TAG Heuer Neuheiten 2026Evergraph und Monaco
TAG Heuer revolutioniert mit einer gelenkfreien Drückermechanik die mechanische Kurzzeitmessung und rückt das hauseigene «Labor» ins rechte Licht.
Robustheit, Zuverlässigkeit und Ablesbarkeit standen ganz oben auf der Anforderungsliste, als Hanhart Mitte der 1950er Jahre den ersten Flieger-Chronographen der Bundeswehr baute. Der 417 ES (für «Edelstahl») war ein Nachfolger der Hanhart-Fliegerchronographen aus Kriegszeiten, die ja durch ihren asymmetrischen Drückerversatz aus dem Rahmen fielen. Nun legen die Schwarzwälder den Bundeswehr-Chrono wieder auf, ausgestattet mit einem Handaufzugswerk von Sellita (Kaliber SW510 M) mit Sekundenstopp, 58 Stunden Gangreserve und allen Vorzügen moderner Bearbeitungstechnik. Das Gehäuse ist bis 10 bar wasserdicht getestet, das Zifferblatt mit Super-LumiNova-Leuchtmasse in dezentem Creme-Farbton belegt und mit dem historischen Markenschriftzug verziert.
Als typisches Hanhart-Merkmal lässt sich die kannelierte Lünette mit roter Markierung stufenlos in beide Richtungen verdrehen. Das Edelstahlgehäuse misst inzwischen standesgemäße 42 Millimeter im Durchmesser, baut aber mit 13,3 Millimeter Höhe trotz bombiertem Saphirglas relativ flach. Ausgestattet mit Kalbslederband samt Unterlage mit hautfreundlichem Alcantara-Bezug kostet der 417 ES noch bis Jahresende 1744,87 Euro, dann glatte 1790 Euro.
Text: Peter Braun
Hanhart: Primus Nautic Pilot Bronze








