Nomos at Work

Arbeitszeug für Profis

Nicht jeder Profi arbeitet unter Wasser, im Flugzeugcockpit oder auf einer Raumstation. Nomos Glashütte denkt bei der neuen Kollektion «At Work» an uns Büromenschen, denn schließlich haben auch wir ein Recht auf vernünftiges Arbeitszeug.
Nomos Metro Neomatik 39 Edelstahl mit silbernem ZB
© NOMOS

Bei Uhren für den professionellen Einsatz denken die meisten von uns wahrscheinlich an robuste, schlagfeste und wasserdichte Wecker, mit denen man zur Not Nägel in die Wand schlagen könnte. Man könnte meinen, alle Uhrenträger würden ihr Geld auf dem Bau, im Taucheranzug oder auf einer Umlaufbahn im erdnahen Orbit verdienen. Dabei erfahren wir aus unseren Leserbefragungen immer wieder, dass die Mehrzahl unserer Abonnenten einem weitaus weniger aufreibenden Bürojob nachgeht. Ja, sind das dann keine Profis, oder wie soll man das verstehen?

Berufskleidung

Gruppe NOMOS Orion, Metro, Tangente und Tetra neomatik 39 „At Work“
© NOMOS
Gruppe NOMOS Orion, Metro, Tangente und Tetra neomatik 39 «At Work»

Die Herbstkampagne der Glashütter Uhrenmanufaktur Nomos beschert uns eine Kollektion von 14 klassischen, extraflachen Herrenuhren auf der Basis der Grundmodelle Tangente, Metro, Orion und Tetra.

Man muss nicht unbedingt Manschetten und Krawatte tragen, um die zurückhaltende Optik und den Tragekomfort der recht großen, am Handgelenk aber nur wenig auftragenden Automatikuhren zu schätzen. Auch zum Poloshirt oder mit aufgekrempelten Ärmeln machen die in drei Zifferblattvarianten erhältlichen Modelle der Kollektion «At Work» eine gute Figur.

Zur Wahl steht neben dem klassischen Silberweiß und dem seit letztem Jahr sehr populären Nachtblau ein neuer Farbton namens Silvercut, der dem an sich bekannten Gesicht der Modelle einen völlig neuen Look verleiht. Das silbergraue Zifferblatt entsteht in einem aufwendigen Verfahren: Der vergoldete und rhodinierte Rohling wird mehrmals lackiert und nassgestrahlt, wobei immer wieder ein paar Tausendstelmillimeter abgetragen werden. So entsteht ein waagerecht über das Zifferblatt verlaufendes Schliffbild auf einem metallfarbenen Untergrund.

Mindestens ebenso eindrucksvoll wie der neue Farbton ist das um durchschnittlich vier Millimeter auf jetzt 38,5 bzw. 39 Millimeter Durchmesser gewachsene Gehäuse, das den subjektiven Eindruck der Flachheit verstärkt – obwohl die jetzt durchweg bis 5 atm wasserdicht geprüften Schalen (vorher 3 atm) tatsächlich ein paar Zehntel dicker geworden sind. Dafür hält sich der Aufpreis gegenüber den 35-Millimeter-Modellen mit durchschnittlich 140 Euro aber auch in Grenzen.

Goldene Zeiten für den Chef

NOMOS Metro Neomatik in Roségold
© NOMOS
Die Metro Neomatik mit Roségoldgehäuse schließt die Lücke zu den Renommiermodellen Lux und Lambda.

Ein besonderer Augen- und Ärmelschmaus ist zweifellos die in die Metro-Linie eingeführte Version mit Goldgehäuse und weiß-versilbertem Zifferblatt. In seiner Schlichtheit erinnert das Gesicht der neuen Golduhr an die Haute-Horlogerie-Modelle Lux und Lambda, doch das verwendete neomatik-Manufakturkaliber DUW 3100 erlaubt eine ganz andere Preiskalkulation. Mit 7200 Euro kostet die goldene Metro nur rund halb so viel wie die beiden genannten Renommierstücke und ist damit nicht nur für den Generaldirektor, sondern auch für seine Abteilungsleiter erschwinglich.

Wer seine stählerne Tangente, Orion, Metro oder Tetra ein wenig aufwerten will, der kann sich für 80 Euro die neue Faltschließe nachkaufen. Diese orientiert sich stilistisch an der wunderschönen filigranen Dornschließe (bei Nomos sagt man «Flügelschließe» dazu) und lässt sich dank geschraubter Stege kinderleicht austauschen.

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