LVMH Watch Week 2026

Neuheiten von Hublot, TAG Heuer, Zenith und mehr!

Auf der diesjährigen LVMH Watch Week 2026 in Mailand präsentieren die Uhrenmarken des größten Luxusgüterkonzerns Louis Vuitton Moët Hennessey ihre ersten Neuheiten des Jahres. Mit dabei sind neben Hublot, TAG Heuer und Zenith auch Louis Vuitton.

Daniel Roth: Eine neue Dimension der Skelettierung

Extra Plat Rose Gold Skeleton

Daniel Roth Extra Plat Rose Gold Skeleton

Die Marke Daniel Roth hat in der Fabrique du Temps von Louis Vuitton eine neue Heimstatt gefunden, und der große Meisteruhrmacher könnte stolzer nicht sein: In LVMH-Vizedirektor Jean Arnault hat er einen ebenso begeisterungsfähigen Anhänger wie einflussreichen Fürsprecher gefunden, und so sind die neue Modelle unter seinem Signet Chefsache. In diesem Fall sogar die Sache zweier Chefs: Enrico Barbasisni und Michel Navas haben sich nach dem Erfolg der Extra Plat an die Entwicklung einer Skelettversion gemacht.

Rückseite Daniel Roth

Eine schöne Fingerübung für das inzwischen 15 Spezialisten umfassende Team der Finissage in Genf, könnte man meinen, doch die Aufgabe erwies sich als komplizierter als gedacht. Nicht genug, dass Gold als Material für Platine und Brücken beibehalten werden sollte – die ausgesägten Teile erschienen Navas und Barbasini viel zu … klobig! So taten sie etwas, was nach Meinung des Autors noch nie zuvor realisiert wurde: Sie sägten das Uhrwerk in zwei dünne Scheiben und setzten die flacher geschliffenen Brücken auf dünne Säulen, so dass sie nun einen Millimeter über der Grundplatine schweben!

Finissierung Extra Plat Daniel Roth

Der Anblick verschlägt dem Kenner glatt die Sprache, und wenn er erst einmal ins Grübeln kommt, wie man dem weichen Gold die notwendige Stabilität abringen kann, wie man die Achsen trotz der Lücke perfekt zentriert und wie man die hoch belasteten Triebwellen in hauchdünnen Bronzeröhrchen lagert, dann könnte er den Preis von um die 85.000 Euro glatt für einen Druckfehler halten. Die Produktionszahlen werden angesichts des immensen Aufwands bei der Finissage überschaubar bleiben, und nächstes Jahr ist der Preis sicher dreistellig – wollen wir wetten? (pb)

Gerald Genta: Prêt-à-porter aus Genf

Schlichte Zweizeigeruhr Gerald Genta «Geneva»

Gerald Genta Geneva

Nach der im letzten Jahr lancierten Minutenrepetition im kissenförmigen Gehäuse mit gestufter Lünette folgt nun der zweite Streich in Form einer schlichten Zweizeigeruhr, ein bisschen kleiner und natürlich deutlich flacher als die Repetieruhr. Und natürlich deutlich preiswerter, dank zugekauftem Elite-Automatikwerk von der Konzernschwester Zenith.

Gerald Genta Geneva Zenith Elite

Der Geist der Siebziger umweht die wahlweise in Weißgold oder Roségold erhältliche Uhr in einer sehr ansprechenden Unisex-Größe, deren Zifferblatt mit feiner Asphalt-Struktur und Farbverlauf aus der Mitte zu den Rändern eine schöne Plastizität erzeugt. Mit dem zweiten Modell erhält die kleine Kollektion nun auch einen Namen: Geneva, vorne mit einem G und hinten mit einem A, wie Gerald Genta (oder die nieten- und stachelbewehrte Gentissima). Und alle Fans warten nun schon ungedudlig auf die Wiedergeburt der Gefica … (pb)

