Grande Complication 2018

Großes Geläut mit Tourbillon

Im Rahmen der Wahl der «Uhr des Jahres» verleiht eine Fachjury aus Journalisten und Medienschaffenden im Heel-Verlag und der WELT-Gruppe den Titel «Grande Complication» für die bemerkenswerteste Komplikationsuhr des Jahres.
Grande Complication 2018 Greubel Forsey Grande Sonnerie
Stephen Forsey (links) und Robert Greubel (rechts) mit ihrem CEO Fabrice Deschanel, der den beiden kreativen Uhrmachern den Rücken freihält.
Grande Complication 2018

Greubel Forsey Grande Sonnerie

Elf Jahre Forschungsarbeit, nicht weniger als 935 Bauteile, elf Sicherheitsvorrichtungen, zwei Patente: Eine Komplikationsuhr wie diese Grande Sonnerie schüttelt man nicht einfach aus dem Ärmel – nicht einmal Robert Greubel und Stephen Forsey gelingt das.

Die beiden außergewöhnlichen Uhrmacher genießen in der Schweizer Uhrenindustrie einen Ruf wie Donnerhall. Ihre Konstruktionen kennt man seit Jahrzehnten, wenn auch selten unter ihrem Namen. Mit der Firma CompliTime haben sie jede Menge Entwicklungsarbeit für große Manufakturen geleistet, bis sich die Richemont-Gruppe die vertragliche Exklusivität sicherte.

Im Gegenzug durften Greubel und Forsey 2004 mit ihrer eigenen Marke an die Öffentlichkeit gehen. Ungewöhnlich langsam oder schnell laufende Tourbillons mit mehreren verschränkten Rotationsachsen galten als Spezialität des Franzosen Robert Greubel und des Engländers Stephen Forsey, doch festlegen mochten sie sich nie. Und so präsentierten sie im letzten Jahr eine Grande Sonnerie, eine Armbanduhr mit sogenanntem Großem Läutwerk und Selbstschlag – und natürlich einem 24-Sekunden-Tourbillon mit um 24° schräg eingesetzter Unruh.

Das Uhrwerk wird manuell aufgezogen, doch aus Gründen von Bedienungssicherheit und Komfort verfügt das Schlagwerk über einen automatischen Aufzug inklusive Gangreserveanzeige.

Nach der Betätigung des Gehäusedrückers zählt das mit langen, voll tönenden Gongfedern bestückte Schlagwerk die seit Mittag oder Mitternacht vergangenen Stunden, Viertelstunden und Minuten laut und vernehmlich.

In der Einstellung «Grande Sonnerie» schlägt die Uhr alle vollen Stunden und Viertelstunden automatisch, also «en passant». In der Funktion «Petite Sonnerie» schlägt sie nur die Stunden, und selbstverständlich lässt sich der Mechanismus auch stumm schalten.

Zusammensetzung der Fachjury:
Inga Griese (ICON), Sabine Blüm (Heel Verlag), Lorraine Haist (Welt am Sonntag), Iris Wimmer-Olbort (ARMBANDUHREN), Dr. Philipp Cassier (WeltN24), Jan Lehmhaus (Freier Uhrenjournalist), Frank-Michael Müller (Responsio) und Peter Braun (ARMBANDUHREN).

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