Sinn 717 vs. Zenith Pilot Type 20 Extra Special Chronograph

Zwei ungleiche Fliegerchronos

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November 2022. Wir fliegen in die Vergangenheit – mit zwei Chronographen, die Piloten einst als Navigationsinstrumente nutzten. Das Vorbild der Sinn 717 stammt aus den 1970er Jahren, Zenith beruft sich mit der Pilot Type 20 auf das Luftfahrt-Engagement zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Zwei Instrumentenuhren, die unterschiedlicher nicht sein könnten.

Das Dankschreiben an Zenith-Gründer Georges Favre-Jacot war eindeutig. «Ich bin mit meiner Zenith-Uhr äußerst zufrieden. Ich verwende sie regelmäßig und kann sie allen, die Wert auf Präzision legen, nur wärmstens empfehlen.» Dies schrieb im Mai 1912 kein Geringerer als Louis Blériot, der sich schon drei Jahre zuvor mit einem Motorflug über den Ärmelkanal seinen Platz in den Geschichtsbüchern gesichert hatte. Dabei trug der französische Ingenieur und Luftfahrtpionier, so weiß es das Zenith-Archiv, eine Uhr mit Handaufzugswerk, die mit drei Zeigern die Zeit anzeigte. Auf diese Zenith-Uhr berief sich das aktuelle Management der Schweizer Manufaktur, als es 2017 die Linie Pilot wiederaufleben ließ.

Neben einigen vorbildgerechten Dreizeigeruhren lancierte man auch einen Chronographen, der mit vollem Namen Pilot Type 20 Extra Special Chronograph heißt, ein Bronzegehäuse besitzt und stolze 45 Millimeter misst. Der tritt nun gegen die exakt gleich große Sinn 717 an, die ebenfalls mit einem historischen Vorbild punkten kann. Allerdings handelt es sich bei diesem Vorbild um keine tragbare Uhr, sondern um ein Bordinstrument, das an die Instrumententafeln von Flugzeugen und Helikoptern geschraubt wurde, und wurde in schönster deutscher Abkürzungslyrik «NaBo» genannt. Das Akronym steht für «Navigationsborduhr» und bezeichnet ein Instrument, das seit den 1970er Jahren von Sinn in verschiedenen Evolutionsstufen gebaut und unter anderem an die Bundesluftwaffe und die Lufthansa geliefert wurde. Die NaBo 17 ZM ist eine Handaufzug-Borduhr mit Chronograph, die unter anderem ins Cockpit des Mehrzweckkampfjets Tornado geschraubt wurde. Typisch für die NaBo 17 ZM sind die beiden Chronographen-Bedientasten – grün für Start-Stopp, rot für Nullstellung – sowie die beiden orangefarbenen Zeiger für Stoppsekunde und -minute. Beide sind zentral angeordnet und damit intuitiv ablesbar. Ein äußerer Drehring, der mit einer unter Glas liegenden 12er-Skala gekoppelt ist, erweitert die Möglichkeiten des Chronographen. Die Funktionalität dieser Borduhr übernimmt der 2021 vorgestellte Armbandchronograph 717 eins zu eins.

Martin Häußermann: Ich gebe frank und frei zu, dass ich ein großer Fan von Fliegeruhren bin, was treue Leser unseres Magazins sicher schon bemerkt haben. Dabei geht es mir allerdings ähnlich wie dem Mann in der Kaffeewerbung: Ich habe gar kein Flugzeug. Sitze ich mal in einem selbigen, dann meistens in der Bretterklasse auf dem Weg zu irgendwelchen weit entfernten Geschäftsterminen – dann aber gern mit einer Fliegeruhr am Arm. Nun liegen gleich zwei vor mir, die unterschiedlicher nicht sein könnten – in Charakter und Größe. Doch halt, zumindest Letzteres ist falsch. Auch wenn die Zenith so aussieht, als sei sie mindestens zwei Millimeter größer als die Sinn: Der Messschieber liefert den Beweis, dass beide Gehäuse den gleichen Durchmesser von 45 Millimeter haben.

