Rolex Superlative Chronometer

Präzision über alles

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Rolex-Gründer Hans Wilsdorf
Rolex-Gründer Hans Wilsdorf

Das Streben nach Ganggenauigkeit trieb Rolex-Gründer Hans Wilsdorf buchstäblich von Anfang an zu höchsten Anforderungen an die Fertigungsqualität der in seinen Uhren verwendeten Uhrwerke. Diese bezog Rolex von der Bieler Firma Aegler, die sich als eine der ersten Schweizer Uhrwerkefabriken auf die – nach den damals geltenden Taschenuhr-Maßstäben – geradezu winzigen Armbanduhrwerke spezialisierte. Wilsdorf wollte der Welt beweisen, dass die moderne Armbanduhr der Taschenuhr nicht nur aus praktischen Gründen überlegen war, sondern auch in puncto Ganggenauigkeit mit den robusten «Großuhren» mithalten konnte. 1910 erhielt eine Rolex als erste Armbanduhr ein offizielles Schweizer Chronometerzertifikat. 1914 stellte die Prüfkommission von der Sternwarte Kew in Teddington einer mit einem 11-linigen Aegler-Kaliber ausgestatteten Rolex sogar ein Gangzertifikat «Klasse A» aus und bescheinigte dem Handaufzugswerk absolute Chronometerpräzision. Seit dem Ende der 1950er Jahre werden die meisten Modelle der Oyster-Kollektion als «Chronometer der Superlative» bezeichnet, weil die Uhrwerke der Kaliberfamilie 1500 die Anforderungen der offiziellen Schweizer Prüfinstitute übererfüllten. Doch erst seit 2015 belegt ein von Rolex ausgearbeitetes und in-house absolviertes Prüfverfahren die hervorragenden Gangwerte. Die Toleranzen sind gegenüber den Anforderungen der COSC (offizielle Schweizer Chronometerprüfstelle) noch einmal deutlich enger gesteckt: Der mittlere tägliche Gang muss zwischen + 2 und - 2 Sekunden liegen (COSC: - 4/+ 6 s). Bereits 1927 hatte Hans Wilsdorf gesagt: «Wir arbeiten nach Kriterien, die nur mit Instrumenten gemessen werden können, die wir selbst herstellen.» Gemessen wird daher in einer eigenen Abteilung im Keller des Rolex-Produktionszentrums im Genfer Stadtteil Plan-les-Ouates nach der zuvor bestandenen offiziellen COSC-Prüfung, und zwar im eingeschalten Zustand (ohne Armband). Im voll automatisierten «Superlative»-Testverfahren werden zusätzlich noch die Aufzugsleistung der Automatik, die Gangreserve sowie die Wasserdichtheit (mit einer Sicherheitsmarge von + 25 %) überprüft.


Alles über Erfindungen, Pionierleistungen und Bestmarken der Marke mit der Krone:

Teil 2 – Die verschraubte Aufzugskrone

Teil 3 – Das Oyster-Gehäuse

Teil 4 – Der Perpetual-Rotor

Teil 5 – Anzeigen und Funktionen

Teil 6 - Spiralen aus Metall und Silizium

Teil 7 - Die Chronergy-Hemmung

Teil 8 - Die Chromalight-Leuchtmasse

Teil 9 - Die Cerachrom-Lünette

Teil 10 - Bänder und Schließen

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