Bell & Ross BR-X5Next Generation
Vom Flugzeugcockpit ans Handgelenk, erst massiv und maskulin, dann schlank und schick, jetzt muskulös und markant. Die neue BR-X5 schließt eine Lücke.
Eine BR-03 mit einer detailgetreu nachgebildeten Erdkugel im Zentrum eines nachtschwarzen Aventurin-Zifferblatts mit funkelnden Sternen: Die auf 999 Exemplare limitierte Editionsuhr entwickelt schon auf dem Papier eine unwiderstehliche Anziehungskraft. Diese wird umso größer, sobald man die quadratische Uhr in Händen hält und sich die von hinten bedruckte Glaskuppel dem Blick entgegenwölbt. «Die Beobachtungskuppel der Internationalen Raumstation ISS war meine Inspirationsquelle», gesteht Bell-&-Ross-Designer Bruno Belamich, der sich eine Art Bullauge zu den Planeten vorstellt. Ein roter Mars umrundet die Erdkugel in zwölf Stunden, der halb verdeckte Mond in einer Stunde und ein kleiner Satellit einmal in der Minute. So wird jeder Blick auf die Uhrzeit zu einer kleinen Reise durchs Weltall (BR 03 Astro, 41 mm, Automatikwerk BR-CAL 327, 4990 Euro).
Tiefe Einblicke in den Mikrokosmos der Uhrmacherei gestattet dagegen die neue BR-03 Skeleton, deren Uhrwerk sich freizügig unter einem Zifferblattfragment mit interessanten symmetrischen Schnitten präsentiert. Eine Sonderstellung nimmt dabei die Keramikausführung BR-03 Skeleton LUM ein, deren Zifferblatt-Durchbrüche mit Leuchtmasse eingerahmt sind, was bei Nacht reizvolle Lichtspiele erzeugt (BR-03 Skeleton in Edelstahl 5900 Euro, in schwarzer Keramik 6400 Euro, mit Leuchtmasse 6900 Euro).
Text: Peter Braun