Der einzige Schmuck, den Sinn dem Zifferblatt gönnt, ist das Firmenlogo. Die Uhrwerksbezeichnung SZ01 hingegen ist schwarz auf schwarz gedruckt und erst auf den zweiten Blick zu erkennen.

Die Sinn 717 ist eine Fliegeruhr, wie sie im Buche steht. Hier haben die Frankfurter die Navigationsborduhr aus dem Tornado in eine Armbanduhr übersetzt. Sinniger, dieses Wortspiel sei mir gestattet, kann man eine Fliegeruhr nicht bauen. Hier diktierte eindeutig die Funktion die Gestaltung. Ganz oben steht die schnelle und intuitive Erfassung der Zeit, der laufenden wie der gestoppten. Dazu schuf man ein sehr aufgeräumtes schwarzes Zifferblatt mit weißen Indexen. Die laufende Zeit wird durch weiße Zeiger angezeigt, die gestoppte Zeit durch zwei orangefarben lackierte. Die kommen beide aus der Mitte, was die Ablesbarkeit unterstützt. Analog zum Vorbild NaBo 17 ZM lässt sich auch noch die drehbare Lünette zur Zeitmessung heranziehen, schließlich verfügt sie über eine unter Glas liegende Skala mit aufwärtszählender 60er-Teilung – nicht zuletzt deshalb baut die Uhr recht hoch. Mich stört das nicht. Ebenso wenig, dass der Boden bis auf ein paar Gravuren mit den Uhrendaten vollkommen schmucklos daherkommt und man sogar auf ein Sichtfenster verzichtet hat. Das unterstreicht den Charakter einer Uhr, die nichts anderes sein will als ein ernst zu nehmendes Instrument.

Das von Concepto überarbeitete Automatikwerk erscheint mit Zierschliffen und blauen Schrauben durchaus schmuck, bleibt dem Träger im Regelfall jedoch verborgen.

Das glatte Gegenteil finde ich bei der Zenith, die sich tatsächlich auf die einstige Kooperation mit Blériot beruft und dessen Fluggerät, mit dem er über den Ärmelkanal flog, in einer aufwendigen dreidimensionalen Gravur auf dem Titanboden verewigt. Dazu noch eine überdimensionale Zwiebelkrone und altertümliche Zeigerformen – historisierender kann man eine Uhr kaum bauen. Und wenn man gestalterisch schon das letzte Jahrhundert bemüht, dann passt man auch gleich noch das Gehäusematerial an. Doch orientierte man sich in Le Locle nicht am Original, das höchstwahrscheinlich aus Silber war, sondern am Zeitgeist des 21. Jahrhunderts, der jede Menge Bronzeuhren hervorgebracht hat. Hoffentlich bleibt der Kollege angesichts des Gehäusematerials gnädig, denn bei Bronzeuhren kommen ihm oft harte Worte wie Grünspan oder Ähnliches über die Lippen.

Auf den ersten flüchtigen Blick könnte man die Zenith tatsächlich für eine Dreizeigeruhr halten.

Peter Braun: Hat hier jemand Grünspan gesagt? Da unsere Test-Zenith neu und original verpackt in der Redaktion ankam, war an den Gehäuseoberflächen von dem Oxidationsprodukt noch nichts zu sehen. Zum Glück. So sticht mir der Pilot Extra Special Chronograph mit einer außergewöhnlich samtig schimmernden, leicht fleckigen Färbung ins Auge, welche die Uhr tatsächlich so alt aussehen lässt, wie ihr historisches Vorbild heute wäre. Die Uhr versprüht einen starken «Steam Punk»-Charme – in der Art der Maschinen, Werkzeuge oder Waffen, die sich Jules Verne für das 21. Jahrhundert ausgedacht hatte. Das wirkt am Arm nicht so kitschig, wie ich befürchtet hatte. Die ins Kupferfarbene spielenden Zeiger tragen das historische Thema mit, wie auch die mächtige Zwiebelkrone und die geriffelten Flachdrücker. Die Bandanstöße erinnern in der Tat an nachträglich abgelötete Bügel an einem Taschenuhrgehäuse – nichts anderes waren schließlich die ersten Fliegeruhren zum Tragen über der Montur.