Hublot: Neues von der Big Bang

Big Bang Original Unico und Special Editions

Neue Uhren von Hublot

Nachdem Hublot im letzten Jahr das 20. Jubiläum der Big Bang mit Sondermodellen in verschiedenen Farb- und Materialvarianten gefeiert hatte, erweitert Hublot die Kollektion zur LVMH Watch Week 2026 um daran angelegte Kollektionsmodelle. Jeweils ausgestattet mit dem Manufakturkaliber MHUB1280 Unico und einer Wasserdichtheit von 10 bar sowie dem im letzten Jahr erprobten Zifferblatt mit Schachbrettmuster kommen vier neue Varianten mit Gehäuse in Titan, Black Magic (schwarze Keramik) sowie in der Kombination mit Titangehäuse und Black Magic Lünette und in King Gold (18 Karat Roségold).

Hublot-Big-Bang-Original-Unico-Titanium

Jeweils ausgestattet mit schwarzen Kautschukbändern und dem markeneigenen Schnellwechselsystem «One-Click» sind die Automatik-Chronographen mit 72 Stunden Gangreserve ab sofort fester Bestandteil der Kollektion. Ihre Preise liegen je nach Material bei 19.300 (Titan), 21.600 (Vollkeramik), 20.500 (Teilkeramik) und 37.600 (King Gold) Euro.

Classic Fusion Sage Green und Chronograph

Hublot-Classic-Fusions-Sage-Green-Editions

Sage Green: Ein schicker neuer Farbton für den Hublot-Klassiker Classic Fusion, der einst das Kautschukband bei Armbanduhren etablierte wird Grundlage für drei Varianten der Kollektion. Jeweils mit Titangehäuse erscheint die Classic Fusion im Salbei-Grünton in 33 mm, 42 mm und in 45 mm als Chronograph. Während die kleinste Variante mit Diamanten auf der Lünette glänzt wird dieser Luxus bei den größeren «Herrenversionen» weggelassen.

Als Uhrwerk greift Hublot beim Damenmodell auf ein Quarzwerk zurück, die beiden anderen Modelle dagegen erhalten Automatikwerke in Form des Dreizeigerkalibers HUB1110 (Basis Sellita SW300) und des Chronographenwerks HUB1143, einer Konstruktion auf Basis des ETA 2892-A2 mit Modul von Dubois-Depraz. Mit 12.200 Euro am Kautschukband ist der Chronograph etwas Teurer als die Dreizeiger-Automatikvariante, die 8800 Euro kostet. Die Damenversion mit Diamantlünette kostet 10.400 Euro.

Hublot-Classic-Fusion-Chrono-UEFA-Europa-League-Titan

Um der Rolle als Zeitnehmer der UEFA Europa League gerecht zu werden erscheint außerdem ein auf 50 Exemplare limitierter Classic Fusion Chronograph mit interessanter Lünette aus schwarzer Carbonfaser, die mit orangefarbenen Glasfaser-Elementen durchsetzt ist. Auf dem Zifferblatt des 42-mm-Titanchronographen ist zudem im rechten Totalisator das Logo der Europa League aufgebracht, das sich auch auf dem rückseitigen Sichtboden aus Saphirglas wiederfindet. Darunter arbeitet das Kaliber HUB1153 (ebenfalls ETA-Basis & Modul) mit Automatikaufzug. Die stark limitierte Uhr für Fußball-Fans kostet 14.700 Euro am Kautschukband mit Faltschließe.

