Tudor Ranger 2022

Erprobt im ewigen Eis

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Juli 2022. Mitten im Sommer an eisige Landschaften zu denken – das fällt schwer. Doch Tudor erinnert mit einer neuen Generation der Ranger an den 70. Jahrestag der britischen Nordgrönland-Expedition. Bei dieser bewährte sich die Uhr unter härtesten Bedingungen.
Tudor Ranger
Mit einem Gehäusedurchmesser von 39 Millimetern ist die neue Ranger komfortabel zu tragen.

Im November 1953 bekam Hans Wilsdorf, Gründer von Rolex und Tudor, Post aus England. Unter einem beeindruckenden Briefkopf mit englischer Krone über einem Eisbären und dem Schriftzug «British North Greenland Expedition» schrieb J.D. Walker, ein Captain Royal Engeneers, über seine Teilnahme an einer Grönland-Expedition, während der er das Uhrenmodell Tudor Prince getragen hatte, dass die Uhr stets «eine bemerkenswerte Genauigkeit aufwies». Und Walker lobt: «Zu keinem Zeitpunkt musste sie von Hand aufgezogen werden. Wenn ich mehrere Wochen am Stück auf dem Eis unterwegs war, war es von unschätzbarem Wert, eine Uhr am Handgelenk zu haben, auf deren Genauigkeit ich mich jederzeit verlassen konnte.»

Bericht aus dem Eis

Mit diesem Erfahrungsbericht krönte der Expeditionsteilnehmer die Bemühungen rund um die Oyster Prince Modelle. 30 der Uhren waren den Teilnehmern die Expedition, die im Juli 1952 begonnen hatte, zur Verfügung gestellt worden. Bei diesen Modellen hatte man zum Beispiel die Schmierung des automatischen Uhrwerks mit speziellen Ölen vorgenommen, die den Temperaturen von bis zu minus 66 Grad standhalten konnten.

Mit Erfolg, wie die Beobachtungen der Expeditionsteilnehmer danach zeigten. Denn die Wissenschaftler machten Notizen zum Gangverhalten und zur Präzision der Uhren. Erfahrungen, die bei der Konstruktion weiterer Uhren halfen und eine Legende erschufen, die bei Tudor heute neu weitererzählt wird.

Tudor Ranger Timeline
Überblick über mehrere Generationen: Die Ranger spielte immer wieder eine Rolle in der Kollektion von Tudor.

Zum 70. Jahrestag der Nordgrönland-Expedition präsentiert Tudor nun eine neue Generation der Ranger, die optisch an das historische Modell anschließt, aber mit moderner Mechanik ausgestattet ist. Auch die neue Uhr setzt das Konzept eines robusten, praktischen und erschwinglichen Instruments fort.

Charakteristische Details

Kennzeichen sind ein 39 Millimeter großes Gehäuse aus satiniertem Edelstahl sowie pfeilförmige Zeiger: Der abgerundete Stunden- und der eckige Sekundenzeiger sind typisch für die Optik der Ranger. Ein neues Detail ist die bordeauxfarbene Spitze des Sekundenzeigers.

Unter dem mattschwarzen, gewölbten Zifferblatt mit Ziffern und Stundenindizes aus Super-LumiNova arbeitet das hauseigene Manufakturwerk MT5402. Es ist mit einer Siliziumfeder sowie mit einer großen Unruh mit variabler Trägheit ausgestattet und bietet eine Gangreserve von rund 70 Stunden.

Tudor Ranger
Die drei Neuen: Tudor stellt die Ranger mit drei Armbandvarianten vor. Mit Metallarmband kostet die Ranger 2840 Euro (links), die beiden anderen Versionen mit Leder-Kautschuk- oder Textilband kommen auf je 2550 Euro.

Seine Präzision ist durch das COSC-Chronometerzertifikat belegt, die dafür erforderliche Leistung wird laut Tudor aber überboten: Während das COSC eine durchschnittliche Abweichung zwischen minus vier und plus sechs Sekunden zulässt, liefert das Automatikwerk von Tudor nach eigenen Angaben eine Abweichung von minus zwei bis plus vier Sekunden im vollständig montierten Zustand der Uhr.

Abwechslung kommt mit drei verschiedenen Armbänder ins Spiel Zur Wahl stehen ein Edelstahl-Armband mit T-fit-Schließe, deren Schnellverstellsystem eine genaue Anpassung an das Handgelenk ermöglicht, sowie ein Leder-Kautschuk-Armband und ein olivgrünes Textilband mit rot-beigem Streifen. Die Preise dafür sind angesichts hauseigener Manufaktur-Mechanik recht interessant: Mit Metallband kostet die neue Ranger 2840 Euro, während die Varianten mit Leder-Kautschuk- und Textilband auf jeweils 2550 Euro kommen.

Text: Iris Wimmer-Olbort

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