Die 1860 im Jura-Dörfchen Sonvillier gegründete Manufaktur Chopard kann auf eine lange Tradition zurückblicken, die in den 1960er Jahren nur aufgrund des Engagements der Pforzheimer Familie Scheufele ohne Unterbrechung weitergeführt werden konnte. Dann hatte Karl-Friedrich Scheufele eine Idee, die er 1996 in die Tat umsetzte: die Wiederbelebung des Erbguts von Markengründer Louis-Ulysse Chopard und die Anknüpfung an die uhrmacherische Legitimität von Chopard. Und er begann mit dem Aufbau einer echten Uhrenmanufaktur in Fleurier. Das Val-de-Travers war damals noch nicht in den Sog der Mechanik-Renaissance geraten, doch Karl-Friedrich Scheufele war sich seiner Sache sicher: Die Zukunft der gesamten Branche lag in der Feinen Uhrmacherei, und ohne authentische Produkte würde die Marke Chopard niemals wirklich unabhängig sein.
Nach 25 Jahren kontinuierlicher Entwicklung stattet Chopard den Großteil der Herrenuhren-Kollektion mit eigenen mechanischen Uhrwerken aus. Die Bandbreite der elf eigenen Kaliber reicht von der einfachen Drei-Zeiger-Automatik bis zum Tourbillon, vom Handaufzugsklassiker bis zum Ewigen Kalender, vom Chronographen bis zum Ultra-Hochfrequenz-Chronometer, vom Stundenschläger bis zur Minutenrepetition. Der neue Star von Chopard heißt Alpine Eagle. Die im Oktober 2019 vorgestellte Uhrenkollektion ist unübersehbar von dem Klassiker der 1980er Jahre, der St. Moritz, inspiriert.
Ganz zeitgemäß wurde die Neuheit in Bezug auf Ausstattung und Innenleben modernisiert und aufgewertet. In der Alpine Eagle spiegelt sich eine interessante Episode in der Firmen- und Familiengeschichte wider: 1980 war die St. Moritz das erste Uhrenprojekt des Co-Präsidenten Karl-Friedrich Scheufele. Der damals 22-Jährige musste seinen Vater erst überreden, dass Chopard eine sportliche Stahluhr auf den Markt brachte. Beim Modell Alpine Eagle war es der Sohn von Karl-Friedrich Scheufele, Karl-Fritz, der auf die Neuauflage der St. Moritz bestand und seinen Vater überzeugen musste – diesmal tatkräftig unterstützt von seinem Großvater, Seniorchef Karl Scheufele.
Chopard & Cie. SA
CH-1217 Meyrin (Genève), Schweiz
Gründung: 1860
Mitarbeiter: > 2000 (weltweit)
Jahresproduktion: ca. 80.000 Uhren (geschätzt)
Vertriebsstruktur: Fachhandel, über 160 eigene Boutiquen
Vertrieb in Deutschland:
Chopard Deutschland GmbH
Carl-Benz-Straße 1
75217 Birkenfeld
Telefon: +49 7231 48 67
Fax: +49 7231 486 88 08
E-Mail: info@chopard.de
Website: www.chopard.de
Zum 30-Jährigen der Chopard Manufacture erscheint eine neue Version der allerersten Uhr. Die aktuelle L.U.C 1860 steht für die Kompetenzen, die Chopard in den vergangenen Jahrzehnten aufgebaut hat
Die Farbe Silber war in den Anfangszeiten des Motorsports die Nationalfarbe deutscher Fahrer. Nun steht sie im Mittelpunkt eines limitierten Classic Chronographen von Chopard – eine Erweiterung der Mille Miglia Kollektion.
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