Genesis «Carpe Diem»Individuell
Christine Genesis fertigt mit Ausnahme der Uhrwerke alle Komponenten ihrer Armbanduhren selbst: Mit technischem Know-how, klarem Design und auf Wunsch individuell.
Das französische Luxuslabel gibt sich auf der Uhrenseite in letzter Zeit ungewöhnlich volksnah. Auch die Preisempfehlungen für die in diesem Jahr präsentierten Neuheiten fielen deutlich niedriger aus als erwartet. Während manche Kritiker schon unken, Cartier stehe wohl vor dem Totalausverkauf, freuen wir uns über die Preisoffensive und denken über den Kauf einer Santos-Dumont in Gold, Stahl/Gold oder Stahl (ab 3500 Euro) nach, auch wenn sie «nur» über ein Quarzwerk verfügt (dessen Batterie dank neuer Technologie allerdings sechs Jahre halten soll). Sehr pfiffig fanden wir die Skelettversion der Santos, die als «Noctambule» den Betrachter nachts mit leuchtenden römischen Ziffernstäben fasziniert (35.600 Euro).
Besonders angetan hat es uns indes der mechanische Santos-Chronograph mit dem Manufakturkaliber 1904-CH MC, auch wenn auf dem «römischen» Zifferblatt mit den drei Totalisatoren jetzt drangvolle Enge herrscht. Der Preis von 8600 Euro (für die Stahl/DLC- und Stahl/Gold-Version) ist auch hier interessant, zumal der unsichtbar im Gehäuse verborgene QuickSwitch-Mechanismus das leichte Auswechseln der Bänder ermöglicht. Das patentierte SmartLink-System erlaubt sogar das werkzeuglose Kürzen bzw. Längen des Metallarmbands!
Pasha de Cartier - Die Legende lebt!