Farbvarianten in Coal Blue

Hublot-Big-Bang-and-Spirit-of-Big-Bang-Coal-Blue-Editions

Eine weitere Trendfarbe, die von Hublot in mehrere Kollektionen Einzug hält ist «Coal Blue». Der hellblaue Farbton kommt auf die Zifferblätter der Big Bang Original Unico, der tonneauförmigen Spirit of Big Bang, jeweils aus Titan und den stählernen Damenvarianten Big Bang One und Spirit of Big Bang mit kleinerem Durchmesser von 33 und 32 mm. Passend zur Zifferblattfarbe erhalten alle Modelle außerdem hellblaue Kautschukbänder mit Faltschließe im korrespondierendem Gehäusematerial. Die Herrenuhren kosten 19.300 und 22.800 Euro während die Damenvarianten (mit Diamantlünette) und in diesem Fall mit Automatikwerk für 14.700 und 21.600 Euro erhältlich sind.

Spirit of Big Bang Year of the Horse

Hublot-Spirit-of-Big-Bang-Year-of-the-Horse-frosted-carbon

Jedes Jahr steht der traditionelle chinesische Kalender im Zeichen eines Tieres. Anders als nach westlicher Zählung beginnt das neue Jahr am 17. Februar und wird dieses Mal ein «Jahr des Pferdes» werden. Zu diesem Anlass erscheint eine auf 88 Exemplare limitierte Version der Spirit of Big Bang aus Schwarz-Silberner Karbonfaser (Frosted Carbon). Highlight für Pferdeflüsterer ist der grafisch gestaltete und applizierte Pferdekopf auf dem Zifferblatt, welches in einem Goldton erstrahlt. Die limitierte Automatikuhr (Manufakturkaliber MHUB1710) mit 42 mm Durchmesser ist mit 37.700 Euro bepreist.

Louis Vuitton: Feines aus La Fabrique du Temps

Tambour Convergence Guilloché

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Ein echter Klassiker in der Kollektion von Louis Vuitton ist die Reihe «Tambour» was auf Deutsch so viel wie Trommel bedeutet. Ihren Namen bekommt die Luxusuhr durch die an den Flanken gewölbte Gehäuseform. Mit der Convergence setzt Louis Vuitton bzw. die zugehörigt Manufaktur «La Fabrique du Temps» eine mechanische Digitalanzeige mit Stunden und Minutenanzeige mittel rotierender Zahlenscheiben um. Die Fenster in der oberen Zifferblatthälfte zeigen die Zeit entsprechend an. Auf dem Rest der Oberseite ist Platz für eine strahlenförmige Guillochage, die wie das Gehäuse selbst in Massivgold geschnitten wird.

LVMH Watch Week 2026

Angetrieben wird die Tambour Convergence Guilloché dabei von einem Manufakturwerk aus eigener Herstellung, dem Kaliber LFT MA01.01 mit Automatikaufzug, welches sich auf der Rückseite durch einen Sichtboden zeigt. Wie das Gehäuse besteht auch der Rotor aus 18-karätigem Roségold. Getragen an einem blauen Lederband kostet die Uhr mit der ungewöhnlichen (aber derzeit modernen) Zeitanzeige 58.500 Euro.

Gold und Edelstein: Escale Tiger Eye

LVMH Watch Week Louis Vuitton Escale Tiger Eye Tigerauge

Zifferblätter aus einzigartigen Edelsteinen sind derzeit im gehobenen Preissegment extrem gefragt. Für eine neue Version der Escale, die mit den Viertelstundenmarkern und an den Bandanstößen an die Koffer von Louis Vuitton erinnern soll verwendet ein Tigerauge allerdings nicht nur – flach geschliffen – als Zifferblattmaterial! Auch der Mittelteil des Gehäuses besteht bei dieser Uhr aus dem beliebten Schmuckstein, während lediglich einige Elemente aus Massivgold gefertigt sind.

Das verbaute Kaliber LFT023 mit Mikrorotor aus 22-karätigem Gold zieht die Hauptfeder bis zu einer maximalen Gangreserve von 50 Stunden auf und das Werk wird in Genf als Chronometer zertifiziert. Das exklusive Stück kostet 54.500 Euro.

