Apnoetaucher Morgan Bourc’his

Der mit dem Wal tanzt

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Es gibt verschiedene Möglichkeiten, in den uns fremden Lebensraum unter Wasser vorzudringen. Der Franzose Morgan Bourc’his setzt auf die minimal invasive Methode: ohne alles.

Extreme Sportart

Apnoetauchen ist eine extreme Sportart, die den Menschen in Wettkampfsituationen regelmäßig in höchste Lebensgefahr bringt. In den meditativen Minuten vor dem drohenden Erstickungstod hat der Mensch jedoch die Chance, für kurze Zeit in ein anderes Universum einzutauchen – ohne technische Hilfsmittel, nackt und schutzlos wie alle anderen Meeresbewohner.

Na ja, so ganz schutzlos sind Orcas nicht gerade. Die großen Brüder der Delfine werden nicht von ungefähr auch «Killerwale» genannt, weil sie sich von Fleisch ernähren und vorzugsweise Jagd auf Robben und andere kleinere Walarten machen. Sich den schwarzweißen Kolossen zu nähern, erfordert schon eine gehörige Portion Mut, aber Morgan Bourc’his kennt unter Wasser keine Angst. Der in Zentralfrankreich geborene Athlet war schon in seiner Jugend ein herausragender Schwimmer und zog nach Marseille, um jede freie Minute im Wasser verbringen zu können. Er lernte, seine Herzfrequenz zu kontrollieren und den Atem anzuhalten – mehrere Minuten lang, und das in Tiefen bis zu 90 Meter unter der Meeresoberfläche.

Unter Fischen

Ohne die irritierenden Geräusche eines Lungenautomaten und ohne aufsteigenden Luftblasenschleier gelingt es Bourc’his, sich unter Fischschwärme zu mischen oder mit größeren Meeressäugetieren in hautnahen Kontakt zu treten. «Das größte Risiko für mich besteht darin, für eine Robbe gehalten zu werden», konstatiert der CNF-Weltmeister von 2008 und 2013. Für den Dokumentarfilm «La Quête du Sauvage» («Die Suche nach der Natur») des Unterwasserfotografen und Regisseurs Jean-Charles Granjon reiste Bourc’his in den Norden Norwegens mit dem Ziel, mit der Wildnis eins zu werden. Wie jeder Held auf seiner Suche musste auch der Apnoetaucher die «gewöhnliche Welt hinter sich lassen», bevor er sich auf sein Abenteuer einlassen konnte.

«Vor der Insel Spildra kamen wir mit den Tieren in Kontakt. Wir konnten sie auf der Jagd beobachten und verbrachten viele Stunden an ihrer Seite. Wir erlebten ihre Welt, ihre Größe, ihre Kraft, ihre Neugier», erzählt Bourc’his begeistert von seinen Tauchgängen mit den Orcas. «Wir wurden aber auch Zeugen der Fischerei in all ihren Formen, insbesondere der Heringsfischerei. Obwohl sie auf nachhaltige Weise betrieben wird, ist die norwegische Fischfangindustrie von bedeutender und beeindruckender Größe. Sie führt schonungslos vor Augen, welchen Druck Menschen auf ihre natürliche Umgebung ausüben können.»

Bedingungslose Zuverlässigkeit: Die Tudor Pelagos ist ein Musterbeispiel für die moderne Taucheruhr.

Auf Tauchgang

Morgan Bourc’his wird von der Uhrenmarke Tudor unterstützt und trägt bei seinen einsamen Ausflügen in die Unterwasserwelt eine Pelagos mit Manufaktur-Automatikkaliber MT5612, reguliert nach Chronometernorm (COSC) und wasserdicht getestet bis 500 Meter. Ihr 42-mm-Gehäuse aus Titan ist mit einer einseitig drehbaren Taucherlünette mit Keramik-Ziffernscheibe ausgestattet und verfügt an der Flanke über ein automatisches Heliumventil, durch das nach längeren Aufenthalten in einer Unterwasserstation der durch Diffusion im Gehäuse entstandene Überdruck beim Auftauchen kontrolliert entweichen kann. Die Pelagos kostet mit Titan-Gliederband mit verstellbarer Faltschließe und zusätzlichem Kautschukband 4260 Euro.

Text: Peter Braun


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