Alexander Shorokhoff FrozyGanz schön frostig
Der Name ist Programm: Das Modell «Frozy» von Alexander Shorokhoff besticht durch ein kristallines Design mit außergewöhnlichem Glitzereffekt.
Mit einem Zifferblatt in schönster Regulateur-Optik kommt der neue Chronograph 66 aus der Großuhrenmanufaktur Erwin Sattler. Durch den Verzicht auf die Kleine Sekunde erhält das Gesicht der Uhr eine archaische Achsensymmetrie. Limitiert auf 66 Exemplare mit handguillochiertem Aufzugsrotor, 5600 Euro.
Thomas Baillod demonstriert der Uhrenbranche, wie sich mit einem dezentralisierten Vertriebskonzept und schlanken Produktionsstrukturen die Verkaufspreise drücken lassen. Auf der Inhorgenta präsentiert er die erste Komplikationsuhr Chapter Delta mit im Dreieck umlaufendem Stundenpunkt für 3450 Euro, in der Edition «Agil» limitiert auf 111 Exemplare.
Die französische Uhrenmarke erweitert die Kollektion Cap Camarat. Neben der neuen Linie Square gibt es nun auch einen Automatik-Chronographen. Dieser hat ein rundes 42-mm-Gehäuse, das durch angedeutete Facetten besonders ausdrucksvoll ist und von der horizontalen Prägung des grünen Zifferblatts betont wird. Ausgestattet mit dem Sellita Kaliber SW510, kostet die Neuheit 2595 Euro.
Bunte Farben für alle Zeiten: Mit Dadamomo stellt Alexander Shorokhoff eine neue Vollkalenderuhr vor. Schwungvolle farbige Anzeigen sind für Datum, Tag, Monat und Mond da, die Mechanik kommt von Dubois Dépraz: In dem 43,5-mm-Edelstahlgehäuse arbeitet das Automatikkaliber DD9000. Die Uhr ist auf 50 Stück limitiert und kostet 3599 Euro.
Einen ganz besonderen Leckerbissen brachte Junghans-CEO Hannes Steim mit zur Inhorgenta: eine detailgetreue Hommage an den goldenen TelemeterChronographen von 1951, modern ausgestattet mit dem Automatikkaliber J880.3. Ursprünglich wollte der Chef diese besondere und geschichtsträchtige Uhr nur für sich allein, jetzt konnten ihn die Sammler überzeugen, doch eine limitierte Edition von 150 Exemplaren aufzulegen (2450 Euro).
Die Dive Pro ist nach ISO 6425 als Taucheruhr zertifiziert und bis 300 Meter wasserdicht. Es gibt unterschiedlichste Armbänder, die unkompliziert gewechselt werden können. Die Neuheit ist in Stahl oder Titan sowie mit Ronda-Quarzwerk ab 695 Euro beziehungsweise mit Sellita-Automatikwerk für 1195 Euro (Edelstahl) oder 1495 Euro (Titan) erhältlich.
Der französische Hersteller kann in Deutschland inzwischen auf eine breite Fanbase vertrauen und präsentiert deshalb schon vor der offiziellen Lancierung exklusiv für die deutsche Kundschaft auf der Inhorgenta eine neue Superman, ausgestattet mit dem Yema-Manufakturkaliber mit Mikrorotoraufzug.
Ebel benannte die Kollektion 1911 nach dem eigenen Gründungsjahr und lancierte die Linie erstmals 1986 zum 75-jährigen Markenjubiläum. Vor zwei Jahren modernisiert, wird sie nun um neue Herrenuhren erweitert. «Ein überraschendes Comeback», sagt dazu der deutsche Ebel-Chef Loek Oprinsen. Das Highlight ist ein Chronograph mit 44 mm großem Edelstahlgehäuse und blauem Zifferblatt. Darunter arbeitet das Automatikkaliber Sellita SW510a, dessen Konstruktion auf dem bewährten Valjoux 7750 beruht. Mit Edelstahlband kostet die Neuheit 3800 Euro.
Ein Zifferblatt mit Farbverlauf von Khaki nach Braun und zusätzlicher Datumsanzeige erweitert die X-Serie der Elka Watch Co. Die Microbrand wurde 2022 von Hakim El Kadiri gegründet und sitzt im Schweizer Neuenburg. Verbaut werden mechanische Werke von La Joux-Perret, und das gezeigte Modell «X09» am Lederband gibt es ab 1625 Schweizer Franken.
