4. Generation: Omega Speedmaster

Co-Axialer Master Chronometer

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Januar 2021. Die Speedmaster geht in die nächste Generation. Das Nachfolgemodell der beliebten Moonwatch bekommt ein neues Armband, ist Master Chronometer zertifiziert, antimagnetisch und kostet mindestens 1000 Euro mehr als das Vorgängermodell.
Die neue Speedmaster Moonwatch mit der Referenz: 31030425001001 ist ein Co-Axial Master Chronometer.

Wichtigste Neuerung: Das Kaliber 3861

Für einen Aufschlag von 1000 bis 1200 Euro zum bisherigen Modell gibt es die Speedmaster ab sofort in der vierten Generation. Das Co-Axial Kaliber 3861 beruht auf dem Omega Kaliber 861, welches wiederum, wie das bisherige Speedmaster Kaliber 1861 auf dem Lemania 1873 beruht.

Omega Kaliber 3861
In das neue Kaliber 3861 wurde die Co-Axial-Hemmung von Omega mitsamt Silizium-Spirale integriert.

Übrigens: Das 1863, welches in den Versionen mit Sichtfenster verbaut ist, ist einfach feiner finissiert. Mehr zu den Speedmaster Kalibern lesen Sie hier. Zusammengefasst unterscheidet sich das neue Kaliber 3861 durch eine hohe Magnetfeldresistenz (15.000 Gauß) und die Omega-typische Co-Axial-Hemmung von den bisherigen Speedmaster-Kalibern.

Das Zifferblatt wird wahlweise mit einem Deckglas aus Saphir- oder Heasalitglas (Kunstoff) abgedeckt.

Es wurde bereits in verschiedenen Special Editions, wie den Sondereditionen zu 50 Jahren Mondlandung und zuletzt in der aktuellen Silver Snoopy Award Version verbaut.

Gehäuse und Armband

Weitere Besonderheit ist ein neues fünfgliedriges Massivarmband, welches komplett mit einem gebürstetem finish versehen ist. Das bewährte Gehäuse- und Zifferblatt-Design wurde nicht stark verändert. Immer noch liegt die Gehäusegröße bei 42 mm und die umlaufende Aluminiumlünette trägt eine Tachymeterskala.

Das neue Massivarmband der Speedmaster Professional Moonwatch ist komplett gebürstet.

Korrekte Feinteilung der Minuterie

Dem aufmerksamen Betrachter fällt jedoch auf, dass sich auf der Minuterie nun nur noch drei Teilstriche pro Sekunde befinden, was der Frequenz des Kalibers 3861 geschuldet ist. Zwar hatte auch die vorherige Moonwatch eine Frequenz von 3 Hz, die Minuterie allerdings war mit fünf Teilstrichen ausgestattet, wie bei einem Werk mit 28.800 A/h. Demnach eine sinnvolle und überfällige Änderung für eine Uhr mit Chronometer-Anspruch, denn jetzt trifft der Sekundenzeiger auch seine Markierung.

Die Sedna-Goldlegierung von Omega entspricht dem Ton von Rotgold.

Die neue Speedmaster kostet 5800 Euro am Nylonband, 6100 am Stahlarmband. Das Upgrade auf Saphirglas liegt bei zusätzlichen 900 Euro. In Rot- und Weißgold werden zwischen 24.100 bis 44.300 Euro fällig.

Text: Tobias Schaefer

Weiterführende Links


28.800 A/h? 3 Hz? Minuterie? Warum Teilstriche wichtig sind.

50 Jahre Mondlandung: Die Omega Speedmaster Kaliber


Omega Speedmaster «Silver Snoopy Award»

Bildergalerie
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