Weitere Neuheiten in der Kollektion Escale

Louis Vuitton Escale Worldtimer

Weiterhin lanciert Louis Vuitton zwei Worldtimer Modelle, jeweils im 40-mm-Platingehäuse. Beide Modelle bieten eine per Schnellverstellung justierbare Weltzeitanzeige mit springender Stunden- und Minutenanzeige. Die erste Variante ist mit einem blauen Zifferblatt und einer umlaufenden – an Flaggen erinnernde (es sind keine) – Auflistung bedeutender Städte ausgestattet. Die zweite Variante dagegen trägt das Kaliber LFT VO05.01 in sich, das zusätzlich ein zentrales fliegendes Tourbillon bietet. Preislich setzt letztere Variante noch eine ganze Schippe drauf und kostet 239.000 Euro. Die Variante ohne Tourbillon kostet mit 94.500 Euro weniger als halb so viel.

Louis Vuitton Escale Twin Zone

Günstiger wird es bei der Louis Vuitton Escale Twin Zone aus Roségold. Sie zeigt zwei Zeitzonen auf ungewöhnliche Weise an, nämlich mittels zwei Paaren von Stunden und Minutenzeigern. Jeweils zusammen gehören die Zeiger aus Vollmaterial und die mit Skelettierung. Bei den meisten Zeitzonen werden die Minuten nicht verstellt, nur an einigen wenigen, nicht standardisierten Orten mit eigener Zeitzone kann die Uhr ihre Funktion voll ausspielen. Zusätzlich zu den vier Zeigern kommt eine Tag-/Nachtanzeige bei der «12» zum Funktionsumfang dazu.

Aus Roségold kostet die Escale Twin Zone mit 40 mm 57.500 Euro. Wenn es etwas mehr sein darf gibt es jedoch auch eine Version mit Gehäuse aus Platin und Besatz aus 170 Baguette-Diamanten und einem im Rosenschliff für die Krone. Zudem besteht das Zifferblatt bei der Luxusvariante aus blauem Aventurin. Damit erhöht sich der Preis auf 229.000 Euro.

Auch mit der letzten Neuheit, dem Escale Minute Repeater bedient Louis Vuitton das oberste Preissegment. Mit 350.000 Euro besticht das Modell mit retrograder Minutenanzeige und Stundenanzeige per Zahlenfenster bei der «6» nicht nur durch klassische Optik, die auch anhand des Zifferblatt-Hintergrunds mit aufwendiger Guillochierung bekräftigt wird, sondern bietet auch mechanisch hochkomplexe Werte, die Mechanik-Fans begeistern dürften. Das Handaufzugskaliber LFT SO13.01 ist mit einer Minutenrepetition ausgestattet und aufwendig finissiert. Der Auslöser für die Minutenrepetition versteckt sich in den typischen Escale-Bandhörnern.

LVMH Watch Week 2026

TAG Heuer: Carrera im Fokus

Carrera Split-Seconds Chronograph

TAG Heuer Carrera Split Seconds Chronograph

Mit dem Monaco Split-Seconds Chronograph und dem darin verbauten Kaliber TH81-00 hatte TAG Heuer – in verschiedenen Varianten – bereits seine Kompetenz im Bereich der Uhrwerk-Konstruktion unter Beweis gestellt. Mit einer neuen Variante des Manufakturwerks (TH81-01), die im Gehäuse der Carrera Glassbox verbaut wird, erweitert TAG Heuer das Angebot im obersten Preisbereich um ein rundes Modell.

Ein Split-Seconds Chronograph, nennt man auf Deutsch Schleppzeiger-Chronograph. Die besonders komplexe Spielart der Stoppfunktion ermöglicht per zusätzlichem Drücker Zwischenzeiten zu messen, indem ein zweiter Stoppsekundenzeiger der sich im Grundzustand hinter dem ersten Zeiger versteckt und «mitgeschleppt» wird einzeln angehalten werden kann, während der primäre Zeiger weiterläuft und einzeln gestoppt werden kann.

