Omega Speedmaster Moonwatch Reverse Panda 2026

Schwarz-Weiße Mondlandung

Omega lanciert zwei neue Modelle der Speedmaster Professional mit schwarzem Zifferblatt und weißen Totalisatoren. Die Moonwatch Reverse Panda erscheint mit Gehäuse aus Edelstahl sowie in einer Version aus 18K Moonshine Gold (Gelbgold).

Grundlagen für die Neuheit

OMEGA Speedmaster Moonwatch Reverse Panda 310.30.42.50.04
Die neueste Variante der Omega Speedmaster ist mit einem Zifferblatt im Reverse-Panda-Stil und einer schwarzen Keramik-Lünette ausgestattet.

Die vierte Generation der Omega Speedmaster Professional Moonwatch geht 2026 schon ins fünfte Produktionsjahr. Inzwischen wurde die Uhr nicht nur in der typischen Konfiguration mit Zifferblatt in Schwarz, sondern auch in einer Variante in Weiß vorgestellt und bleibt eine der ikonischsten Armbanduhren. Bei der weißen Variante, die 2024 vorgestellt wurde hat Omega die Speedy zum ersten Mal mit einem lackierten Zifferblatt ausgestattet und setzte statt aufgedruckter Stundenmarker aus Leuchtmasse auf aufgesetzte und rhodinierte Index-Balken. Diese Fertigungsverfahren kommen nun auch bei der Moonwatch Reverse Panda zum Einsatz.

Mehrteiliges Zifferblatt in Schwarz-Weiß

OMEGA Speedmaster Reverse Panda Black and White Speedmaster Zifferblatt Stahl
Rhodinierte Zeiger und Stundenmarker mit Leuchtmittelauflage sorgen für guten Kontrast und damit hervorragende Ablesbarkeit.

Das typische Speedmaster Zifferblatt mit vertieftem Außenrand (Step-Dial) besteht bei der Neuheit aus zwei Teilen. Die obere Zahlenscheibe ist schwarz lackiert und glänzt aufgrund der polierten Oberfläche besonders. Die darauf aufgesetzten Stundenmarker, die durch einen Knick auf die untere Stufe am Außenrand übergehen sind rhodiniert bzw. bestehen aus Massivgold und sind mit Leuchtmittel bestückt, sodass ein guter Kontrast zum Hintergrund gegeben ist. Auch die gedruckten Zwischenschritte zum Ablesen der Stoppsekunde sind natürlich in Weiß gedruckt und bieten die richtige Feinteilung mit drei Strichen pro Sekunde (das Omega 3861 arbeitet mit 3 Hertz).

Omega Speedmaster Moonwatch Reverse Panda 18K Moonshine Gold
Auch auf Grund des massiv gestiegenen Goldpreises ist die Version mit Gehäuse aus Moonshine Gold deutlich teurer als die Stahlvariante.

Die Basisplatte des Zifferblatts ist weiß lackiert und trägt an den Ausschnitten für die Hilfszifferblätter entsprechend schwarze Ziffern und Teilstriche. Die Ausschnitt-Innenkanten an der oberen Platte, die sie umranden sind im gleichen Farbton wie die Stundenmarker – und übrigens die Zeiger rhodiniert – glänzen also silbern. Bei der Variante aus 18K Moonshine Gold bestehen die Zeiger aus Massivgold, nur der Stoppsekundenzeiger ist mittels PVD-Verfahren vergoldet (wahrscheinlich, weil er sonst zu schwer geworden wäre). Wie üblich wird im linken Totalisator die Kleine Sekunde dargestellt, während rechts und unten die gestoppten Minuten respektive die gestoppten Stunden der Chronographen-Funktion gezählt werden.

Keramik-Lünette und Moonwatch-Gehäuse

OMEGA Speedmaster Reverse Panda Black and White Speedmaster Zifferblatt
Bei der Variante aus 18K Moonshine Gold (Gelbgold) bestehen auch Zeiger (exkl. Stoppsekunde) und Stundenmarker aus Massivgold.

Abgesehen vom Zifferblatt wurde auch die umlaufende Lünette mit Tachymeter-Skala an das polierte Design angepasst. Diese besteht aus kratzfester Keramik mit weiß-emaillierten Ziffern und Markierungen. Besondere Merkmale wie der Markierungspunkt über der 90 («Dot-over 90») – wurden auch bei den neuen Varianten umgesetzt. Die neue Speedmaster in Schwarz und Weiß ist mit demselben 42-mm-Gehäuse der Speedmaster Professional ausgestattet und auch das Armband mit polierten und gebürsteten Flächen ist mit der seit einigen Jahren erhältlichen Schnellverstellung an der Schließe ausgestattet, mit der die Länge des Armbands auf Knopfdruck justiert werden kann.

Omega Manufakturkaliber 3861

Co-Axial-Kaliber 3861
Bei beiden Neuheiten kommt das Omega Manufakturkaliber 3861 mit Co-Axial-Hemmung und Master Chronometer Zertifizierung zum Einsatz.

Auch beim Uhrwerk gibt es keine Veränderung: bei den beiden neuen Versionen kommt das Co-Axial-Kaliber 3861 inklusive Master Chronometer Zertifikat der METAS zum Einsatz. Dieses aktuelle Manufakturkaliber von Omega ist die neueste Entwicklungsstufe des originalen Speedmaster-Kalibers 321, das auch in der ursprünglichen Moonwatch verbaut wurde. Mit 21.600 Amplituden pro Stunde kommt das per Handaufzug mit Energie versorgte Uhrwerk auf eine Gangreserve von 50 Stunden. Die Konstruktion mit freischwingender Unruh und Co-Axial-Hemmung ist u.a. durch den Gebrauch von amagnetischen Werkstoffen inklusive der Unruhspirale besonders unempfindlich gegenüber Magnetfeldern. Bis zu 15.000 Gauß stören das Werk nicht bei der Arbeit, das entspricht 1,5 Tesla und damit der Stärke eines MRT-Geräts.

Glänzende Luxusvariante der Toolwatch

OMEGA Speedmaster 310.60.42.50.01.002
Das Armband der Neuheiten entspricht in seiner Ausfertigung der Speedmaster Professional Moonwatch und ist daher ebenfalls mit einer Feinverstellung in der Schließe ausgestattet.

Längst werden mechanische Armbanduhren, wenn auch im Toolwatch-Design nicht mehr ohne weiteres als Werkzeug verstanden. Die Speedmaster Professional Moonwatch wird in ihrer Standardversion mit einem leicht angerauten Zifferblatt ausgeliefert, welches entsprechend matt ist und nicht glänzt. Die Zeiger und Markierungen in Weiß bieten einen perfekten Kontrast und die Ablesbarkeit steht historisch besonders im Vordergrund.

Die neuen Varianten mit lackiert-poliertem Zifferblatt im Reverse-Panda-Stil und insbesondere die Version mit Gehäuse aus Moonshine Gold dagegen sind besonders glanzvoll und gehen damit eher in die Luxus- als Toolwatch-Richtung. Das schlägt sich auch auf den Preis durch, der bei der Goldvariante ganze 47.800 Euro beträgt und auch bei der Stahl-Version fünfstellig ausfällt: sie kostet 10.100 Euro.

Text: Tobias Schaefer

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