
Mit einer Beteiligung an der Manufaktur La Joux-Perret (MLJP) erweitert LVMH sein Portfolio im Bereich der mechanischen ARMBANDUHREN. Teil des Konzerns sind u.a. Marken wie Hublot, TAG Heuer und Zenith sowie Louis Vuitton und Bvlgari. Mit dem Anteilskauf soll die seit mehreren Jahren bestehende Kooperation von LVMH und MLJP gefestigt werden.
La Joux-Perret fertigt neben Serienwerken im Qualitäts- und Preisgefüge von anderen Herstellern wie ETA oder Sellita auch individualisierte und besonders hochwertige Uhrwerke mit verschiedenen Komplikationen. Insbesondere im Bereich von solarbetriebenen Quarzwerken arbeitet die Manufaktur bereits seit 2022 eng mit TAG Heuer zusammen.
Diese Innovation, die nun in den Kollektionen Aquaracer und TAG Heuer Formula 1 zum Einsatz kommt, hat großen Erfolg und unterstreicht die Qualität und Dynamik der Partnerschaft zweier Unternehmen, die sich der Uhrmacherkunst höchster Qualität verschrieben haben. Die Partnerschaft umfasst auch die Entwicklung eines Uhrwerks, das die Rope-Watch von Tiffany & Co. antreibt, und wird mit weiteren Marken des LVMH-Konzerns fortgeführt.
Laut La Joux-Perret bleibt die Manufaktur, die mehrheitlich zur Citizen Group gehört auch nach dem Einstieg von LVMH unabhängig und wird weiterhin aktuelle und zukünftige Kunden mit Uhrwerken beliefern. Die Übernahme sei Teil eines langfristigen Plans zur Stärkung strategischer Beziehungen mit Industriepartnern und zur Unterstützung der Investitionen des Konzerns in der Schweiz, dem Herzen der Uhrenindustrie, wo LVMH derzeit 16 Manufakturen betreibt.