
Die Swatch Group hat ihre Kennzahlen für 2025 vorgelegt. Demnach sank der Nettoumsatz im Vergleich zum Vorjahr um 1,3 Prozent zu konstanten Wechselkursen beziehungsweise um 5,9 Prozent zu aktuellen Kursen. Das wirkte sich auf das Ergebnis des Konzerns aus: Der Konzerngewinn sank um fast 90 Prozent von 219 Millionen Schweizer Franken im Jahr 2024 auf nun 25 Millionen Schweizer Franken. Beim Betriebsgewinn fiel dieser Rückgang mit rund 55 Prozent nicht ganz so drastisch aus: Dieser sank von 304 Millionen Schweizer Franken auf 135 Millionen.
Das stark negative Betriebsergebnis in der Produktion ist laut Swatch Group eine Folge der strategischen Entscheidung, die Produktionskapazitäten und Arbeitsplätze zu erhalten und keine Kurzarbeitsentschädigung in Anspruch zu nehmen.
Für die zweite Jahreshälfte 2025 meldete die Swatch Group eine «starke Entwicklung» mit einem Umsatzwachstum von 4,7 Prozent und einer «markanten Beschleunigung im vierten Quartal mit einer Umsatzsteigerung von 7,2 Prozent und Wachstum weltweit in allen Preissegmenten.»
Bei Blick auf die Märkte zeigte sich 2025 Nordamerika laut Swatch Group stark: Angeführt von den USA habe die Gruppe ein Rekordjahr mit einem Umsatzwachstum von fast 20 Prozent in Lokalwährungen verzeichnen können – unabhängig vom Chaos der Zolltarife.
Mehrere wichtige Märkte mit einem hohen Potenzial für zukünftiges Wachstum steigerten sich laut Swatch Group 2025 erheblich: So verzeichneten Indien, der Mittlere Osten, Mexiko und Polen zweistellige Umsatzzuwächse in allen Preissegmenten. In Europa verlief die Umsatzentwicklung in der zweiten Jahreshälfte vor allem in Großbritannien und Deutschland positiv.
Die laut Swatch Group konstante und konsequente Strategie, in das eigene Vertriebsnetz zu investieren, habe dazu geführt, dass 2025 mehr als 47 Prozent des Umsatzes mit Endverbrauchern erwirtschaftet wurde. In der Pressemitteilung heißt es: «Die eigenen Verkaufsgeschäfte unterstützten das Wachstum im letzten Quartal mit ausgezeichneten Verkäufen in allen Preissegmenten. Harry Winston erreichte im Dezember 2025 den besten Monat in ihrer Geschichte.»
Zudem sei die Entwicklung der Online-Verkäufe im ganzen Jahr «spektakulär» gewesen und hätte in vielen Regionen und bei allen Marken mit eigenen Online-Shops die Rekordwerte der Covid-Jahre übertroffen.