Chopard Alpine Eagle

König der Lüfte

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Déjà-vu ist Trend – Erfolgsmodelle werden modernisiert und neu aufgelegt. Nun kehrt die St. Moritz von Chopard als Re-Edition unter dem Namen Alpine Eagle zurück – aus einem neuen Material, in konsequentem Design und mit eigenen Uhrwerken.
Chopard Alpine Eagle
Das Zifferblatt der Alpine Eagle weist eine interessante Struktur auf,

Oktober 2019. Alpine Eagle heißt der neue Star von Chopard: Die im Oktober vorgestellte Uhrenkollektion ist unübersehbar von dem Klassiker der 1980er Jahre, der St. Moritz, inspiriert. Ganz zeitgemäß wurde die Neuheit in Bezug auf Ausstattung und Innenleben modernisiert und aufgewertet.

Charakteristisch bleiben die Form des Gehäuses sowie die markante Lünette, die von vier Schraubenpaaren gehalten wird. Hier lohnt sich genaues Hinsehen: Die Schlitze machen die Linienführung der Lünette mit und sind parallel zu deren Verlauf ausgerichtet, was in der Fertigung sehr aufwendig ist.

Eine weitere Gemeinsamkeit der St. Moritz von früher und der Alpine Eagle von heute ist das ins Gehäuse integrierte Metallband. Dieses ist aber markanter und geometrischer geworden: Die Kanten sind abgeschrägt, und die mittlere Gliederreihe tritt dank ihrer betonten Dreidimensionalität stärker hervor. Dem Zifferblatt hat man die klassische Optik gelassen: Zeiger, Ziffern und Indexe sind stärker betont und mit Leuchtmasse beschichtet. Die Oberfläche des Zifferblatts hat eine deutliche Struktur erhalten.

Chopard Alpine Eagle
Der verschraubte Gehäuseboden ermöglicht den Blick auf das Automatikkaliber 01.01-C, eine Entwicklung von Chopard.

Neu ist das Material: Gehäuse und Armband – im eigenen Haus gefertigt und montiert – bestehen aus Lucent Steel A223, laut Chopard eine in vier Jahren Forschungs- und Entwicklungszeit entwickelte Stahllegierung, die besonders hell erscheint.

Mechanik aus Fleurier

Beim Innenleben setzt Chopard auf Unverwechselbarkeit: In der Alpine Eagle arbeitet ein mechanisches Manufakturwerk aus dem Hause Chopard, das als COSC-Chronometer zertifiziert ist. In dem Modell mit 41 Millimetern Gehäusegröße ist es das Kaliber 01.01-C, ein Automatikwerk, das direkt bei Chopard entwickelt und gefertigt wurde. Besser gesagt bei Fleurier Ebauches, dem Schwesterunternehmen der Manufacture Chopard in Fleurier, wo eigene Uhrwerke nach modernen seriellen Standards gefertigt werden.

Die kleinere Variante der Alpine Eagle mit einem Durchmesser von 36 Millimetern ist ebenfalls mit einem automatischen Chopard-Kaliber von Fleurier Ebauches ausgestattet, dem Kaliber 09.01-C mit 42 Stunden Gangreserve und COSC-Zertifikat.

Familiengeschichte

An diesem Gesamtpaket – vom exklusiven Material bis hin zum eigenen Uhrwerk – zeigt sich einmal mehr der Anspruch, den die Familie Scheufele an ihre Produkte hat. Zumal sie mit der Alpine Eagle an eine ganz persönliche Geschichte anknüpft: 1980 war die St. Moritz das erste Uhrenprojekt des Co-Präsidenten Karl-Friedrich Scheufele. Der damals 22-Jährige musste seinen Vater mühsam überreden, dass Chopard eine sportliche Stahluhr auf den Markt brachte. Die Schweizer Marke war damals nämlich für ihre Schmuckuhren aus Gold mit Diamanten bekannt.

Mit dem Modell Alpine Eagle wiederholt sich die Geschichte: Diesmal war es der Sohn von Karl-Friedrich Scheufele, Karl-Fritz, der auf die Neuauflage der St. Moritz bestand und seinen Vater überreden musste – allerdings tatkräftig unterstützt von seinem Großvater, Seniorchef Karl Scheufele.

Entstanden ist schließlich eine ganze Kollektion, die nun zur Premiere bereits zehn Referenzen umfasst: Erhältlich sind die zwei Gehäusegrößen 41 und 36 Millimeter, Ausführungen in Stahl, Bicolor oder Roségold sowie auf Wunsch Modelle mit Diamantbesatz. In Edelstahl kostet das 41 Millimeter große Modelle 12.200 Euro; mit Lünette und Bandelementen in Roségold kommt es auf 18.700 Euro. Die kleinere Variante mit 36 Millimetern Durchmesser ist ab 9530 Euro erhältlich.

Text: Iris Wimmer-Olbort


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