
Watches and Wonders 2026 endet laut Veranstalter «mit einer äußerst positiven Bilanz und herausragenden Ergebnissen». Denn noch nie haben sich bei der Genfer Messe, die vom 14. bis zum 20. April stattfand, so viele Uhrenmarken präsentiert – insgesamt waren 64 Firmen vertreten, darunter als prominenter Rückkehrer Audemars Piguet. Laut Veranstalter habe die Vielfalt der Aussteller hohe Besucherzahlen und eine größere internationale Reichweite nach sich gezogen.
Nach Angaben der Watches and Wonders Geneva Foundation (WWGF) gab es mit 60.000 Besuchern ein Plus von neun Prozent. Für die drei Publikumstage wurden 25.000 Tickets verkauft, was ebenfalls ein Plus von neun Prozent bedeutet. «Anmeldungen zu Produktpräsentationen, geführten Touren und weiteren Markenaktivitäten waren in kürzester Zeit vergriffen, einige Formate bereits vor Eröffnung vollständig ausgebucht», so das Fazit der Messe.
Zufrieden sind die Veranstalter auch mit der internationalen Resonanz. So habe der Hashtag #watchesandwonders2026 über alle Plattformen hinweg rund 900 Millionen Menschen erreicht, 29 Prozent mehr als im Vorjahr.
Dazu trug auch die Präsenz von prominenten Messebesuchern bei, darunter Schauspieler Patrick Dempsey, die Tennisspieler Roger Federer und Jannik Sinner, der Sänger Usher sowie Formel-1-Fahrer George Russel.
Watches and Wonders ist mittlerweile auch in der Genfer Innenstadt überaus präsent: Das erstmals veranstatlete Programm des Montreux Jazz Club war jeden Abend ausverkauft und rückte junge Talente der Musikszene in den Fokus. Mehr als 5.000 Menschen besuchten die Live-Konzerte. Darüber hinaus zogen das Watchmaking Village und geöffnete Uhren-Boutiquen die Besucher an. Die Angebote im Stadtzentrum wurden von mehr als 10.000 Menschen wahrgenommen.
Text: Iris Wimmer-Olbort