Die mächtige Zwiebelkrone sowie die geriffelten Chronographendrücker fügen sich bestens ins Gesamtbild ein.

Auch der Sinn-Chronograph will seine Herkunft nicht verleugnen: Er kommt aus dem Flugzeug-Cockpit, wo er mit der Armaturentafel fest verschraubt war, und nimmt erst einmal keine große Rücksicht auf die beweglichen Extremitäten eines Menschen. Die Uhr ist groß, hoch und schwer – von der Art, dass man den ganzen Tag nicht vergisst, was man da am Handgelenk trägt, und sich abends vor dem Zubettgehen das entlastete Handgelenk massiert. Hier wäre meines Erachtens ein Gehäuse aus leichterem Titan eine Überlegung wert. Der 24 Millimeter (!) breite Lederriemen hält den schweren Gehäusetopf jedoch sicher und zentriert auf dem Handgelenkrücken, und in meinem persönlichen Umfeld hat mich fast jede(r) auf den schwarzen Riesen angesprochen.

Das Sinn-Band passt in jeder Hinsicht zur Uhr. Die Proportion im Vergleich zum Gehäuse stimmt ebenso wie der betont funktionale Auftritt.

Tragegefühl, Bedienung, Ablesbarkeit

MH: Anlegen, das richtige Loch für die Dornschließe finden und schon liegt die Sinn wie angegossen am Handgelenk. Unglaublich, dass sich ein solcher Bolide, der immerhin 133 Gramm auf die Briefwaage bringt, so angenehm trägt. Das ist wohl dem trotz seiner Stärke sehr flexiblen und weichen Kalbslederband geschuldet. Da tue ich mich mit der Zenith schon ein bisschen schwerer. Die kommt mit einem ungemein schicken Nubuklederband, das innen mit Kautschuk gefüttert ist und wie bei der Sinn perfekt zum Gesamtcharakter der Uhr passt. Doch die Zweilagigkeit und die enorme Materialstärke im Bereich der Bandanstöße machen das Band anfangs ein wenig störrisch, sodass der Bolide auf meinem eher schmalen Handgelenk (Umfang 18 cm) ein wenig hin und her kippt. Das bessert sich aber mit zunehmender Tragezeit, wenn sich das Band so langsam dem Arm anpasst. Dann hört auch die Krone auf, sich in den Handrücken zu drücken. Diese Krone ist übrigens schön verarbeitet, alle Kanten sind entschärft – griffig, aber nicht kratzig. Das gilt auch für die rechteckigen Chronographendrücker. Gut, dass die so groß sind, denn es braucht – für ein El Primero eher ungewöhnlich – einen wirklich kräftigen Fingerdruck, um den Chronographen zu starten. Beim Stoppen geht’s ein bisschen leichter.

Bei der Dornschließe wählte Zenith ebenso wie beim Boden Titan. Es ist deutlich hautfreundlicher als das Gehäusematerial Bronze.

Das funktioniert bei der 717 etwas besser. Offensichtlich hat die von Sinn beauftragte Firma Concepto hier gutes Feintuning betrieben. Denn als Basis für das Sinn SZ01 dient das Valjoux 7750, das eigentlich immer ordentlich Fingerdruck verlangt. In Sachen Ablesbarkeit ist die Sinn mit ihrem aufgeräumten, enorm kontrastreichen Zifferblatt wirklich ganz weit vorn. Doch auch Zenith muss man hier ein Lob aussprechen. Große, nicht angeschnittene Ziffern sowie Zeiger, die auch noch großflächig mit Leuchtmasse ausgelegt sind. Da hat man Tag und Nacht keinen Grund zu klagen. Erst recht, wenn man sieht, wie viel Mühe sich Zenith mit den Zeigern gegeben hat. Die Längen sind perfekt, die Spitzen von Minuten- und Stoppsekundenzeiger leicht nach unten gebogen, um näher an der Minuterie zu sein – Chapeau!

