Hanhart

Die Firma Hanhart hat sich schon in den zwanziger und dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts einen hervorragenden Ruf als Hersteller von preiswerten und robusten Stoppuhren, Taschen- und Armband-Chronographen erworben. Der Breitensport im Nachkriegsdeutschland wäre ohne die typische Hanhart-Stoppuhr am Band um den Hals des Trainers schlichtweg nicht vorstellbar, und noch heute scheint Hanhart so etwas wie der inoffizielle Erstausrüster der deutschen Sportlehrerschaft zu sein. Wie viele auf erschwingliche Produkte spezialisierte Firmen geriet auch Hanhart in den achtziger Jahren in den Sog der Globalisierung – auch wenn diese damals noch nicht so hieß. Die Firma überlebte nicht zuletzt, weil historische Fliegerchronographen aus den dreißiger Jahren bis heute nichts von ihrem Charme und dem Nimbus der Zuverlässigkeit verloren haben. In der Fliegerei waren die Armbanduhren extremen Erschütterungen, enormen Temperaturschwankungen und anderen harten Bedingungen ausgesetzt. Die erste mechanische Fliegeruhr, die im Jahr 1938 bei Hanhart gebaut wurde, war ein Ein-Drücker-Chronograph Kaliber 40. Daraufhin folgten im Jahr 1939 die Fliegerchronographen Kaliber 41 und Tachy Tele mit beidseitig drehbarer Lünette, Leuchtzeigern und -ziffern sowie dem roten Drücker mit asymmetrischer Drücker-Anordnung für eine einfache und präzise Bedienung. Im Grunde genommen lässt sich die komplette aktuelle Sportuhren- und Chronographenkollektion auf diese Urmodelle zurückführen.

Hanhart 1882 GmbH

Hauptstraße 33
78148 Gütenbach

Telefon: +49 7723 93 44-0

Fax: +49 7723 93 44-40

E-Mail: info@hanhart.com

Website: www.hanhart.com

Gründung: 1882 in Diessenhofen (CH), seit 1902 in Gütenbach (D)

Mitarbeiter: 20

Jahresproduktion: 1000 Armbanduhren, 30.000 Stoppuhren

Vertriebsstruktur: Fachhandel

Wichtigste Kollektionen / Preisbereich: Pioneer / ab 890 Euro, Primus-Chronographen / ab 2490 Euro

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