Breitling B31Das eigene Tempo bestimmen
Mit der Einführung des neuen Automatikwerks B31 macht sich Breitling auch im Bereich der Dreizeigeruhren langsam von externen Zulieferern unabhängig.
Im Frühjahr 2015 präsentierte die Marke mit dem Malteserkreuz endlich auch ihr eigenes Chronographenwerk – das heißt, eigentlich waren es gleich vier Werke:
ein kleines mit 27 Millimeter Durchmesser und Handaufzug, ein größeres mit und ohne Tourbillon, ebenfalls mit Handaufzug, sowie ein ultraflacher Schleppzeiger-Chronograph mit automatischem Aufzug über einen nabenlosen Peripherrotor.
Die Handaufzug-Kaliber sind sehr schöne, herrlich altmodisch konstruierte Werke mit horizontaler Kupplung und Schaltradsteuerung. Gewisse konstruktive Ähnlichkeiten mit dem lange Zeit von Vacheron Constantin genutzten Lémania-Rohwerk sind nicht von der Hand zu weisen.
Das etwas größere Kaliber 3300 verfügt über einen Kronendrücker zur sequenziellen Steuerung (Start-Stopp-Null) der Chronographenfunktionen.
Das kleinere Kaliber 1142 wartet mit einer ähnlichen Architektur auf, wird aber konventionell über zwei Drücker gesteuert.
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