PB: In der Tat verlangt das Kaliber El Primero 4069 – noch von der alten Schule – ungewöhnlich hohe Bedienkräfte beim Starten des Chronographen, aber die breiten wohlgeformten Drücker lindern den Schmerz. Den Zifferblattdesignern in Le Locle ist es gelungen, verschnörkelte Ziffern zu entwerfen, die trotzdem flächig genug sind, um die Leuchtmasse im Lack kräftig strahlen zu lassen – nachts bis in die Puppen, länger noch als bei der Sinn-Uhr. Dazu passen die ziselierten Cathédrale-Zeiger, ebenfalls leuchtstark, was der Uhr eine gewisse – wenngleich nostalgisch angehauchte – Authentizität verleiht. Die breiten Stundenziffern beherrschen den Zifferblattrand und verengen das Zentrum auf Daumennagelgröße, sodass bei der Pilot Extra Special als einzigem El-Primero-Chronographen im 45-Millimeter-Gehäuse die Totalisatoren nicht als zu dicht beieinanderstehend wahrgenommen werden – was immer ein bisschen nach Silberblick ausschaut. In der Tat fallen Kleine Sekunde und 30-Minuten-Zähler optisch kaum ins Gewicht, sodass die Pilot Extra Special auf einen flüchtigen Blick wie eine Dreizeigeruhr aussieht.

In puncto Ablesbarkeit leistet sich auch die Sinn 717 keine Schwächen. Hier haben die Ingenieure für eine aufgeräumte Zifferblattaufteilung gesorgt, indem sie auch den Zeiger des Minutenzählers ins Zentrum verlegt haben und damit einen Totalisator einsparen konnten. Nur die Kleine Sekunde hat ein eigenes Hilfszifferblatt und liegt als Funktionsanzeiger stets gut im Blickfeld (naja, außer viertel vor zehn natürlich). Außerdem verfügt die Sinn über eine Datumsanzeige, welche die Zenith nicht vorweisen kann.

In einer historisierenden Uhr passt das El Primero ganz gut, schließlich stammt die Konstruktion aus dem Jahr 1969.

Technik, Ausstattung, Gang

MH: Unseren gut informierten Lesern das El Primero zu erklären, hieße für mich, Eulen nach Athen zu tragen. Nur so viel: Die Grundkonstruktion des Schnellschwingers stammt aus dem Jahr 1969 und ist entsprechend zierlich. Ein 30-Millimeter-Werk in einem 45-Millimeter-Gehäuse fordert einen dicken Werkhaltering, weshalb der Massivboden vielleicht gar keine so schlechte Idee ist. Zifferblattseitig wirkt so etwas oft unproportioniert, weil die Totalisatoren stark ins Zentrum rücken. Doch beim Pilot Extra Special hat Zenith das Problem geschickt gelöst, wie der Kollege schon sagte.

Das Uhrwerk des Sinn-Chronographen basiert, wie erwähnt, auf dem ETA-Klassiker 7750 («Valjoux»). Die Umkonstruktion auf einen zentralen Minutenzähler erfolgte bei Sinn in Frankfurt und ist so aufwendig, dass ich die eigene Kaliberbezeichnung SZ01 für gerechtfertigt halte. Gleichzeitig ermöglicht der «Traktor» 7750 erstklassige Gangwerte, zumal er von Concepto noch überarbeitet wurde. Die zeigte die Sinn schon auf unserer Zeitwaage Witschi Chronoscope S1 mit einem durchschnittlichen täglichen Vorgang von 3,6 Sekunden und geringen Lagendifferenzen. Wobei sich der 5-Hz-Schnellschwinger der Zenith auf der Zeitwaage mit plus 4,2 s/d auch keine Blöße gab. An meinem Arm hatte es die Zenith indes deutlich eiliger. Doch hatte ich für diese Uhr diesmal nur zwei Tage Zeit, weshalb der von mir ermittelte Wert (+ 15 s/d) im Grunde nicht aussagefähig ist. Die Sinn pendelte sich an meinem Arm auf einen Vorgang von knapp 5 s/d ein.

