Formex Essence Ceramica Skeleton COSCVollausstattung
Formex stellt mit der neuen Essence Ceramica Skeleton COSC ein neues Modell mit Keramikgehäuse vor.
Als Rado 1986 eine Uhr aus Hightech-Keramik präsentierte, lag ein langer Entwicklungsprozess hinter der Schweizer Marke. Schon in den 1960er Jahren war man neue Wege gegangen und hatte Uhren aus Hartmetall gefertigt. Doch mit großem Ehrgeiz wollte man noch mehr erreichten und forschte mit Keramik weiter, auf der Suche nach einem Material, das Stärke mit Leichtigkeit und Widerstandskraft mit einem angenehmen Tragegefühlt verbinden sollte. „Ein Material, das seinen Glanz ein Leben lang bewahrt“, wie es rückblickend bei Rado heißt.
1986 dann der Erfolg mit der ersten in Serie gefertigten Uhr aus Hightech-Keramik – die Integral; damals noch präsentiert als «DiaStar Anatom», doch dieser Name wurde ab 1988 in «Integral» geändert wurde.
«Die Integral war vom ersten Tag an eine Ikone», sagt Adrian Bosshard, heute CEO von Rado, und schwärmt von ihrer raffinierten rechteckigen Silhouette, dem nahtlosen Übergang von Gehäuse und Armband sowie dem harmonisch geschwungene Profil. All diese Details verkörperten eine neue Designsprache, die Rado prägen sollte.
Auch die Materialkompetenz, die Rado damals aufbaute, hat bis heute Folgen: Alle Hightech-Komponenten, die Forschung und Entwicklung finden heute beim Schwesterunternehmen Comadur statt, das ebenfalls Teil der Swatch Group ist. Über 1000 Angestellte sind heute bei Comadur beschäftigt, wo die Arbeit mit Keramik zur Perfektion weiterentwickelt wurde. In den modernen Werkstätten wird feinstes Keramikpulver mit speziellen Trägerstoffen angemischt, zu Granulat verarbeitet, erhitzt, in Formen gespritzt, gesintert und gebrannt. Die Keramikteile werden mit Diamantwerkzeugen weiterbearbeitet, gefräst und poliert.
Wie beständig das Material ist, zeigt ein Blick auf ein Originalmodell der Integral von 1986, das bis heute bei Rado aufbewahrt wird: Die schwarze Keramik der Uhr bewahrt ihren unveränderten Glanz, lediglich einige Designdetails sind etwas in die Jahre gekommen.
Das ändern die Nachfolger der historischen Uhr: Anlässlich des Jubiläums stellt Rado die Integral-Kollektion neu vor, gefertigt mit den neuesten Technologien und Materialien von Rado. Die Uhren greifen alle optischen Merkmale von damals auf – schwarze Hightech-Keramik, strukturiert von gelbgoldfarben PVD-beschichtetem Edelstahl, ein schwarzes, vertikal gebürstetes Zifferblatt sowie goldfarbene Zeiger und Stundenmarkierungen. Als Erweiterung ist die Integral auch in Kombination mit purem Edelstahl erhältlich. Wie damals arbeitet ein Quarzwerk in der Uhr, nun ein PreciDrive-Kaliber, die Bezeichnung von ETA für die Hochpräzisions-Technologie von Quarzwerken.
Eine Reminiszenz an die Moderne ist das etwas vergrößerte Gehäusemaß für die beiden Varianten der Kollektion: Erhältlich ist das rechteckige Gehäuse nun mit einer Breite von 23 oder 31,5 Millimetern.
Die kleinere Version ist ab 2600 Euro, die größere ab 2350 Euro erhältlich; der Preisunterschied erklärt sich durch die Diamantindizes auf der kleineren Uhr.
Insgesamt umfasst die neue Integral-Kollektion zehn neue Modelle, acht davon in Schwarz, strukturiert von gelbgoldfarbenen Metallelementen oder Edelstahl; ein feminines Modell in weißer Keramik, ein zweites in brauner Keramik.
Highlight ist die Integral 40-Year Anniversary Edition, eine fast detailgetreue Neuauflage der Originaluhr von 1986, die laut Rado «dezent aktualisiert» wurde. Die Kombination des integrierten Armbands mit dem flachen Gehäuse mit randlosem, gewölbtem Saphirglas bietet geschmeidigen Tragekomfort; im Inneren arbeitet das Quarzwerk R279 mit PreciDrive-Technologie.
Die Varianten der neuen Integral-Kollektion stehen auch für die Weiteretwicklung der Hightech-Keramik, die Rado nach 1986 stets vorantrieb: 1990 folgte mit der Uhr Ceramica ein Modell, das vollständig aus Hightech-Keramik gefertigt war, 1992 kam Hightech-Keramik in der Farbe Weiß, ab 2005 folgten Pastellfarben. Eine der innovativen Weiterentwicklungen war die Plasma-Behandlung von Keramik: Im Inneren eines großer Ofens, der auf 20.000 Grad aufheizt und damit heißer wird als die Oberfläche der Sonne, erhält Keramik unter Zugabe von Gasen einen metallischen Glanz.
In dieser Vielfalt beweist sich heute die Kompetenz von Rado und entstehen Uhren, die ihre Ausstrahlung auch über die Zeit bewahren.
Iris Wimmer-Olbort







