Rolex-Spiralen aus Metall und Silizium

Schwingungsverhalten

Rolex-Spirale mit Unruh
Spiralen werden in der Rolex-Zentrale im Genfer Stadtteil Les Acacias gesetzt.

Rolex gehört zu den wenigen Uhrenherstellern, die ihre eigenen Unruhspiralen herstellen. Durch die effektive arbeitsteilige Struktur der Schweizer Uhrenindustrie bestand für eine Uhrenmarke lange Zeit kein Grund, sich mit der hoch spezialisierten Produktion von Hemmungsteilen zu befassen. Erst als der Quasi-Monopolist Nivarox (Swatch Group) laut über eine Reglementierung der Lieferungen nachdachte, investierten einige große Manufakturen in die Fertigung eigener Spiralen.
Rolex entwickelte im Jahr 2000 die Parachrom-Spirale, eine konservative Metallfeder aus einer Niob-Zirkon-Legierung mit guten antimagnetischen Eigenschaften und hoher Temperaturstabilität. Die charakteristische blaue Färbung erhält die Parachrom-Spirale durch eine 2005 eingeführte Oberflächenbehandlung zur Verbesserung der Langzeitstabilität.
Während die Parachrom-Spirale in den großen Herrenuhrwerken eingesetzt wird, ist die 2014 im Kaliber 2236 präsentierte Syloxi-Spirale eher für kleine Unruhen geeignet. Sie besteht aus einem kristallinen Verbundmaterial aus Silizium und Siliziumoxid (daher der Name Syloxi), dessen temperaturausgleichende und antimagnetische Eigenschaften ihr eine sehr hohe Beständigkeit gegenüber Störeinflüssen verleihen. Überdies hat Rolex durch eine selbst entwickelte patentierte Geometrie das Schwingungsverhalten optimiert: Aufgrund der variablen Steigung und Dicke der Windungen ist ein konstantes «Atmen» der Spiralfeder in jeder Lage gewährleistet.





Alles über Erfindungen, Pionierleistungen und Bestmarken der Marke mit der Krone:

Teil 1 – Superlative Chronometer Officially Certified

Teil 2 – Die verschraubte Aufzugskrone

Teil 3 – Das Oyster-Gehäuse

Teil 4 – Der Perpetual-Rotor

Teil 5 – Anzeigen und Funktionen

Teil 7 - Die Chronergy-Hemmung

Teil 8 - Die Chromalight-Leuchtmasse

Teil 9 - Die Cerachrom-Lünette

Teil 10 - Bänder und Schließen

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