Fortis Cosmonauts Chronograph AMADEE-20

This is not a Moonwatch.

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April 2021. Letztes Jahr präsentierte Fortis mit der neuen Kollektion Flieger ausdrücklich «keine Pilot's Watch». Dieses Jahr kommt ausdrücklich «keine Moonwatch», sondern die AMADEE-20, ein Titan-Chronograph aus der Cosmonauts-Serie.

Die «Marswatch»: AMADEE-20

Die AMADEE-20 ist ein Chronograph, konzipiert für Astronauten, die statt zum Mond in der israelischen Negev-Wüste den Mars-Besuch simulieren. Mehr dazu hier.

Mit dem Slogan «The next giant leap» bezieht sich Fortis weiter auf den ersten großen Schritt, den Neil Armstrong 1969 auf der Oberfläche des Mondes gewagt hat. Tatsächlich waren Fortis-Uhren seit 1994 immer wieder im Weltraum, am Arm von Astronauten oder russischen Kosmonauten von Roskosmos.

Auf der drehbaren Lünette gibt es eine Markierung zum Abmessen von 10 Minuten.

Sandgestrahltes Titangehäuse

Die AMADEE-20 ist ein Chronograph mit 44-mm-Gehäuse aus robustem, kratzfestem und leichtem Titan. Damit ist die sandgestrahlte Uhr gut für die Raumfahrt geeignet. Auch die Lünette ist aus Titan gefertigt und bietet zwei Dreiecksmarkierungen, die einen Abstand von 10 Minuten markieren. Ungefähr so lange braucht eine Funkübertragung vom Mars bis zur Erde, und die Astronauten können abschätzen, wann sie mit einer Antwort rechnen können.

Das Zifferblatt weist verschiedene Oberflächenstrukturen auf und bietet einen 30-Minuten-Chronographenzähler, einen Stoppsekundenzeiger aus der Mitte und natürlich die Zeitanzeige mit Stunden, Minuten und der Kleinen Sekunde.

Das Logo der AMADEE-20 Mission ziert das Zifferblatt über der «6».

Der Stunden-Totalisator wurde weggelassen – auf der 6-Uhr-Position prangt stattdessen das Missionsabzeichen der AMADEE-20-Mission inklusive der Aufschrift: «Mars Mission Simulation Negev Desert Israel».

Valjoux-7750-Architektur

Im Inneren des Chronographen arbeitet das Kaliber UW50. Es basiert auf der Architektur des Valjoux-Kalibers 7750, welches aber zusätzlich zum Datum auch mit einer Wochentags-Anzeige ausgestattet ist. Sichtbar ist das Werk nicht, denn ein massiver und gravierter Gehäuseboden aus Titan sorgt für 20 bar (200 m) Wasserdichtigkeit.

Getragen wird der Chronograph wahlweise am ebenfalls aus Titan gefertigten «Block Bracelet» (so nennt Fortis sein feinverstellbares Gliederarmband) oder am mitgelieferten grauen Textilband. Den nächsten großen Schritt in der Raumfahrt lässt sich Fortis mit 3800 Euro entlohnen.

Auf dem Gehäuseboden sehen wir Erde, Mond und Mars auf ihren Umlaufbahnen. Darüber steht «The next giant leap».

Vor dem Hintergrund der drei Fortis-Produktkategorien «Space», «Sky» und «Sea» wird der nächste Schritt im Sortiment wahrscheinlich «keine Submariner» sein...

Text: Tobias Schaefer

DIE FLIEGER VON FORTIS


Fortis Flieger F-39, F-41 und F-43 Triple-GMT
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