A. Lange & Söhne Lange 1 Ewiger Kalender

Auf ewig automatisch

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April 2021. Der Klassiker aus Glashütte wird weiter durchdekliniert – mit der neuen Lange 1 Ewiger Kalender. Neu? Gab’s die nicht schon mal? Stimmt, aber nur als Große Komplikation, kombiniert mit einem Tourbillon. Die Neue basiert jedoch auf der schlichteren Lange 1 Daymatic, bei der die Zeitanzeige auf der Kronenseite angeordnet ist, also spiegelverkehrt zur Lange 1 mit Handaufzug.
A.-Lange-&-Söhne-Perpetual-Calender
Der ewige Kalender ist geschickt in das typische Lange-1-Gesicht integriert.

Das Erfolgsgeheimnis der Lange 1 ist ihre dezentrale Zifferblattarchitektur, die ebenso speziell wie aufgeräumt erscheint. Hier noch weitere Anzeigen unterzubringen, ist für Designer und Uhrmacher gleichermaßen ein Ritt auf der Rasierklinge – und ein Ewiger Kalender hat gar viele Anzeigen! Dennoch wirkt die neue Uhr gelungen. Die retrograde, sichelförmige Wochentagsanzeige ist an die Stelle gerutscht, wo der Lange-1-Freund die Auf/Ab-Anzeige erwarten würde, die aber aufgrund des neuen Automatikwerks Kaliber L021.3 mit 50 Stunden Gangautonomie verzichtbar scheint.

Umsetzung der Kalenderanzeige

A. Lange & Söhne Perpetual Calender
Der ewige Kalender ist geschickt in das typische Lange-1-Gesicht integriert.

Als Wochenanfang definieren die Lange-Uhrmacher den Montag, der ganz unten steht, dann wird tageweise nach oben geschaltet. Ist der Sonntag vorbei, springt der Zeiger wieder nach unten. Die Monate sind auf einem Ring ums Zifferblatt aufgedruckt, springen jeden Monat einen Schritt weiter und werden an einem Indexpfeil an der 6-Uhr-Position abgelesen. Hier findet sich auch eine dezente Schaltjahresanzeige. Einmal richtig eingestellt, zeigt die Uhr bis zum Jahr 2100 die Monatswechsel immer richtig an. Über Korrektoren lassen sich die Anzeigen einzeln oder gemeinsam weiterschalten.

Abgerundet wird das harmonische Ganze durch eine Mondphase mit integrierter Tag-/Nachtanzeige. Die neue Lange 1 Ewiger Kalender ist in zwei Varianten erhältlich, in Rotgold mit grauem Silberzifferblatt (Ref. 345.033, 98.000 Euro) oder in Weißgold mit massivem Rotgoldzifferblatt, limitiert auf 150 Exemplare (Ref. 345.056, 109.000 Euro).

Text: Martin Häußermann

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