TAG-Heuer-Caliber-TH81-01

Das Kaliber TH81-01 ist auf Vorder- und Rückseite des Carrera Split-Seconds Chronograph einsehbar und hat eine Gangreserve von 55 bis 65 Stunden, je nachdem ob der Chronograph läuft oder nicht. Das Zifferblatt mit schwarzen und roten Aktenzen ist im leicht vergößerten Glassbox-Gehäuse mit 42 mm Durchmesser und einer Dicke von 15,17 mm verbaut. Der Preis am Kautschukband mit Textilauflage liegt bei 110.000 Schweizer Franken (ca. € 118.500,-).

Carerra Glassbox Chronograph in 41 mm

TAG Heuer Carrera 41 mm blau

Einen größeren Glassbox-Chronographen haben sich viele gewünscht: Bisher war die aktuelle Weiterentwicklung des Carrera-Designs nur im Gehäusedurchmesser von 39 mm erhältlich. Entgegen dem Trend in Richtung kleinerer Armbanduhren hat sich TAG Heuer auf Grund der Kundennachfrage nach einer größeren Variante dazu entschieden den Carrera Glassbox Chronographen daher auch in einem vergrößertem Durchmesser von 41 mm in die Kollektion aufzunehmen. Mit der Anpassung des Druchmessers geht auch eine leichte Steigerung der Höhe von 13,9 auf 14,17 mm und ein vergrößerter aber weiterhin vergleichsweise geringer Lug-to-Lug-Abstand von 47,48 mm (39-mm-Variante: 46 mm) einher.

TAG Heuer Carrera 41 mm grün

Im Inneren arbeitet mit dem Kaliber TH20-01 auch in dieser Variante ein Manufakturwerk aus eigener Produktion von TAG Heuer, dessen Chronographenfunktion mittels Säulenrad gesteuert wird und dessen vertikale Kupplung für ein ruckfreies Starten der Stoppsekunde sorgt. Die Gangreserve von 80 Stunden wird durch einen beidseitig aufziehenden Rotor automatisch aufrechterhalten.

TAG Heuer Carrera 41 mm schwarz

Die 41-mm-Größenvariante erscheint vorerst in drei Farbvarianten: In Blau und Grün, jeweils mit silberfarbenen Stundenmarkern und Zeigern mit Leuchtmittelauflage sowie mit Zifferblatt in Schwarz und roten Akzenten. Mit der Größe wächst auch der Preis, der für die Modelle am Reiskorn-Armband bei 7950 Euro liegt (39-mm-Variante: € 7400,-).

Carrera Seafarer mit Gezeitenindikator

TAG Heuer Carrera Glassbox Seafarer

Eine weitere Neuheit in der Glassbox-Kollektion ist der Carrera Seafarer. Dabei handelt es sich um einen Chronographen mit Kleiner Sekunde über der «6» und Minutenzähler bei der «3» sowie einer Gezeiten- oder Tide-Anzeige bei der «9» ausgestattet ist. Ebbe und Flut werden durch den Zusätzlichen Tide-Drücker an der linken Gehäuseflanke auf die lokalen Gegebenheiten eingestellt und geben daraufhin Auskunft über Hoch- und Tiefstand des Meeres.

TAG-Heuer-Carrera-Glassbox-Seafarer-TIDE-Knopf

Auch die Carrera Seafarer ist in einer vergrößerten Version des Glassbox-Gehäuses verbaut und misst 42 mm im Durchmesser und 14,4 mm in der Höhe. Neben dem auch hier verbauten Reiskorn-Armband ist vor allem die Farbgestaltung mit champagnerfarbener Grundfläche und pastelligen Akzenten in Türkis und Orange sowie gelbvergoldeten Zeigern und Stundenmarkern ein echtes Designstatement.

