Das Tourbillon mit Drei Brücken wird 150

Girard-Perregaux Tourbillon mit Drei Goldbrücken

Das Tourbillon mit Drei Brücken ist schlichtweg das Markenzeichen der Schweizer Manufaktur Girard-Perregaux. Die minmalistische Konstruktion wurde erstmals im Jahr 1867 von Uhrmacher Constant Girard vorgestellt, so dass das Traditionshaus aus la Chaux-de-Fonds im Schweizer Jura nunmehr den 150. Geburtstag ihrer Ikone feiern kann. Den Ikonenstatus bekommen erfolgreiche Uhrenmodelle, die einige Jahrzehnte überdauern, ja heutzutage schnell verliehen, in diesem Fall kann man den Begriff aber bedenkenlos verwenden. Das Tourbillon mit Drei Brücken steht wie kein anderes Modell für die Geschichte, Ästhetik und nicht zuletzt den uhrmacherischen Anspruch eines Hauses, das auf den Visionen eines perfektionistischen Uhrmachers aufbaut.

Während sich Girards Kollegen damit begnügten, ein Tourbillon lediglich in ein vorhandeses Uhrwerk einzupassen, dachte dieser die Struktur des gesamten Werkes, seiner Form und Komponenten von Grund auf neu. Die Architektur mit drei parallelen Brücken schwebte ihm bereits seit den 1850er-Jahren vor und kam schließlich in einem Taschenchronometer mit Tourbillon zum Einsatz. Dieser wurde 1867 mit dem ersten Preis des Observatoriums Neuchâtel ausgezeichnet. Bis 1889 perfektionierte Girard das Prinzip bis hin zum Esmeralda getauften Tourbillon mit Drei Goldbrücken, das ihm einen Sitz als ständiges Jurymitglied der Weltausstellungen ab dem Jahr 1901 einbrachte.

Girard-Perregaux präsentiert natürlich auch in der aktuellen Kollektion eine Armbanduhr, die auf dem Konzept des legendären Stammvaters der Manufaktur aufbaut: Das zeitgenössische Tourbillon mit Drei Goldbrücken bringt die Ästhetik und die technischen Aspekte gleichermaßen auf den Punkt - allerdings in Verbindung mit einem modernen Automatikaufzug. Das Kaliber GP09600-0030 wurde in ein stilvolles 40-Millimeter-Roségoldgehäuse eingepasst. Girard-Perregaux gibt 161.000 Euro als Preis für das aktuelle Tourbillon mit Drei Goldbrücken an.

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