In der «Quarzkrise» der Schweizer Uhrenindustrie spielte Omega als größte Marke der SSIH-Firmengruppe eine wichtige Rolle. 1983 fusionierten die «Société Suisse de l’Industrie Horlogère» und die «Allgemeine Schweizerische Uhrenindustrie AG» (ASUAG) aus wirtschaftlichen und strategischen Gründen zur SMH, der Vorläuferin der heutigen Swatch Group. Omega wurde zur Pilotmarke der gesamten Gruppe und genoss deshalb in puncto Design, Technologie und Funktionalität stets eine Avantgarde-Position. Neue Gehäusematerialien wie Titan oder Keramik gaben ebenso selbstverständlich ihr Debüt in einer Omega wie das Zentraltourbillon oder die Co-Axial-Hemmung nach George Daniels! Rückblickend darf man wohl sagen, dass die Industrialisierung der komplexen Hemmung mit ihren höchste Präzision erfordernden Bauteilen zu den Glanzleistungen der verschiedenen Swatch-Group-Kompetenzzentren zählt. Die flächendeckende Einführung der Co-Axial-Hemmung unterstreicht den Anspruch der Marke auf technische Vorreiterschaft in ihrem Marktsegment. Der nächste Innovationsschub betrifft die vollständige Immunisierung des Uhrwerks gegen magnetische Strahlung statt einer konventionellen Abschirmung. Inzwischen sind alle Omega-Uhren mit Co-Axial-Hemmung – und das sind über 90 Prozent der mechanischen Kollektion – mit der Antimagnetismus-Technologie ausgestattet.
In den letzten Jahren hat Omega zehn neue «Master Chronometer»-Uhrwerke vorgestellt, die neben der Chronometer-Prüfung durch die COSC auch die in Zusammenarbeit mit dem Eidgenössischen Institut für das Mess- und Eichwesen (METAS) entwickelten Magnetfeldtests absolvieren müssen. Mittlerweile findet die Prüf- und Zertifizierungsarbeit im neuen Omega-Manufakturgebäude statt, einem Herzstück des komplett umgestalteten Swatch-Group-Firmenareals in Biel.
Omega SA
Omega SA
CH-2500 Biel, Schweiz
Gründung: 1847
Mitarbeiter: k. A.
Jahresproduktion: ca. 750.000 Uhren (geschätzt)
Vertriebsstruktur: Fachhandel
Wichtigste Kollektionen / Preisbereiche:
Seamaster / ab 3000 Euro; Constellation / ab 4500 Euro; Speedmaster / ab 3000 Euro
Vertrieb in Deutschland:
The Swatch Group
(Deutschland) GmbH
Frankfurter Straße 20
65760 Eschborn
Telefon: +49 6196 88 777 1 205
Fax: +49 6196 88 777 3 205
E-Mail: omega.deutschland@swatchgroup.com
Website: www.omegawatches.de
Der Vintage-Look der neuen Constellation Observatory unterstreicht die lange Erfolgsgeschichte von Omega auf dem Gebiet der Chronometrie. Im Inneren arbeitet derweil ein modernes Manufakturwerk mit Master Chronometer Zertifikat, doch wo ist der Sekundenzeiger geblieben?
Omega lanciert neue Modelle der Seamaster Planet Ocean mit 42 mm Durchmesser und einem Edelstahlgehäuse ohne Heliumventil (HEV). Das gesamte Design der neuen Professional-Taucheruhr wurde dabei überarbeitet.
Omega lanciert zwei neue Modelle der Speedmaster Professional mit schwarzem Zifferblatt und weißen Totalisatoren. Die Moonwatch Reverse Panda erscheint mit Gehäuse aus Edelstahl sowie in einer Version aus 18K Moonshine Gold (Gelbgold).
Mit Armbanduhren, die sich an den entlegensten Orten bewährt haben, an denen Menschen jemals waren, wie dem freien Weltraum, dem Mond oder im Marianengraben bekräftigt Omega den Anspruch als professioneller Instrumenten-Ausstatter.
Omega spendiert der Railmaster ein zeitgemäßes Update ohne Weicheisenkäfig aber mit besseren antimagnetischen Eigenschaften als jemals zuvor. Wahlweise mit Kleiner Sekunde oder Zentralsekunde.
Zum achten Mal stellt die Investmentbank Morgan Stanley mit dem Schweizer Beratungsunternehmen LuxeConsult den Report zum Schweizer Uhrenmarkt vor. Er zeigt Gewinner und Verlierer sowie die Veränderungen der Branche.
Mit der Speedmaster Pilot bringt Omega eine besondere Variante der Uhren-Ikone mit dem topmodernen Automatik-Manufakturkaliber 9900 heraus, deren Gehäuse von der Ur-Speedmaster von 1957 inspiriert ist.
Mit drei neuen Modellen der Seamaster 300M erweitert Omega die Kollektion um neue Taucheruhren ohne Datumsanzeige und mit Aluminium- oder Titanlünette, verbaut wird das Manufakturkaliber 8806.
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