Nomos neomatik Update

Generation Datum

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NOMOS Glashütte stellt ein weiteres Manufakturkaliber vor: DUW 6101 neomatik Datum. Tangente, Orion und Ludwig werden mit dem neuen Automatikwerk ausgestattet.
Mit Ringdatumsanzeige: NOMOS Glashütte Tangente neomatik 41 Datum

Alle drei Uhren sind mit knapp 41 Millimetern deutlich größer geworden und dennoch flach geblieben, und jede hat dank des neuen großen Werks eine andere Datumsanzeige: Die Orion neomatik trägt ein Fensterdatum (mit eigener Typografie), bei der Ludwig neomatik ist das Datumsfenster keck bei der «4» platziert, wo es einen Kontrapunkt zur optisch schweren römischen «VIII» setzt, und bei der Tangente neomatik schmiegt sich die ringförmige Datumsanzeige eng an den Zifferblattrand, wo eine Schlitzleiste von einem roten Zeigerblatt unterlaufen wird. So wird die ikonische Gestaltung des Tangente-Zifferblatts nicht kompromittiert.

Update für das Manufakturkaliber

Das erste neomatik-Kaliber (DUW 3001) hat 2015 viel Aufsehen erregt: Derart flache Automatikwerke waren bis dato nicht in großen Stückzahlen gefertigt worden, und in der gewählten Preisklasse schon gar nicht.

Die logische erste Weiterentwicklung betrifft nun die Integration einer Datumsanzeige, und natürlich hat Konstruktionsleiter Theo Prenzel darauf geachtet, dass der Mechanismus nicht zu dick aufträgt.

Dafür musste buchstäblich jedes einzelne der 188 Bauteile des neuen Kalibers auf den Prüfstand, und durch geschicktes Umarrangieren gelang es tatsächlich, den Höhenzuwachs gegenüber dem DUW 3001 auf 0,4 Millimeter zu begrenzen.

«Um unter 3,6 Millimeter zu bleiben, mussten wir auch das Aufzugssystem von Grund auf neu konstruieren», bemerkt Prenzel. «Und die Funktion des Gesperrs lassen wir platzsparend Doppelklinkenrad, Doppelrad und Rotorzwischenrad übernehmen.»

Die sogenannte Programmscheibe ist ein kleines Dreieck, das in vier Umdrehungen einen Schaltfinger vorschiebt und wieder zurückzieht.

Der neue Datumsmechanismus verfügt über eine butterweich laufende Schnellverstellung – und zwar in beide Richtungen. Das ist zwar keine neue Erfindung, aber wiederum in dieser Preisklasse einzigartig. Dass der Datumsring um das Werk herumgelegt ist, kennt man schon aus früheren Nomos-Kalibern.

Schnellverstellung und tägliche Schaltung nutzen zwei verschiedene Systeme: Während Erstere über einen flachen Schaltstern in die Innenverzahnung des großen Datumsrings eingreift, wird die tägliche Schaltung von einem sehr platzsparenden Mechanismus übernommen, der in Höhe der «10» komplett in die Grundplatine versenkt werden konnte.

Die sogenannte Programmscheibe ist ein Dreieck mit geschwungenen Kanten, dem Drehkolben eines Wankelmotors nicht unähnlich.

Das Dreieck ist exzentrisch auf dem darunterliegenden Datumsrad montiert, das sich – um Kraft zu sparen – am Tag viermal dreht. Die taumelnde Bewegung des Dreiecks schiebt (in vier kleinen Schritten) einen bogenförmigen Mitnehmerzahn in Eingriff mit der Datumsring-Innenverzahnung und zieht ihn nach der Fortschaltung wieder zurück.

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