Casio Edifice EFK-100

Mechanik-Experiment

Casio-Edifice-EFK-100

Ganz nach den Prinzipien der Wissenschaft startet Casio sein Experiment dabei nicht vom Nullpunkt, sondern baut seine neue Mechanik-Kollektion auf den Grundlagen der bereits erforschten Uhrenwelt auf. Zurzeit sind vor allem sportliche Armbanduhren mit integrierter Bandkonstruktion beliebt – ein Fakt, den sich Casio nicht zuletzt von der großen Menge (über 100 aktuelle Referenzen) der bereits zuvor erhältlichen Edifice-Quarzvarianten ableiten konnte.

Bei Gehäusen und Bändern sowie Zifferblättern hat Casio ohnehin Erfahrung und verbaut in allen Kollektionen seit jeher hochwertige Materialien. Kein Wunder also, dass auch die Mechanik-Modelle mit schicken und strukturierten Zifferblättern – in gleich vier verschiedenen Varianten – angeboten werden.

Mit den Zifferblättern in Schwarz, Weiß, Blau oder Grün deckt Casio dabei souverän die beliebtesten Farben ab. Auch beim Uhrwerk setzt Casio auf Bewährtes. Für die Japaner gab es gleich zwei Alternativen für mechanische Uhrwerke aus dem eigenen Land: Miyota und Seiko. Eine Eigenentwicklung gibt es unter dem Sichtboden daher nicht zu sehen – stattdessen kommt ein Kaliber NH35A von Time Module Inc. (TMI) zum Einsatz. Die japanische Firma gehört zu Seiko und vermarktet das Kaliber auf Basis des Seiko 4R35 an Dritte.

Kaliber NH35 TMI Seiko

Wenn auch etwas schmucklos ausgeführt und in Malaysia statt in Japan gebaut, ist das NH35A eine sehr gute Wahl. Ein beidseitiger Aufzug und die Option für Handaufzug sowie ein Sekundenstopp gehören zu den größten Vorteilen der robusten Konstruktion. Mit 21.600 Halbschwingungen pro Stunde und einer Gangreserve von 41 Stunden ist das Werk jedenfalls eine solide Option für die ersten mechanischen Casio-Uhren.

Die vier Varianten mit Edelstahlgehäuse und einem Durchmesser von 39 mm werden um eine Sonderedition aus schwarzem Kunstharz (Resin) ergänzt, die statt Gliederband ein Kautschukband mit Faltschließe trägt und 40 mm misst. Dies ist sicherlich dem Verbundwerkstoff des Gehäuses geschuldet, der üblicherweise nach größeren Wandstärken verlangt, um eine vergleichbare Stabilität zu bieten.

Alle Varianten sind mit Saphirglas ausgestattet und bis zu einem Druck von 10 bar wasserdicht – auch in diesen Punkten hat Casio folglich keine Kompromisse gemacht. Die schwarzen Modelle mit einem Zifferblatt aus Karbonfaser sind dabei mit 299 Euro im Edelstahlgehäuse und 449 Euro im Kunstharzgehäuse etwas teurer als die anderen Modelle, die bereits ab 279 Euro erhältlich sind.

Text: Tobias Schaefer

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