Moritz Grossmann Zentralsekunde

Drei Zeiger aus der Mitte

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April 2021. Mit der Zentralsekunde veröffentlicht die Glashütter Manufaktur Moritz Grossmann ihre erste Armbanduhr mit zentralem Sekundenzeiger. Bisher trugen alle Uhren eine Kleine Sekunde, üblicherweise auf der 6-Uhr-Position.

Bei Moritz Grossmann werden höchste Ansprüche an die Qualität der eigenen Produkte gesetzt, so dass der überwältigende Großteil der Einzelteile direkt in der modernen Manufaktur im sächsischen Glashütte geplant, produziert und zusammengebaut werden.

Das Video von Moritz Grossmann zeigt die Details der «Zentralsekunde».

Erstes Modell mit Zentralsekunde

Auch bei der Zentralsekunde, ihrem Edelstahlgehäuse, dem Zifferblatt und dem Manufakturkaliber 100.11 kommt viel Handarbeit zum Einsatz. Im polierten Edelstahlgehäuse und unter dem Saphirglas ziert ein Zifferblatt aus Massivsilber das Modell «Zentralsekunde».

Beim Kollektionsmodell ist es mit einem Sonnenschliff und einer blauen Färbung versehen, darauf liegen weiße arabische Ziffern und eine Eisenbahnminuterie am Außenrand. Die in sattem Weiß gehaltenen Ziffern sowie die weiß ausgelegten polierten Stahlzeiger bilden dazu bei Tageslicht einen wohldefinierten Kontrast. Mit ihrer Füllung aus HyCeram Luminex ermöglichen sie zudem ein leichtes Ablesen der Zeit auch bei Dunkelheit. Die Hybridkeramik verfügt über leistungsstarke Nachleuchtpigmente, die im Dunkeln intensiv und langanhaltend in einem hellen Grünton fluoreszieren.

Der schlanke Sekundenzeiger ist ein edler Blickfang und bewegt sich gleichmäßig um seine Achse im Zentrum des Zifferblattes. Alternativ gibt es noch eine limitierte Variante mit lachsfarbenem Zifferblatt und blauen Ziffern und Zeigern.

Das Handaufzugs-Kaliber 100.11 ist aufwendig finissiert und wird in der Glashütter Manufakur gefertigt.
Die Variante mit lachsfarbenen Zifferblatt ist auf 25 Exemplare limitiert.

Manufakturkaliber 100.11

Das Herz der Zentralsekunde, das eigens angefertigte Manufakturkaliber 100.11 mit Handaufzug Ist durch ein Saphirglas, auf der Unterseite einsehbar. Neben einer traditionellen und Glashütte ­typischen zwei-Drittel-Platine zeugen die handgravierten Unruh- und Ankerradkloben von herausragender Uhrmacher- und Veredelungskunst. Die verbaute und stoßgesicherte Unruh schwingt mit 18.000 Halbschlägen pro Stunde. Mit dem Rückerzeiger lässt sich die wirksame Länge der Spirale einstellen und damit die Ganggenauigkeit der Uhr regulieren.

Für eine höhere Genauigkeit beim Stellen der Uhrzeit verfügt auch die «Zentralsekunde» über einen zusätzlichen Drücker unterhalb der Krone mit dem der Sekundenstopp punktgenau aufgehoben werden kann.

Die in fünf-Lagen regulierte Moritz Grossmann Zentralsekunde kommt am handgenähten Lederarmband mit signierter Dornschließe. Die hohe Fertigungstiefe und das Maß an Handarbeit führen zum Preis von 25.600 Euro.

Text: Tobias Schaefer





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