Jaquet Droz Dragon Automaton

Mechanischer Drachenschatz

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September 2022. Gemeinsam mit John Howe, der sich durch Illustration der Herr der Ringe Buchtrilogie und später auch als Konzeptkünstler bei den Verfilmungen von Tolkeins Fantasy-Epos, inklusive der Hobbit-Trilogie einen Namen machte, entwickelte Jaquet Droz eine neue Armbanduhr mit Figurenautomat.

Video: Ein aus der Feder von John Howe stammender Drache wird von Jaquet Droz zum Leben erweckt.

Der Uhrmacher Pierre Jaquet-Droz erschuf schon Mitte des 18. Jahrhunderts sogenannte Automaten, also per Federkraft betriebene Roboter, die bestimmte Bewegungsabläufe durchführen konnten. Für diese Figurenautomaten wurde der Schweizer Tüftler schließlich berühmt. Am oberen Ende des Swatch-Group-Portfolios wird das Erbe von Jaquet Droz mit hochwertigsten Armbanduhren fortgeführt, die zum Teil um Figurenautomaten auf den Zifferblatt ergänzt werden.

Seit über 30 Jahren illustriert John Howe Mittelerde, den Schauplatz der Herr der Ringe Saga.

Zusammenarbeit mit Fantasy-Künstler John Howe

Zum Serienstart von «Die Ringe der Macht» auf der Streaming-Plattform Amazon Prime lanciert Jaquet Droz die neueste Kreation des Hauses, eine auf Anfrage erhältliche Armbanduhr mit Drachenfigur aus der Feder von John Howe, dem Konzeptkünstler der vorangegangenen Filmtriologien «Der Herr der Ringe» und «Der Hobbit» von J. R.R. Tolkein. Dabei handelt es sich allerdings nicht um ein lizensiertes Produkt der Herr der Ringe Marke.

Mechanisches Leben

Jaquet Droz haucht dem massivgoldenen und handgravierten Drachen (mechanisch) Leben ein und schafft mit insgesamt neun verbauten Animationen eine extrem komplexe Armbanduhr - macht damit dem Fabelwesen, wie auch dem Firmengründer Pierre Jaquet-Droz alle Ehre. Die Sequenzen umfassen bewegliche Teile am Rücken und am Schwanz des Drachen, der damit so wirkt als würde er sich schlängeln, seine Augen öffnen und schließen sich dabei genau wie der Kiefer der eine ebenfalls bewegliche Zunge offenbart. Während sich der Kamm hebt und senkt greifen die Drachenklauen nach einer sich drehenden Kugel. Noch spannender wird das Schauspiel dadurch, dass die Sequenzen zufällig ablaufen.

Auf einem dezentralen Zifferblatt zeigt der Dragon Automaton zusätzlich auch die Uhrzeit mit Stunden und Minuten an. Ein von John Howe signierter Micro-Rotor auf der Rückseite sorgt für den Aufzug des komplizierten Uhrwerks (Jaquet Droz Kaliber 6150) mit 78 Steinen und 38 Stunden Gangreserve. Der Drücker auf der rechten Gehäuseseite ermöglicht es, 10-15 sekündige Animationssequenzen auszulösen.

Bei der gezeigten Version handelt es sich, wie bei allen weiteren um ein Einzelstück, welches nach dem Vorstellungen des Kunden mit verschiedenen Gehäusematerialien und Details ausgestattet wird. Das 43-mm-Gehäuse hat eine Höhe von 16,96 mm. Ein Preis für das mechanisierte Kunstwerk wird nur auf Anfrage der zahlenden Kundschaft genannt. Im Internet kursieren aber bereits Angaben von ca. 200.000 Schweizer Franken, das wird jedoch auch davon abhängen, für welche Details und Materialien die Kunden sich bei der Bestellung entscheiden.

Assemblage des Dragon Automaton von Jaquet Droz.

Text: Tobias Schaefer

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