Rolex Chronergy-Hemmung

Das Bessere ist des Guten Feind

Chronergy Hemmung

Das 2015 vorgestellte Kaliber 3255 begründete eine neue Konstruktionsphilosophie. Die großen Herausforderungen an die Architekten der neuen Uhren-Zeit heißen hoher Wirkungsgrad, große Gangreserve, absolute Gangpräzision und maximale Unempfindlichkeit gegen Magnetismus. Die Rolex-Ingenieure taten das einzig Richtige und begannen ihre Arbeit mit einem weißen Blatt Papier.
Das Herzstück der Neukonstruktion ist die unter dem Namen Chronergy patentierte Hemmung, die zwar auf dem Prinzip der Schweizer Ankerhemmung basiert, dank neuer Geometrie und konsequenten Leichtbaus jedoch einen um 15 % höheren Wirkungsgrad aufweist. Der Zugewinn an Impulskraft fällt jedoch deutlich größer aus, weil die konventionelle Ankerhemmung nur etwa ein Drittel der vom Federhaus eingespeisten Energie an Unruh und Spirale weitergibt. Dadurch zeichnet die Hemmung für fast die Hälfte der Erhöhung der Gangreserve des Uhrwerks (auf 70 Stunden) verantwortlich. Die andere Hälfte steuert ein neues Federhaus mit einer längeren Feder bei.
Anker und Ankerrad, die filigranen Schlüsselbauteile der Chronergy-Hemmung, sind im LiGA-Verfahren (elektrogalvanische Abformung) aus einer Nickel-Phosphor-Legierung gefertigt und dadurch unempfindlich in Bezug auf Magnetfelder. Die Rubinpaletten des Ankers messen 0,125 Millimeter und sind nur noch halb so breit bzw. schwer wie die der Vorgängergeneration, während die Kontaktfläche der Ankerradzähne verdoppelt wurde.


Alles über Erfindungen, Pionierleistungen und Bestmarken der Marke mit der Krone:

Teil 1 – Superlative Chronometer Officially Certified

Teil 2 – Die verschraubte Aufzugskrone

Teil 3 – Das Oyster-Gehäuse

Teil 4 – Der Perpetual-Rotor

Teil 5 – Anzeigen und Funktionen

Teil 6 - Spiralen aus Metall und Silizium

Teil 8 - Die Chromalight-Leuchtmasse

Teil 9 - Die Cerachrom-Lünette

Teil 10 - Bänder und Schließen

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