Memovox: Werdegang eines Klassikers

Die Geschichte der Memovox

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So beginnen Legenden: 1950 stellte Jaeger-LeCoultre die Memovox vor – eine Armbanduhr mit Handaufzug und Weckfunktion, die über eine zusätzliche Krone gesteuert wurde. Damit begann eine Geschichte, die von der Manufaktur seither mit immer neuen Kapiteln weitererzählt wurde.
1968: Memovox Polaris von Jaeger-LeCoultre.
1968: Memovox Polaris von Jaeger-LeCoultre.

Die Premiere fand 1950 statt: Damals präsentierte Jaeger-LeCoultre die Memovox, eine Weckeruhr für das Handgelenk. Die klassisch wirkende Uhr wurde zum Urmodell weiterer Generationen: 1956 folgte eine Automatikuhr mit Weckfunktion, 1959 kamen das Modell Memovox Worldtime und mit der Memovox Parking eine Uhr, die einen Autobesitzer daran erinnern sollte, dass seine Parkuhr abgelaufen ist.

1950: Memovox mit Handaufzugswerk und Weckfunktion.
1950: Memovox mit Handaufzugswerk und Weckfunktion.

1959 wurde die Memovox wasserdicht: Als Automatikmodell Memovox Deep Sea war sie die erste Taucheruhr mit Alarmfunktion, die den Taucher auch akustisch an das Ende seiner Tauchzeit erinnerte.

1963 erschien die Memovox Polaris mit einem damals beeindruckenden Gehäusedurchmesser von 42 Millimetern. Für eine gute Resonanz des Alarmtons bei gleichzeitiger Wasserdichtigkeit sorgte ein dreifacher Boden. Statt einer drehbaren Lünette befand sich nun ein skalierter Innenring rund um das Zifferblatt, der über eine dritte Krone bedient wurde.

Neuer Auftritt der Memovox Polaris

1968 schlug die Geburtsstunde jenes Modells, das zum Vorbild der 2018 neu präsentierten Linie Polaris wurde: Damals wurde die Memovox Polaris neu gestaltet und erhielt ein sportliches Zifferblatt mit schlichten Ziffern, trapezförmig gestalteten Stundenindexen, einem kleinen Dreieck zur Anzeige der Weckzeit und stabförmigen Zeigern – alle mit lumineszierendem Material beschichtet. Darunter arbeitete wie schon zuvor das Automatikkaliber 825. Damals wurden nur knapp über 1700 dieser Uhren gebaut, aber die Geschichte ging weiter.

1971 erschien mit der Memovox Polaris II eine Weiterentwicklung des Modells mit neuem Automatikwerk, dem Kaliber 916. Zu einem Designklassiker wurde die liebevoll «Snowdrop» genannte Version mit einem runden Monocoque-Gehäuse. 2008 gab es noch einmal zwei limitierte Modelle als Re-Edition der Memovox Polaris.

Dem Memovox-Thema mit Alarmfunktion blieb Jaeger-LeCoultre allerdings in anderen Modellen treu, wie etwa 1998 mit der Master Control Memovox, 2000 mit der Master Grande Memovox mit ewigem Kalender und 2002 mit der Master Compressor Memovox. 2008 gab es dann eine limitierte Ausgabe der Master Memovox «Tribute to Polaris» – als Erinnerung an das wasserdichte Erfolgsmodell mit Alarmfunktion von 1968.  

Text: Iris Wimmer-Olbort

Erfahren Sie hier mehr über die neue Polaris-Kollektion von Jaeger-LeCoultre:

Premiere der Polaris-Kollektion

Vintage-Look: das limitierte Sondermodell Polaris Memovox sowie die Uhr Polaris Date

Neu: Jaeger-LeCoultre Polaris Geographic WT

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