Trekking, Biking & Hiking

Sommer 2021 Outdoor Spezial

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August 2021. Früher sagte man Wandern, Klettern oder Fahrrad fahren dazu. Spätestens seit dem Pandemie-Sommer im letzten Jahr ist die Bewegung an der frischen Luft zur Wochenendbeschäftigung Nummer 1 avanciert.
Reinhold-Messner
Montblanc Kollektion 1848, Bergsteigerlegende Reinhold Messner trägt als Montblanc-Markenbotschafter die «Limited Edition» mit Bronzegehäuse am Handgelenk

Trekking, Biking & Hiking

Das Wandern in der Natur stellt an sich keine allzu großen Anforderungen an die Nehmerqualitäten einer Armbanduhr. Es soll schon vor Jahrzehnten Menschen gegeben haben, die mit nicht wasserdichten Uhren mit Werken ohne Stoßsicherung aus dem Haus gegangen und pünktlich und unversehrt am Zielort angekommen sind!

Gleichwohl kann eine gewisse Robustesse nicht schaden, wenn die Uhr beim Mountainbiken über Stock und Stein am Handgelenk durchgeschüttelt oder bei einem Regenschauer (oder einem Ausrutscher auf dem Flußpfad) tüchtig geduscht wird. Eine Drehlünette zum Einstellen einer Merkzeit kann unter Umständen nützlich sein, und ein 24-Stunden-Zeiger hilft beim Einnorden einer Wanderkarte. Gute Ablesbarkeit – auch bei einbrechender Dunkelheit – schadet nie, und bei Ausflügen ins Watt ist es mitunter beruhigend, den Tidenstand im Auge behalten zu können.

Neben der Unempfindlichkeit und der leichten Reinigung steht der Tragekomfort im Mittelpunkt des Interesses. Es empfiehlt sich durchaus, vor einem geplanten Urlaubs-Abenteuer das teure gefütterte Krokolederband gegen ein NATO-Band aus robustem Stoffgewebe auszutauschen, das bei Verschmutzung einfach in der Waschmaschine (oder im Geschirrspüler) zu säubern ist. Gliederbänder sind diesbezüglich völlig pflegeleicht, und außerdem saugen sie sich nicht mit Schweiß voll.


Montblanc Kollektion 1848

Montblanc Kollektion 1848

Montblanc hat schon vor Jahren die Kollektion 1848 den Entdeckern und Forschungsreisenden gewidmet, und das Topmodell Geosphere weckt mit zwei Welthalbkugeln und zusätzlicher Zeitzonenanzeige schon beim Betrachten Fernweh.

Montblanc Kollektion 1848
Montblanc Kollektion 1848, Bergsteigerlegende Reinhold Messner trägt als Montblanc-Markenbotschafter die «Limited Edition» mit Bronzegehäuse am Handgelenk
Bergsteigerlegende Reinhold Messner trägt als Montblanc-Markenbotschafter die «Limited Edition» mit Bronzegehäuse am Handgelenk, wenn er über seine fünfwöchige Durchquerung der Wüste Gobi im Jahr 2004 referiert. Der Gehäuseboden aus Titan ist in einem aufwendigen Verfahren graviert und oxidiert und zeigt die Felsformation «Flaming Cliffs» in überraschend plastisch und farbecht wirkender Darstellung. Die auf 1858 Exemplare limitierte Edition der 1858 Geosphere kostet 5950 Euro.


Hanhart Primus Desert Pilot Dark

Hanhart PRIMUS Desert Pilot Dark
Hanhart PRIMUS Desert Pilot Dark wird im Set mit einem hochwertigen Einsatzmesser ausgeliefert.

Die Farben der Wüste zitiert auch die neue Hanhart Primus Desert Pilot Dark, die mit ihrem DLC-geschwärzten Edelstahlgehäuse auch noch den letzten Lichtreflex absorbiert, um nur ja nicht die Position ihres Trägers zu verraten. Für Outdoor-Abenteurer vielleicht noch wichtiger: Die auf 100 Exemplare limitierte Sonderedition wird zusammen mit einem hochwertigen Survival-Messer ausgeliefert, mit dem man Feuerholz schlagen und Herzen in Baumrinden schnitzen kann. Ausgestattet ist der mächtige Chronograph (44 mm) mit Sellita-Technik mit einem sandfarbenen Textilband (3090 Euro).


