Jaeger-LeCoultre Polaris

Neuerfindung eines Klassikers

Ein schnarrender Alarmton war das Kennzeichen der Memovox «Polaris», die Jaeger-LeCoultre vor genau 50 Jahren vorgestellt hat. Nun wurde der legendäre Armbandwecker zur Inspiration für eine neue Linie sportlicher Uhren, deren Mitglieder ihre Abstammung mehr oder weniger deutlich zeigen.
Die neue Polaris-Kollektion von Jaeger-LeCoultre in ihrer ganzen Vielfalt (von links): Polaris Chronograph, Polaris Chronograph Worldtime, Polaris Automatic, Polaris Memovox und Polaris Date.
Die neue Polaris-Kollektion von Jaeger-LeCoultre in ihrer ganzen Vielfalt (von links): Polaris Chronograph, Polaris Chronograph Worldtime, Polaris Automatic, Polaris Memovox und Polaris Date.

Jaeger-LeCoultre begeht in diesem Jahr das 185-jährige Bestehen: Seit 1833 hat die Manufaktur ihren Sitz in Le Sentier im Schweizer Jura und vereint dort zahlreiche verschiedene Gewerke unter einem Dach. Dort hütet man neben den mehr als 1200 Kalibern, die seit der Gründung entstanden sind, auch legendäre Uhrenmodelle. Einer dieser Klassiker ist die Memovox «Polaris», die nun zu neuen Ehren kommt und zur Grundlage einer neuen Linie wurde.

Die Inspiration kommt allerdings nicht vom ersten, klassisch-eleganten Memovox-Modell von 1950, sondern von der sportlichen und wasserdichten Memovox «Polaris» von 1968, deren Optik mit schwarzem Zifferblatt, markanten Indexen und deutlichem Retro-Charme heute besonders gut gefällt. Dieser Look wurde nicht einfach neu aufgelegt, sondern  völlig überarbeitet und neu umgesetzt.

Entstanden ist die Polaris-Kollektion aus sechs verschiedenen Grundmodellen mit blauen oder schwarzen Zifferblättern – von der Drei-Zeiger-Automatik (ab 6700 Euro) über einen Chronographen (ab 9850 Euro) bis hin zum Polaris Chronograph Worldtime (ab 14.300 Euro). Gemeinsam sind diesen Modellen Designdetails wie trapezförmige Indexe und die Typografie der arabischen Ziffern. Das Gehäuse wurde deutlicher überarbeitet und hat nun ein völlig neues Design mit den Proportionen einer eleganten Sportuhr. Völlig neu gestaltet wurden auch die ursprünglich sehr breiten Kronen, um eine komfortable Handhabung zu ermöglichen. Alle Uhren der neuen Polaris-Linie sind mit hauseigenen Automatikwerken ausgestattet. Zudem wurden für die Linie neue Armbänder entwickelt: ein Kautschukarmband mit «Clous-de-Paris»-Muster sowie ein dreireihiges Edelstahlarmband.

Moderne Neuinterpretationen

Direkt an das Original angelehnt wurden nur das limitierte Sondermodell Polaris Memovox sowie die Uhr Polaris Date. Beide zeigen ihre Herkunft durch das schwarze Zifferblatt mit trapezförmigen Indexen und charakteristischer Typografie.  Sie sind für 12.800 Euro (Polaris Memovox) beziehungsweise 7650 Euro (Polaris Date) erhältlich.

Polaris Automatic von Jaeger-LeCoultre.
Polaris Automatic von Jaeger-LeCoultre.

Ihr Vintage-Charakter fehlt den anderen Uhren aus der Polaris- Kollektion fast völlig. Sie sind trotz unverkennbarer Familienähnlichkeiten durchweg modern und sportlich wirkende Uhren. Die Polaris Automatic steht für den Einstieg in die Kollektion: Die 41 Millimeter große Edelstahluhr mit blauem oder schwarzem Zifferblatt besitzt zwei Kronen – über die eine wird die Uhrzeit eingestellt, mit der anderen die Innenlünette verstellt. Sie ist mit dem Automatikkaliber JLC 898/1 ausgestattet und bietet eine Gangreserve von 40 Stunden. Mit Kalbslederband ist sie für 6700 Euro, mit Alligatorlederband für 6800 Euro, erhältlich. Mit dem neu gestalteten Edelstahlarmband kostet die Polaris Automatic 7600 Euro. Preise, die für Zeitmesser einer solch namhaften  Marke mit eigenem Manufakturwerk und der Besonderheit des Drehrings rund um das Zifferblatt absolut in Ordnung sind.

Chronograph mit Manufakturwerk

Die nächste Steigerungsstufe der Kollektion ist der Polaris Chronograph mit dem Automatikkaliber JLC 751 in einem 42 Millimeter großen Gehäuse aus Edelstahl oder Rotgold. Für optische Ausgewogenheit auf dem Zifferblatt sorgt der Verzicht auf die Kleine Sekunde, die das Uhrwerk bei der «6» ermöglichen würde. Stattdessen stehen bei der «3» ein 30-Minuten-Zähler und bei der «9» der 12-Stunden-Zähler des Chronographen.

Das Edelstahlmodell ist mit schwarzem oder blauem Zifferblatt erhältlich und kann an verschiedenen Armbändern getragen werden:  Mit Edelstahlband kostet der Chronograph 10.800 Euro, mit Lederarmband ist er ab 9850 Euro zu bekommen.

An der Spitze der neuen Kollektion steht schließlich der Polaris Chronograph Worldtime mit Weltzeitfunktion und dem Automatikkaliber JLC 752 in einem Titangehäuse. Rund um das Zifferblatt liegt eine Städtescheibe, die mit der Krone bei der «10» rund um den 24-Stunden-Ring eingestellt werden kann. Mit einer Gehäusegröße von 44 Millimetern überragt das Modell die anderen Polaris-Uhren – das gilt auch für den Preis ab 14.300 Euro.

Die neue Polaris-Linie bringt einen neuen, sportlichen Aspekt in das Sortiment von Jaeger-LeCoultre. Sie rundet die Kollektion nicht nur ab, sondern bietet auch Raum für weitere Entwicklungen.

Text: Iris Wimmer-Olbort

 

Erfahren Sie hier mehr über die neue Polaris-Kollektion von Jaeger-LeCoultre:

Vintage-Look: das limitierte Sondermodell Polaris Memovox sowie die Uhr Polaris Date

Neu: Jaeger-LeCoultre Polaris Geographic WT

Werdegang und Historie der Memovox von Jaeger-LeCoultre

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