Mit dem Ju 52 Aviator Chronograph nimmt Junkers Bezug auf das gleichnamige Frachtflugzeug von 1930. Das Flugzeug wurde später auch «Tante Ju» oder «Iron Annie» genannt und diente der zivilen und militärischen Luftfahrt. Das silberne Zifferblatt mit seiner horizontalen Struktur ist der Rumpfverkleidung des berühmten Flugzeugs nachempfunden. Unter dem rückseitigen Glasboden ist das verbaute Kaliber ETA 7750 zu sehen (2230 Euro).
Es war ein technischer Sprung: Vor 50 Jahren brachte Casio die erste Digitaluhr der Welt mit automatischer Kalenderfunktion auf den Markt. Zudem war dieses Modell mit Namen Casiotron die erste Armbanduhr von Casio. Dieses Jubiläum ist Anlass für eine auf 4000 Stück limitierte Neuauflage als TRN-50 im Original-Design und in Original-Größe. Die Uhr wurde auf heutige Qualitätsstandards gebracht, verfügt über Solarbetrieb und kann mit dem Handy verbunden werden; sie kostet 499 Euro.
Der Friedrichshafen Regulator von Zeppelin basiert auf dem Sellita Automatikwerk SW266.1, das zunächst exklusiv für Zeppelin konstruiert worden war. Erstmals ist die getrennte Anzeige von Stunden und Minuten mit einem dekorativen Muster in Guillochier-Optik auf dem Zifferblatt kombiniert. Voraussichtlicher Preis der 42-mm-Edelstahluhr: 1249 Euro.
Eisblau oder weinrot? Die Modellreihe Milan von Aerowatch hat sich nach Angaben der Uhrenmarke einer so hohen Beliebtheit erfreut, dass neue Varianten unumgänglich waren. So erweitert die Marke aus dem Schweizer Jura das Portfolio um neue Zifferblattfarben, die zurzeit auch klar im Trend liegen. Gleichermaßen sieht es auch beim Gehäuse mit integriertem Bandanstoß und den sportlichen Bandoptionen aus Edelstahl oder einer Kautschuk-Leder-Kombination aus. Die Milan mit Technik von Sellita ist ab 1670 Euro zu haben.
Die Linie «Aviation» erweitert die Marke Bauhaus um das Thema Luftfahrt und hat mit der Flight Control Navigator Premiere – als Neuinterpretation eines Klassikers mit grünem Zifferblatt. Darunter arbeitet das Automatikwerk SW200 von Sellita. Die 42-mmEdelstahluhr wird voraussichtlich 599 Euro kosten.
Das 35-jährige Jubiläum der Promaster-Kollektion ist Anlass für das erste mechanische GMT-Modell der Serie Promaster Sky mit zusätzlichem 24-Stunden-Zeiger und entsprechenden Markierungen auf der Lünette. Das magnetfeldresistente Automatikkaliber 9054 bietet 50 Stunden Gangreserve. Voraussichtlicher Preis: in Edelstahl 745 Euro, grau beschichtet 795 Euro.
Die relativ junge Firmengeschichte von MeisterSinger begann 2001 in Münster. Das hält die Marke jedoch nicht davon ab, neuerdings auch Uhren im Retro-Look anzubieten. Zur Inhorgenta kommen gleich zwei Modelle dieser Art heraus. Die limitierte Edition Neo T1 bezieht sich auf den VW Bus «T1» und den Zeitgeist der 1960er Jahre. Zusätzlich zu der auf 100 Exemplare limitierten Uhr ist ein originalgetreues Modell (Maßstab 1:18) des legendären «Bulli» im Lieferumfang enthalten (2290 Euro). Mit der Pangaea Day Date 365 zieht zudem die erste historisierende Uhr in die permanente Kollektion von MeisterSinger ein. Die Inspiration bei diesem Modell kommt aus einer Zeit, in der die Post noch mit der Kutsche befördert wurde und Uhren nur einen Zeiger hatten (2100 Euro).
Text, Zusammenstellung: Peter Braun, Iris-Wimmer Olbort, Tobias Schaefer
Daniel Roth Tourbillon Souscription
Zenith Chronomaster Original Triple Calendar
NOMOS Glashütte Orion New Black