Ablesbarkeit

Fehlanzeige

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April 2022. Die Geschichte der Räderuhren begann mit einem einsamen 24-Stunden-Zeiger für die Astronomen, dann setzte sich der Klerus – damals Alleinherrscher über die Uhrzeit – mit der Teilung in 12 Tagstunden mit und 12 Nachtstunden ohne Gebete durch.

Spannend wurde es ab dem späten 17. Jahrhundert, als ein Minutenzeiger hinzukam. Konzentrisch, d. h. auf derselben Achse wie der Stundenzeiger gelagert, bestrich er dasselbe Zifferblatt wie sein Kollege, den man zur besseren Unterscheidung kürzer gestaltete. Wer für diesen genialen Einfall geehrt werden müsste, ist leider nicht überliefert. Aber seit 300 Jahren zeigen uns der Lange und der Kurze, wie spät es ist. Und weil das Zifferblatt üblicherweise in 12 Stunden- bzw. 12 Fünf-Minuten-Segmente unterteilt ist, lässt sich anhand der Stellung der beiden Zeiger zueinander die Uhrzeit intuitiv erfassen. Kinder lernen bereits im Vorschulalter die Uhrzeit auf einen Blick zu lesen – auch wenn diese Fähigkeit im Digitalzeitalter verloren zu gehen droht. Sie würde ihnen aber bei manchen der nachfolgend vorgestellten Uhren auch nicht viel weiterhelfen …

Feature von: Peter Braun



Mehr aus dem Feature


Teil 2: Wie bzw. wo liest man die ab?


Teil 3: Licht und Schatten


Teil 4: Welches sind bitte die Zeiger?


Teil 5: Too much information


Teil 6: Kann diese Uhrzeit stimmen?

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