Chopard: Qualité FleurierFinesse Oblige
Zum 20. Jubiläum des Gütesiegels «Qualité Fleurier» lanciert Chopard eine auf 20 Exemplare limitierte L.U.C-Sonderedition mit allen Finessen.
Die Uhrenkollektion Mille Miglia von Chopard bezieht ihre Inspiration aus dem legendären italienischen Oldtimer-Rennen 1000 Miglia. Seit 1988 ist Chopard offizieller Zeitnehmer dieser Rallye, die zum Anlass der gleichnamigen Uhrenlinie wurde.
Die hat somit über 35 Jahre Geschichte – genug Zeit, sich zu emanzipieren und einen ganz eigenen Stil zu entwickeln. Der bezieht sich in vielen Designelementen auf die Welt des Rennsports und ist unübersehbar an Automobiltechnik angelehnt. Das zeigen etwa die gerändelten Drückern, die an Pedale eines Autos erinnern. Oder die gekerbte Krone, die das Motiv eines Lenkrads trägt. Unverkennbar sind auch die verfügbaren Kautschukarmbänder, die ein Dunlop-Reifenprofil tragen. Das macht die Mille Miglia Kollektion zur Hommage an Motorsporttradition und Ingenieurskunst, an klassische Fahrzeuge, Stil und mechanische Perfektion.
Dafür steht auch die neue limitierte Auflage des Mille Miglia Classic Chronograph Speed Silver, der von Chopard passenderweise im Mercedes-Benz Museum in Stuttgart präsentiert wurde. Denn dort steht jenes legendäre Automobil, das zur Farbinspiration der Sonderedition wurde – der Silberpfeil.
Und inmitten von silberfarben schimmernden automobilen Kostbarkeiten hatte die auf 100 Stück limitierte Sonderedition ihre Premiere, die ausschließlich in Deutschland erhältlich ist. Denn hier wird die Geschichte greifbar, die mit dem Silberpfeil verbunden ist und in die frühe Zeit des Motorsports zurückgeht.
Damals nutzten die Teilnehmer einer Nation für ihre Fahrzeuge eine unverwechselbare Rennfarbe, um während des Wettkampfs deutlich erkennbar zu sein. Für deutsche Fahrer galt ursprünglich die Farbe Weiß – bis in den 1930er Jahren ein Fahrzeug des Mercedes-Benz-Teams, der W25, kurv vor dem Rennen einfach zu schwer war. Ein einziges Kilo hätte für die Disqualifikation sorgen können. Bis Rennleiter Alfred Neubauer die Idee hatte, über Nacht den Lack von der Karosserie komplett entfernen zu lassen. Tatsächlich – mit der rohen Aluminium-Karosserie hielt das Fahrzeug die vorgeschriebenen 750 Kilogramm ein und beeindruckte auf der Rennstrecke nicht nur mit seinem silber-schimmernden Anblick, sondern auch mit seiner starken Leistung. So entstand der legendäre Ruf der Silberpfeile.
Ein Erbe, das Chopard nun mit der Edition Speed Silver würdigt und mit einem silberfarbenen Zifferblatt mit Opalin-Finish unterstreicht. Ton in Ton sind die Tachymeter-Skala rund um das Zifferblatt sowie Umrandungen der Hilfszifferblätter in einem hellen Grau gehalten, was unwiderstehlich elegant wirkt. Nicht nur Karl-Friedrich Scheufele, Co-Präsident von Chopard, zeigte sich bei der Präsentation in Stuttgart überzeugt, dass dies der schönste Chronograph der Mille Miglia Kollektion sei.
Zum überzeugenden Gesamteindruck tragen das Saphirglas in Boxform sowie das 40,5 Millimeter große Gehäuse aus Lucent Steel bei – einer exklusiv von Chopard verwendeten Stahllegierung mit einem Recyclinganteil von 80 Prozent.
Im neuen Mille Miglia Classic Chronograph Speed Silver arbeitet ein von der COSC als Chronometer zertifiziertes Automatikwerk; es bietet eine Gangreserve von 54 Stunden und zeigt sich durch den Sichtboden aus Saphirglas. Dieser trägt als Symbol der Sonderedition zwei gekreuzte Flaggen – eine in schwarz-weiß kariertem Rennsportdesign, die andere in den deutschen Nationalfarben Schwarz-Rot-Gold.
Denn diese Ausführung des Chronographen ist ausschließlich in Deutschland erhältlich und auf 100 Stück limitiert. Für andere Märkte werden ebenfalls limitierte Editionen in anderen Farben – etwa Rot für Italien oder Grün für Großbritannien – aufgelegt. Die Uhr wird an einem perforierten Lederarmband getragen. Der Preis: 11.300 Euro.
Text: Iris Wimmer-Olbort