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Arly since 1947 – Santiago

Ein Stück Zeitgeschichte

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Oktober 2021. Arly since 1947 hat sich darauf spezialisiert historische Uhrwerke in zeittypische Gehäuse aber mit aktueller Technik zu verbauen. So auch bei der auf 60 Exemplare limitierten Santiago, die vom Schweizer Kaliber AS 1595 angetrieben wird.
Arly-Santiago-Uhr-der-Woche

Santiago I und II

Robert Reuther ist seit über 30 Jahren selbst Uhrensammler und träumt seit den 1990er-Jahren davon, eigene Uhren zu bauen. Daraufhin kauft er Lagerbestände von Schweizer Uhrenmarken und die Markenrechte von Arly since 1947 auf.

Nach einigen Rückschlägen und drei Jahrzehnten der Vorbereitung ist es nun so weit und die Marke kann die ersten Modelle, darunter die beiden Versionen der Santiago auf den Markt bringen. Für Reuther eine Herzenssache.

Im Inneren der Santiago arbeitet das Kaliber 1595, welches auf dem Grundkaliber AS 1560 basiert und gegen 1965 gebaut wurde. Es zeichnet sich durch eine zusätzliche Datumsanzeige aus und wurde in dieser Form nur in geringer Stückzahl gebaut. Zeitlich fällt es also mit der sogenannten Quarzkrise ab 1970 zusammen. Die Massenproduktion von Quarzuhren war der Grund dafür, dass etwa 1000 Uhrenbetriebe schließen mussten – darunter auch Arly und später, 1974 auch die der bis dahin erfolgreiche Rohwerkehersteller Adolph Schild (AS), der als Teil der Ebauches SA später in die ETA aufgegangen ist.

Aufwendige Handarbeit

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Die Werke von AS werden entsprechend heute nicht mehr produziert und müssen nach den vergangenen sechs Jahrzehnten aufwendig zerlegt, geprüft und wieder zusammengebaut werden. Damit aber nicht genug, denn Arly since 1947 veredelt die Uhrwerke aus Liebe zum Detail durch Perlage, Zierschliffe, Handgravuren und Vergoldung. Auf die Frage, warum Arly since 1947 auf alte, exklusiv mechanische Uhrwerke setzt sagt Reuther: «alles, was von Hand gemacht ist, hat einen besonderen Wert, denn es ist ein Stück Zeitgeschichte, einmalig und unwiederbringlich», dabei wolle man bleiben.

Dafür nahm der passionierte Firmenchef hohe Kosten und einen unverhältnismäßigen Aufwand auf sich, ließ die Werke beispielsweise in der Schweiz und von Hand gravieren und ließ dort auch die besonderen Gehäuse fertigen. Respekt vor der Uhrmacherei und die zugrundeliegende Philosophie: «So viel Uhr wie möglich, für so wenig Geld wie möglich», zeichnen die neue alte Marke aus.

Klassisches Gehäuse

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Für jedes Uhrwerk entwickelt die Marke ein individuelles Gehäuse und Zifferblatt mit entsprechenden Zeigern und im zeittypischen Design. Die Entwicklung und Herstellung einer solchen Uhrenserie nimmt dadurch mindestens eineinhalb Jahre in Anspruch.

Bei der Santiago wurde jedoch weit mehr Zeit dafür benötigt. So wurde bei der Gehäusekonzeption insbesondere auf eine geringe Bauhöhe des Gehäuses geachtet, die in Verbindung mit tief heruntergezogenen Bandanstößen dazu führt, dass sich die Uhr elegant am Handgelenk anschmiegt.

Die Santiago I und II unterscheiden sich durch die Oberfläche des Gehäuses, welches entweder in Edelstahl oder rotvergoldet erhältlich ist. Es erinnert an historische Gehäuse der eigenen Markengeschichte und hat einen klassischen Durchmesser von 38 mm. Auf der Unterseite bietet es durch einen Sichtboden Einblick in das handgravierte und aufwendig veredelte Kaliber AS 1595.

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Ebenso klassisch wie Werk und Gehäuse ist das gewölbte Zifferblatt, welches durch verschiedene Schliffe zum Leben erweckt wird und neben goldenen Ziffern und einer umlaufenden Minuterie auch über die angesprochene Datumsanzeige verfügt. Auf dem Hilfszifferblatt der Kleinen Sekunde findet sich außerdem die Angabe zur Limitierung: nur 60 Exemplare wird es geben.

Kein Wunder, denn die Kaliber vom Typ AS 1595 lassen sich ja nicht mehr Nachbestellen. Furnituren jedoch, das heißt Ersatzteile hat die Marke genug auf Lager, um noch in vielen Jahren Reparaturen anzubieten.

Bei allen Uhren von Arly since 1947 kann aus einer großen Auswahl aus passenden handgenähten Lederbändern, beispielsweise aus Hirsch-, Cordovan- oder Stiernackenleder gewählt werden. Je nach Wahl ist die Santiago ab 1990 Euro erhältlich – aber eben nur, solange der Vorrat reicht.


Lesen Sie mehr über Arly since 1947


Neustart: Arly Since 1947


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