Rolex Oyster Perpetual Explorer

Rolex Oyster Perpetual Explorer

Die Entscheidung, die populäre Oyster Perpetual Explorer zukünftig nur noch in der Gehäusegröße 36 mm anzubieten, hat in der Rolex-Fangemeinde für einige Aufregung gesorgt. Mag sein, dass das historische Explorer-Modell, das 1953 an den Handgelenken von Sir Edmund Hillary und Tenzing Norgay weltweite Berühmtheit erlangte, auch nicht größer war. Aber das ist heute ein schwacher Trost für einen ausgewachsenen Mitteleuropäer, der die Wartezeit bis zur Zuteilung seiner Submariner mit einer anderen Rolex Tool Watch überbrücken möchte. Ihm sei nun die in zahlreichen Details überarbeitete Explorer II empfohlen, die nicht nur mit satisfaktionsfähigen 42 mm Durchmesser angeboten wird, sondern darüber hinaus mit dem neuen Automatikkaliber 3285 aus der GMT-Master II ausgestattet ist. Einziger Wermutstropfen: Mit 7950 Euro kostet die Explorer II stolze 2000 Euro mehr als die geschrumpfte Explorer I.


Laco Frankfurt GMT

Laco Frankfurt GMT

Das Modell Frankfurt GMT von Laco 1925 mag mit seinem wahlweise schwarz oder dunkelgrau beschichteten Edelstahlgehäuse auf den ersten Blick ein wenig militärisch wirken. Aber das Anforderungsprofil an einen robusten Einsatzzeitmesser kommt dem aktiven Wanderer und Kletterer durchaus entgegen, zumal neben der beruhigenden Wasserdichtheit bis zu einer Tiefe von 200 Metern auch eine Abschirmung gegen Magnetfelder für den perfekten Schutz des Uhrwerks spricht. Der unter Glas liegende Zifferblattring lässt sich per Krone verdrehen, um eine Merkzeit einzustellen. Noch praktischer ist indes der 24-Stunden-Zeiger, der bei Tageslicht als Kompass verwendet werden kann: Wenn man den Haupt-Stundenzeiger auf die Sonne ausrichtet, weist der GMT-Zeiger nämlich nach Norden – sofern man sich auf der nördlichen Erdhalbkugel befindet. Die Frankfurt GMT kostet 1650 Euro (mit zwei Armbändern).


Rado Captain Cook Bronze

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Foto: RADO
Robuste Taucheruhr im klassischen Look, technisch verbessert und ausstattungsmäßig up to date: Captain Cook in Bronze mit NATO-Armband.

Die Swatch-Group-Marke Rado gewinnt mit interessant aufbereiteten Sportuhren aus der eigenen Geschichte ein neues Profil. Lange bevor «die Rado» zum Synonym für elegante Dress Watches aus ewig glänzender Hightech-Keramik wurde, fertigte man im schweizerischen Lengnau bereits robuste Sportuhren und Tauchermodelle, die keinen Vergleich zu scheuen brauchten. «Captain Cook» hieß die Kollektion damals – und heute wieder. Mit grünem Zifferblatt und Drehlünette sowie hell glänzendem Bronzegehäuse gibt sich die Automatikuhr wie ein echter Naturbursche (2620 Euro).


Tide von Wempe

Wempe Iron Walker Tide
Wissen, wo das Wasser hingeht: Der Drehring rund um das Zifferblatt zeigt nach dem korrekten Einstellen die Zeit bis zum nächsten Wasserhöchst- und -niedrigstand an.

Ein ausgedehnter Spaziergang ins Watt ist Balsam für die Seele, aber für Landratten nicht ganz ungefährlich. Um vom zurückkehrenden Meer nicht überrascht zu werden, sollte man stets den Rhythmus der Gezeiten im Auge behalten. Bei der neuen Iron Walker Tide von Wempe ist das ganz einfach: Der Zifferblattring der von der Taucheruhr aus derselben Familie abgeleiteten Tidenuhr bietet eine anschauliche Übersicht über den Stand von Ebbe und Flut. Dafür genügt es, über die blau markierte Krone bei 2 Uhr die «HT»-Markierung (für «High Tide») auf den Zeitpunkt des nächsten Wasserhöchststands zu setzen. Der Stundenzeiger weist nun auf die aktuelle Gezeitenphase, zeigt die Stunden bis zur Flut und die danach. Nach dem Erreichen des Niedrigwasserstands («LT» für «Low Tide») wird die Lünette auf die kommende Flut eingestellt. Die praktische Tidenuhr kommt dieser Tage für knapp 3000 Euro in den Handel.

Text: Peter Braun


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