Nomos Autobahn A3, A7 und A9

Director's Cut

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Oktober 2021. Drei Jahre nach der Lancierung der außergewöhnlichen Nomos Autobahn legen die Designer Werner Aisslinger und Tina Bunyaprasit noch einmal nach. Es handelt sich um drei limitierte Sondermodelle mit frischen Farbkombinationen
Nomos-Glashütte-Autobahn
Das Modell A7 in Blau-Gelb ist an die 60er- und 70er-Jahre angelehnt.

Das Echo auf die im Sommer 2018 vorgestellte Nomos Autobahn fiel geteilt aus: Entweder man verliebte sich spontan in sie oder man verstand die Welt nicht mehr. Die von dem renommierten Designer-Gespann Werner Aisslinger und Tina Bunyaprasit entworfene Armbanduhr brach mit vielen – vielleicht zu vielen – Nomos-Stilelementen: Bis auf die charakteristischen fünf Ziffern (8-10-12-2-4) und dem Markenschriftzug über der Zeigerachse erinnerte nichts an die Neo-Klassiker aus der Glashütter Manufaktur. Und doch war die Autobahn für jedermann sofort und unmissverständlich als eine Nomos-Uhr erkennbar. Daran änderten weder das tief geschüsselte, geradezu plastisch geformte Zifferblatt noch die drei unterschiedlichen Zeigertypen etwas, auch nicht das polierte Gehäuse und noch nicht einmal der kontrastierende Ziffernkreis von 8 bis 4.

Die gestalterische Nähe zur Tachometerskala ist offensichtlich und wird durch die Verwendung eines relativ starken Stundenzeigers mit Leuchtmasse-Einlage noch unterstrichen. Weniger autoaffinen Zeitgenossen weist die «Tachonadel» auf einen raschen Blick den Weg durch den Arbeitstag, zumindest von 8 bis 16 Uhr: Wie bei einer Tankanzeige erkennt der Ableser intuitiv, wie viele Stunden noch zu leisten sind.

Nomos-Glashütte-Autobahn
Aus der Nähe: Der Skalenbogen der A3 im knalligen Orange.

Der bedingungslosen Ablesbarkeit, die bei allen anderen Nomos-Modellen im Vordergrund steht, ist das farbliche Highlight zwar nur bedingt zuträglich, aber es ist nun einmal das weithin sichtbare Erkennungszeichen der Autobahn und sicherlich ein wichtiger Faktor für den Erfolg des Modells.

Derart ermuntert haben Aisslinger und Bunyaprasit eine Sonderserie von drei farblich neu gestalteten Modellen aufgelegt, die sie wie deutsche Autobahnen mit den Chiffren A9, A3 und A7 bezeichnen. «Es ist eine Art Director’s Cut Edition – Uhren, die ich farblich besonders attraktiv finde, die uns aber als Standardedition etwas zu mutig erschienen. Wir haben auch ein Metallband entworfen, das die Besonderheit der neuen Uhren unterstreicht: Ausstanzungen im Band erinnern an Sportlenkradspeichen und sogenannte Racing-Armbänder von einst», sagt Werner Aisslinger im Interview. «Es sind Uhren, die mir, die uns eigentlich von Anfang an vorschwebten – ein bisschen außergewöhnlich in der Farbgebung. Im Prinzip die Ur-Uhren. Die Farben sind spannungsreich, auffällig, aber sehr tragbar.

Nomos-Glashütte-Autobahn
Die neuen Nomos-Modelle heißen A9, A3 und A7 (v. l. n. r.) wie drei der wichtigsten deutschen Autobahnen.

Ein bewusstes Statement für gutes Design. Die A9 steht mit ihrem schwarz-grauen Zifferblatt für minimalistisches Design. Die Gestaltung der A3 ist an die Bordinstrumente der 80er angelehnt. Der rote Leuchtring auf weißem Zifferblatt betont die Sportlichkeit dieser Uhr. Und Uhrenfans, die sich für die Zeitmesser aus den 60ern und 70ern begeistern, werden die A7 mit dem blau-gelben Farbkontrast lieben.»

Die Technik blieb in allen drei Fällen unverändert: Die Autobahn wurde 2018 als erstes Nomos-Modell mit dem Automatikwerk der neuen Generation ausgestattet, das erst wenige Monate zuvor auf der BASELWORLD seine Premiere gefeiert hatte. Inzwischen findet das Neomatik-Kaliber DUW 6101 in fast allen Modellfamilien der Nomos-Kollektion Verwendung und setzt in puncto Präzision und Performance die Maßstäbe – auch im Vergleich mit anderen Manufakturmarken.

Nomos-Glashütte-Autobahn-Leuchtmittel
Der Skalenbogen für die Zeit von 8 bis 4 Uhr ist bei allen Modellen mit Leuchtmasse belegt – wie auch Stundenzeiger und Minutenzeigerspitze.

Die drei Modelle der Director’s Cut Edition verfügen über ein neues Spangenarmband mit «Erleichterungsbohrungen» und kurzen Teilstücken des Nomos-Gliederbandes, das aus seitlich ineinandergeschobenen Elementen besteht und von einer flachen, glatt-flächigen Faltschließe verschlossen wird. Die Autobahnen A3, A7 und A9 sind auf jeweils 175 Exemplare limitiert und kosten 3800 Euro – wie das Standardmodell.

Text: Peter Braun

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