Zenith Chronomaster Open

Blick ins Werk

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April 2022. Das Guckloch im Zifferblatt über der Hemmung hat bei Zenith El Primero seit 2003 Tradition. Nun kommt auch die jüngste Evolutionsstufe des Hochfrequenz-Chronographenwerks – bzw. der Besitzer der Uhr – in den Genuss des faszinierenden Schauspiels.
Zenith Chronomaster Open

Das Kaliber «El Primero» gilt als das erste mechanische Chronographenwerk mit automatischem Aufzug. Ende der sechziger Jahre lieferten sich verschiedene Uhren- und Uhrwerkhersteller ein heißes Kopf-an-Kopf-Rennen, und die gemeinsame Entwicklung von Zenith und Movado gewann 1969 den Spurt in die Schlagzeilen. Uhrenfreunde lieben das Kaliber «El Primero» indes hauptsächlich wegen seiner klassischen integrierten Konstruktion und wegen der ungewöhnlich hohen Unruhfrequenz von 36.000 A/h: 10 Halbschwingungen in der Sekunde ermöglichen nun einmal die taktgenaue Messung und Anzeige von Zehntelsekunden – für Chronographen ein klarer Pluspunkt.

Deshalb blieb Zenith bei der Weiterentwicklung des legendären Uhrwerks nach über 50 Jahren auch diesem heute anachronistisch anmutenden Schnellschwinger-System treu, während Neukonstruktionen üblicherweise mit 28.800 A/h getaktet sind. Und da das neue Kaliber El Primero 3600 architektonisch eng mit dem Ur-Primero verwandt ist, sitzt die Hemmungspartie noch immer unter dem Zifferblatt bei der «9». 2003 lancierte Zenith die erste «Open»-Version des Chronographen, bei der die flimmernde Hemmung wirkungsvoll in Szene gesetzt war. Und 19 Jahre später schlägt die neue Chronomaster Open auf Basis der aktuellen Chronomaster Sport den Betrachter in ihren Bann. Die Hemmung ist inzwischen mit Anker und Ankerrad aus Silizium ausgestattet, doch noch immer trägt eine hauchdünne, transparente Saphirglasscheibe die Skala der Kleinen Sekunde, sodass der Blick bis ins Herz des Uhrwerks dringen kann.

Entsprechend der aktuellen Nachfrage nach kleinformatigeren Zeitmessern hat das runde Gehäuse jetzt einen Durchmesser von 39,5 mm statt vorher 42 mm, schlankere Bandanstöße und stärker facettierte polierte Kanten. Die pilzförmigen Drücker wurden im Interesse einer besseren Haptik oben abgerundet. Das auf Wunsch erhältliche Edelstahlarmband folgt den Konturen mit einer Mischung aus polierten und satinierten Oberflächen des Gehäuses.

Die Chronomaster Open ist in Zenith Boutiquen sowie bei autorisierten Händlern rund um die Welt erhältlich. Es gibt sie aus Edelstahl mit schwarzem oder weißem Zifferblatt zu einem Armband aus Edelstahl (9700 EUR) oder Kautschuk mit Cordura-Effekt. Ferner umfasst die neue Linie eine Roségold-Version mit weißem Zifferblatt und blauem Cordura-artigem Kautschukarmband (19.600 EUR) sowie eine exklusive Boutique-Edition aus Edelstahl mit ebensolchem Armband und blauem Zifferblatt.

Text: Peter Braun

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