Ein Lob gebührt beiden Herstellern für die praxisgerechte Wasserdichtheit. Die Zenith bietet ohne Schraubkrone und mit dichtungstechnisch schwierigen Rechteckdrückern immerhin 10 bar (100 m) Druckfestigkeit, die Sinn gar 20 bar (200 m). Da ist zwar die Krone verschraubbar, doch die Abdichtung der Drehlünette entspricht einer technischen Meisterleistung.

Typisch Sinn ist die mit Kupfersulfat gefüllte Kapsel, die sich blau färbt, sollte Feuchtigkeit ins Gehäuse gelangen.

PB: Beim Versuch, die Zenith vor dem Tragetest nach der Funkuhr sekundengenau zu stellen, scheiterte ich an der fehlenden Sekundenstopp-Einrichtung des alten El Primero. Mit ein paar Sekunden Differenz zur Atomzeit konnte ich indes schon immer gut umgehen, weshalb mich auch der schon von Herrn Häußermann bemerkte Vorgang des Uhrwerks (auch bei mir deutlich über 10 Sekunden pro Tag) nicht so sehr störte. Und um noch einmal kurz auf den Tragekomfort zurückzukommen: Ich fand das Nubuklederband nicht unangenehm oder gar störrisch, wie der Kollege schreibt. Letztlich trug sich die Zenith ganz angenehm, nur mit Hemdmanschetten in Verbindung mit Jackettärmeln hatte sie Probleme.

Die Sinn 717 lief bei mir am Arm innerhalb der Chronometer-Toleranzen und wurde ihrem Anspruch als professioneller Zeitmesser absolut gerecht. Das mit einer Inertgasfüllung und speziellen Dichtungen gegen das Eindringen von potenziell feuchter Umgebungsluft geschützte Gehäuse bietet dem Uhrwerk eine trockene Arbeitsatmosphäre. Eine kleine verglaste Kapsel im linken unteren Bandanstoß würde durch bläuliche Verfärbung des weißen Kupfersulfats anzeigen, wenn Feuchtigkeit eingedrungen wäre.

Eine aufwendige, etwas romantisierende Bodengravur erinnert an Blériots Flug über den Ärmelkanal.

Fazit

MH: Ehrlich gesagt bin ich ein wenig voreingenommen in diese «Probezeit» gegangen, weil die Sinn 717 schon bei ihrer Vorstellung diesen «Haben-will-Reflex» auslöste. Das hat sich nicht geändert. Ich halte sie für eine rundherum gelungene Instrumentenuhr, der man sogar den fehlenden Glasboden nachsehen kann. Geändert hat sich aber meine Einstellung zur Zenith, deren historisierender Auftritt mich anfangs skeptisch machte. Diese Skepsis hat sich durch den Charme, den die Uhr ausübt, in Sympathie verwandelt. Ich würde sie nehmen, wenn mich auch der Preis kräftig schlucken lässt.

PB: Ich hätte nicht gedacht, dass mir die doch ziemlich barock daherkommende Zenith Pilot Extra Special an meinem Handgelenk so gut gefallen würde, wo sie doch zu allem Überfluss auch noch ein Bronzegehäuse hat! Leider ist die Uhr sehr teuer, und irgendwie tue ich mich schwer damit, die demonstrative Nostalgie in Stil und Technik auch noch extra zu bezahlen. Die Sinn 717 bietet für viel weniger Geld viel mehr in Sachen Ausstattung, Leistung und Technologie. Rein rechnerisch trägt sie daher einen leichten Sieg davon, aber … könnte ich vielleicht die Zenith noch einmal sehen, bitte?

Text: Peter Braun, Martin Häußermann

Bilder: Martin Häußermann

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