Ulysse Nardin Blast Free Wheel Marquetry

Schauspiel der Zeit

September 2023. Ulysse Nardin inszeniert einmal mehr Mechanik als ästhetisches Schauspiel in einer Uhr. Außerdem geht es in der neuen Blast Free Wheel Marquetry um die Faszination des Werkstoffs Silizium und dessen optische Ausstrahlung.
Silizium ziert als blau schimmernde, von Hand sorgfältig geschaffene Einlegearbeit das Zifferblatt.

Silizium faszinierte vor mehr als 20 Jahren die Uhrenwelt. Man war begeistert von den Eigenschaften des Materials, das zugleich elastisch und stabil ist. Zudem eröffnete es in der Herstellung völlig neue Möglichkeiten. Ulysse Nardin war damals Vorreiter und präsentierte 2001 die Uhr Freak mit Uhrwerkskomponenten aus Silizium.

Daran knüpft die neue Blast Free Wheel Marquetry an, die nun die optischen Vorzüge des Stoffs zur Geltung bringt: Silizium ziert als blau schimmernde, von Hand sorgfältig geschaffene Einlegearbeit das Zifferblatt. Die Technik gab es seit 2019 bereits in einigen Modellen der Linie Freak, nun hat sie ihre Premiere in der Blast. 103 kleine Siliziumteile wurden wie ein Puzzle auf dem Zifferblatt zusammengefügt und lassen eine irisierende Oberfläche entstehen. Der Eindruck wird durch verschiedene Oberflächenbehandlungen und Höhen verstärkt.

Manufakturkaliber UN-176 mit Handaufzug ist mit einem Tourbillon und mit der hauseigenen Hemmung mit konstanter Kraft versehen.

Fortschrittlichste Haute Horlogerie

Eine bedeutsame optische Rolle spielt auch das Manufakturkaliber UN-176 mit Handaufzug, das sein Räderwerk auf der Zifferblattseite zur Schau stelle. Dort zeigen sich das Tourbillon mit Ulysse Anchor Constant Escapement, das Federhaus sowie die Anzeige der siebentägigen Gangreserve.

Das fliegende Tourbillon ist typisch für die Manufaktur und mit der hauseigenen Hemmung mit konstanter Kraft kombiniert. Getragen von einer ringförmigen Struktur befindet sich im Zentrum der Konstruktion der an zwei hauchdünnen Blattfedern aufgehängter Anker. Die 90 Grad zueinanderstehenden Blattfedern agieren als Drehpunkt und Aufhängung des Ankers. Dadurch wirken stets gleichbleibende Impulse auf die Unruh, unabhängig von der im Federhaus gespeicherten Energie. Dank der auch in Spiralfeder und Hemmungsrad eingesetzten Siliziumtechnologie benötigt das Kaliber keine Lagersteine für das Hemmungsrad. Auch der Anker kommt ohne Lagerung aus.

Das 45 Millimeter große Gehäuse aus Weißgold weist mit Lasertechnologie geschnittene Strukturen auf.

Ins Blickfeld gerückt wir die Mechanik dank des Saphirglases in Boxform und der durchbrochenen Gehäusekonstruktion. Das 45 Millimeter große Gehäuse aus Weißgold ist mit zahlreichen Facetten gestaltet, die mit Hilfe von Lasertechnologie geschnitten wurden.

Text: Iris Wimmer-Olbort

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