenzwert gilt ein Vorgang von maximal acht Sekunden am Tag. Weitere Eigenheiten des Uhrwerks sind ein Mühle-Rotor sowie charakteristische Oberflächenveredelungen. 

Für den neuen S.A.R. Rescue-Timer Bronze stehen zwei verschiedene Armbänder zur Wahl: ein Mühle-Kautschukband mit DLC-beschichteter schwarzer Faltschließe, welches die Optik der Kautschuklünette fortführt und sehr markant wirkt, sowie ein sportliches Leder-Canvas-Armband mit trendiger Ausstrahlung.

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