Ein großer Name der Glashütter Uhrengeschichte: Moritz Grossmann war nicht nur ein Schulfreund von Ferdinand Adolph Lange, sondern auch einer seiner wichtigsten Mitstreiter bei der Entwicklung der Glashütter Uhrenindustrie. Grossmann forschte, erfand und entwickelte, verfasste Bücher, hielt Vorträge und gründete die Deutsche Uhrmacherschule (1878). Er war in Uhrenkreisen weit über die Grenzen des Kaiserreichs hinaus bekannt und galt vielen als der wichtigste Vertreter der deutschen Uhrmacherei. Die Wiederbelebung der Marke Moritz Grossmann geschah auf Initiative von Christine Hutter, die es nach der Wende nach Sachsen gezogen hat, um in verschiedenen Uhrenmanufakturen Erfahrungen zu sammeln. Die bayrische Uhren-Fachfrau hat zusammen mit Glashütter Ingenieuren ein Konzept zur Konstruktion, Produktion und Vermarktung von Armbanduhren ausgearbeitet, die in Stil und Qualität dem hohen Anspruch von Moritz Grossmann genügen sollen. Es gelang ihr, private Investoren von ihrem Vorhaben zu überzeugen, und so gründete sie im November 2008 die Grossmann Uhren GmbH.
Im Frühjahr 2012 bezog die Firma ihr Domizil in einem spektakulären Gebäude von moderner Architektur, das sich an einen Berghang schmiegt wie ein Ozeandampfer an die Mole. Mit 16 Manufakturkalibern – inklusive Tourbillon – deckt die Marke ein immer breiteres Modellangebot ab. Neu dazugekommen ist in diesem Jahr die Universalzeit. Das neue Modell macht es möglich, die Uhrzeit in verschiedenen Zeitzonen der Welt auf einen Blick zu erfassen. Das in Form einer Weltkarte gestaltete Zifferblatt bietet zeitliche und geografische Orientierung anhand von Zeitfenstern, die exakt an Koordinaten ausgerichtet und mit Städtenamen versehen sind. Insgesamt sechs Fenster zeigen die Stunde von 1 bis 24 in jeweils einer von sechs Metropolen an. Auch hier demonstriert die Manufaktur Moritz Grossmann, wie eine neue Form der Zeitanzeige funktional, auf höchstem ästhetischem Niveau und mechanisch vollkommen umgesetzt werden kann.
Die Manufaktur Moritz Grossmann begeht den 200. Geburtstag ihres Namensgebers. Anlass für ein Gespräch mit Christine Hutter, unter deren Leitung die Marke neu gegründet und eine eigene Manufaktur in Glashütte gebaut wurde.
Vor 200 Jahren wurde Moritz Grossmann geboren. Das wird in Glashütte ausgiebig gefeiert – nicht nur im Uhrenmuseum, sondern auch in der Manufaktur, die bereits die drei ersten Jubiläumseditionen vorgestellt hat.
Moritz Grossmann feiert den 16. Manufakturgeburtstag mit einem Sondermodell: Die limitierte Uhr Email Römisch Vintage hat ihren Auftritt mit einem tiefschwarzen Email-Zifferblatt, unter dem feinste Mechanik am Werk ist.
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