Verbaut wird mit dem Kaliber TH20-04 eine Abwandlung des Chronographenwerks der Glassbox, das die entsprechende Gezeitenfunktion ermöglicht. Mit 100 Meter Wasserdichtheit bleibt die maritim inspirierte Seafarer lieber über als unter der Wasseroberfläche. Die Carrera Seafarer ist ab März 2026 erhältlich und das inklusive zusätzlichem Textilband in Beige für einen Preis von 8800 Euro.

Zenith: Neuheiten in der Kollektion Defy

Zenith Neuheiten LVMH Watch Week 2026

Defy Skyline in Keramik und in 36 mm

Zenith DEFY-Skyline_36

Mit einem neuen Gehäusedurchmesser von 36 statt 41 mm erweitert Zenith die Defy Skyline um kleinere Modelle. Die Varianten mit Zifferblatt in Weiß bzw. Beige sind bei Proportionen und Bandauswahl ähnlich ausgestattet wie ihre größeren Verwandten, tragen im inneren jedoch ein Elite 670 Automatikwerk und damit nicht die Zehntelsekundenanzeige im dezentralen Hilfszifferblatt sondern eine Zentralsekunde. Die 36-mm-Defy-Skyline ist mit oder ohne Diamantlünette erhältlich und kostet mit Edelstahlgehäuse und -armband entsprechend 9500 oder 13.500 Euro.

In den gewohnten Gehäusegrößen von 41 und 42 mm erscheinen zudem Varianten der Defy Skyline Skeleton und des Defy Skyline Chronograph mit Gehäuse und Armband aus schwarzer Keramik. Brücken und Uhrwerk der skelettierten Variante erstrahlen in einem kontrastreichen Roségoldton und der Chronograph erhält ein schwarzes Zifferblatt mit aufgesetzten Stundenmarkern und Leuchtzeigern.

Die Material- bzw. Farbvarianten der Defy Skyline – jeweils ausgestattet mit Uhrwerken auf Basis des Hochfrequenz-Manufakturwerks El Primero 3600 kosten 19.100 bzw. 24.400 Euro.

Defy Skyline Tourbillon Skeleton in Massivgold

ZEN_DEFY-Skyline Tourbillon

Im gehobenen Preissegment erscheint eine Version der skelettierten Defy Skyline Skeleton mit Tourbillon und massivem Gehäuse aus Roségold. Das Zifferblatt bzw. die vorderseitig durchscheinenden Brücken sind in einem dunklen Blauton gehalten und erstmals in skelettierter Form ziert ein Minutentourbillon bei der «6» die exklusive Armbanduhr. Das Werk El Primero 3630 SK basiert ebenfalls auf dem EL Primero 3600 und überträgt die Schwungfrequenz von 36.000 Halbschwingungen pro Stunde auch auf das Tourbillon, welches damit besonders flüssig rotiert. Die uhrmacherisch-komplexe Hemmung in Verbindung mit dem kostbaren Edelmetallgehäuse und Armband sorgen für einen Preis von 102.800 Euro.

Historisches Remake: Defy Revival A3643

Defy Revival A3643
Mit der neuen Defy Revival A3643 lässt Zenith ein Original von 1969 wieder aufleben.

Wie zuvor mit den Revival der Referenzen A3642 und A3691 aus den Jahren 1969 und 1971 nimmt sich Zenith mit der A3643 einer weiteren Variante der achteckigen Defy an. Auch dieses Modell (mehr Informationen) stammt aus 1969 und ist mit einem weißen Zifferblatt im 37 mm Edelstahlgehäuse ausgestattet. Das klassische Leiter-Armband und die interessante Gehäuseform machen das Modell mit Manufakturkaliber Elite 670 zu einer echten Besonderheit, die, wie auch die vorangegangenen Revival-Modelle Grundlage für die modernen Defy-Modelle sind. Die historisch-inspirierte Neuauflage kostet 7900 Euro.

Text: Tobias Schaefer, Peter Braun

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