TAG Heuer Neuheiten 2026Evergraph und Monaco
TAG Heuer revolutioniert mit einer gelenkfreien Drückermechanik die mechanische Kurzzeitmessung und rückt das hauseigene «Labor» ins rechte Licht.
Eine Nautilus in Roségold mit farblich gekonnt abgetönten Edelsteinen, ein extraflaches Modell mit Zeigerdatum und Mondphase sowie ein neuer Nautilus Flyback-Chronograph mit Travel Time – jede dieser Neuheiten ist für sich eine gelungene Persönlichkeit. Doch die meiste Aufmerksamkeit wird einer neuen Version der Nautilus zuteil: Die Referenz 5811/1G ist das Nachfolgemodell der begehrten Referenz 5711 und weist einige Neuerungen auf: Der Gehäusedurchmesser ist um einen Millimeter auf 41 Millimeter gewachsen und das Material ist nun Weißgold.
Ebenfalls neu ist der Aufbau des Gehäuses: Statt aus drei Teilen hat es nun eine zweiteilige Konstruktion. Im Inneren arbeitet das bewährte Kaliber 26-330 S C mit automatischem Aufzug und mit Sekundenstopp zur genauen Einstellung der Uhrzeit. Der Preis der neuen Ikone: 68.622 Euro.
Bei Patek Philippe sieht man die starke Konzentration auf die Nautilus nicht so gerne. Viel stärker möchte man die Komplikationen in klassischer Inszenierung betonen und hat gleich mehrere Neuheiten entwickelt. Eine Premiere ist der Schleppzeiger-Monopusher-Chronograph 5373P für Linkshänder mit Ewigem Kalender. Er ist mit dem 2010 lancierten Kaliber CHR 27-525 PS Q mit Handaufzug ausgestattet – mit einer Höhe von 7,3 Millimetern das flachste Schleppzeiger-Chronographen-Uhrwerk mit ewigem Kalender, das je gebaut wurde. Für die Darstellung als Linkshänder-Uhr mit der Krone auf der linken Seite wurden auch die Chronographen-Anzeigen verlegt.
Der Schleppzeiger-Chronograph Referenz 5204 mit ewigem Kalender kombiniert zwei der berühmtesten Grandes Complications von Patek Philippe. 2021 wurde er in Roségold vorgestellt. Nun folgt eine neue Version mit Weißgoldgehäuse in Kombination mit einem olivgrünen Zifferblatt, die Referenz 5204G.
Hier sorgt die Aufteilung für gute Ablesbarkeit: Wochentag und Monat stehen in einem Doppelfenster bei 12 Uhr, das Datum mit Zeiger und Mondphasenfenster bei 6 Uhr. Die kleine kleine Sekunde und ein augenblicklicher 30-Minutenzähler stehen bei 9 Uhr und 3 Uhr. Zudem zeigen zwei kleine runde Fenster zeigen den Schaltjahrzyklus bei 4.30 Uhr und die Tag-/Nachtanzeige bei 7.30 Uhr an.
Die Referenz 5335A verbindet die Darstellung der Weltzeit mit einem Flyback-Chronographen und hat ihren Auftritt in einem unverkennbaren Vintage-Stil. Diese Kombination geht auf die 2016 präsentierte Referenz 5930 zurück, die es bisher in Weißgold und Platin gab. Nun erweitert Patek Philippe das Spektrum um diese Version aus Stahl mit roségoldfarbenem Zifferblatt und leicht vergrößertem Gehäusedurchmesser (41 statt 39,5 Millimeter).
Die Weltzeituhr zeigt gleichzeitig die Zeit aller 24 Zeitzonen an. Über einen exklusiven, patentierten Mechanismus lassen sich alle Anzeigen durch einfaches Betätigen des Drückers bei 10 Uhr korrigieren. Dafür verantwortlich ist die Mechanik des Automatikkalibers CH 28-520 HU.
Text: Iris Wimmer-Olbort
Patek Philippe Advanced Research

















