Alexander Shorokhoff «Black Cat»Schwarze Katze
Alexander Shorokhoff greift mit seinem neuen Modell «Black Cat» erstmals das Thema der schwarze Katze auf und verewigt das Tier auf dem Zifferblatt.
Rolex und Patek Philippe – das sind die beiden Marken, die mit ihren Jahreskalendern Maßstäbe setzen (mehr dazu lesen Sie hier). Neben deren Besonderheiten gibt es weiter verbreitete Uhrwerke, die Funktionen rund um den Kalender bieten.
So werden die meisten Jahreskalender von dem Automatikkaliber ETA 2892-A2 in Kombination mit einem Modulaufbau angetrieben; beim Wempe Zeitmeister Jahreskalender ist dies das Modul Dubois-Dépraz 5900. In Kombination mit anderen Modulen dient das Automatikwerk ETA 2892-A2, seltener auch das Kaliber 2824-2, ebenfalls gern als Basis für einen Vollkalender.
Beliebt für Kalenderuhren sind des Weiteren das Chronographenkaliber ETA 7750 («Valjoux») und dessen Weiterentwicklung ETA 7751. Während das ETA 7750 Fensterdatum und Wochentag mit Schnellkorrektur bietet, verfügt das ETA 7751 über Vollkalender mit Tag und Monat sowie Zeigerdatum und 24-Stunden-Anzeige.
Das Prinzip des Zeigerdatums funktioniert mechanisch nach dem gleichen Prinzip wie die Datumsanzeige mittels Scheibe: Ein Finger sitzt auf einem Rad, das vom Stundenrohr über ein Zahnradpaar mit der Untersetzung eins zu zwei angetrieben wird. Es benötigt für eine Umdrehung also 24 Stunden. Einmal am Tag, gegen Mitternacht, nimmt der Finger das Kalenderrad um einen seiner 31 Zähne mit, was wiederum auf den Datumszeiger übertragen wird, der zur nächsten Zahl wandert. Eine Feder sichert das Kalenderrad gegen eine unkontrollierte Verdrehung und hält es in der eingenommenen Stellung. Was so durchdacht und ausgereift ist, beruht auf Jahrzehnten oder gar Jahrhunderten der Entwicklung – und ist noch lange nicht zu Ende gedacht.
Text: Iris Wimmer-Olbort
Teil 1: Wissenswertes zu Kalenderfunktionen
Teil 2: Spezialität für zwölf Monate – der Jahreskalender


